Das Extreme wird normal

22. November 2017, 91 Kommentare
Themen: Klima

Was bis 1990 in der Schweiz als extrem warmes Jahr galt, ist heute Durchschnitt. Die kühlsten Jahre nach 1990 lagen im Bereich des Durchschnitts vor 1990. Das ist die Folge eines grossen Temperatursprungs vor rund 30 Jahren. Ein erster Blick auf die kommende Normperiode 1991 bis 2020 zeigt ein einzigartiges Ereignis in der über 150-jährigen Messperiode.

Der Gletscherschwund als deutliches Zeichen der Erwärmung. Der Palügletscher im Val Poschiavo.
Der Gletscherschwund als deutliches Zeichen der Erwärmung. Der Palügletscher im Val Poschiavo.

Kräftiger Anstieg der Normtemperatur

Nur noch drei Jahre fehlen bis zur vollständigen Normperiode 1991–2020. Sie beschreibt das aktuelle Klima in dem wir leben. Und sie zeigt die jüngste Änderung zum früheren Klimageschehen. Für die Schweiz offenbaren die vorhandenen 27 Jahre oder 90 Prozent der Normperiode 1991–2020 einen kräftigen Wärmeschub.

Die Erwärmung von der Normperiode 1961–1990 zur anschliessenden Normperiode 1991–2020 ist einzigartig in der über 150-jährigen Schweizer Messreihe (Abbildung unten). Der Jahresdurchschnitt stieg um rund 1 Grad von 4.6 Grad auf 5.7 Grad. Ein grosser Teil der kräftigen Erwärmung erfolgte mit beachtlicher Geschwindigkeit innerhalb weniger Jahre am Übergang von den 1980-er zu den 1990-er Jahren.

Extrem wird normal

Vor der kräftigen Erwärmung Ende der 1980-er Jahre lieferten die Jahre 1947 mit 5.6 Grad und 1961 mit 5.5 Grad die höchste Jahrestemperatur seit Messbeginn 1864. Die beiden Jahre entsprachen etwa dem heutigen Durchschnitt von 5.7 Grad. Was von unseren Grosseltern und Urgrosseltern als extrem warm registriert wurde, gehört heute zum normalen Klimaverlauf in der Schweiz.

Normal wird extrem

Gleiches gilt für das Umgekehrte. Unsere Grosseltern und Urgrosseltern hätten die beiden kühlen Jahre 1996 mit 4.6 Grad und 2010 mit 4.7 Grad als guten Durchschnitt beurteilt. Für uns waren es die weitaus kühlsten Jahre in der laufenden Normperiode ab 1991.

Knapp zwei Grad wärmer seit Messbeginn

Seit der frühindustriellen Periode 1864–1900 ist die Temperatur der Normperioden um 1.8 Grad angestiegen. In den ersten 100 Jahren erfolgte die Erwärmung moderat im Vergleich zur rasanten Entwicklung von der Normperiode 1961–1990 zur Normperiode 1991–2020. Aufmerksamen Naturbeobachtern ist dieser Wärmeschub nicht entgangen. Der Gletscherschwund in den Alpen beschleunigte sich in den letzten Jahren sichtbar. Das Gletschereis zerfällt vor unseren Augen. Pro Jahr verlieren die Schweizer Alpen heute rund 1 Kubikkilometer Gletschereis, in sehr warmen Jahren auch mehr. Vorhanden sind noch 54 Kubikkilometer. Bis Ende Jahrhundert wird bei gleich bleibender Verlustrate nicht mehr viel von den Schweizer Gletschern übrig sein.

Normperioden und Klimaänderung

Ursprünglich wurden neue Normperioden in Schritten von 30 Jahren eingeführt. Standardmässig wäre also nach der Normperiode 1961–1990 die Normperiode 1991–2020 fällig geworden. Die schnelle Temperaturzunahme gegen Ende des 20. Jahrhunderts bewog die Weltmeteorologie Organisation (WMO) zur Empfehlung, die Normperiode alle 10 Jahre zu aktualisieren. Damit stehen Normwerte bereit, die das aktuelle Klima angemessen beschreiben und als Erwartungswerte eingesetzt werden können. MeteoSchweiz verwendet seit 2013 die Normperiode 1981–2010. Ab 2020 wird die Normperiode 1991–2020 aufgearbeitet und eingeführt.

Weiterführende Informationen

Klima-Normwerte

Kommentare (91)

  1. houstonwe'vehadaproblemhere, 13.12.2017, 22:09

    Heute ist ein Niederländisches Schiff mit 100 Wissenschaftler (!) von die Universität von Amsterdam fur 7 Monaten ausgefahren Richtung Atlantik.
    99% vom CO2 in die Welt ist in die Ozeanen. " Wir haben keine Ahnung wie das mit dem CO2 im Ozeanen funktioniert" !!!!! Hastig wurde noch mitgeteilt das der Mensch bestimmt eine Rolle in die Klimaänderung spielt!............
    Das Schiff ist dieselelektrisch angetrieben, also nicht ganz CO2 neutral...

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  2. Thomas Jo Müller, 11.12.2017, 20:07

    Ach ja die kleine blaue Kugel, auf der wir leben, ist schon mehr als 4.6 Milliarden Jahre alt, für nicht Mathematiker: 4'600'000'000 Jahre. Die letzte Eiszeit in Mitteleuropa begann vor ca. 110'000 Jahren und ging dann vor ca. 12'000 Jahren zu ende. Was unsere Forscher wohl damals zur Gletscherschmelze gesagt hätten? In der ca. 100'000 Jahre dauernden "Eiszeit", gab es nachweislich, 23 rapide Klimaerwärmungen, bei denen sich die Temperatur innerhalb weniger Jahrzehnte um mehrere Grad erwärmte. Bekannt sind diese Ereignisse als Dansgaard-Oeschger-Ereignisse kurz DO-Ereignisse. Was die Drama-Queens unter den Forschern wohl damals gesagt hätten? Ach ja die damals lebenden Menschen, waren auch schon global reisend, waren aber sicher nicht die Ursache dafür.

    Wie aussagekräftig die Temperaturveränderung der letzten 30 Jahre ist sei mal dahin gestellt. Fakt ist, dass das Klima ein dynamischer Prozess ist, von dem wir leider nur wenig bis gar nichts verstehen.Wie bei den meisten dynamischen Prozessen, laufen diese mal schneller oder mal langsamer ab und lassen sich nur schwer bzw. ungenau berechen. Zu viele Faktoren kennen wir nicht genau oder lassen einen grossen Interpretationsspielraum offen. Das Klima hat und wird sich immer verändern, warum dieses plötzlich statisch sein soll ist mir völlig schleierhaft. Veränderung ist das grosse und erfolgreiche Konzept der Natur. Sich anpassen oder aussterben dieses Konzept ist schon Jahrmillionen alt. Neu ist aber die ständige Angstmacherei und nervige Zeigfinger-Pädagogik, so wie die Geschäftemacherei mit der Öko-Bio-Klima-Masche.

    Mein Fazit zum Artikel:
    Wer bitte schön definiert was normal ist, nur weil diese Temperaturen früher herrschten? Also ist alles was früher war "normal" und was sich bis heute geändert hat "Extrem" oder mit anderen Worten abnormal? Wäre doch möglich, dass wir uns auf eine Normalisierung zu bewegen dun das "Früher" nicht normal war! Ah nein, dann wären ja keine weitern Forschungen mehr notwendig! Doch, denn ich lasse mir auch gern von einem Forscher sagen das alles gut ist und ich mir keine Sorgen zu machen brauche. Wie war das schon wieder mit dem Glas das "halbvoll" oder "halbleer" ist? Und da forschen in der Natur des Menschen liegt: wer wie ich gerne mal dahingeht wo die Gletscher sich zurückgezogen haben, der findet da viel interessantes zu forschen. Es entstehen da viele neue Biotope und Schönes, denn die Natur bleibt nicht stehen sie macht einfach weiter. Und wer dann da erkennt wie schön die Natur, dem braucht man keine Angst zumachen um das zu schützen. Also liebe Forscher zeigt uns wie voll das Glas ist, bitte.

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    1. Telese, 17.12.2017, 18:40

      Genial geschrieben

    2. Daniel Müller, 18.12.2017, 18:41

      BRAVO.

    3. raphael meier, 21.12.2017, 18:28

      Danke für die klugen worte! Viele forscher warnen, geben ratschläge, etc. Doch kurz zusammengefasst von einem weisen mann (nicht ich): It is not the strongest of the species that survives, nor the most intelligent that survives. It is the one that is most adaptable to change.

    4. R.Lanz, 02.01.2018, 23:33

      Super geschrieben, stimme dir absolut zu und sage nur dazu: Mit einer künstlich gesprochenen klimaerwärmung kann man sehr viel Geld ergaunern. Und alle spenden mit grossem Fleiß, um das eingeredete schlechte gewissen freizukaufen. Fast wie in der Kirche.

  3. Alpöhi, 03.12.2017, 07:09

    Einmal mehr überschätzt sich der Mensch im Glauben, er hätte etwas mit dem Weltklima zu tun. All die namhaften Wissenschaftler, welche sich öffentlich von der ganzen Klima- und CO2-Hysterie distanzieren, werden entweder belächelt oder mundtot gemacht. Ist ja verständlich wenn man bedenkt, was durch die Klimadebatte für ein riesiger Markt mit all seinen Kollateral-Ökonomien entstanden ist. Diesen gilt es mit aller Härte zu verteidigen. Da sind Andersdenkende eine Gefahr - da hat es keinen Platz für Diskurse.
    Vielleicht täten wir gut daran, unsere Aufmerksamkeit auf ein paar unverrückbare Tatsachen zu lenken:
    Grönland heisst übersetzt „grünes Land“
    In der Antarktis wächst das Eis
    Als Hanibal mit den Elefanten über die Alpen zog um 273 v. Ch. die Römer im Mittelitalien zu schlagen, ging er nicht über Gletscher sondern mehrheitlich durch Auen und Waldgebiete.
    Zur gleichen Zeit war der Steingletscher am Susten bewaldet... (siehe auch Publikation „Die Alpen“ SAC)
    Man hat uns in der 5. Primarklasse auf die nächste Eiszeit vorbereitet und uns Bilder eines total vereisten Zürichs gezeigt - die Eiszapfen hingen dramatisch am Grossmünster und im unteren Seebecken trieben die Robben gemächlich auf ihren Eisschollen.

    Schon damals belächelte die Naturforschende Zunft ihre früheren Kollegen.
    Die Heutige lacht über die Naturwissenschaftler der 60er und 70er Jahre.
    Ich bin ja gespannt, wann über die Heutigen gelacht wird...
    Ich habe Chancen, dies noch zu erleben - bin ich doch erst 58 ;-)

    Es ist allemal einfacher, sich in einen bereits singenden Chor einzufügen...

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    1. R.Willi, 10.12.2017, 18:16

      Danke für den super Komentar! Ich bin voll und ganz deiner Meinung, gut, dass es noch Leute gibt, welche selber denken und nicht einer von Geld und Machtgierigen Menschen hergestellten Meinung hinterherplapern! Nochmals vielen Dank.

    2. Daniel Müller, 18.12.2017, 18:44

      Herrlicher gehaltvoller und richtiger Kommentar! BRAVO.

    3. emilio stecher, 24.12.2017, 21:09

      sehr gute Antwort! Bitte überlegt einmal...
      Zwei Drittel der Erdoberfläche sind mit Wasser bedeckt, hier hat der Mensch gar keinen Einfluss!
      Klimaveränderung gibt es zum grossen Teil nur durch Sonneneinstrahlung oder Vulkanausbrüche.., nur lokal kann der Mensch das Klima beeinflussen, miemals global, denn riesige Landgebiete sind vom Menschen gar nicht besiedelt wie Stein- Eis- und Sandwüsten oder auch riesige Waldgebiete,,.,,,
      Trotzdem ich fahre Tesla ohne CO2....
      Zur Zeit der Dinosaurier vor über 65 Millionen Jahren war das CO2 in der Luft Dreimal höher als heute, sonst wäre das Pflanzenwachstum zu klein für dessen Ernährung gewesen.....
      Alles klar??

