2017 global erneut sehr warm – Weltgemeinschaft verhandelt über Klimazukunft

10. November 2017, 38 Kommentare
Themen: Klima

2017 wird gemäss dem provisorischen Bericht der Weltorganisation für Meteorologie (WMO) zum Zustand des Klimas voraussichtlich eines der drei wärmsten Jahre seit Messbeginn. Der Bericht erschien just zum Startschuss der UNO-Klimakonferenz in Bonn, an welcher die 197 Unterzeichnerstaaten die Umsetzung des Pariser Übereinkommens von 2015 verhandeln. In der Schweiz brachte das Jahr 2017 den drittwärmsten Frühling und den drittwärmsten Sommer. Es dürfte sich damit unter den zehn wärmsten Jahren seit Messbeginn einordnen.

Die nah aufeinander folgenden Hurrikane Maria und José (Quelle: MODIS, NASA).
Die nah aufeinander folgenden Hurrikane Maria und José (Quelle: MODIS, NASA).

Die globale Durchschnittstemperatur für den Zeitraum von Januar bis September 2017 liegt gemäss WMO 1.1°C über dem vergleichbaren Mittelwert für die vorindustrielle Ära. Damit landet 2017 im Moment auf Rang 2 aller Jahre hinter 2016. 2017 brachte in einigen Regionen der Welt wieder neue Temperaturrekorde: in Italien lagen die Maximaltemperaturen während mehreren Tagen im Sommer über 40°C. In Teilen Zentralasiens wurden erstmals 50°C und mehr gemessen. Dafür war es in Nordamerika kühler als in der Normperiode 1981-2010.

Weit überdurchschnittliche Wärme auch in der Schweiz

In der Schweiz wird die Jahrestemperatur 2017 nach der momentan besten Schätzung rund 2.5 Grad über dem Mittelwert der vorindustriellen Ära liegen. Damit wird sich das Jahr 2017 in die zehn wärmsten Jahre seit Messbeginn 1864 einreihen. Nicht auszuschliessen ist auch eine Rangierung unter den fünf wärmsten Jahren. Extreme Wärme lieferten der drittwärmste Frühling und der drittwärmste Sommer seit Messbeginn mit Überschüssen von 3.3 Grad respektive 3.5 Grad im Vergleich zur vorindustriellen Ära.

Herausforderung Klimawandel

Überall auf der Welt gab es auch in diesem Jahr unzählige lokale Extremereignisse, wie Hitzeperioden und Waldbrände. Ein Küsten-El-Niño sorgte in Peru für heftige Niederschläge, Erdrutsche und Todesopfer. Der Nordatlantik erlebte eine sehr aktive Hurrikan-Saison. Harvey, Irma, Maria und José richteten in der Karibik und in den USA grosse Schäden an.

Ereignisse wie diese lassen sich zwar nicht direkt dem Klimawandel zuordnen, zu ihrer Häufigkeit und Intensität tragen die menschlichen Treibhausgasemissionen jedoch bei. Um die Risiken des Klimawandels und seiner Folgen einzudämmen, hat die Weltgemeinschaft deshalb im Jahr 2016 in Paris einen Beschluss gefasst: die globale Erwärmung soll deutlich unter 2°C gegenüber dem vorindustriellen Niveau gehalten werden. Will man das Ziel von Paris erreichen, müssen die Treibhausgasemissionen deutlich rascher sinken, als dies bisher geschah – dies berichtet der kürzlich veröffentlichte Emission Gap Report 2017 des UNO-Umweltprogramms (UNEP).

