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Prognose Schweiz

Heute, 22. Januar 2018
Prognose zuletzt aktualisiert:

6-Tage Übersicht

Heute Tageshöchstwert | TagestiefstwertDienstag Tageshöchstwert | TagestiefstwertMittwoch Tageshöchstwert | TagestiefstwertDonnerstag Tageshöchstwert | TagestiefstwertFreitag Tageshöchstwert | TagestiefstwertSamstag Tageshöchstwert | Tagestiefstwert
Deutschschweiz
stark bewölkt, anhaltender Regen2°C | 9°Cbedeckt und trocken4°C | 8°Cwechselnd bewölkt2°C | 10°CHochnebel0°C | 9°Cstark bewölkt, anhaltender Regen2°C | 5°CAufhellungen, einzelne Regenschauer0°C | 5°C
Westschweiz
stark bewölkt, anhaltender Regen6°C | 11°Cteilweise sonnig4°C | 9°Csonnig2°C | 10°Cstark bewölkt, schwacher Regen2°C | 10°Cstark bewölkt, zeitweise Schnee oder Regen3°C | 6°Cwechselnd bewölkt-1°C | 5°C
Alpensüdseite
teilweise bewölkt, einige Regenschauer2°C | 10°Csonnig1°C | 12°Csonnig1°C | 9°Cbedeckt2°C | 7°Cstark bewölkt, anhaltender Regen3°C | 6°Cbewölkt, einige Regenschauer2°C | 7°C
Zuverlässigkeit
90%80%90%80%70%60%
Prognose zuletzt aktualisiert: Heute, 22. Januar 2018, 16:55 Uhr

Deutschschweiz

Wetterprognose für die Deutschschweiz, Nord- und Mittelbünden

Aktualisiert am Montag, 22. Januar 2018, 09:27 Uhr

Allgemeine Lage

Über den Alpenraum herrscht eine starke nordwestliche Höhenströmung. Sie führt milde und sehr feuchte Luft zu den Alpen, wo es zu ergiebigen Niederschlägen führt. Mit dem Durchzug eines Teiltiefs, welches die Schweiz heute Abend erreicht, fliesst vorübergehend wieder etwas kühlere Luft von Nordwest her zum Alpennordhang, und die Niederschläge lassen allmählich nach.

Frontenkarte

Heute, Montag

Heute Montag stark bewölkt. Im Mittellland und Jura am Vormittag zum Teil längere trockene Phasen, sonst häufig Regen. Am Alpennordhang sowie in Nord- und Mittelbünden anhaltende und ergiebige Niederschläge. Schneefallgrenze zwischen 1200 und 1700 Metern, inneralpin zum Teil Schnee bis zum Talboden. In der Nacht auf Dienstag aus Westen zunächst im Jura und Mittelland, dann auch in den Alpen allmählich nachlassende Niederschläge. Temperatur am Nachmittag 5 bis 10 Grad. Temperatur auf 2000 Metern um -1 Grad. In den Bergen starker bis stürmischer West- bis Nordwestwind. Im Flachland mässiger, zeitweise kräftiger West- bis Südwestwind.

Dienstag

Morgen Dienstag zunächst meist stark bewölkt und vor allem am zentralen und östlichen Alpennordhang noch etwas Niederschlag, Schneefallgrenze 900 bis 1200 Meter. Im Tagesverlauf Übergang zu teilweise, vor allem in den Alpen und gegen Westen hin zu recht sonnigem Wetter. Temperatur am frühen Morgen um 3 Grad, am Nachmittag 7 bis 11 Grad. Temperatur in 2000 Metern Höhe -1 Grad. In den Bergen mässiger West- bis Nordwestwind, im Flachland schwacher bis mässiger Südwestwind.

Mittwoch

Am Mittwoch am Vormittag im Mittelland zum Teil Nebelfelder, sonst meist sonnig. Um 10 Grad.

Donnerstag

Am Donnerstag zunächst trotz hohen Wolkenfeldern noch recht sonnig, im Mittelland Nebelfelder. Im Laufe des Nachmittags aus Westen zunehmend bewölkt und am späteren Abend aufkommender Niederschlag. In den Alpen föhnig und noch trocken. 8 bis 13 Grad.

Freitag

Am Freitag stark bewölkt und zeitweise Niederschlag, besonders in den Bergen. Schneefallgrenze auf 1000 bis 700 Meter sinkend. Um 6 Grad.