  4. Rolf Hefti, 30.11.2017, 11:35

    Eine vom Mensch erzeugte Klimaerwärmung soll von Verhaltensveränderungen gestoppt werden ? Wenn man sieht was in der USA gebaut wurde, was in Asien gebaut wird und in Afrika noch gebaut werden will kann ich mir nicht vorstellen, das wir Schweizer diese Veränderung verlangsamen können. Meine Vermutung ist: falls die oben erwähnten Gebiete irgendwann von alleine Interesse am Umweltschutz entdeckten besteht die Möglichkeit eines weltweiten Handelns

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    1. Andy, 04.12.2017, 00:19

      Ich kann es langsam nicht mehr hören, dass es angeblich immer wärmer wird.
      Wir leben in einer Abkühlungsphase, Richtung Eiszeit.
      Spätestens in Fünf Jahren werden wir uns alle wünschen, dass es wärmer werden würde.
      Andy

  5. Gähwiler Bernhard, 29.11.2017, 07:12

    @ Ulrich.
    Kannst du mir sagen welcher Gletscher im Mont-blanc Massiv an Masse zunimmt?
    Der Argentier Gletscher? Mer de Glace?
    Glacier de Tacul? Glacier de Géant?
    Mir ists die schwinden alle und die Französischen Glaziologen beobachten diese Gletscher auch nicht seit Gestern.
    Sie sind ebenso besorgt, weil diese Gletscher sich teilweise in höheren Lagen befinden, als die in der Schweiz.
    Gletscherschwund auf über 4000müm ebenso wie in weitaus tieferen Lagen.
    Gruss vom Glacier de la Plaine Morte.
    (war am Wochenende dort)

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  6. houstonwe'vehadaproblemhere, 28.11.2017, 22:28

    Superblog! Sehr lesenswerte Reaktionen! Weitermachen bitte!
    Aber,
    die "Wissenschaftler" sollen endlich mal richtige Arbeit leisten! So viele Unsicherheiten! Was soll "Ruedi Normalverbraucher" denken?
    Es ist doch nicht so schwierig Gasen in die Atmosphäre zu untersuchen!
    Wir schicken Menschen auf den Mond, ein Spacestation im All, besteigen Mount Everest ohne künstliche Sauerstoff , planen eine Reise nach Mars, und Al Gore macht "Docu-Filmen".
    Eins ist aber sicher: Der "Horrorwinter" kommt bestimmt! und auch ein "Horrorsommer".
    Also Daunenjacke und Badehose bereit halten :)

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  7. Rocky, 28.11.2017, 18:39

    @G. Feuerstein
    Halbwahrheiten und andere Ungenauigkeiten

    Immerhin werfen Sie mir keine Unwahrheiten vor, das ist schon mal gut.
    Wenn wir schon bei Wahrheiten sind: Was halten Sie von den Filmen des Klimaschutzgurus Al Gore? Uebertreibt er nicht masslos? Wenn Sie mir schon Manipulation und das Ausreizen der Schätzwerte bei den Eisbären vorwerfen, dann müssten Sie bei Gore noch viel drastischere Worte wählen.
    Was halten Sie von den Aussagen von Klimaskeptikern, dass die ausführlichen Berichte des Weltklimarats (IPCC) sich stark von den Zusammenfassungen für Politiker unterscheiden, dass erstere viel weniger dramatisch sind und auch Zweifel enthalten? Wie steht es um die behauptete 97-Prozent-Zustimmung zu den Aussagen des IPCC? Meines Wissens distanzieren sich Tausende von Experten davon, einige sind aus dem IPCC ausgetreten, weil sie mit den Aussagen nicht einverstanden sind. Wo liegt hier die Wahrheit?
    Zu den Pinguinen: Ueber ihr Befinden weiss ich nichts. Ich wollte in diesem Abschnitt nur der Hysterie entgegentreten, dass das Antarktiseis am Schmelzen sei.
    Zum CO2: Möchten Sie in einer Welt leben, die 15 Grad kühler ist?
    Dann hätten wir eine Eiszeit, die sich gewaschen hat.
    Zu den Satellitenmessungen: Stimmt die Aussage, dass diese in den letzten Jahren keine Erwärmung ergeben haben? Stimmt es, dass die Temperatur seit 1998 nicht angestiegen ist? Wenn ja, warum erfährt die Oeffentlichkeit nichts davon?

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    1. G.Feuerstein, 30.11.2017, 13:51

      Hallo Rocky,

      Al Gore hatte zu seiner Zeit, den Vorteil, dass er das Thema Klimawandel in die Öffentlichkeit gepusht hat, aber den eklatanten Nachteil, dass er einer politischen Seite angehörte und damit fast automatisch den nahezu geschlossenen Widerstand der Republikaner provozierte. Und politische Einzementierung tut einer Sache selten gut.
      Mein Einstellung ist nicht von Al Gore bestimmt. Ich habe ein naturwissenschaftliches Studium hinter mir. Wetter und Klima haben mich immer schon sehr interessiert. Ich habe zwar weder Meteorologie, noch Klimatologie noch Glaziologie studiert (bin somit kein Experte!!!), aber in allen drei Gebieten zumindest eine Grundvorlesung mitgehört ... also ein klitzeklein wenig Einsicht in diese komplexe Klimawelt maße ich mir an ...

      Die Differenzen zwischen dem Originalbericht des Weltklimarates IPCC und "politischen" Kurzversion lassen sich im Grunde auf einen kurzen Nenner bringen: Im Kurzbericht sind Minderheitsmeinungen z.T. nicht mehr vorgekommen (v.a. dann, wenn eine große Mehrheit der Wissenschaftler diese nicht geteilt hat). Undemokratisch ist diese Vorgangsweise nicht - ob sie in diesem politisch zu heiklen Bereich geschickt war, ist eine andere Frage. Jedenfalls haben die Klimaskeptiker das zum Anlass genommen, den Bericht insgesamt in Frage zu stellen.

      In einem Punkt bin ich überhaupt nicht mit Ihnen einverstanden: Dass sich nämlich tausende von Experten vom IPCC-Bericht distanziert hätten. Ich weiß nicht, worauf Sie diese Aussage stützen. Wenn man die selbsternannten Experten im Dunstkreis der Öl-, Kohle- und Autoindustrie weglässt, steht die große Mehrheit der Fachwissenschaft nach wie vor hinter dem Bericht. Mag sein, dass Details von einigen etwas kritischer gesehen werden.
      Beim CO2 scheinen Sie mich gründlich missverstanden zu haben. Eigentlich wollte ich damit das Gegenteil Ihrer Interpretation zum Ausdruck bringen. Wenn nämlich schon der winzige CO2-Anteil von 0,028 % an den atmosphärischen Gasen eine mehr als 15 grädige Erhöhung der Weltdurchschnittstemperatur bewirken, scheint es naheliegend, dass eine 70%-ige Erhöhung des CO2-Anteiles (auf derzeit 0,04%) in den letzten 300 Jahren kaum ohne Folgen auf das Weltklima sein kann.

  8. Rocky, 28.11.2017, 00:25

    Ein paar Fakten, die bisher noch nicht erwähnt wurden:
    1. Den Eisbären im hohen Norden gehts gut, ihre Zahl hat sich in ein paar Jahrzehnten von 5000 auf 25000 verfünffacht.
    2. Auch den Pinguinen im Süden gehts gut. Das Eis der Antarktis schmilzt nicht. Wie sollte es auch, bei Durchschnittstemperaturen von etwa minus 35 Grad Celsius.
    3. Zu den Schweizer Gletschern: Sie haben sich seit Ende des 19. Jahrhunderts zurückgezogen, bis etwa 1950 um mehrere hundert Meter, einige grosse sogar um über einen Kilometer. Der CO2-Anstieg begann aber erst nach dem 2. Weltkrieg so richtig. In den 60er- bis 80er-Jahren stiessen viele Gletscher wieder vor - trotz weiter steigendem CO2. Rückgang ohne steigendes CO2, Vorstoss trotz steigendem CO2: Wie haltbar ist die CO2-Theorie?
    4. Der CO2-Anteil in der Atmosphäre ist sehr gering, 0,04 Prozent.
    5. CO2 ist von elementarer Bedeutung für das Leben auf der Erde. Pflanzen benötigen es und wandeln es u.a. in Sauerstoff um. Ohne CO2 kein Leben.
    6. Die Wettermessstationen sind auf der Erde sehr ungleich verteilt. Auf der Nordhalbkugel (v.a. USA und Europa) hat es viel mehr als im Süden. In vielen Regionen hat es nur wenige oder keine Stationen (Arktis, Antarktis, Wüsten, Urwälder etc.). Auf den Ozeanen, die weit mehr als die Hälfte der Erdoberfläche ausmachen, gibts auch nur sehr wenige.
    Wie soll man unter diesen Voraussetzungen eine globale Durchschnittstemperatur berechnen? Wenn man es trotzdem macht, ist das unseriös, nicht wissenschaftlich.

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    1. Ulrich, 28.11.2017, 10:13

      Stimmt.Bis heute konnte die CO2 Treibhaustheorie wissenschaftlich nicht bewiesen werden.Es ist also eine reine Hypothese.Die Gletscher als Indikatoren für Klimaerwärmung zu benutzen ist fragwürdig.Es gibt global Gletscher ,die wachsen und Gletscher die abnehmen.Mont Blanc Gletscher wächst zum Beispiel.Überhaupt es gibt kein globales Klima.Klima ist lokal.Der Mensch beeinflusst das Klima örtlich durch das Abholzen von Wäldern und das Zubetonieren von Landschaften.Es werden auch immer falsche Begriffe verwendet.Es gibt keine erneuerbare Energie.Energie wird nur umgewandelt ,nicht erzeugt.Treibhauseffekt : mit zunehmender Höhe wird es wärmer.In der Atmosphäre wird es mit zunehmender Höhe kälter und gemäß dem 2.Thermodynamischen Gesetz kann Wärme nicht von Kälte nach Wärme fliessen. Kann wirklich sein,dass der Kaiser nackt ist

    2. G.Feuerstein, 28.11.2017, 16:25

      Halbwahrheiten und andere Ungenauigkeiten:

      ad 1:
      Sie verschweigen, dass die Eisbärenpopulation bis in die frühen 1970-er Jahren durch exzessive Bejagung auf 5.000 - 10.000 Exemplare dezimiert worden ist und sich erst durch ein Schutzabkommen zwischen Kanada, den USA, der UdSSR, Grönland und Norwegen wieder etwas erholt hat; die ursprüngliche Population ist aber bei weitem nicht erreicht. Die heutigen Schätzzahlen liegen bei 20.000 - 25.000. Manipulativerweise verwenden sie für ihre Verfünffachungs-Rechnung zuerst den untersten (5.000) und dann den obersten Schätzwert (25.000). Mit der von Ihnen angemahnten seriösen Wissenschaftlichkeit hat weder das eine noch das andere zu tun.

      ad 2:
      Ich wäre Ihnen dankbar, wenn Sie die Quelle für ihre Pinguin-Wohlfühleinschätzung nennen könnten. Die pinguin-spezifischen Meldungen, die ich in diesem Jahr gelesen haben, gingen in die andere Richtung.

      ad3:
      es ist richtig, dass in den 1960-er Jahren kurzfristig die Mehrzahl der klimatisch besonders sensiblen kleineren Hängegletscher in den Alpen vorgestoßen sind. Nun spricht aber der ganz überwiegende Teil der Klimaforscher schon seit Jahren von einem komplexen Zusammenwirken natürlicher und anthropogener Faktoren (vor allem aschereiche Vulkaneruptionen können einen jahrelang wirksamen "negativen" Temperatureinfluss ausüben). Einen 1 : 1 - Zusammenhang von Treibhausgase-Akkumulation und Temperaturerhöhung sieht heute kein ernsthafter Klimatologe.

      ad 4 und 5:
      Diese Aussage ist richtig. Dennoch ist state of the art (seit Jahrzehnten unwidersprochen), dass ohne diesen geringen CO2-Wert die Erde im Schnitt um mindestens 15° C kühler wäre. Übrigens haben auch Spurenelemente in der Biochemie trotz ihrer winzigen Quantität oft eine sehr große Bedeutung. Nicht die Menge, sondern die physikalisch-chemische Wirksamkeit eines Stoffes ist entscheidend.

      ad 6:
      Die Aussage ist heute nicht mehr richtig. Sie bezieht sich auf das "Festnetz der Stationen". Längst kann die Temperatur der Erdoberfläche umfassend per Satellitenmessung erfasst werden. Zugebenermaßen sind diese Datenreihen kurz; doch lassen sie sich mit Stationswerten korrelieren und so weiter zurück rechnen . Außerdem geht es beim Klima primär um Trends. Und diese lassen sich sogar nur mit Stationsdaten errechnen.