An der 23. Klimakonferenz, welche zur Zeit in Bonn (Deutschland) stattfindet, arbeiten die Staaten weiter an den Regeln zur Umsetzung des Pariser Übereinkommens. Diese sollen 2018 verabschiedet werden. Zur Schweizer Delegation in Bonn gehört auch die MeteoSchweiz. Sie setzt sich unter anderem dafür ein, dass die Bedeutung von langfristigen Klimabeobachtungen, wie sie in der Schweiz im Rahmen des nationalen Klimabeobeochtungssystems (GCOS Schweiz) teilweise seit mehr als 200 Jahren vorliegen, für die Umsetzung des Pariser Übereinkommens anerkannt wird. Nur wenn systematische Beobachtungen - und damit eine solide Datengrundlage - vorliegen, können gezielte Klimaschutz- und Anpassungsmassnahmen ergriffen und Fortschritte in der Klimapolitik überprüft werden.

Kommentare (38)

  1. houstonwe'vehadaproblemhere, 21.11.2017, 21:17

    Lasst uns noch ein weinig Geduld haben und Al Gores neue "Klima Lügen Film" ansehen. Erst dann werden wir alles verstehen!

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  2. Richard Smith, 21.11.2017, 09:40

    Also, das Klimakonferenz Bonn 2017 ist nun Geschichte. Summa summarum: Zwei Wochen Grübelei unter 20'000 Teilnehmern in einem mit Luftpumpen aufgeblasen gehaltenen Zelt und mit Strom von Dieselgeneratoren gespeist haben erbracht... nichts.

    Ausser, natürlich, den Ort und den Termin für das nachstes Treffen zu bestätigen. Sogar das Greenpeace-Schiff am Rhein segelt auch mit Diesel. Das politische Verfahren zur Klimarettung versinkt in Absurditäten.

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  3. Markus Bücher, 20.11.2017, 04:52

    Auch die Meteo-Schweiz musste natürlich an den Weltklima-Gipfel jetten um uns nachher zu belehren, dass wir weniger Treibstoff verbrennen sollen...

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  4. houstonwe'vehadaproblemhere, 18.11.2017, 13:04

    Schade das wir die Atmosphäre (und das Klima) noch nicht so ganz gut verstehen......, es sind leider sehr komplizierte Prozesse!
    Aber die in Bonn wissen schon wie es gehen soll, CO2 tax muss her.....
    Schöne Bescherung, Politik und Wissenschaft!

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  5. Andres Zimmermann, 18.11.2017, 11:05

    Sehr lobenswert, dass hier eine Klimadebatte zugelassen wird, welche ganz allgemein zum Nachdenken anregt, über die Rolle und den Einfluss der Naturwissenschaften und deren Wissenschafts-methodik auf die öffentlichen Meinungsbildungsprozesse.

    Was als Wissenschaft zu gelten hat, ist im Grunde immer eine philosophische Frage, und kann nicht objektiv festgestellt werden. Wahre freie Wissenschaft ist daher immer selbstkritisch, ergebnisoffen und behauptet nichts Endgültiges, weil sie gerade hofft, was sie heute erkennt, schon morgen selber wieder, durch besseres, neues Wissen widerlegen zu können.

    Davon sind sogenannten Klimaexperten leider weit entfernt, weil sie für das Behaupten einer festgestellten "Wahrheit", und nicht für dessen weiteren Hinterfragungen bezahlt werden.
    Durch Eiskernbohranalysen und andere Methoden, wird nur der Gegenwartszustand der Vergangenheit beobachtet, aber nicht diese selbst, weshalb Vergleiche mit dem Heute mit Vorsicht zu geniessen sind.
    Ich traue nur jenen freien Wissenschaftlern, welche den Drang und Mut haben, bisheriges Wissen durch neues modifizieren zu wollen. Aber die heutigen Menschen ziehen die Sicherheit im Denken (die Systemgläubigkeit), eben der ewigen Suche nach der Wahrheit vor.

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    1. houstonwe'vehadaproblemhere, 19.11.2017, 22:42

      Bravo Andres!
      Ich lese und hore nur " Al Gore Unsinn" in die Medien! Wo sind die unabhängige Denker? Kritische Journalisten werden totgeschwiegen.
      Klimawissenschaft ist fast eine Religion, es fehlt nur noch die Inquisition.