Samstag

Am Samstag wechselnd, zeitweise stark bewölkt und besonders in den Alpen etwas Niederschlag. Schneefallgrenze bei 700 Metern. Um 5 Grad.

Trend mit mittlerer Prognosezuverlässigkeit:

Am Sonntag recht sonnig, im Flachland zum Teil Nebelfelder. Am Montag recht sonnig, im Flachland zum Teil Nebelfelder.

Mögliche Entwicklung ab Dienstag, 30. Januar bis Montag, 5. Februar 2018

In weiten Teilen von Europa hochdruckbestimmtes Wetter. In den Niederungen Nebel oder Hochnebel, sonst im Allgemeinen sonnig und trocken. Temperaturen über dem jahreszeitlichen Mittel.

Westschweiz

Wetterprognose für die Westschweiz und das Wallis

Aktualisiert am Montag, 22. Januar 2018, 09:27 Uhr

Allgemeine Lage

Über den Alpenraum herrscht eine starke nordwestliche Höhenströmung. Sie führt milde und sehr feuchte Luft zu den Alpen, wo es zu ergiebigen Niederschlägen führt. Mit dem Durchzug eines Teiltiefs, welches die Schweiz heute Abend erreicht, fliesst vorübergehend wieder etwas kühlere Luft von Nordwest her zum Alpennordhang, und die Niederschläge lassen allmählich nach.

Frontenkarte

Heute, Montag

Heute Montag bewölkt und häufig Niederschlag, in den Bergen zum Teil anhaltend. Schneefallgrenze 1500 bis 1800 Meter, im Oberwallis anfangs bis auf den Talboden. Am Abend von Westen her Wetterberuhigung, Niederschlagsende in der Nacht auf Dienstag. Temperatur am Nachmittag um 10 Grad. Temperatur auf 2000 Metern um +1 Grad. In den Bergen starker bis stürmischer Nordwestwind, im Flachland mässiger Südwestwind, am Nachmittag vorübergehend kräftige Böen.

Dienstag

Morgen Dienstag zu Tagesbeginn noch viele Restwolken. In den Bergen am Vormittag rascher Übergang zu recht bis meist sonnigem Wetter. Im Flachland teilweise sonnig, am Nachmittag stellenweise recht sonnig. Temperatur am Morgen im Flachland 2 bis 4 Grad, am Nachmittag um 8 bis 10 Grad. Temperatur in 2000 Metern Höhe um 0 Grad. In den Bergen schwacher bis mässiger Nordwestwind. Im Flachland meist schwacher West- bis Nordwestwind, am Morgen zum Teil noch auffrischend.

Mittwoch

Am Mittwoch meist sonnig und vor allem in den Bergen mild. Im Mittelland am Vormittag einige Nebelbänke wahrscheinlich. Um 11 Grad.

Donnerstag

Am Donnerstag zunächst ziemlich sonnig. Im Mittelland am Vormittag einige Nebelbänke. Am Nachmittag Bewölkungszunahme und am Abend einige Niederschläge. Schneefallgrenze gegen 1000 Meter sinkend. Im Zentralwallis noch trocken. In den Alpentälern Föhn. Um 11 Grad.

Freitag

Am Freitag meist stark bewölkt und vor allem in den Alpen zeitweise Niederschlag. Schneefallgrenze auf etwa 800 Metern. Um 6 Grad.

Samstag

Am Samstag Übergang zu zeitweise sonnigem und weitgehend trockenem Wetter. Um 6 Grad.

Trend mit mittlerer Prognosezuverlässigkeit:

Am Sonntag recht sonnig, im Mittelland einige Hochnebelfelder. Am Montag recht sonnig, im Mittelland einige Hochnebelfelder.

Mögliche Entwicklung ab Dienstag, 30. Januar bis Montag, 5. Februar 2018

In weiten Teilen von Europa hochdruckbestimmtes Wetter. In den Niederungen Nebel oder Hochnebel, sonst im Allgemeinen sonnig und trocken. Temperaturen über dem jahreszeitlichen Mittel.

Alpensüdseite

Wetterprognose für die Alpensüdseite und das Engadin

Aktualisiert am Montag, 22. Januar 2018, 09:27 Uhr

Allgemeine Lage

Über den Alpenraum herrscht eine starke nordwestliche Höhenströmung. Sie führt milde und sehr feuchte Luft zu den Alpen, wo es zu ergiebigen Niederschlägen führt. Mit dem Durchzug eines Teiltiefs, welches die Schweiz heute Abend erreicht, fliesst vorübergehend wieder etwas kühlere Luft von Nordwest her zum Alpennordhang, und die Niederschläge lassen allmählich nach.

