GCOS

Die Beobachtung des Klimas, seiner Variabilität und Veränderung hat stark an Bedeutung gewonnen. Das 1992 gegründete Global Climate Observing System ( GCOS) erfasst systematisch die klimarelevanten Beobachtungen und Informationen und stellt sie allen potentiellen Benutzern zur Verfügung.

Satellitenbild der Erde mit Fokus auf Europa und Nordafrika
Satellitenbild der Erde © EUMETSAT, Archive FU Berlin

Die Beobachtung des Klimas im Hinblick auf seine Variabilität und seine möglichen Veränderungen hat insbesondere seit der UNO-Konferenz in Rio de Janeiro 1992 stark an Bedeutung gewonnen. Das globale Klima-Beobachtungssystem (Global Climate Observing System; GCOS) ist eine gemeinsame Initiative der Weltorganisation für Meteorologie (WMO), der Ozeanographischen Kommission (IOC) der UNESCO, des Umweltprogramms der Vereinten Nationen (UNEP) und des Internationalen Wissenschaftsrats (ICSU).
Das System soll sicherstellen, dass die nötigen klimarelevanten Beobachtungen und Informationen systematisch erfasst und allen potentiellen Benutzern zur Verfügung gestellt werden.

GCOS berücksichtigt insbesondere die Bedürfnisse der Rahmenkonvention der Vereinten Nationen über Klimaänderung (UNFCCC). Die Beobachtungen beziehen sich auf das gesamte Klimasystem: die physikalischen, chemischen und biologischen Eigenschaften der Atmosphäre, des Ozeans und der Land-
oberfläche. Es stützt sich dabei auf bestehende Beobachtungsprogramme und vertritt somit alle Weltbeobachtungsprogramme im Umfeld der Klima-
konvention. Die Auswertungen der erhobenen Klimamessreihen fliessen u.a. in die Synthesearbeiten der internationalen Klima-Experten (IPCC-Berichte) ein.

Für die Koordination der Klimabeobachtung in der Schweiz ist das Swiss GCOS Office beim Bundesamt für Meteorologie und Klimatologie MeteoSchweiz zuständig.

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