  6. Kurt Arner, 18.11.2017, 00:57

    Das 2017 warm war (im Vergleich sum Norm 1981-2010) ist unbestritten. Im Vergleich zum Holocene Climate Optimum (ca. 5'000 bis 10'000 Jahr her) ist es wahrscheinlich nicht warm. Jedenfalls ist die signifikante Erwärmung seit Mitte des 19. Jh eine gute Sache.

    Was hingegen bestritten (wenn nicht lächerlich) bleibt, ist die Behauptung, dass ein "Klimakonferenz" ('Erfolg' hin oder her) signifikante Effekte auf das Klima in 80 Jahren haben wird.

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  7. Jonas Renfer Flugbrunnen Bolligen, 17.11.2017, 22:04

    Ich besitze eine Karte Landestopographischer Atlas "Berninapass" 1910 Massst.1.50'000
    und eine der Karte der Landestopografie 1967 La Rösa Massst. 1:25000.
    Auf Karte 1910 endet die Gletscherzunge des Palü- Gletschers auf 2000 m. Auf Karte 1967 auf ca. 2500 m.
    Heute sieht man dem Gletscherabbruch auf etwa 2700m
    1910 und 1967 sprach niemand von Erderwärmung. Mein Vater bis 1976 angestellter Heizungsingenieur für Ventiltechnik und Steuerung des Verbrennungsvorgangs( Einspritztechnik) bekam Grossaufträge ( Grastrocknungsanlage Säriswil) weil seine Technik bis 1/4 weniger öl verbrauchte. Zuhause heizten wir bis ca. 1966 mit Kohle. Vom Klassenzimmer der Kantonschule Winterthur war der Himmel um 0700 des sommerlichen Schulbginns über dem Sulzer areal fast klar. Um 0900 ca. war die Dunstglocke ziemlich grau und es stank in den Strassen erbärmlich. Trotzdem wäre ich gerne Autorennfahrer gewesen. Der Himmel war ziemlich weit weg, etwa wie das Bewusstsein für Zusammenhänge.
    Auf keiner der Karte wird ein Kommentar zum Gletscherstand abgegeben. Das Militär dessen Messungen die erstere mitvermass, hatte kaum ein Interesse, falsche Daten zu zeichnen. Wer das Gelände besser kennt war damals im Vorteil.
    Das "Bild gebende Verfahren" der Geografen leugnet nicht, Temperaturinterpretation hin Fachinkompetenz her.
    Eine mich behandelnde Ärztin vor einer Woche nimmt um für ihren Hund der Nany zu bringen das Auto. Sie braucht inklusive alltäglichen Stau ca. 60 Minuten pro Tag. mit dem Bähnchen 40 min. Auch hier sprechen die Zahlen für sich, wie das Klima auf den Hund kommt.
    Das Klima beeinflusst zwar die Emotionen, aber unsere Motionen (Lat. movere bewegen) auch das Klima. Es müssen Rechnungsmodelle her, wie einfältig gerechnete Zahlen, Daten menschlicher Funktionen die Vernunft des Klimas beeinflussen sollen.
    Dem Klima ist unsere Dummheit Wurst, aber es wird nicht mehr solange dauern bis es uns nicht mehr Wurst sein kann, wenn sich das Klima aus unserer Sicht dumm verhält. Viel Spass.

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  8. Sven, 15.11.2017, 17:52

    Ist der Höhepunkt der Klimaerwärmung schon erreicht? Oder muss Mann davon ausgehen das das Eis am Nord und am Südpol ganz wegschmiltzt

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    1. MeteoSchweiz, 16.11.2017, 08:43

      El Niño-Ereignisse sind jeweils verschieden stark ausgeprägt und unterscheiden sich auch in der Ausdehnung. Der sogenannte Küsten-El-Niño bei Peru hatte nur sehr lokale Auswirkungen, jedoch keinen Einfluss auf die globale Durchschnittstemperatur.