      Fazit: Wer von anderen Seriosität und Wissenschaftlichkeit einmahnt, sollte selbst mit gutem Beispiel vorangehen.

    3. @Ulrich, 29.11.2017, 06:36

      Das mit dem Mont Blanc Gletscher hat mich etwas stutzig gemacht. Ich bin kein Wissenschaftler, aber diese Aussage hat meinem normalen Menschenverstand widersprochen. Kurz googlen hat auch gleich geholfen; Auch der Mont Blanc Gletscher geht aktuell zurück. Ob man diese nun als Indikator für Klimaerwärmung nimmt oder nicht, für den gewöhnliche gebildeten Menschen (wie mich) zeigt sich dadurch auf eindrückliche Weise, dass es doch deutlich wärmer wird. Jetzt kann man wieder argumentieren und sagen, zu Römerzeiten war es wärmer, im Mittelalter war es kühler, normale Schwankungen etc. Stimmt auch alles irgendwie. Der Punkt bei der Geschichte ist aber die deutliche Erhöhung der Erwärmungsgeschwindigkeit, diese macht mir grundsätzlich Sorgen. Nicht die Erwärmung an sich.

    4. Richard Smith, 29.11.2017, 09:11

      @G.Feuerstein, 28.11.2017, 16:25

      ad 4 und 5.

      'ohne diesen geringen CO2-Wert die Erde im Schnitt um mindestens 15° C kühler wäre'. Diese Zahl - woher sie auch kommen mag - ist nicht 'unwidersprochen'. Die div. Hypothesen über die Starthilfe-Funktion von sogennanten 'non-condensing GHGs' sind sogar recht heftig bestritten.

      Auch wenn das tatsächlich der Fall wäre, hat die Aussage nur eine propagandistische Funktion, um eine viel grössere Wirkung für CO2 zu suggerieren als es hat. Die Wirkung von CO2 in der Atmosphäre ist nicht linear sondern logarithmisch. Aus diesem Grunde wird die 'Climate Sensitivity' auf Basis einer Verdoppelung von CO2 errechnet - von 200ppm auf 400ppm ca. 1°C, von 400ppm auf 800ppm noch ca. 1°C. Trivial.

      Da die Aussage doch nur propagandistisch gemeint ist, erwähnen Sie die Kehrseite nicht: Die Wichtigkeit von CO2 für das Leben auf der Erde. Ohne CO2, kein Leben.

      Der Vergleich mit der Wirkung von Spurenelementen ist Unsinn.


      ad 6.

      Rockys Aussage über die recht lückenhafte Verteilung von Wettermessstationen ist absolut richtig. Ihre Aussage hingegen völlig verwirrt. Die Tatsache, dass wir heute ganz elegant Oberflächentemperaturen per Satellit messen können, füllt keine Lücken in den historischen Serien auf. Die Satellitenmessungen zeigen hingegen wie abweichend die bodenbasierten Messungen oftmals sind.

      Vor 1950 hat man recht wenige Stationen und je früher desto weniger; die allermeisten Teile der Erde hat so gut wie keine. Vor 1890 sogar gab es auch weltweit so gut wie keine - nur hier und dort eine.

      'Und [Trends] lassen sich sogar nur mit Stationsdaten errechnen'. Unsinn.

    5. Andy Burian, 23.12.2017, 17:04

      Endlich finde ich realistische Einschätzungen, wie es wirklich ist.
      Überall nur Horror-Szenarien, die so einfach nicht stimmen.
      DIE ERDE BEWEGT SICH IN RICHTUNG EINER EISZEIT UND DAS WIRD EINFACH IMMER NUR GELEUGNET, EBEN WEIL ES SO GUT IN'S ALLSEITS BELIEBTE BILD PASST.
      Freue mich schon auf die verwunderten Kommentare, wenn es immer kälter wird.
      Schöne Weihnachten,
      ,von Andy.

  9. G.Feuerstein, 27.11.2017, 23:29

    Es ist für mich immer wieder faszinierend, wie Menschen, die weder von wissenschaftlichem Denken (Sammeln und Abwägen von BELEGBAREN Argumenten / Indizien, die für und gegen eine Hypothese / Theorie sprechen) noch von physikalischen Gesetzen und Vorgängen eine Ahnung haben, im Brustton göttlicher Erleuchtung ihre ultimative Erkenntnis zum Besten geben. Sie genieren sich weder über ihre grammatikalischen noch orthographischen Verirrungen. Sie trompeten ihre Meinung im Stile Trumps in die Welt hinaus. Der eine fühlt sich von der Klimawandeldiskussion genervt (wahrscheinlich, weil er instinktiv fühlt, dass wenn da was dran ist, er seinen Lebensstil ändern müsste; der andere hängt irgend einer Verschwörungstheorie an (CO2-Steuer, Mainstream-Medien, Verstandeseliten etc.); der Dritte behauptet dreist, dass ausgerechnet die Vegetation, die CO2 bindet und Sauerstoff (O2) produziert, 60 GTonnen CO2 jährlich freisetze, und der Vierte philosophiert von der Ablösung des logischen naturwissenschaftlichen Denkens durch eine werteorientierte Wahrheitsfindung. In diesem Dschungel der selbstherrlichen Meinungsdeutung ist eine sinnvolle Diskussion nicht mehr möglich. Kein Wunder, dass sich die tatsächlichen Experten von Meteo-Swiss aus diesem Palaver heraushalten. Ich würde dafür plädieren, dass jeder Diskussionsteilnehmer seinen wahren Namen und seine Berufsausbildung angibt. Es gibt für mich nämlichen einen Unterschied, ob Hänsel und Gretel oder zwei Ärzte über eine Blinddarmoperation diskutieren ...

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    1. Frau Anonym, 28.11.2017, 17:04

      sehr schön - ich danke Ihnen Herr Feuerstein.

    2. Andres Zimmermann, 28.11.2017, 17:33

      @G.Feuerstein
      Mit ihrem hochemotionalen Kommentar haben Sie den Boden der Sachlichkeit längst selber verlassen. Denken Sie, dadurch die Wankelmütigen von der Wahrheit der CO2-Klima-Theorie, die ja nichts anderes ist, als ein Gedankenmodell, besonders nachhaltig überzeugen zu können?
      Als elitär betrachte ich den Verstand, wenn er über die Vernunft gestellt wird, etwa in dem Verstandeskonzepte wie die Klimaziele, die Freiheit des Menschen nicht berücksichtigen wollen, oder wenn das Machbare über das Sinnvolle gestellt wird. Gegen einen werteorientierten bzw. durch Ethik geläuterten Verstand, kann man wohl nichts einwenden wollen. Dabei geht es nicht um die Ablösung des logischen Verstandes, sondern gerade um dessen Beherrschung.

      Wer die auf Modellberechnungen beruhenden "Klimaziele" mit der Brechstange durchsetzen will, muss sich nicht wundern, wenn immer mehr Menschen nicht mehr bereit sind, sich unter einem solchen wissenschaftlichen "Gesslerhut" zu verbeugen. Und wer Andersdenkende einfach unbedacht als Verschwörungstheoretiker brandmarkt, sollte sich selber einmal Gedanken darüber machen, ob er nicht selber aktiver Teilnehmer einer Verschwörung, gegen unliebsame Meinungen ist. Wer glaubt den Mensch durch staatliche Bevormundung von seiner persönlichen Verantwortung entlasten zu können, hat den Kernpunkt des Menschseins nicht verstanden: Den verantwortlichen Umgang mit der individuellen Freiheit zu erlernen, was sich mit einer bloss kollektivistischen Menschenauffassung allerdings nicht verträgt.

    3. Hedi, 28.11.2017, 21:19

      Merci Herr Feuerstein, ich bin mit Ihnen einverstanden. Meteo-Swiss hält sich hier zurück, ich hatte aber Gelegenheit, vor etwa 2 Jahren Herrn Bucheli zuzuhören, da war aber nichts von Zurückhaltung und Beschönigung. Er hat absolut Klartext gesprochen.

    4. Wetter, 28.11.2017, 22:14

      Vielen Dank für die Verteidigung der Wissenschaft! Ich bekomme Kopfschmerzen wenn ich manche der Kommentare hier lese und bin immer wieder enttäuscht, wie viele Klimawandel-Skeptiker wir sogar in der Schweiz haben...

    5. Rolf Hefti, 30.11.2017, 12:07

      Es gibt für die Menschheit nur eine vom Menschen gemachte Klimaerwärmung zu erwarten, nämlich nur die maximalste Variante davon ! Unendlich viele Beweise gibt es im Internet dazu zu bestaunen: Beispiel Türkei, dort wird genau jetzt, auf der bekannten Storchenroute, der grösste Flughafen der Welt gebaut! Der Mensch hat das Wort Empathie kreiert, es ist für den Mensch aber nur ein Wort und leider kein übliches Verhalten. Deshalb kann man diese heuchlerischen Übungen* gerne vergessen und nur noch abwarten, was das Klima nun Neues bringen möge! *Ich böser, dummer (Andere-bildungsferne) Untermensch, soll wegen dem Klimawandel kein Fleisch mehr essen, nicht mehr fliegen, nicht mehr Autofahren etc. Dieses Unterkiefergeklapper aus der Oberstschicht ist nur noch sehr peinlich anzuhören! Ps. Ich bin vor der Jahrtausendwende das letzte Mal geflogen, bin 500 m von meiner Arbeitstelle entfernt, wohnend. Fleisch essen, wird deshalb wohl auch kein Problem mehr sein ?

    6. G.Feuerstein, 30.11.2017, 13:03

      @ A.Zimmermann

      Auszug aus der Deklaration der Menschen und Bürgerrechte von 1789:

      „La liberté consiste à pouvoir faire tout ce qui ne nuit pas à autrui : ainsi l’exercice des droits naturels de chaque homme n’a de bornes que celles qui assurent aux autres Membres de la Société, la jouissance de ces mêmes droits. Ces bornes ne peuvent être déterminées que par la Loi."

      D'accord, die individuelle Freiheit ist ein hohes Gut. Der verantwortungsvolle Umgang mit ihr vermutlich eines der heikelsten Punkte, und zwar sowohl in einer Partnerschaft als auch - ja fast noch schwieriger - in puncto Staatsverfassung. Die grenzenlose Freiheit führt in die Anarchie. Ihre Einengung in die Despotie. Verantwortung setzt m.M. nach kritisches Denken (in alle Richtungen!), das Erkennen von Zusammenhängen (hat vermutlich was mit Bildung zu tun) und soziales Verhalten (Ethik?) voraus.
      Es ist meine tiefe Überzeugung, dass "meine" persönliche Freiheit die Freiheit anderer nicht beschneiden darf. Zu den anderen zählen auch unsere Kinder, Kindeskinder etc.
      Trotz zahlreicher offener Fragen und unterschiedlicher Gewichtungen betrachtet die große Mehrheit der klimatologischen Fachwissenschaftler länder- und systemübergreifend den anthropogenen Faktor als Hauptmotor für die Erwärmung. Natürlich steht Ihnen frei, deren Meinung als reines Gedankenmodell zu relativieren. Nur wäre es seriös, wenn Sie ein wissenschaftlich fundiertes Gegenmodell präsentieren könnten. Das Ganze erinnert mich ansonsten ein wenig an eine glaubensstarke Sekte, die mit Verweis auf einige (kleinere) Lücken in der Evolutionstheorie diese grundsätzlich ablehnt - ohne jegliche Spur einer nachvollziehbaren Gegentheorie. OK, die göttliche Erschaffung der Welt vor einigen tausend Jahren ...