Frontenkarte

Heute, Montag

Heute Montag Richtung Alpen und im Engadin bedeckt und häufig Niederschlag, gegen Abend nachlassend. Schneefallgrenze um 700 Meter. In den übrigen Regionen wechselnd bewölkt und im Allgemeinen trocken. Vor allem im Sottoceneri auch längere sonnige Abschnitte. Temperatur am Nachmittag um 7, im Engadin um -1 Grad. In 2000 Metern Höhe -2 Grad. In den Bergen mässiger Nordwestwind.

Dienstag

Morgen Dienstag meist sonnig, im Engadin am Vormittag Restbewölkung. Temperatur am Morgen um 3 Grad, am Nachmittag um 11, im Oberengadin um 3 Grad. Auf 2000 Metern 1 Grad. In den Bergen mässiger Nordwind, zum Teil in die oberen Täler runtergreifend.

Mittwoch

Am Mittwoch vorwiegend sonnig. Um 9 Grad.

Donnerstag

Am Donnerstag Bewölkungszunahme und im Tagesverlauf im Süden vereinzelt Niederschlag. 7 Grad.

Freitag

Am Freitag bewölkt und häufig Niederschlag, Schneefallgrenze 800 bis 1200 Meter. 6 Grad.

Samstag

Am Samstag wechselnd bewölkt und einige Schauer. 7 Grad.

Trend mit mittlerer Prognosezuverlässigkeit:

Am Sonntag vorwiegend sonnig trotz einiger Wolkenfelder. Am Montag meist sonnig.

Mögliche Entwicklung ab Dienstag, 30. Januar bis Montag, 5. Februar 2018

In weiten Teilen von Europa hochdruckbestimmtes Wetter. Im Allgemeinen sonnig und trocken. Temperaturen über dem jahreszeitlichen Mittel.

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Gefahren

In den nächsten 24 Stunden

Gefahrenstufen

Hohe Eintretenswahrscheinlichkeit

  1. Sehr grosse Gefahr
  2. Grosse Gefahr
  3. Erhebliche Gefahr
  4. Mässige Gefahr
  5. Keine oder geringe Gefahr

Gefahren, die eine niedrige Eintretenswahrscheinlichkeit haben, werden schraffiert dargestellt.

Prognose zuletzt aktualisiert:  

Lokale Warnungen / lokale Gefahren Zürich

In den nächsten 24 Stunden

Naturgefahrenbulletin des Bundes

Ausgabedatum: Montag, 22. Januar 2018 11:00 Uhr
Nächste Information: Montag, 22. Januar 2018 18:00 Uhr

Prozess Stufe Betroffene Gebiete von bis
Lawinen 5 Wallis, grosse Teile des nördlicher Alpenkammes vom westlichen Unterwallis bis ins St. Galler Oberland, Prättigau, Silvretta, Samnaun 21.01.18, 17 Uhr 22.01.18, 17 Uhr
Lawinen 4 Übrige Teile des Alpennordhanges, Nord- und Mittelbündens und des Engadins; des Weiteren Bedrettotal, obere Leventina, Bleniotal, Münstertal 21.01.18, 17 Uhr 22.01.18, 17 Uhr
Schnee 3 Alpennordhang, Alto Moesano, Nord- und Mittelbünden, Unterengadin, Wallis, nördliches Tessin 20.01.18, 15 Uhr 23.01.18, 00 Uhr
Hochwasser 3 Hochrhein 21.01.18, 12 Uhr 24.01.18, 12 Uhr
Hochwasser 2 Birs, Broye, Emme, Sihl, Thur 21.01.18, 12 Uhr 23.01.18, 12 Uhr
Hochwasser 2 Aare unterhalb Bielersee 21.01.18, 12 Uhr 24.01.18, 12 Uhr
Hochwasser 2 Bielersee 22.01.18, 12 Uhr 24.01.18, 12 Uhr

Starker Schneefall. Weiterhin erhebliche Hochwassergefahr am Hochrhein. Grosse und gebietsweise sehr grosse spontane Lawinen sind zu erwarten. 