    2. MeteoSchweiz, 16.11.2017, 08:49

      Der Klimawandel ist von verschiedenen Faktoren abhängig. Treibhausgasemissionen sind ein wesentlicher Teil davon. Der weitere Verlauf des Klimawandels ist damit auch von politischen Entscheidungen abhängig. Es ist davon auszugehen, dass der Höhepunkt aber selbst bei abruptem Stopp der Emissionen noch nicht erreicht wäre, da das Klimasystem und insbesondere Eismassen verzögert auf langfristige Veränderungen reagieren.

    3. Pascal, 22.11.2017, 11:32

      Leider schmilzt mit unserem Verhalten das Eis an den Polen weiter und der Permafrost in der sibirischen Tundra verschwindet und damit werden extreme Mengen an Methan freigelegt, das 4 x potenter den Treibhauseffekt antreibt als CO2. Es wird zum Selbstläufer werden, aber erst wenn das alle glauben, wird etwas unternommen, aber dann ist es schon reichlich spät.
      WIR müssen alle etwas unternehmen, nicht die dort in der sibirischen Tundra.

  9. Ulrich, 15.11.2017, 12:04

    Leider wird nie über Kälterekorde berichtet.Australien,Chile,Brasilien .Frühe Schneefälle in Norden der USA.Ernte Ausfälle im Juni in South Dakota wegen Kälte.Im Norden Europas war der Sommer sehr kalt und regnerisch .Auch die anderen Planeten in unserem Sonnensystem werden von extremen Klimaänderungen betroffen.Das Klima lässt sich gemäss IPCC gar nicht voraussagen,was auch logisch ist,da Klimadaten nichts anderes sind als die Summe der Wetterprognosen.Wetterprognosen für eine längere Zeitperiode sind sehr ungenau.Alle Prognosen von Al Gore sind nicht eingetroffen.Er ist aber ein sehr reicher Mann geworden durch die CO2 Börse.Es ist Zeit,dass die Klimaskeptiker mit der gleiche Menge Geld unterstützt werden damit ein wahrer wissenschaftlicher Disput geführt werden kann.Dass eine Mehrheit von 97% Wissenschafter für den anthropogenen Klimawandel ist, zeigt deutlich,dass die Skeptiker nicht zu Wort kommen.

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    1. Lars, 16.11.2017, 19:08

      Da gebe ich Ihnen vollkommen recht. Wäre mal interessant, eine Stellungnahme von MeteoSchweiz zu hören.
      Ich bin wohl nicht der Einzige, der den Sommer zu kalt fand.

    2. Wolfgang, 17.11.2017, 00:14

      Kann ich für Australien nicht wirklich bestätigen.
      Freunde aus QLD berichteten mir, daß der Winter bei ihnen sehr warm und gleichzeitig trocken war.

  10. D. Keller, 14.11.2017, 06:16

    Wie wäre die globale Durchschnittstemperatur 2016 und 2017 wenn man natürliche Ereignisse wie El Ninjo herausrechnet? Oder möchte man mit den (übrigens freiwilligen Zielen) von Paris auch den natürlichen Teil der Erwärmung verändern?

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    1. MeteoSchweiz, 14.11.2017, 09:24

      Der starke El Niño von 2015-2016 trug vermutlich wesentlich zu den warmen Durchschnittstemperaturen der Jahre 2015 und 2016 bei. 2017 gilt gemäss WMO als eines der wärmsten Jahre ohne El-Niño-Einfluss.

    2. D. Keller, 15.11.2017, 11:30

      Gemäss Text gab's aber anscheinend auch 2017 El Nino Einflüsse (erwähnt ist Peru).

  11. Andres Zimmermann, 12.11.2017, 17:19

    Beim Pariser Abkommen beruft man sich selbst anmassend auf die Meinung einer Beschluss fassenden "Weltgemeinschaft", welche jedoch nur aus ein paar wenigen "Technokraten" besteht. Wurden die übrigen 99.99 % der Menschen, eben die real existierende Weltgemeinschaft, je nach ihrer eigenen Meinung und ihrem eigenen gesunden Menschenverstand zu diesem Thema befragt? Nein!