      Ein ethisch "geläuterter Verstand" klingt aufs Erste einleuchtend. Doch wer legt welche ethischen Standards fest, wer bestimmt, was sinnvoll? Ist es im Hinblick auf zukünftige Generationen ethisch vertretbar, Gefahren, die einigen Wahrscheinlichkeitsgehalt haben, kleinzureden? Sollten wir nicht viel mehr Ressourcen aufwenden, um hier Klarheit zu schaffen? Warum wenden Sie sich nicht gegen die nachgewiesenen (meist versteckten) massiven Unterstützungen der Kohle- und Erdölindustrie für die Klimawandelskeptiker. Warum schreiben Sie nichts gegen aus die dieser Ecke zu Hauf kommenden Fake-News? Wo bleibt da Ihre Verantwortung? Wo bleibt da Ihre Ethik?

    7. Andres Zimmermann, 01.12.2017, 08:18

      @G.Feuerstein
      Herr Feuerstein. Ich danke Ihnen, dass Sie sachlich und inhaltlich auf meinen "Gegenkommentar" eingegangen sind. Und wie ich feststellen darf, sind wir uns in grundsätzlichen Fragen eigentlich erstaunlich einig. Die Unterschiede sehe ich da schon eher in dem Wie, beziehungsweise der unterschiedlichen Gewichtung unserer teils gemeinsamen Ideale.
      Dem naturwissenschaftlichen Erkenntnisweg, welcher sich des analytischen Verstandes bedient, liegt ja auch ein Ideal zugrunde, welches man so definieren kann, dass er ein Vehikel ist, um über das Erkennen und Verstehen von Teilwahrheiten, bzw. über die Zerlegung das Ganzen in seine hypothetischen Teile, zur wachen Bewusstheit des Weltganzen zu kommen. Die Voraussetzung zur Bewusstwerdung ist das Ich-Bewusstsein, bzw. Möglichkeit, sich selber von der übrigen Welt unterscheiden zu können, um sich selber den Weltphänomenen gegenüberstellen zu können (Subjekt-Objekt-Trennung). In gewisser Weise kann man in dieser Tatsache den sogenannten Sündenfall lokalisieren, oder den Gründungsakt des analytischen Verstandes. Doch derselbe Verstand welcher nach Einzelwahrheiten sucht, ist auch in der Lage, die Dualität der Subjekt-Objekttrennung wieder zu überwinden, in dem das erkennende Subjekt mit dem Erkannten, in einem Akt zusammenfällt.

      Und was die Ethik anbelangt, basiert dessen Gesetzmässiges auf dem Prinzip der Freiwilligkeit. Man kann es gar nicht treffender formulieren, als Sie es durch Ihren eigenen Satz selber formuliert haben: "Die Freiheit besteht darin, alles zu tun, was anderen nicht schadet". Warum richte ich mich nicht explizit auch gegen die Öl- und Kohleindustrie? Eine berechtigte Frage. Weil ich darin, ebenso wie in den Klimazielen, nur eine Symptombekämpfung sehe, wo die Probleme nur von einer Ecke in eine andere geschoben werden. Das Problem liegt in unserem "aufgeklärten zivilisatorischen Selbstverständnis", u.a. des ewigen Wachstums und dem blinden Glauben an das bloss technisch Machbare, inklusive dem Mobilitätswahn, welcher die Globalisierung der Wirtschaft mit sich gebracht hat. Wir sollten uns ein Beispiel nehmen an den Bäumen, welche ja auch nicht in den Himmel wachsen. Elektroautos und AKWs sind nichts anderes als die Probleme von übermorgen. Jetzt habe ich aber etwas weit ausgeholt.

    8. G.Feuerstein, 02.12.2017, 11:14

      @ A.Zimmermann zum Zweiten

      "Auf grobe Kl��tze geh��ren grobe Keile" - dies als Entschuldigung f��r meinen geharnischten obigen Kommentar. Wer immer sich um einen sachlichen Diskurs bem��ht - und bei Ihnen sp��re ich das in hohem Ma��e - wird auch von mir dieses Bem��hen erwarten d��rfen ...

      Sie sind bei Ihren Erkl��rungen tief in die menschliche Psyche eingestiegen. F��r meinen psychologisch weniger gebildeten Geisteszustand schon ein wenig zu theoretisch - deswegen aber nicht minder interessant.

      Ihre technischen Zukunftsvorbehalte kann ich zumindest partiell teilen. Ihre (weltlwirschaftlicfhen?) Wachstumsbef��rchtungen a la longue sogar g��nzlich. Gerade deswegen kann ich ihre Vorbehalte gegen die Klimaziele und die mangelnde Kritik an den Anbietern fossiler Energie nicht ganz nachvollziehen. F��r mich bieten die Klimaziele einen Ansatz f��r l��ngerfristiges Denken / Vorausschauen und damit auch Handeln. Dass die Elektromobilit��t nicht der Weisheit letzter Schluss ist, steht auch f��r mich au��er Zweifel. ABER: Sie ist eine Chance (keine Sicherheit!), in der schwierigen (und f��r mich schwerwiegenden) Klimafrage ein wenig Zeit zu gewinnen.

  10. Gerri, 27.11.2017, 07:49

    Ich kann das nicht mehr hören. Klimaerwärmung, Extremwetter, blablabla....
    Es gibt genug Beweis dafür das es über einen größeren Zeitraum, also bis 2000 vor C. Immer wieder solch Anstiege der Temperatur gab und dann auch wieder einen abfall der Temperatur (Wenn das dann soweit ist „oh Gott die Eiszeit kommt wieder“ oder so)
    Und Menschengemachte Klimaerwärmung ist totaler Unfug, eher sollte es politogener Klimawandel heissen.

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    1. Domi93, 27.11.2017, 10:23

      Der Mensch hat nur einen kleinen Anteil am Klimawandel, der andere viel grössere Teil kommt vom Klimazyklus der Erde.

      Es gab auch mal Eiszeiten und heisse Phasen, wir sind jetzt gerade im Übergang zur nächsten heissen Phase.

    2. Roland, 27.11.2017, 13:12

      Nicht um sonst geben Gletscher Baumstämme frei. Baumgrenze lag wohl schon wesentlich höher als Heute. Und Grönland heisst auch nicht um sonst so.

      Allerdings wurden damals auch nicht Milliarden/Billiarden an Vermögen vernichtet nur weil der Meeresspiegel ein paar cm anstieg. Das Problem scheint mir nicht die Klimaerwährmung sondern der Siedlungsraum der Menschen der viel Schaden anrichtet.

      Na ja. Lernen tun wir das so oder so nicht. :-) Aber das gejammer der Erwärmung nevt mich auch. Ich geniese die höheren Temp. Und Winter ohne Schnee hat auch Vorteile.

    3. Gerri, 28.11.2017, 06:52

      Es gibt doch auch einen Klimaerwärmungsbeschwörer der meinte das es den Schnee den wir mal hatten( um 1980) nicht mehr geben würde, und das hat er 2002 gesagt.... seitdem sind aber mindestens 3 Schneewinter mehr gewesen als zwischen 1980 bis 2002.

  11. houstonwe'vehadaproblemhere, 26.11.2017, 21:52

    Jeder der glaubt das der Mensch verantwortlich ist für die Klima-Änderung, kann Ich nur sagen: leider, leider, Sie sind falsch, Sie sind nicht kritisch genug, Sie lassen sich von Politik und pseudo "Wissenschaft" und Journalisten irren. Motiv: Steuer (CO2 taxe!)zahlen! Die Politik ist gar nicht interessiert an Leute die irgendwo auf ein Atoll in den Pazifik oder Indische Ozean versaufen!
    In der Klimatologische Zukunft schauen ist sehr schwierig, es ist eigentlich gar nicht möglich. Und doch versuchen wird das...... mit ziemlich miesen Resultat.
    Die Wissenschaft hat (noch) nicht die geringste Ahnung von die sehr komplizierte Prozessen in die Atmosphäre. Denke nur an die langfristige Wettervorhersagen! Das musste verglichen mit das vorhersagen des Klimas eigentlich sehr einfach sein ;).
    In die Geschichte des Klimas schauen geht schon viel besser. Atmosphärisches CO2 wird erst systematisch seit 1958 in Hawai (!) gemessen. Temperatur erst seit das mitten des 19 Jahrhundert. Es fehlt uns an Data. Ein Problem für ernste Wissenschaft. Wir behelfen uns mit Proxy Indikatoren. Es ist leider nicht anders.
    Wir sehen in die geologische Geschichte Temperaturschwankungen und CO2-Schwankungen, aber wir verstehen leider die Prozessen nicht. Die klassische Hypothese meinte das ein erhöhte CO2-Emission ein Temperaturanstieg verursachte, aber es scheint so zu sein das erst die Temperatur ansteigt (Ursache unbekannt!) und dann erst das CO2. Da hat Al Gore nicht so gut hingeschaut. Eine schließende Erklärung dafür gibt es noch nicht.
    Dann noch etwas zur jährliche CO2 Emission: Mensch: 5,5 Gigaton, Ozeanen: 90 Gigaton, Boden: 60 Gigaton, Vegetation 60 Gigaton.
    Wie kann man sich selber noch ernst nehmen und sagen das die CO2 Zunahme ein anthropogen Ursache hat? Diese Meinung kann Ich nur erklaren wenn Sie gemacht wird von Menschen die sich selber für extrem wichtig halten. Eine Selbstunterschätzung ohne Ausmass, ist aber sehr Menschlich.
    Die kritische Wissenschaftler suchen andere Ursachen. Kosmische Strahlung?, Ozeanen?, Boden?, Vegetation?, eine Kombination von mehrere Ursachen?
    Glücklicherweise sind immer mehr Menschen kritisch und nehmen nicht alles für war an was die Medien, "Wissenschaftler" und Politiker uns vortauschen wollen.
    Es sollte mal kritische Wissenschaftler und Journalisten finanziell in Ihre Arbeit unterstutzt werden, statt nur der "Mainstream Unsinn" zu finanzieren. Leider sind viele Medien auch nicht richtig interessiert an kritische Standpunkte.
    So wie Ich hier mache Kommentare lese hat die "Staats und Medienpropaganda" ganz gute Arbeit geleistet......Bravo!
    Schlafft ruhig weiter und zahle......die CO2 Rechnung. Hahahaha! :)

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    1. Walter Marti, 27.11.2017, 17:42

      Danke, dass Sie auch nicht unsere abzockergesteuerten Medien glauben. Dort darf sich niemand äussern, mit Erklärungen von Ihnen oder meinen Einwänden gegen diesen Stumpfsinn.

    2. Wetter, 28.11.2017, 22:22

      Ihnen ist aber schon klar, dass Ihre gesamte Argumentation wissenschaftlich nicht haltbar ist? Ich will gar nicht darauf eingehen, nur ein Wort zu Ihrem 'Motiv': die Einnahmen aus der CO2-Abgabe fliessen zum grössten Teil in die AHV und Ihre Krankenversicherung, wem ausser Ihnen sollte sie also etwas bringen?

    3. houstonwe'vehadaproblemhere, 04.12.2017, 21:56

      Hallo "Wetter",
      Vom Wetter verstehen Sie vielleicht ein wenig. Obwohl Sie mit eine "14 Tage Vorhersage" wahrscheinlich schon ziemlich überfordert sind.
      Vom Klima und CO2 wil ich gar nicht reden.....
      Eine kritische Haltung gegenüber die "Wahrheit" und die "Politik" ist seit dem 18. Jahrhundert eine moralische und ethische Plicht alle Bürger (also auch Sie).

