Meilensteine

2017

01.02.2017: Inbetriebnahme der neuen Radiosonde SRS-C50

Am 1. Februar 2017 wurde an der Aerologischen Station Payerne von MeteoSchweiz die neue Meteolabor Radiosonde SRS-C50 eingeführt, welche die bisher operationelle Sonde SRS-C34 ersetzt. Seit 1950 werden dort atmosphärische Daten– unter anderem mit Radiosondierungen – erhoben. Die SRS-C50 misst während ihrem Anstieg in der Atmosphäre die Temperatur, Feuchtigkeit, Luftdruck, und den Wind; sowie während drei Sondierungen pro Woche den Ozongehalt. Die Radiosondierungen in Payerne tragen so zu den Beobachtungen der essentiellen Klimavariable ‚Ozon‘ bei, und ergänzen die längste Ozonmessreihe der Schweiz in Arosa. Die Aerologische Station in Payerne ist Teil des GCOS Reference Upper Air Network.

(GRUAN), ein internationales Referenznetzwerk. GRUAN hat zum Ziel, den speziellen Anforderungen der Klimabeobachtung zu genügen, wofür Radiosondiermessungen von sehr hoher Qualität wichtig sind. Dies wird mit der neuen Radiosonde weiterhin gewährleistet.

Inbetriebnahme der neuen Radiosonde SRS-C50 / Blogartikel von MeteoSchweiz

GCOS Reference Upper Air Network vom DWD  

Ozon

26.01.2017: 14. GCOS Rundtisch

Am 26. Januar 2017 organisierte das Swiss GCOS Office den 14. Nationalen Rundtisch zum Globalen Klimabeobachtungssystem. Im Fokus der diesjährigen Veranstaltung stand die Erarbeitung der GCOS Schweiz Strategie 2017-2026. Diese wird stark vom GCOS Implementierungsplan für ein globales Beobachtungssystem beeinflusst, welcher 2016 veröffentlicht wurde. Zum GCOS Rundtisch kamen am Flughafen Zürich rund 40 Vertreter aus verschiedenen nationalen Institutionen zusammen.

ProClim Meldung zum Rundtisch

GCOS Rundtisch

2016

26.09.2016: Qualitätsanalyse von Schweizer Phänologie Beobachtungsnetz

Die Phänologie bezeichnet die Wachstums- und Entwicklungserscheinungen von Pflanzen, welche stark vom Klima beeinflusst werden. In der Schweiz wurden erste Beobachtungen bereits 1760 getätigt, und das phänologische Beobachtungsnetz existiert seit 1951. Die Messreihen des Schweizer Phänologie Netzwerkes (SPN) sind jedoch von unterschiedlicher Qualität, wobei hohe Qualität und Homogenität von Messreihen ein wichtiges Kriterium für das globale Klimabeobachtungssystem (GCOS) darstellen. Deshalb wird das Geographische Institut der Universität Bern, im Auftrag von GCOS Schweiz, eine Qualitätsanalyse und -klassifizierung der Schweizer Phänologiebeobachtungsreihen erstellen.

Universität Bern - Forschungsprojekt Phenoclass

Phänologisches Beobachtungsnetz

24.08.2016: Fiebermessen an Schweizer Flüssen – lange Reihen von Temperaturmessungen der Fliessgewässer

Das Bundesamt für Umwelt BAFU erfasst seit 1963 die Temperaturen ausgewählter Flüsse. Diese vergleichsweise lange Messreihe zeigt einen eindeutigen Trend zu höheren Flusstemperaturen, hervorgerufen durch die globale Erwärmung und intensive Nutzung. Zurzeit zählt die Temperatur der Fliessgewässer nicht zu den essenziellen Klimavariablen. Der jüngste GCOS-Statusbericht von 2015 weist aber auf deren zunehmende Bedeutung hin.  

BAFU - Temperaturüberwachung von Flüssen: Fiebermessen an Schweizer Flüssen

BAFU - Temperaturen der Fliessgewässer

22.08.2016: Studie zu einem integrierten Seeeis-Monitoring in der Schweiz

Unter die Beobachtung der essentiellen Klimavariable ‚Seen‘ fällt unter anderem auch die Beobachtung von Seeeis. Diese Messungen erfolgen laut Inventarbericht der Schweizer Klimabeobachtung nicht systematisch und ohne gesetzliche Grundlage. Im Auftrag von GCOS Schweiz wird von der ETH in Zusammenarbeit mit der Universität Bern (Geografisches Institut) und der Eawag eine Empfehlung für ein integriertes Seeeis-Monitoring in der Schweiz erarbeitet.

ETH-Zürich - Forschungsprojekt Lake Ice-Monitoring

Nationale Klimabeobachtung – Seen

 

 

2015

26.11.2015: Gletscherbeobachtungen in der Schweiz langfristig gesichert

Für das Alpenland Schweiz ist die Dokumentation der Gletscherveränderungen von grosser Bedeutung. Am 26. November 2015 unterzeichneten MeteoSchweiz, das Bundesamt für Umwelt (BAFU) und die Akademie der Naturwissenschaften Schweiz (SCNAT) eine Vereinbarung zur Koordination des Schweizerischen Gletscher-Messnetzes GLAMOS. Das Hauptziel von GLAMOS ist das langfristige und regionale Gletschermonitoring in der Schweiz. Die Gletscherbeobachtungen werden, gestützt auf den Bundesratsbeschluss vom 6. Juni 2008, finanziell durch MeteoSchweiz unterstützt und durch die ETH Zürich sowie die Universitäten Zürich und Freiburg operativ umgesetzt.