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    1. Arnold Schmidt, 13.11.2017, 13:53

      Sind die anderen 99.99 % denn Wissenschaftler, die sich ihr Leben lang damit auseinander setzen?
      Ich glaube nicht.

      Wenn sich Herzchirurgen treffen, um weltweit einheitliche Operationsrichtlinien zu treffen... haben Sie auch das Gefühl, die 99.99 % fragen zu müssen?

    2. Andres Zimmermann, 14.11.2017, 09:43

      @ Arnold Schmid
      Die Herzchirurgen sprechen auch nicht im Namen einer ganzen Weltgemeinschaft, noch wollen sie uns mit ihren eigenen "Operationsrichtlinien" vorschreiben, wie wir zu leben haben, im Sinne einer Wissenschaftsdiktatur.

      Wenn ein paar wenige "Klima-Technokraten" bzw. "Auftragswissenschaftler" sich "ein Leben lang" nur mit einem einzigen Thema befassen, kann es sich dabei nicht um Universalgelehrte handeln, welche über den eigenen Tellerrand hinauszublicken bereit sind. Denen sollen wir uns also blindlings anvertrauen?

  12. Hans Moor, 12.11.2017, 11:42

    Und es gibt immer noch so Fantasten, die glauben unsere schlaue Spezies habe nichts damit zu tun! Die tatsächlich glauben, der Mensch könne in 100 Jahren X Millionen Jahrgänge fossilen Dreck verheizen und es passiere einfach so nichts! Wann endlich erwachen auch diese Ewiggestrigen???

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  13. Lars, 10.11.2017, 20:56

    Ich möchte immer noch wissen wo dieses Jahr der Sommer in der Schweiz warm war. Gespürt hab ich nichts

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    1. MeteoSchweiz, 11.11.2017, 19:47

      Der Rückblick auf den Sommer 2017 haben wir auf der Website publiziert:
      http://www.meteoschweiz.admin.ch/home/klima/gegenwart/klima-berichte.html

  14. Carlo, 10.11.2017, 15:19

    Mal sehen was uns Meteoschweiz und die anderen Klima-Alarmisten und UN Handlanger auftischen werden, wenn die Folgen der bereits einsetzenden globalen Abkühlung sichtbar werden...an genügend Phantasie scheint es ja nicht zu mangeln...wünsche jetzt schon gutes Gelingen.

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    1. scirocco, 11.11.2017, 21:27

      Leider sind die News richtig, aber Sie, die Kommentatoren, halten diese für Fake-News. Haben Sie Kinder? Dann wäre es wohl besser, wenn Sie sich endlich mit den Tatsachen auseinandersetzen. Ihre Sorte Wahrheitsverdreher ist für die Menschheit wohl die grösste Gefahr. Die Erde jedoch wird noch eine Weile überleben, ohne Dinosaurier, und auch ohne Menschen.

    2. Hubert Humpe, 12.11.2017, 08:22

      Und wo sind die Hinweise für eine flächendeckende Abkühlung? Wir freuen uns auf wissenschaftlich belastbare Quellen... Wenn doch die Klimaskeptiker ihre eigene selektive Wahrnehmung und das durch sie missionarisch vertretene Wunschdenken eben so kritisch hinterfragen würden...

  15. Richard Smith, 10.11.2017, 13:54

    Sogar der IPCC wagt es nicht zu behaupten, dass die geringsten Verbindungen zwischen Treibhausgasemissionen und gemessenen Extremwetter-Ereignissen besteht. Ihre Aussage 'Ereignisse wie diese lassen sich zwar nicht direkt dem Klimawandel zuordnen' ist damit konsensus-konform.

    Schade, dass Sie nicht statt des Kommas einen Punkt gesetzt haben, dann wären Sie nicht weitergegangen mit 'zu ihrer Häufigkeit und Intensität tragen die menschlichen Treibhausgasemissionen jedoch bei'. Können Sie für diese so gewagte Aussage einen empirischen Beweis erbringen? Der IPCC wäre Ihnen sehr dankbar.