  12. Walter Marti, 26.11.2017, 12:13

    Ich glaube an Ihre Zahlen bzw. Statistiken.
    Ich bin auch dafür, dass wir alles tun, um unsere Luftqualität rings um den Erdball laufend zu verbessern. Es ist die Luft, von dem alles Biologische lebt und vielleicht auch Nichtbiologisches beeinflusst. Meine Kenntnisse reichen dafür nicht aus, um solche Zusammenhänge zu beurteilen.
    Ich habe jedoch eine Frage:
    „Ist es nicht so, dass die erhöhte Sonnenaktivität in den letzten Jahrzehnten einen weit grösseren Einfluss auf diese Erwärmung hat?“
    Denken wir an die klimatischen Änderungen im Laufe der nachvollziehbaren wissenschaftlichen Fakten. Es gab Eiszeiten, es gab Jahrmillionen, wo der Meeresspiegel bis 500m (?) höher lag usw.
    Es ist in Ordnung, wenn überall die heutigen Diskussionen geführt werden, aber ich habe Bedenken, dass dahinter auch immer grosse kommerzielle und vor allem daraus resultierende Staatsausgaben und natürlich die damit verbundenen noch übertriebeneren Staatseinnahmen verbunden sind. Ich kann mich noch erinnern als die Bilder überall erschienen, wie unser Land ohne Wälder aussieht, wenn der Borkenkäfer die Bäume vernichtet hat wird. Die Abgabe auf den Treibstoffen ist geblieben, die Waldfläche nimmt derart zu, dass Probleme entstehen, diese einzudämmen...
    Ich mag nicht nach weiteren Beispielen von verlogener Finanzierung unseres Staatsgebildes nachdenken. Ich bin ganz einfach der Ansicht, dass allen mit Ehrlichkeit mehr gedient wäre und dies unserer Demokratie eigentlich entsprechen würde. Ich wünsche mir dies für die Zukunft aller Landsleute und am Schönsten auch über unsere kleine Schweiz hinaus.
    Mir bleibt nicht mehr viel Zeit in unserer Luft, Wasserqualität usw., aber die weiter lebenden Geschöpfe und die Pflanzenvielfalt hätten das zu gut. Ein Beitrag zum friedlichen Zusammenleben wäre damit sicher verbunden.
    Ich freue mich, wenn ich zukünftig mehr von den riesigen klimatischen Zusammenhängen hören, sehen und lesen kann und meine Fränkli nicht durch Lügen belastet werden.
    Best Dank an alle!

    Antworten

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    1. Sepp Thomas, 26.11.2017, 16:40

      Sehr geehrter Herr Marti,

      der Stand der Wissenschaft ist, dass die Sonnenaktivität auf der Zeitperiode über die wir diskutieren keinen relevanten Einfluss auf die Temperaturtrends hat. Im Gegenteil, aktuelle Messungen zeigen eine leichte Abnahme der Sonnenintensität und somit einen geringen kühlenden Einfluss - wenn überhaupt.

    2. G.Feuerstein, 26.11.2017, 23:10

      Herr Marti, Ihr Beitrag ringt mir eine gewisse Sympathie für Sie ab. Dennoch erlauben Sie mir, dass ich auf zwei inhaltliche Fehler hinweise:

      1. wenn alle Eismassen dieser Welt (Antarktis mit rund 92%, Grönland ca. 7% und Hochgebirgsvergletscherung ca. 1%) schmelzen würden, wäre mit einem Meeresspiegelanstieg von ca. 70 m zu rechnen. Woher Sie die Zahl 500 m her haben ...?

      2. Kann ich nicht nachvollziehen, wie Sie im Zeitalter massiver globaler Abholzungen (v.a. im Bereich der tropischen Wälder und im borealen Nadelwaldgürtel --> Kanada, Russland) von einem PROBLEM der Waldausdehnung (die es in den Alpen tatsächlich gibt) schreiben können. Gerade im Hinblick auf die Zunahme von Starkniederschlägen üben gesunde Wälder eine dämpfende Abflusswirkung aus. Von der Sauerstoffproduktion will ich erst gar nicht reden ...

      Unbestritten übt die Sonne eine entscheidende Rolle bei der KIimaerwärmung aus. Neueste schweizerische Forschungsergebnisse deuten darauf hin, dass die vom Menschen verursachte Erwärmung (Freisetzung von Treibhausgasen durch Verbrennung fossiler Brennstoffe) durch eine Strahlungsreduktion der Sonne in den nächsten Jahren/Jahrzehnten etwas gedämpft, aber keineswegs kompensiert werden dürfte. Wir würden dadurch ein bisschen Zeit gewinnen, auf den Klimawandel besser zu reagieren.

      Details siehe: http://www.snf.ch/de/fokusForschung/newsroom/Seiten/news-170327-medienmitteilung-einfluss-der-sonne-auf-den-klimawandel-erstmals-beziffert.aspx

      Entscheidend im Sinne der "Wahrheitsfindung" bleibt eine offene Ursachenforschung. Wer nur einseitig in eine Richtung sucht, wird in die Irre gehen ...

    3. Walter Marti, 27.11.2017, 15:47

      Der Meeresspiegel verlief dem Jura entlang!

    4. G.Feuerstein, 27.11.2017, 17:17

      @ Walter Marti, 27.11.2017, 15:47
      Der Meeresspiegel verlief dem Jura entlang!

      Im Zuge der alpinen Gebirgsbildung ist auch der Jura in die Höhe gehoben worden. Vor ca. 20 Mio. Jahren sind die Molasse-Berge am südlichen und östlichen Bodenseeufer noch im Bereich des Meeresniveaus gelegen. Also nicht das Meer war damals viel höher, sondern die Gesteinsablagerungen der heutigen Berge lagen vor zig Mio. Jahren im oder unter dem Meeresniveau.

    5. Daniel Bachmann, 27.11.2017, 18:41

      Hallo Herr Marti
      Endlich mal jemand der es ausspricht. Wie ich feststelle werden wir, was das Thema Klimaerwärmung betrifft, oft angelogen. Aus welchen Gründen auch immer. Das mit dem sauren Regen und dem Borkenkäfer sind Paradebeispiele dafür. Übrigens, wegen dem nicht EU Beitritt, sind wir auch alle arbeitslos geworden, oder?

  13. Adrian Arnold, 25.11.2017, 19:11

    Zwei wichtige Unterschiede zu früheren Erwärmungen:
    1. heute leben x-fach mehr Menschen auf der Erde.
    2. diese Menschen sind heute mobiler als früher, das heisst, sie können eher flüchten. Wohin werden von der Natur bedrohte Menschen gehen?
    Dies an alle, die es 'cool' finden, wenn es ein bisschen wärmer wird...

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  14. nature first, 25.11.2017, 18:17

    Also ich bin froh dass es in den letzten 10'000 Jahren stetig wärmer gworden ist. Auf einem Gletscher wachsen keine Bäume😁
    Bedenklich dass alle meinen der Ist Zustand sei das beste, das würde ja heissen ENDE
    Es gibt kein ENDE. Die Welt ist in stetem Wandel, auch ohne Mensch. Er kam, sah und ? Ging

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  15. Daniel Bachmann, 25.11.2017, 15:59

    Wir beschleunigen die Erderwärmung schon. Doch wenn ich in Sendungen, auch in Kindersendungen, höre, stoppen wir die Erderwärmung, muss ich mich doch schon wundern. Stoppen kann man sie sicher nicht. Allenfalls verlangsamen. Hat sich schon mal jemand gefragt, warum wir keine Eiszeit mehr haben? Meines Wissens gabs damals noch keine Autos und auch keine Industrie. Warum also haben wir nicht immer noch Eiszeit??

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  16. Martin Mähly, 24.11.2017, 18:24

    An die Klimaerwärmung - und zwar grösstenteils vom Menschen verursacht, mit bereits heute katastrophalen Folgen, die schnell schlimmer werden - an diese Klimaerwärmung muss man nicht glauben, sondern sie ist eine wissenschaftlich erwiesene Tatsache.
    Hallo Tatsachenverweigerer: Jawohl, dieselbe Wissenschaft, dank deren Errungenschaften Ihr sicher und bequem zur Arbeit fahrt und in die Ferien fliegt. Dieselbe Wissenschaft, die viele Krankheiten heilen oder überhaupt verhindern kann und mit deren Produkten Ihr im Sofa sitzend Musik hört und Filme geniesst. Also bitte nochmals lesen: Klimaerwärmung, vom Menschen verursacht, ist wissenschaftlich erwiesen!! Punkt.

    Der wahre Meinungsunterschied besteht doch in der Lebenseinstellung: Kümmert mich nur das Hier und das Jetzt, oder sind die Zukunft und andere Völker eine Anstrengung wert? Entscheidend wird doch sein, welche Lebenseinstellung sich durchsetzt. Haben wir, die in Raum und Zeit Weitsichtigen, genug Durchsetzungskraft? Die anderen aber sollen endlich ihre Kurzsichtigkeit zugeben und damit aufhören, so zu tun, als sei die Wissenschaft falsch, während sie fortfahren, selbst davon zu leben.

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    1. Andres Zimmermann, 26.11.2017, 19:12

      Lieber Herr Mähly. Solange man nur die Sonnenseiten der wissenschaftlichen Errungenschaften im Auge hat wie Sie, kann man schon ein bedingungslosen Vertrauen in diese Wissenschaften haben.

      Doch haben Sie dieses Vertrauen immer noch, wenn Sie sich auch einmal Gedanken darüber machen, was denn die von Ihnen so einseitig gelobte Wissenschaft sonst noch alles anrichtet in der Welt? Denken sie nur an all die pervertierten Waffensysteme und die verheerenden Folgen für Mensch und Umwelt.

      Die Liste der negativen wissenschaftlichen "Errungenschaften" dürfte heute um einiges länger sein, als die der "positiven". Kein Grund also zur Euphorie, und zum blinden Glauben an wissenschaftlich "bewiesene" Wahrheiten, solange man nicht weiss, ob man einem Verstandeskonzept mit einfachen Formeln auf den Leim kriecht. Und die Formel ist in diesem Themenkontext eben auffällig einfach. Zu einfach vielleicht, um wahr zu sein:
      Mehr CO2 = Klimaerwärmung. Die einen sehen gerade in dieser Formulierung, weil sie so mathematisch präzise daherkommt, eine unumstössliche Tatsache, die anderen eine Fragestellung.
      Als Tatsachenverweigerer würde ich eher jene bezeichnen wollen, welche sich mit fertigen absoluten Antworten begnügen, und dazu keine weiteren Fragen mehr haben. Wer keine Fragen mehr stellt, setzt sich die eigenen Erkenntnisgrenzen selbst, und ist auf den Glauben an die Lebensantworten anderer angewiesen.
      Es geht auch nicht um das Vertrauen in die Wissenschaften an sich, sondern in das Denken, dem sie sich bedient. Ist dieses wertfreie, pseudo- objektive Denken noch zukunftstauglich? Wohl eher nicht, wenn man sich das Chaos auf dieser Welt vor Augen führt. Wir brauchen wieder neue Werte, um dieses Denken in die richtigen Bahnen zu lenken, was eine philosophische Herausforderung darstellt.

  17. houstonwe'vehadaproblemhere, 23.11.2017, 22:30

    Das Extreme wird normal?
    Ziemlich blöder Titel! Was ist normal? Die Parameter von die letzten 30 bis 40 Jahren? Extremen wird es immer geben. Es kann noch immer viel Extremer.
    Ich empfinde die Temperaturanstieg der letzte 20-30 Jahren nicht als besonders unangenehm. Ich kann mir die verregneten Sommerferien in den Jahren 70 und 80 noch gut erinnern. Die Sommer in Graubünden waren die letzten Jahren prima!
    Die Alpen in 100 Jahre schneefrei? Dann gibt es wieder neue Möglichkeiten! Eisfrei wandern/klettern bis 3000 - 4000 Meter! Mit dem Mountainbike auf die Wildspitze! Pistenschifahren ist sowieso nicht so mein Ding.
    Meeresspiegel-anstieg? Das schaffen wir schon.........

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    1. Gähwiler Bernhard, 24.11.2017, 06:48

      Permafrost lässt grüssen...möge dir ein Berg auf den Kopf fallen.
      Es ist naiv zu glauben, dass wir so ohne weiteres mit dieser Erwärmung zu recht kommen.....Süsswasser?
      Gibts ja noch unendlich viel in den Alpen....mögen die Schnee und eisfreien Alpen dich glücklich machen...damit du sorgenfrei auf 4000müm wandern kannst.
      😊

    2. Gerhard Feuerstein, 24.11.2017, 10:31

      Könnte fast als Persiflage durchgehen ... leider nur fast. Der Beitrag von housten... scheint mir typisch für nicht wenige Menschen zu sein. Ihre kleine Welt, ihr subjektiver Blick ist auf das Hier und Heute fokussiert. Was gehen mich die Menschen in Bangladesch, in der Sahelzone oder auf irgend einem Atoll in der Südsee an? Ja, was geht mich die Zukunft an? Noch ist die Welt bei uns ja heil ... und dem Weinbau gehts in unseren Breiten mit der Klimaerwärmung sogar besser als vorher. Erschreckend, wie winzige regionale Vorteile mit globalen Katastrophen gegenverrechnet werden. Noch erschreckender, dass die für einen Menschen scheinbar langsame Veränderung von vielen in der Langzeitwirkung mangels Einsicht nicht erkannt oder einfach verdrängt wird. Motto: Was ich nicht sehe, gibt es nicht ... und was ICH sehe ist die einzige Wahrheit.

