Weltwettertag: Ich liebe starke Föhnlagen

19. März 2016
Themen: Über uns

Am 23. März 2016 ist Weltmeteorologie-Tag. Als Countdown zu diesem grossen Tag publizieren wir Portraits von Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern von MeteoSchweiz auf unserer Webseite. Sie erzählen uns unter anderem von ihrem Lieblingswetter und ihrer Tätigkeit beim Bundesamt für Meteorologie und Klimatologie MeteoSchweiz.

Am Weltwettertag möchten wir dann gerne Ihr Lieblingswetter wissen: laden Sie am 23. März ihr Lieblingswetter-Bild hoch. Schreiben Sie uns, wieso sie dieses Wetter besonders lieben. Ab dem 24. März erscheinen Bild und Beschreibung dann zusammen mit ihrem Vornamen auf unserer Webseite.

Wir freuen uns schon jetzt auf zahlreiche Einsendungen! Viel Vergnügen beim Lesen der Portraits unserer Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter!

Welches ist dein Lieblingswetter und wieso?

Ich habe zwei Lieblingswetterlagen: einerseits das klassische Rückseitenwetter nach einer Kaltfront; dabei fasziniert mich die klare und saubere Luft, die oftmals wunderbare Farbenspiele mit knackigen grellweissen  Cumuli und tiefblauem Himmel über einer blühenden Landschaft hervorzaubert. Andererseits liebe ich starke Föhnlagen, die mit Sturm, Wärme und Lenticularis-Wolken die Kräfte der Natur besonders imposant zum Ausdruck bringen.

Beide Wetterlagen sind beste Voraussetzung, um meinem Hobby und meiner Leidenschaft – dem Segelfliegen – zu frönen.

Was ist deine Aufgabe bei MeteoSchweiz?

Als Leiter Führungsinstrumente bin ich zusammen mit meinem Team für wichtige Managementsysteme zuständig; dazu zählen u.a. das Qualitätsmanagement, das Risikomanagement, Leistungsaufträge und –vereinbarungen, das Reporting (Leistungsberichte, Managementinformationssystem); zudem ist bei uns die administrative Verbindungsstelle (Stab) zu unseren vorgesetzten Stellen im Eidg. Departement des Innern EDI angesiedelt.

Wieso ist deine Tätigkeit wichtig für MeteoSchweiz / die Schweizer Bevölkerung?

Das möchte ich am Beispiel des Qualitätsmanagements erläutern: In meiner Organisationseinheit liegt die Verantwortung, die Qualität von MeteoSchweiz professionell und effizient sicherzustellen. Dazu pflegen wir ein System, das diesen Nachweis erbringt; nur so erreichen wir die sogenannte ISO-Zertifizierung, welche wiederum eine Voraussetzung darstellt, um Flugwetterprodukte herstellen zu dürfen.

Was sind deine Gedanken zum Thema Wetter und Klima der Zukunft?

Dazu kann ich als Mitarbeiter in einer administrativen Funktion ohne meteorologische oder klimatologische Ausbildung nur sehr oberflächlich Antwort geben: Einerseits denke ich, dass die Klimaerwärmung ein Fakt ist, den wir nicht „leugnen“ können; somit sollte die Menschheit sorgfältig und verantwortungsvoll mit ihrer Ressource „Erde“ umgehen. Andererseits ist es illusorisch, den Menschen radikal in seiner Mobilität einschränken zu wollen. Die Lösung wird wohl ein vernünftiger Mittelweg basierend auf einer (Energie-) Effizienzsteigerung sein.

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