    Übrigens: Bestimmt haben Sie es vergessen zu erwähnen, dass die 'sehr aktive Hurrikan-Saison' dieses Jahres endet eine Hurrikan-Flaute von ca. fünf Jahren.

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    1. Rosina, 12.11.2017, 14:28

      10 Jahre! Die Flaute dauerte ganze 10 Jahre.

    2. Gerri, 12.11.2017, 19:46

      👍🏻

    3. MeteoSchweiz, 13.11.2017, 08:46

      Im jüngsten Zustandsbericht wird klar aufgezeigt, dass die klimatischen Veränderungen der letzten Jahrzehnte eindeutig auf menschliche Ursachen zurückzuführen sind (Kapitel 10). Schliesslich macht der 5. Zustandsbericht deutlich, dass mit dem anthropogenen Klimawandel die Häufigkeit und Intensität vieler Extremereignisse bereits zugenommen haben und in Zukunft zunehmen dürften. In Kapitel 10 heisst es beispielsweise: “It is very likely that anthropogenic forcing has contributed to the observed changes in the frequency and intensity of daily temperature extremes on the global scale since the mid-20th century. Attribution of changes in temperature extremes to anthropogenic influence is robustly seen in independent analyses using different methods and different data sets.”

    4. Richard Smith, 14.11.2017, 08:19

      Die Rede is nicht von 'changes in temperature extremes' sondern Extremwetter-Ereignissen. Kapitel 5 des selben Berichts stellt eindeutig fest:

      '…no significant observed trends in global tropical cyclone frequency over the past century … No robust trends in annual numbers of tropical storms, hurricanes and major hurricanes counts … over the past 100 years in the North Atlantic basin … low confidence regarding the sign of trend in the magnitude and/or frequency of floods on a global scale … low confidence in observed trends in small-scale severe weather phenomena such as hail and thunderstorms … not enough evidence at present to suggest more than low confidence in a global-scale observed trend in drought or dryness … AR4 conclusions regarding global increasing trends in drought since the 1970s were probably overstated … confidence in large scale changes in the intensity of extreme extratropical cyclones since 1900 is low … limited evidence of changes in extremes associated with other climate variables since the mid-20th century'.

    5. MeteoSchweiz, 14.11.2017, 10:58

      Unsere Aussage bezog sich auf Hitze-Ereignisse (temperature extremes), Starkniederschläge und Hurrikane. Die Liste ist nicht abschliessend. Intensität und Häufigkeit von Hitze-Ereignissen und Starkniederschlägen nehmen aufgrund des Klimawandels zu, von dem man weiss, dass er zu einem wesentlichen Teil durch menschliche Treibhausgase verursacht wird. Für tropische Wirbelstürme gibt es keine Tendenz zur Zunahme, man erwartet jedoch, dass mit dem Klimawandel deren Intensität zunimmt (höhere Ozeantemperaturen). Hurrikane sind tropische Wirbelstürme einer bestimmten Stärke. Nimmt nun die Intensität zu, kann man folglich mit mehr Hurrikanen rechnen. Die Zahlen dazu sind aber tatsächlich mit Unsicherheiten behaftet.

    6. Richard Smith, 14.11.2017, 13:13

      'Die Zahlen dazu sind aber tatsächlich mit Unsicherheiten behaftet'.

      Eben. Ihr schlichter Ausdruck 'zu ihrer Häufigkeit und Intensität tragen die menschlichen Treibhausgasemissionen jedoch bei' ist doch gemäss dem Konsensus wissenschaftlich nicht begründet. M.E. sollten Sie diesen Satz aus dem Artikel streichen.

      Sogar das Themenbild des Artikels, ein Satellitenbild von den 'nah aufeinander folgenden Hurrikane Maria und José' suggeriert sehr gekonnt eine Kausalität in Extremwetter-Erreignissen, für die es tatsächlich keinen empirischen Beweis gibt.