Bis zur Nacht auf Dienstag werden am Alpennordhang inkl. Wallis, Nord- und Mittelbünden, und im Unterengadin sowie im Nordtessin starke Schneefälle erwartet. Am Montag werden verbreitet starke Abflussanstiege auf der Alpennordseite erwartet, insbesondere am Hochrhein. Erneut grosse Neuschneemengen und starker bis stürmischer Nordwestwind führen zu umfangreichen Triebschneeansammlungen und einer sehr gefährlichen Lawinensituation. Absperrungen müssen beachtet und Sicherheitsanweisungen der Behörden befolgt werden. 

Schnee  (gültig ab 22.01.2018, 11:00 Uhr)

Aktuelle Situation

Der Alpenraum liegt nach wie vor in einer kräftigen west- bis nordwestlichen Höhenströmung mit welcher wiederholt feuchte Luft zu den Alpen geführt und dort gestaut wird. In der Nacht auf Montag überquerte zudem eine Warmfront die Alpennordseite, wodurch die Schneefallgrenze deutlich angestiegen ist. Aktuell liegt die Schneefallgrenze zwischen 1300 und 1800 Metern, in inneralpinen Tälern schneit es teils nach wie vor bis auf den Talgrund.

Seit Samstagmittag sind am Alpennordhang, im Wallis, in Nordbünden und im Unterengadin oberhalb von 1500 Metern 40-80 cm, lokal bis gegen 100 cm Neuschnee gefallen. Im Nordtessin, in Mittelbünden und im Oberengadin gab es zwischen 20-60 cm Neuschnee.

Prognose

Heute Nachmittag und am Abend überquert ein Randtief die Alpennordseite, wodurch die intensiven Niederschläge am Alpennordhang weiter anhalten. Am späten Abend lassen die Niederschläge zuerst am Jura und im Mittelland, in der Nacht auf Dienstag auch am Alpennordhang allmählich nach. Die Schneefallgrenze liegt heute zwischen 1300 bis 1800 Metern und sinkt bis zum Niederschlagsende allmählich gegen 1200 Meter. Inneralpin dürfte die Schneefallgrenze teils auch tiefer liegen.

Bis Dienstagvormittag werden am Alpennordhang, im Wallis, in Nordbünden und im Unterengadin oberhalb von 1500 Metern nochmals zwischen 20-40 cm, lokal bis gegen 50 cm Neuschnee erwartet. Im Nordtessin, in Mittelbünden und im Oberengadin werden 5-20 cm Neuschnee erwartet.

Begleitet werden die Schneefälle von zeitweise starkem bis stürmischem West- bis Nordwestwind.

Fliessgewässer und Seen  (gültig ab 22.01.2018, 11:00 Uhr)

Aktuelle Situation

Die Regenfälle der letzten Stunden haben in Kombination mit Tauwetter zu verbreiteten Abflussanstiegen auf der Alpennordseite geführt. An mehreren Flüssen, vor allem im Jura und im westlichen Mittelland, wurden am Montagmorgen Abflüsse im Bereich der Gefahrenstufe 2 beobachtet, z.B. an der Broye, Mentue oder Aubonne. Am Oberlauf der Orbe haben die Abflüsse inzwischen die Schwelle zur Gefahrenstufe 3 überschritten. Auch viele andere Flüsse wie der Hochrhein und die Aare unterhalb des Bielersees weisen derzeit stark überdurchschnittliche Abflussniveaus auf. Die Abflusstendenzen sind weiterhin steigend. Die Wasserstände der Seen, vor allem die der Jurarandseen, sind aufgrund der erhöhten Zuflüsse ebenfalls angestiegen. Die Böden sind verbreitet wassergesättigt. Die Abflussbereitschaft ist entsprechend stark erhöht.

Prognose

Die vorhergesagten Niederschläge werden aufgrund der hohen Schneefallgrenze und der erhöhten Abflussbereitschaft zu weiter steigenden Abflüssen auf der Alpennordseite führen, insbesondere im Jura, im Mittelland und in den Voralpen. Für den Hochrhein wird in der Nacht auf Dienstag ein Abfluss im Bereich der Gefahrenstufe 3 vorhergesagt. Für Aare, Birs, Emme, Sihl und Thur werden die Abflussanstiege voraussichtlich die Schwelle zur Gefahrenstufe 2 erreichen oder überschreiten. Es ist nicht auszuschliessen, dass die Anstiege stärker als derzeit erwartet ausfallen werden. Die kleineren und mittleren Flüsse werden ihre Abflussspitzen mehrheitlich im Verlaufe des Montags erreichen. Vor allem in den Karstgebieten des Jura werden sie aber noch deutlich länger auf stark erhöhten Niveaus verbleiben. Die Wasserstände an den Seen werden infolge der verstärkten Zuflüsse ebenfalls deutlich ansteigen, voraussichtlich aber nur am Bielersee die Gefahrenstufe 2 erreichen. Die Aare unterhalb des Bielersees dürfte aufgrund der notwendigen Entlastung der Jurarandseen auch in den nächsten Tagen Abflüsse im Bereich der Gefahrenstufe 2 führen.