    3. houstonwe'vehadaproblemhere, 25.11.2017, 00:02

      Nanana,
      Nicht so gestresst bitte.....! Al diese Vorwürfe und Verwünschungen......, Ich bitte Sie, bleiben Sie anständig!
      Die Menschheit hat schon die unterschiedlichste Katastrophen wie Kriege, Hungersnöte, Krankheiten, Naturkatastrophen, und ja auch Klimaänderungen mit Meeresspiegel-anstieg erlebt und überlebt. Es gebt immer eine Losung entweder Anpassung oder Migration. Das war früher so, ist heute so und Morgen auch. Ich bin da optimistisch, die jüngere Generation ist da schon viel globaler eingestellt. Die schaffen das schon bis ins 22 Jahrhundert.
      Energie-Umstellung, Energiesparen, Umweltbewusstsein, Wohlstand teilen, prima!
      Aber der Mensch (also auch ich) verantwortlich machen für die Klimaänderung ist wissenschaftlich höchst diskutabel und kann meiner Ansicht nur andere Zwecken dienen....
      Darüber sollten Sie sich mal Gedanken machen statt hinter diese Klima-Schlaufüchse wie Al Gore hinterher zu rennen.

    4. Lars, 03.12.2017, 08:02

      Ich sage ja schon lange, dass man auch die wirtschaftlichen Vorteile der Klimaveränderung sehen müsste. Aufhalten können wirs ja eh nicht.
      Aber wir haben die Möglichkeit uns darauf einzustellen. Das würde mehr bringen, als der jetzige Aktionismus.
      Nur generiert man damit halt keine weiteren Steuern.

  18. A. Girafales, 23.11.2017, 21:04

    Was mir an den Kommentaren auffällt, ist, wie emotional hochgeladen das Thema - was immer auch für eine Meinung vertreten wird - ist. Für mich eine Warnung, dass auf unsere Gesellschaft noch erhebliche Konflikte zukommen.

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    1. Andres Zimmermann, 25.11.2017, 10:27

      @A.Girafales
      Was Sie hier an Konfliktpotenzial in dankenswerter Weise ganz richtig beobachten, hat im Grunde mit der eigentlichen Klimathematik gar nichts zu tun, sondern ist ja heute auf allen Lebensgebieten in gleicher Weise zu beobachten.
      Die zunehmenden Gehässigkeiten der Pro- und Kontra-Kommentare, zu welchen Themen auch immer, sind nur ein Indiz für den aussichtslosen Überlebenskampf um unsere einseitige Verstandeskultur, welche alles für wahr hielt, was sich durch einen logischen Diskus, als ein vermeintlich Wissenschaftliches verpacken liess. Die Quantenphysik mag da als gutes Beispiel dafür dienen, von alten logischen Glaubensmustern imprägnierte Begriffsbesetzungen ("alte Physik"), zu hinterfragen.
      Die Mainstreammedien wollen uns vielleicht nur in einer sinnlosen Streitdebatte zwischen "Klimahysterie" und "Klimalüge" gefangen halten, daneben die "umweltbesorgten Verstandes-Eliten", wohl ungestört ihr Atomwaffenarsenal modernisieren können, um den finalen Endsieg des Verstandes über die menschliche Vernunft zu besiegeln?
      Oder braucht man die "Klimahysterie" vielleicht gerade dazu, um damit ganz neue Klimaexperimente zu rechtfertigen, in der Absicht, die Atomwaffen mittelfristig mit "humaneren" Klimawaffen zu ersetzen? Man möge mir bitte, die nicht verschwörerisch gemeinte Fragestellung, als eine von vielen anderen Denkmöglichkeiten verzeihen.

  19. Gerhard Feuerstein, 23.11.2017, 17:26

    "Nichts ist leichter als Selbstbetrug, denn was ein Mensch wahr haben möchte, hält er auch für wahr." (Demosthenes, 4. Jhd.v.Chr.)

    Viele Menschen, allzu viele, suchen nur Argumente für IHRE Wahrheit. Ein offener argumentativer Zugang zur Lösung umstrittener Fragen wird meist gar nicht angestrebt. Im Internet kann jeder Laie SEINE Hypothese/Theorie zum Besten geben. Jeder kann sich dort holen, was ihm in dem Kram passt. Und schon ist der Seelenfrieden hergestellt. Interessant, dass diesen Menschen egal ist, ob 95 % der Fachwissenschaftler eine andere Meinung vertreten. Irgend ein selbsternannter Meinungs-Guru wiegt deren Meinung offensichtlich auf.
    Zum Thema: Die natürlichen Klimaschwankungen (Veränderung der Erdbahnparameter, der Ekliptik, große und/oder Häufung von Vulkanausbrüchen etc.) im Lauf des Postglazials sind in den letzten Jahrzehnten gerade im Alpenraum sehr gut erfasst worden und daher in der Wissenschaft unbestritten. Unbestritten sollte eigentlich auch die physikalische Eigenschaft von CO2 und anderen Treibhausgasen auf den Strahlungshaushalt der Erde sein. In den letzten 300 Jahren ist allein der CO2-Anteil in der Atmosphäre um ca. 70 % gestiegen. Bis dato haben die Erdwissenschaftler keine Phase in den letzten Millionen Jahren mit ähnlicher CO2-Dynamik gefunden. Dabei ist ein beträchtliches CO2-Quantum von den Ozeanen aufgenommen worden - ansonsten wäre der CO2-Anteil heute noch deutlich höher. Wie werden unsere Kinder und Kindeskinder einmal über uns urteilen, wenn das Meer Millionenstädte und Küstenebenen mit mehreren 100 Mill. Menschen unter sich begraben wird. Wie kann man sehenden Auges in dieses humanitäre Chaos steuern?! Es zählt der Augenblick - die horrenden Folgen sind egal; oder der Glaube, dass unseren Nachfahren irgendeine technische Lösung einfallen wird, nimmt religiöse Ausmaße an ...

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    1. Peter Pan, 24.11.2017, 18:22

      Klimaerwärmung ist ein Fakt. CO2 aber nicht so klar belegt wie manche uns Glauben machen. Der Weg zur "Rettung", es müssen weniger Elemente der Spezies Mensch auf der Kugel herumwandern. Alles andere fährt gegen die Wand und es wird nicht die Erwärmung sein, die die Probleme macht! Also Fröhlich weitermachen mit Vaterschafts Urlaub und Kinderzulagen.

    2. der Resignierte, 24.11.2017, 20:39

      Hallo Gerhard Feuerstein....

      Danke für deine Worte..!! Tut gut zu lesen, dass doch noch einige die allumfassende, langzeitliche problematik sehen, und diese auch nicht mit "Menschenverherlichenden" Fantasiegründen verleugnen...

      Mehr möchte ich dazu auch nicht sagen, sonst hetze ich nur wieder diskusionen an, die auf eine andere niveauebene gehören... ich wünsche dir nur das beste, dass dich dein wissen, und deine einsicht weiterbringen wird...

      Lass dir sorge wallten

  20. Rolf Hefti, 23.11.2017, 14:29

    Die Klimaerwärmung ist menschgemacht: OK. Der Mensch will durch geeignete Massnahmen die Klimaerwärmung verhindern: Unmöglich ! Mit dem ich bin gescheit und du böser, dummer Umweltversch

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  21. Richard Smith, 23.11.2017, 12:58

    Das einzige Positivum, was man über das Gebrauch von der veralterten Technik der WMO-Normperioden sagen kann, ist das eine Grafik erzeugt wird, die die besten Schockwirkung zeigt und gleichzeitig die geringsten Bezug mit der Realität hat.

    Gemäss dieser Grafik z.B. um 1990 (1986-1988) erfolgt ein Temperatursprung von einem vollen Grad Celsius. Innert drei Jahren. Der Trend 1991-1920 ist flach. Der Trend 1961-1990 ist auch flach. Welche wunderbare Naturerscheinung hebt die Temperaturen um 1990 um 1.1°C?

    Eine Normperiode beginnt an einem willkürlich gesetzten Startpunkt und ist von einer willkürlich gesetzten Länge (30 Jahre - woher das kommt!). Provokativ könnte ich das, was Sie uns hier zeigen, als fünf aneindergereihte 'Pausen' bezeichnen!

    Wenn man die Perioden nur ein bisschen hin- und herschiebt, bekommt man jeweils ganz andere Ergebnisse.

    Der zugrunde liegende Begriff 'Temperatur Jahresmittel' ist auch völlig realitätsfern. Man ist natürlich imstande, alle vermessenen Temperaturmittelwerte von Monte Rosa bis zur Basel und von Januar bis Dezember durch den Moulinex zu schieben um irgendwelche Jahreswürstchen zu erzeugen - aber was hat diese einzige verbleibende Zahl zu bedeuten? - physikalisch, meine ich. Sie sagen: 'Der Oma war's merklich wärmer'. Die errechneten Jahreswerte springen wild herum ohne jede erdenkliche Begründung.

    Es handelt sich hier um eine völlig veraltete Technik, die aus der Zeit um 1900 stammt. Damals berechnet man Statistiken mit Bleistift und Papier. Es gibt einen Grund, wieso man heute lieber mit Anomalien arbeitet.

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    1. Michael Vaselai, 24.11.2017, 18:47

      Lieber Richard Smith, natürlich kann man Statistiken so oder so darstellen und interpretieren. Aber wenn wir die Kurve einfach mal so von weitem betrachten, dann ist jedem klar das sie nach oben geht. Und das unabhängig davon wie man Norm Perioden definiert. Somit bringt der Kommentar keinen Mehrwert, ausser dem, dass er von der eigentlichen Tatsache ablenkt, nämlich das die Temperaturen steigen und dies von Menschenhand gemacht ist.

    2. G.Feuerstein, 25.11.2017, 17:23

      1. Die 30-jährigen Normperioden wurden lange vor der Klimawandel-Diskussion eingeführt. Daraus eine ökopolitische Absicht im Sinne der bestmöglichen "Schockwirkung" abzuleiten, entbehrt JEDER naturwissenschaftlichen Grundlage.

      2. Dass bei anderer Periodensetzung andere Durchschnittswerte pro Periode herauskommen, ist klar, ändert aber am Gesamtanstieg von 1864 bis heute absolut nichts (siehe Beitrag von M. Vaselai).

      3. Jahrestemperaturwerte als irreal zu disqualifizieren ergäbe nur dann einen Sinn, wenn man die Temperaturmessung an den einzelnen Meteo-Stationen generell anzweifelt. Bilden sie doch den mathematischen Durchschnitt aller Tagestemperatur-Messdaten in einem Jahr.

      4. Natürlich kann man das subjektive Temperaturempfinden der Oma-Generation hinterfragen. Die Gletscher (nicht nur der Alpen) reagieren "leider" als empfindliche PHYSIKALISCHE Sensoren - und ihr Verhalten korreliert - o welch ein Zufall - hochgradig mit dem durchschnittlichen Temperaturanstieg.

      5. Anomalien-Darstellungen einzelner Jahre beziehen sich im übrigen auch auf den Mittelwert einer "willkürlich" festgelegten Periode.

    3. Richard Smith, 28.11.2017, 09:12

      @Vaselai, @Feuerstein 1

      1- Sogar die WMO sagt, dass diese uralte Darstellungsform für langfristige Klimavergleiche (also von Periode zu Periode) nicht taugt. Die NOAA in den USA auch:

      'What do climate Normals tell us about global warming or climate change?
      Climate Normals were never designed to be metrics of climate change. In fact, when the widespread practice of computing climate Normals commenced in the 1930s, the generally-accepted notion of the climate was that underlying long-term averages of climate time series were constant. Changes from one installment of climate Normals to the next do, nonetheless, provide a crude metric of climate change impacts. However, care must be taken when interpreting changes between one Normals period and the other.'