    7. Raphael Zehnder, 16.11.2017, 09:10

      Es ist befremdend, dass sich in diesen Kommentarspalten diese peinliche Diskussion abspielt. Meteoschweiz zeigt mit ihrem Blogbeitrag die Tatsachen. Dass es nicht ganz klar ist, wie genau der Einfluss des Menschen auf das Klima ist, heisst doch nicht, dass wir den Kopf in den Sand stecken und mit dem Irrsinn weitermachen wie bisher. Und was wäre daran falsch, wenn die Menschheit aus den Warnsignalen lernt und mit dem verbrennen von endlichen Energien aufhört? Darum geht es, nicht mehr und nicht weniger. Erneuerbare Energien fördern und nutzen ist das Ziel. Wenn wir warten, bis der letzte Beweis da ist, dass das Klima durch den gigantischen Ausstoss von fossilem CO2 verändert wird, ist es zu spät.

    8. Richard Smith, 16.11.2017, 11:06

      @Zehnder

      In seinem letzten Bericht hat die IPCC nicht den geringsten Zusammenhang zwischen dem Niveau des atmospherischen Kohlendioxids und der Intensität bzw. Häufigkeit von Extremwetter-Erreignissen wie Hurrikane usw. empirisch aufweisen können. Man hätte eigentlich nicht sehr lange warten müssen: Laut Theorie hätte man dies seit ca. 1950 schon merken können. Wir merken aber nichts. Es gibt einen sanften Temperaturanstieg, aber seit fast 200 Jahre schon.

      Wenn Sie meinen, dass die heutige Generation zig-Milliarden Dollar in Massnahmen stecken muss und ihre ganze Lebensweise umkrempeln soll, um Ihre völlig unbegründete, unwissenschaftliche Hysterie entgegenzukommen, haben Sie anscheinend nie von 'Opportunity Cost' gehört.

    9. Raphael Zehnder, 16.11.2017, 14:59

      @ Smith: Ja ich bin überzeugt, dass wir die Lebensweise umkrempeln müssen. Der Status Quo führt dazu, dass wir irgendwann auf einer leergeplünderten Erde stehen. Die Ressourcen sind aufgebraucht, die Kohle im Portemonnaie kann die Probleme auch nicht immer wieder lösen. Die Menschheit zerstört ihre Lebensgrundlagen. Sie wollen das nicht sehen und schauen lieber weg. Das ist ihre persönliche Entscheidung, aber die grosse Mehrheit der Menschen kann, will und muss etwas ändern. Oder sollen z.B. die Menschen auf versinkenden Inseln im Pazifik oder in bedrohten Küstenstädten auch einfach abwarten, bis die Wissenschaft bewiesen hat, warum Ihr Land untergeht?

    10. Richard Smith, 17.11.2017, 08:21

      @Zehnder

      Sie sind überzeugt, ich nicht. Im Sinne der Aufklärung, lasse ich die Vernunft sowie ihr Schwesterchen, die Wissenschaft, die Antworten liefern. Die momentane Antwort lautet: Hier gibt es nichts zu sehen.

      Aber angesichts Ihres religiösen Eifers habe ich vermutlich keine Chance, Sie zur Vernunft zu bekehren. Ich versuch's trotzdem:

      Ressourcen: Wenn sie wirklich knapp werden, muss die Erfindungsgeist der Menschen ran. Der Preismechanismus wird dann selber alles bestens regeln, ohne den Eingriff einer 'Weltgemeinschaft'.

      Versinkende Insel: Ein Märchen. Bedrohte Küstenstädten: Auch ein Märchen. Der Meeresspiegel hat sich trivial erhöht über mehreren Jahrhunderte, ohne menschliches Mitwirken. An einigen Orten sinken bzw. erheben sich Teile des Festlandes, aber geologisch-, nicht klimabedingt.

      Don't worry - be happy!