Station Gefahrenstufe Maximum Zeitpunkt Maximum
Aare-Brugg 2 850 - 1000  m³/s 22.01.18, 20:00 Uhr - 23.01.18, 02:00 Uhr
Aare-Murgenthal 2 700 - 800  m³/s 22.01.18, 12:00 Uhr - 23:00 Uhr
Bielersee 2 429.70 - 429.90  m ü. M. 23.01.18, 06:00 Uhr - 18:00 Uhr
Birs - Münchenstein 2 180 - 230  m³/s 22.01.18, 15:00 Uhr - 20:00 Uhr
Broye-Payerne 2 160 - 200  m³/s 22.01.18, 12:00 Uhr - 18:00 Uhr
Emme-Wiler 2 200 - 300  m³/s 22.01.18, 16:00 Uhr - 22:00 Uhr
Rhein-Basel 3 2800 - 3300  m³/s 22.01.18, 21:00 Uhr - 23.01.18, 03:00 Uhr
Sihl-Zürich 2 100 - 150  m³/s 22.01.18, 18:00 Uhr - 22:00 Uhr
Thur-Andelfingen 2 450 - 600  m³/s 23.01.18, 01:00 Uhr - 05:00 Uhr
Thur-Halden 2 400 - 550  m³/s 22.01.18, 21:00 Uhr - 23.01.18, 02:00 Uhr

Lawinen  (gültig ab 22.01.2018, 11:41 Uhr)

Aktuelle Situation

Von Montag, 15.01. bis Sonntag, 21.01. fielen verbreitet 100 bis 200 cm Schnee, ganz im Süden weniger. Meist starker Nordwestwind führte zu umfangreichen und mächtigen Triebschneeansammlungen. Neu- und Triebschnee liegen teils auf einer kantig aufgebauten Schwachschicht und sind störanfällig. Die Schneehöhen sind für die Jahreszeit überdurchschnittlich bis stark überdurchschnittlich. Im südlichen Wallis, in Nordbünden und im nördlichen Unterengadin kommen sie in den Bereich der Extremwerten von Ende Februar 1999.

Prognose

In der Nacht auf Montag intensivieren sich die Niederschläge bei steigender Schneefallgrenze und halten im Tagesverlauf intensiv und ergiebig an. Die Lawinengefahr steigt verbreitet weiter an. In den Gebieten mit Gefahrenstufe 5 sind viele spontane Lawinen zu erwarten, die sehr grosse Ausmasse annehmen können. Sie können sehr weit vorstossen. Exponierte Siedlungen sowie Verkehrswege sind mehrheitlich gefährdet. Absperrungen müssen beachtet und Sicherheitsanweisungen der Behörden befolgt werden. Von Schneesport wird dringend abgeraten.
In den Gebieten mit Gefahrnstufe 4 sind mittlere und vereinzelt grosse spontane Lawinen zu erwarten. Exponierte Teile von Verkehrswegen sind gefährdet. Für Schneesport abseits gesicherter Pisten sind die Verhältnisse ungünstig.

Detaillierte Informationen im Lawinenbulletin: www.slf.ch

Niederschlag (Radar)

Intensität

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Messung:  ,  
Aktualisiert am:  

Legende

Niederschlagssumme in mm pro Stunde

1 mm Niederschlag entspricht
1 Liter Wasser pro Quadratmeter.

mm/h Intensität

60

40 stark

20

10 mässig

6

4

2 schwach

1

0.2

Niederschlagstyp

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Legende

Regen

Schneeregen

Schnee

Vereisender Regen

Temperatur

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Temperatur in unterschiedlichen Höhen

Wind

Wind (10m über Boden)

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Legende

Wind in km/h

mehr als 140 km/h

120 bis 140 km/h

100 bis 120 km/h

90 bis 100 km/h

80 bis 90 km/h

70 bis 80 km/h

60 bis 70 km/h

50 bis 60 km/h

45 bis 50 km/h

40 bis 45 km/h

35 bis 40 km/h

30 bis 35 km/h

25 bis 30 km/h

20 bis 25 km/h

15 bis 20 km/h

10 bis 15 km/h

5 bis 10 km/h

0 bis 5 km/h

Höhenwind (2000m)