      Die Linie der Jahresmittelwert ohne den Nonsens der 30-jährigen Perioden - d.h. mit einer modernen, 'smoothed'-Darstellung - schlendert sich hingegen sanft und kurvenreich nach oben durch den ganzen 150-jährigen Zeitraum. Übrigens: Die ersten 100 Jahren können keine Spur vom Mensch tragen.

      In der Grafik mit den 30-jährigen Normperioden hingegen seht man einen recht flachen Aufstieg - kaum nennenswert bis 1990, wann einen gewaltigen Sprung von 1.1°C stattgefunden hat.

      Für die Schreckwirkung ist Herr @Vaselai mein Zeuge. Er hat uns alle schön erzählt, was für eine Wirkung auf sein Gemüt dieser Sprung ausgeübt hat.

    4. Richard Smith, 28.11.2017, 09:13

      @Vaselai, @Feuerstein 2,3

      2- Den Gesamtanstieg von 1864 bis heute bestreite ich hier nicht (an anderen Stellen schon). Ich bestreite hier nur, dass von diesem Anstieg (1.8°C) einen Grossteil davon (1.1°C) hat merkwürdigerweise um 1983 stattgefunden.

      3- Ihre Aussage in diesem Punkt ist falsch. Ich zweifele hier keine Temperaturmessung an einer einzelnen Meteostation. Aber laut WMO: Pro Tag mach man (TAGmax+TAGmin)/2 -> Tday, dann pro Monat sum(Tday1..m)/m[m=30,31,28,29] -> Tmonth, dann pro Jahr sum(Tmonth1..12)/12 und siehe da! man hat eine einzige Zahl, Tyear.

      Man macht das Gleiche mit den Daten von allen Messstationen und mühlt anschliessend alles zusammen, bis man am Ende für jedes Jahr im ganzen Lande noch eine einfache Zahl hat: Tyear-ch. Der physikalische Realität sowie der Aussagewert von Tyear und Tyear-ch ist mir unbegreiflich.

      Natürlich macht Meteoschweiz es viel raffinierter: Es wird massiert, homogenisiert, vergriddet, geschmiert, gewichtet, degriddet, geglättet, gepummelt, gebotoxed und wieder geglättet bis man eine Zahl bekommt, die mir auch nicht reeller vorkommt als die platte WMO-version. Trotz dieses gewaltigen Rechenaufwands springt Tyear-ch immer noch wild von Jahr zu Jahr um.

    5. Richard Smith, 28.11.2017, 09:14

      @Vaselai, @Feuerstein 4,5

      4- Ihre Aussage in diesem Punkt ist auch falsch. Nehmen wir die Daten für z.B. das im Artikel erwähnte Palügletscher - das 'deutliche Zeichen der Erwärmung'. Gemäss der WMO-Grafik in 1864-1990 (126 Jahre) sind die Temperaturen in der Schweiz ein mikriges 0.7°C gestiegen. Die Länge des Palügletschers is 1895-1915 300m kürzer, 1915-1930 100m länger, 1933-1967 900m kürzer, 1967-1985 200m länger, 1985-2007 25m kürzer. Die 20 Jahre der Ausdehnung, 1967-1985, fallen - notabene - just in einer Zeit von sich leicht erhöhenden Temperaturen gemäss WMO-Grafik; die kleinste Verkürzing in den 20 Jahren unmittelbar danach. Es gibt keine Korrelation mit dem Temperaturverlauf der WMO-Grafik. Mal kürzer, mal länger. Wieso? Keine Ahnung. Gletscher als Sensoren? Ja nun - ohne Regen, Wind und Sonne?

      5- Einigermassen richtig: 'eine "willkürlich" festgelegten Periode'. Aber über die passenden Perioden wird heftig gestritten. Zumindest hat man eine Wahl. Im WMO-System hingegen hat man keine Wahl. Wenn der Startpunkt bzw. die Länge geändert würde, kommen ganz andere Ergebnisse aus der Wurstmaschine. Welches Ergebnis ist richtig? Das am erschreckendsten?

      @Vaselai: 'dies von Menschenhand gemacht ist'. Wie sehen Sie das in dieser Grafik? Wo ist die Hande des Menschens hier? In 1983? Oder in dem 10-jährigen Temperatursturz in 1947-1956? Die meisten Klimaforscher sehen keine Menschenhand im Spiel vor 1950. Sie sollten dieser Grafik näher treten, um sie zu verstehen.

    6. G.Feuerstein, 28.11.2017, 14:16

      @ Antwort auf Ihre Antwort
      zu P 1: Ich gehe davon aus, dass Sie sinnerfassend lesen können: Ich habe kein Urteil abgegeben, wie sinnvoll 30-jährige Periodenmittelwerte sind. Ich habe nur festgestellt, dass die Einführung dieser Periodenwerte lange VOR der Klimawandeldiskussion festgelegt worden ist und daher die Unterstellung, dass diese Perioden zwecks Schockwirkungs-Optimierung entwickelt worden, nicht nachvollzogen werden können. Wenn Sie im Umkehrschluss behauptet hätten, dass die traditionelle Periodeneinteilung die Optik der Klimaerwärmung besser zur Geltung bringe als eine fließende gewichtete "Smooth"-Linie, wäre ihre Formulierung weniger angreifbar gewesen. Im übrigen kann man je nach Gewichtungsformel und Anzahl der gewichteten Jahre die Kurve mehr oder weniger schlängeln (generalisieren) lassen.

      zu P 4: Ihre Antwort ist typisch: Sie greifen einen aus der Reihe bzw. dem allgemeinen Trend fallenden Gletscher heraus und tun so, als ob das Verhalten der großen Masse der Alpengletscher wenig bis nichts mit der Temperaturerhöhung zu tun habe. Dass die heutige Klimaforschung den komplexen Zusammenhängen zwischen natürlichen Faktoren (Sonnenaktivität, Vulkanismus, Ozean und den meteorologischen Chaos-Prozessen ...) und anthropogenem Einfluss auf den Grund zu gehen versucht, wissen Sie (ich bin Optimist) vermutlich so gut wie ich. Dann wissen Sie aber auch, dass die große Mehrheit der Klimatologen schon lange nicht mehr die Zunahme der Treibhausgase 1:1 auf die Temperaturentwicklung umrechnet.
      Sollte sich ein Leser für die Entwicklung der Schweizer Gletscher seit 1850 interessieren, finden sich Details unter dem Link
      http://www.faz.net/aktuell/wissen/erde-klima/gletscherschwund-auf-sterbebegleitung-in-den-alpen-15288263.html

    7. Richard Smith, 28.11.2017, 16:31

      @G.Feuerstein, 28.11.2017, 14:16

      Leider hat Meteoschweiz meine Antworten auf Ihren Punkten 2 und 3 als nicht publizierbar empfunden. So isses. See if I care!

      Ich greife keinen 'aus der Reihe bzw. dem allgemeinen Trend fallenden Gletscher heraus'. Der Autor hat den Palügletscher als Paradebeispiel der Klimaerwärmung benutzt, nicht ich.

    8. Richard Smith, 28.11.2017, 16:36

      @G.Feuerstein, 28.11.2017, 14:16

      Übrigens: Wenn Ihnen die FAZ als Informationsquelle dient, kann ich Ihnen nicht mehr helfen!

    9. MeteoSchweiz, 28.11.2017, 17:34

      @Richard Smith: in dieser Diskussion werden alle Kommentare publiziert, die sich an unsere Netiquette halten.
      Wir haben auch den erwähnten Kommentar zu den Punkten 2 und 3 publiziert.
      Da wir hier eine umfassende Diskussion zu unserem Blogartikel haben, kann es sein, dass der Kommentar etwas verspätet publiziert wurde.
      Danke für Ihr Verständnis.

    10. G.Feuerstein, 28.11.2017, 19:15

      @ FAZ
      Ich bin keine Fan dieser Zeitung. Habe aber auf die Schnelle für die Schweiz (in Ö werden die Gletschermessungen jährlich in den AV-Heften publiziert) diesen FAZ-Link verwendet, weil dort Matthias Huss, einer anerkannter schweizerischer Glaziologe relativ aktuell zu Wort kommt. Im übrigen kommt es auf den jeweiligen Inhalt an, ob eine Sache einen reellen Hintergrund hat. Das gilt in Ö selbst für die Kronen Zeitung ... -:)

  22. Rodolfo, 23.11.2017, 12:08

    Klar dass in der frühindustriellen Phase kühler war als jetzt. Die Luft war ja schwarz von den Dreckkaminen dazumal und so war die Sonne abgedunkelt.

    Antworten

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    1. Gähwiler Bernhard, 24.11.2017, 06:38

      Globale Verdunkelung infolge schwarzen Rauches durch die Globale Industrialisierung..
      Hä?
      Oder habe ich da was missverstanden.....

  23. Heinz Forter, 23.11.2017, 11:13

    In der Regel wird jeweils nur vom CO2-Ausstoss und seiner Zunahme gesprochen. Aber wir dürfen die zunehmende Freisetzung von Methangas in der sibirischen Tundra in Folge der Klimaerwärmung nicht vergessen.

    Antworten

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  24. Dieter Stuckenbrock, Karlsruhe, 23.11.2017, 10:52

    Klimawandel - wohl kaum zu bestreiten. Menschengemacht - möglich. Noch nie erfolgte der Temperaturanstieg so rasant wie zur Zeit - sagt man, es deutet auch einiges darauf hin.
    Dass es in der Vergangenheit sehr warme Perioden gegeben hat, ist unbestreitbar, haben meine Vorredner schon gesagt. Im Mittelalter wuchs in Süd-England Wein; im Oetztal fand man Siedlungsreste in deutlich über 2000 m; die Alpen waren vor gar nicht langer Zeit (1000, 1500 Jahre ?) nahezu komplett eisfrei. Dann kam die "kleine Eiszeit" im etwa 13./14 Jhdt.: Bauernkriege wegen Ernteverschlechterung; viele Bilder der großen niederländischen Maler zeigen vereiste Landschaften, das gibt es dort heute nicht mehr.
    Also ... menschengemacht? Wenn diese Aussage die Menschen dazu bringt, nicht so säuisch mit unserem Planeten umzugehen, dann sei es so. Die Erwärmung kommt, und wir sollten Pläne entwickeln, wie man damit umgeht und nicht nur wie das Kaninchen auf die Schlange auf das CO2 starren. Schliesslich können wir anderen Völkern nicht verwehren, auch einen höheren Lebenssatndard zu erstreben. Die Chinesen als grösste CO2-Produzenten zu schimpfen, ist angesichts des täglichen Wahnsinns auf unseren Strassen Arroganz hoch drei.
    Ich blicke glücklicherweise auf eine Zeit mit vielen schönen Hochtouren zurück. Meine Kinder und Enkel werden das leider wohl nicht mehr oder nur sehr eingeschränkt machen können.

    Antworten

    Antworten auf Dieter Stuckenbrock, Karlsruhe

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  25. Reto Petris, 23.11.2017, 10:31

    Wie nicht anders zu erwarten kommen sie wieder die Kommentare derer die den Einfluss des Menschen aufs Klima völlig negieren. Das Klima ist ein System mit verschiedenen Parametern, einer davon ist der Co2 Gehalt in der Atmosphäre. Die Menschheit hat letztes Jahr rund 41 Gigatonnen Co2 zusätzlich ausgestossen und jedes Jahr wird es mehr d.h. einer der Komponenten im Klimasystem wird massiv verändert. Und das soll nun keine Auswirkungen auf dieses System haben? Für wie dumm wollen uns die Klimakatastrophenlügner eigentlich verkaufen? Und ja, es gab in der Geschichte der Erde Temperaturschwankungen, aber noch nie in diesem Tempo. Es ist absolut erschreckend und mir ist es in der Schweiz mittlerweile bereits zu warm. Aber man kann es natürlich wie Trump halten: "sometimes it's hot, sometimes it's cool - they call it the weather".....nach uns in die Sintflut, die Erde wird nicht untergehen, aber es könnte sehr ungemütlich werden für die Menschheit.