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Messung:  ,  
Aktualisiert am:  

Legende

Wind in km/h

mehr als 140 km/h

120 bis 140 km/h

100 bis 120 km/h

90 bis 100 km/h

80 bis 90 km/h

70 bis 80 km/h

60 bis 70 km/h

50 bis 60 km/h

45 bis 50 km/h

40 bis 45 km/h

35 bis 40 km/h

30 bis 35 km/h

25 bis 30 km/h

20 bis 25 km/h

15 bis 20 km/h

10 bis 15 km/h

5 bis 10 km/h

0 bis 5 km/h

Wind in unterschiedlichen Höhen

Bewölkung

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Messung:  ,  
Aktualisiert am:  

Strassenzustandsprognose für die Nacht von Montag auf Dienstag:

Aktualisiert am Montag, 22. Januar 2018, 16:37 Uhr

Deutschschweiz, Nord- und Mittelbünden:

Im Flachland sind die Strassen überall nass. In den Alpen sind die Strassen unterhalb 1200 Metern teilweise schneematschbedeckt oder nass, oberhalb 1200 Metern meist schneebedeckt.

Westschweiz und Wallis:

Die Strassen sind unterhalb 1500 Meter meist nass oder schneematschbedeckt.

Alpensüdseite und Engadin:

Entlang der Alpen und im Engadin sind die Strassen ab rund 700 bis 1000 Metern noch vielerorts mit Schnee oder Schneematsch bedeckt. Im Laufe der Nacht besteht auf Grund nachlassender Niederschläge und Aufklarungen zudem noch die Gefahr von überfrierender Nässe.

de

UV-Index

Prognose zuletzt aktualisiert:  

Legende

1
2
schwach Kein Schutz erforderlich
3
4
5
mittel Schutz erforderlich

Hut, T-Shirt, Sonnenbrille, Sonnencreme

6
7
hoch Schutz erforderlich

Hut, T-Shirt, Sonnenbrille, Sonnencreme

8
9
10
sehr hoch Zusätzlicher Schutz erforderlich

Aufenthalt im Freien möglichst vermeiden

11
extrem Zusätzlicher Schutz erforderlich

Aufenthalt im Freien möglichst vermeiden

Pollen-Prognose

    Ausserhalb Blühsaison

    • Erle: Blühzeitraum Januar/Februar bis März
    • Birke: Blühzeitraum Mitte März bis Mai
    • Gräser: Blühzeitraum Mai bis Juli
    • Ambrosia: Blühzeitraum August bis September
    Prognose zuletzt aktualisiert:  

    Legende

    sehr stark

    stark

    mässig

    schwach

    keine

    Wochenaussicht vom Mittwoch, 17. Januar

    Ein Teil der Haselsträucher ist in Blüte, und auch einige heimische Erlen beginnen zu blühen. Die Pollenkonzentrationen bleiben auf der Alpensüdseite aufgrund des kalten und unbeständigen Wetters mit starkem Wind im Flachland und bisweilen bis in die Niederungen reichendem Schneefall schwach. In der kommenden Woche dürften die Wetterbedingungen milder und trockener sein. Südlich der Alpen erreichen Hasel- und Erlenpollen mässige Belastungswerte, was auf die günstigere Witterung mit teilweise Sonnenschein, insbesondere im Sottoceneri, zurückzuführen ist.

    Weiterführende Informationen

    Polleninformationen

    Der Pollenflug wird von Wetter und Klima beeinflusst. MeteoSchweiz analysiert den Pollenflug, zeigt Veränderungen auf, erstellt Pollenkalender und...

    Pollenmessnetz

    MeteoSchweiz betreibt ein Pollenmessnetz mit 14 Stationen in der Schweiz. Die eingesetzten Pollenfallen liefern wichtige Informationen für...

    Pollenprognose mit COSMO

    Pollenprognosen werden als Text und auf Karten zur Verfügung gestellt. Die Karten werden täglich aktualisiert und basieren auf dem Modell COSMO mit...

    Das Schweizer Wetterradarnetz

    Das Schweizer Wetterradarnetz misst jede Form von Niederschlag in Echtzeit und dient der frühzeitigen Erkennung von Starkniederschlägen und...

    Adventskalender 2017

    Adventskalender von MeteoSchweiz: jeder Tag mit einem speziellen Rückblick auf das Wetter-und Klimajahr 2017.