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    1. Gähwiler Bernhard, 24.11.2017, 07:10

      Danke ein Kommentar, der Hände und Füsse hat.
      Wunderbar verständlich, gut Formuliert.
      Schön dass es noch Leute gibt die, diese Sache in einem erweiterten Zusammenhang sehen.
      Mögen nicht all zu frostige Zeiten auf dich zukommen. 😊

  26. Hans Nötig, 23.11.2017, 09:45

    Erstaunlich, es gibt sie auch noch heute. Die Leute, die in scheinbar eloquenter Art und Weise mit pseudowissenschaftlichen Erklärungen behaupten, die Klimaerwärmung sei nicht durch den Menschen verursacht.
    Es scheint, als klammere man sich an Veränderungen fest, die vor tausenden Jahren über tausende Jahre vonstatten gegangen sind. Und vergesse dadurch die aktuelle Dynamik der Erwärmung, die in der Geschichte bei weitem nicht erreicht wurde. Wieso argumentieren noch immer so viele, teilweise auch gebildete Bürger gegen die Verursachung der Erwärmung durch den Treibhausgasausstoss ( die seit Jahren von keinem ernst zu nehmenden Forscher bezweifelt wird)? Ich vermute folgenden Grund: um sein eigenes egoistisches Verhalten zu rechtfertigen.

    Antworten

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    1. daniel morf, 23.11.2017, 10:39

      danke für den kommentar. genau. kopf in den sand und wenn man nur nichts ändern muss. im t shirt in der wohnung im winter wos kuschlig warm ist, dann im suv wagen ins büro zum glück überall mit klimaanlage im sommer damits angenehm kühl ist, ein wochenendflug so erstaunlich günstig schnell nach madrid und bald winkt der urlaub in thailand der zum glück auch immer preiswerter wird. die öllobby lehnt sich glücklich zurück denn die preissenkungen zeigen wirkung. die kleinen und grossen egoisten genießen entspannt ihr leben. solln sie doch in die wüste diese miesen neidischen spassverderber mit ihrem treibhauseffekt.

    2. Eduard Meyer, 23.11.2017, 10:49

      Genau.

    3. Michael Vaselai, 24.11.2017, 18:58

      Einer der Gründe, warum wir Menschen Dinge nicht sehen können welche nicht sein dürfen ist der, dass wir unser Selbst und Weltbild nicht in Frage stellen wollen. Das ist ein unbewusstes Verhalten aus unseren Anfängen vor 100'000 Jahren, deren Mechanismen schon lange genau kennt, es ist einfach nicht jedem von uns bewusst. Somit sind nicht alle Klimawandel Verneiner Egoisten! Wir alle klammern uns einfach unbewusst an die Hoffnung und an die Argumente, welche unser Verhalten rechtfertigen und uns nicht dazu zwingen, uns bewusst zu werden, dass wir Verantwortung haben und übernehmen sollten. Dieses Verhalten ist dann aber wieder egoistisch, leider ohne das wir uns dessen bewusst sind. Ich wünsche uns allen mehr Selbstreflektion und das wir unsere Verantwortung und Aufmerksamkeit auf die ganze Welt Richten, nicht nur auf die Familie, Gemeinde, Kanton, Land, Kontinent, auf das grosse Ganze

    4. Frau Anonym, 26.11.2017, 22:26

      Es bezieht sich dieser Kommentar auf die Worte von Herrn M. Vaselai, der mir aus dem Herzen spricht. Danke für die Um- und Weitsicht, gepaart mit empathischer Intelligenz.
      Frau A.

    5. Michael Steinmann, 27.11.2017, 11:16

      Die Erklärung ist einfach: hier schreiben keine 'normalen Bürger' sondern bezahlte Mitarbeiter von Firmen, die Interesse daran haben, dass alles möglichst lange beim Alten bleibt. Sie stellen wissenschaftlichen Erkenntnisse mit einfachen Aussagen in Frage nach dem Prinzip: einfache Antworten auf komplexe Probleme sind leichter nachvollziehbar als die wissenschaftliche Erklärung.

      Dies hat für die Tabakhersteller 40 Jahre lang funktioniert und wiederholt sich jetzt mit dem Klimawandel.

  27. Uwe Döpper, 23.11.2017, 08:58

    Im Vergleich mit den letzten 300-400 Jahren mag das Klima unserer Zeit "extrem" erscheinen, im Vergleich mit dem Klima seit der letzten Eiszeit vor ca. 10'000 Jahren ist es aber normal bis vielleicht sogar unterdurchschnittlich.
    Es gibt mehr als genug Indizien, dass es selbst im frühen Mittelalter etwa gleich warm war wie heute. Und die Eisfläche unserer Alpengletscher war in den letzten 5'000 Jahren im Durchschnitt erwiesenermassen kleiner als sie es heute ist, somit befinden wir uns immer noch auf der relativ "kühlen" Seite.
    Auch die Waldgrenze war schon im Mittelalter höher als sie es heute ist, was durch Totholzfunde und andere Funde im Eis belegt ist.
    Leider werden viele Belege, die auf ein wärmeres Klima früherer Epochen hinweisen, von vielen Klimawissenschaftler ignoriert bzw. als unsachlich abgetan, da sie nicht ins Weltbild der menschengemachten Klimaerwärmungstheorie passen.

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  28. Gähwiler Bernhard, 23.11.2017, 06:39

    Ich bin aktiv im SAC und begehe Gletscher und Berge seit ca. zehn Jahren.
    Auffällig war in den letzten fünf Jahren der Rückgang der Gletscher in der Schweiz.
    Ein gutes Beispiel ist der Unteraargletscher.
    Um die SAC Hütte (Lauteraar) zu erreichen ging man bis Anfang 2017 noch über die Gletscherzunge, um dann nach ca. 30Meter wieder auf den Felsigen Hüttenweg zu gelangen.
    Ab Juni 2017 ist dies nicht mehr der Fall.
    Der Hüttenweg verläuft jetzt oberhalb des Gletschers.
    Der SAC bemühte sich in den letzten fünf Jahren den Übergang Fels-Gletscher-Fels irgendwie möglichst einfach zu gestalten....mit Übergängen, wie Treppen, Stege und Rampen.
    Was ein grosser Aufand war.
    In den Jahre 2014-2016 wussten wir fast nicht wie das zu bewältigen ist, im Wochentakt verschoben wir die Übergänge um den Besuchern einen möglichst angenehmen Weg zu gestalten.
    Der Unteraargletscher ist sichtlich im unteren drittel eingefallen und weggeschmolzen.
    Für mich, in einer Geschwindigkeit die mir zu denken gibt.

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  29. Alexander Geigy, 4106 Therwil, 22.11.2017, 23:44

    Dass die Gletscher seit dem Ende der letzten Eiszeit kontinuierlich zurückgehen ist nicht zu bestreiten und dass sich das Erdklima momentan in einer Warmphase befindet auch nicht. Die heute zur Verfügung stehenden Messmethoden bergen aber auch die Gefahr von Falschinterpretationen und Panikmache. Das Klima der Erde war in der letzten Million Jahren massiven Schwankungen unterworfen. Innerhalb von wenigen Generationen konnten die Temperaturen erheblich absinken, was zu Eiszeiten führte, oder wiederum ansteigen, dass die Gletscher vollkommen verschwanden. Die Dauer und Intensität dieser Schwankungen waren sehr unterschiedlich und waren zum Teil sehr abrupt in beiden Richtungen, was jeweils zu tiefgreifenden Umwälzungen in der Umwelt und Veränderungen in Tier– und Pflanzenwelt führte. Globale Temperaturen, wie wir sie heute kennen und wärmer, gab es auch schon früher. Von 130 bis120 tausend Jahren vor heute, während der letzten Zwischeneiszeit, war es so warm, dass es am Rhein sogar Flusspferde gab! In der sich ständig wandelnden Umwelt hat der Neandertaler, wie auch der moderne Mensch ohne Probleme überlebt. Der Mensch konnte sich, anders als Tiere und Pflanzen den veränderten Bedingungen anpassen, ohne in andere Gebiete auswandern zu müssen. Die letzte Eiszeit ist erst vor 15 tausend Jahren zu Ende gegangen und die nächste wird bestimmt kommen! In 2 Drittel der letzten Million Jahren war das Weltklima kalt und trocken.
    Sollte diese Zeit zurückkehren, kann sich die Weltbevölkerung im wahrsten Sinne des Wortes warm anziehen! Der Mensch hat nur geringen Einfluss auf die Entwicklung des langfristigen Weltklimas. Ein Beispiel zeigt der verheerende Vulkanausbruch Tambora auf der indonesischen Insel Sumbawa vom April 1815. Im Folgejahr gab es in manchen Teilen der Erde, so in Europa keinen Sommer. In der Schweiz gab es eine Hungersnot. Einen kleinen Geschmack davon erhielten wir anno 2017, als fast sämtliche Obst- und Weinernte ausfiel infolge winterlicher Temperaturen Ende April und Anfang Mai.Ich erachte die ganze momentane Klimadebatte als politisch angeheizt und überhitzt. Meine Familie heizt nur mit Sonne (, wenn sie hoffentlich scheint) und Holz und tragen im Winter immer einen echten Wollpullover und keine synthetische Thermowäsche nach dem Motto „Back to the Future“!

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    1. Peter Pan, 24.11.2017, 18:30

      Ich bin auch der Meinung, das Klima wird wärmer. Schneller als je zuvor. Ich weis nicht so Recht. überlegt euch aber einmal folgendes Szenario, es wird Kälter. Wetten wir hätten viel mehr Probleme damit!

    2. Mario Capelli, Thalwil, 25.11.2017, 09:56

      Da können sich die wenigen Einheimischen so ökologisch verhalten wie sie wollen. Das ist zwar herzig, aber ganz ohne Effekt, global sowieso, aber auch für die Schweiz, solange von der Politik jährlich netto 80000 Neueinwohner ins Land gepumpt werden. Die jährliche Neuversiegelung des Bodens im Flächenmass der Stadt Winterthur ist die Folge. Da "hilft" auch das Dummwort des verdichteten Bauens nichts. Der somalische "Flüchtling" - selbstredend mit Familiennachzug, was heisst Sippennachzug - verlangt vom Sozialamt genügend Wohnraum und Individualmobilität für alle. Das durch Einwanderung von der Politik gepushte Bevölkerungswachstum zerstört in der Schweiz alle ökoligischen Bemühungen im Ansatz. Beim gegenwärtigen Wachstum (nett: ca. 2 Prozent) verdoppelt sich die Bevölkerung in der Schweiz alle ca. 35 Jahre. Da heizen sie mal schön mit Sonne und Holz und tragen ihre Islandpullies. Die Somalier kaufen Zolando und Adidas. Global sieht die Rechnung natürlich noch sehr viel verheerender aus, aber im Bevölkerungswachstum liegt das Problem des vom Menschen verursachten Klimawandels (den kein Vernünftiger leugnet); das zu akzeptieren fällt wohl schwer.

    3. Jürg, 25.11.2017, 19:17

      Ich Glaube das Thema Zuwanderung von Asylbewerbern gehört in einen anderen Blog.
      Dass die Bevölkerung ständig zunimmt, die Klimaerwärmung nicht von der Hand zu weisen ist und diesesmal grossteils von uns Menschen verursacht wird, ist Fakt. Jedoch da Dunkelschwarze Statistiken und sonstwie Schwarzmalerei zu betreiben, halte ich für ziemlich zwecklos. Es ist jetzt halt mal so, wie es ist. Was meiner Meinung nach Sinn macht, ist, dass jeder einzelne sein Verhalten überdenkt, soweit er in der Lage ist, sein Verhalten zu verändern und nach Möglichkeit die nächsten Bekannten zu sensibilisieren. Dadurch wird das Problem sicher nicht in den nächsten zwei Jahren gelöst, aber längerfristig ist es wohl der einzige gangbare Weg, dass wir Menschen künftig weniger Einfluss auf Klimaveränderungen etc. haben werden.

    4. Sepp Thoma, 26.11.2017, 16:42

      Und was waren die Antriebe damals und was sind sie heute? Lesen sie mal nach, man hat es Schritt für Schritt überprüft..