Medienmitteilung vom 26. November 2015: Klimawandel: Monitoring der Schweizer Gletscher gesichert

Das Schweizerische Gletschermessnetz GLAMOS  

15.09.2015: Fortführung der wichtigsten Schweizer Schneewasseräquivalent Messungen gewährleistet

Die Schneebedeckung ist nicht nur ein relevanter Wirtschaftsfaktor für Berggebiete, sondern auch eine  essentielle GCOS-Klimavariable. Gestützt auf den Bundesratsbeschluss vom 6. Juni 2008 haben MeteoSchweiz und das WSL Institut für Schnee- und Lawinenforschung (SLF) eine Vereinbarung zur Fortführung der wichtigsten Messungen des Schneewasseräquivalents (SWE) unterzeichnet. Mit der vorliegenden Vereinbarung werden die langjährigen SWE-Messungen an ausgewählten Stationen in der Schweiz durch das SLF als Beitrag an GCOS Schweiz betrieben und von der MeteoSchweiz finanziell unterstützt.

WSL-Institut für Schnee- und Lawinenforschung SLF

27.04.2015: Vulkane, Klima, und die Gesellschaft – 200 Jahre seit Ausbruch des Tambora

Die Eruption des indonesischen Vulkans Tambora im April 1815 hatte schwerwiegende Auswirkungen auf das globale Klima. So ging das darauffolgende Jahr 1816 in Europa als ‚Jahr ohne Sommer‘ in die Geschichtsbücher ein. Zwei Jahrhunderte später wurde der historische Ausbruch im Rahmen der Konferenz „Vulkane, Klima, und die Gesellschaft“, die vom 7. – 11. April 2015 in Bern stattfand, aus verschiedenen Perspektiven beleuchtet. Wichtige zugrunde liegende Daten zur Rekonstruktion der Auswirkungen des Ausbruchs auf die Schweiz und Europa finden sich in der Datenbank Euro-Climhist, die seit 2010 durch das Swiss GCOS Office bei MeteoSchweiz unterstützt wird.

Tambora Konferenz

Euro-Climhist

17.03.2015: Bodenfeuchte in das Inventar der Schweizer Klima-Messreihen aufgenommen

Bodenfeuchte beeinflusst den Wasser- und Energiekreislauf und ist somit eine wichtige Variable unseres Klimasystems. Das Inventar der schützenswerten Klima-Messreihen der Schweiz wurde nun um die essentielle Klimavariable „Bodenfeuchte“ ergänzt. Das Zusatzkapitel zum Bericht „Nationales Klima-Beobachtungssystem“ ist online verfügbar und gibt eine Übersicht zu den wichtigsten Bodenfeuchtemessungen in der Schweiz.
Bodenfeuchte

2014

22.08.2014: 100 Jahre Gletscher-Klima-Studien am Claridenfirn

Anlässlich des 100-jährigen Jubiläums der Massenbilanzmessungen am Claridenfirn fand am 22. August ein wissenschaftliches Symposium an der ETH Zürich statt. In einer Reihe von Vorträgen wurde die Bedeutung der Claridenfirn-Messreihe für die Glaziologie thematisiert. Anschliessend an das Symposium folgte eine zweitägige Exkursion zu den Messstellen auf dem Claridenfirn. Seit 1914 wird auf dem Claridenfirn zweimal jährlich der Zuwachs von Schnee im Winter und die Schmelze im Sommer an einzelnen Pegelstangen gemessen.
Symposium
 

01.05.2014: Geometrische Genauigkeit der Satellitenbasierten Produkte von GCOS Schweiz

Erdbeobachtungssatelliten sind von stetig zunehmender Bedeutung für die Klimabeobachtung. Um Fehler in der Herleitung von Klimavariablen zu vermeiden, ist es wichtig, dass die Georeferenzierung von Satellitenbildern den Vorgaben des Globalen Klima-Beobachtungssystems (GCOS) entspricht. Im Rahmen einer Vereinbarung zwischen MeteoSchweiz und der ETH Zürich wurde vor kurzem ein Projekt abgeschlossen, das die Georeferenzierungsgenauigkeit von drei häufig verwendeten Satellitensensoren untersuchte (SEVIRI, MODIS und AVHRR).
Projekt-Website

27.02.2014: 11. GCOS Rundtisch

Am 28. Januar 2014 nahmen rund 50 Wissenschaftler am 11. GCOS Rundtisch im MeteoSchweiz Hauptquartier in Zürich teil. Der Fokus des diesjährigen Rundtischs lag auf der Rolle der Satelliten für die globale Beobachtung von Essentiellen Klimavariablen (ECVs). Im Zusammenhang mit dem kürzlich veröffentlichten, fünften Bericht des Weltklimarates (IPCC) wurde auch die Abhängigkeit der Wissenschaft von hochwertigen Klimabeobachtungen unterstrichen.
GCOS Rundtisch

2013

01.10.2013: Datensatz der Wasseroberflächentemperaturen der Schweiz 1989-2010

Seen reagieren je nach Art und Größe empfindlich auf Klimaänderungen. Im Rahmen einer Vereinbarung zwischen MeteoSchweiz und der Universität Bern wurde die Wasseroberflächentemperatur von 15 Schweizer Seen aus Satellitendaten hergeleitet. Satellitenbasierte Wasseroberflächentemperaturen können bestehende In situ-Messnetze ergänzen und dienen auch als Grundlage für die Herleitung von Gefrier- und Auftaudaten. Der Datensatz für den Zeitraum 1989 bis 2010 wurde vom Geographischen Institut der Universität Bern erstellt und ist nun öffentlich verfügbar.
Website Projekt

02.04.2013: Die ganze Schweiz auf den Höhenmeter genau

Seit diesem Frühling ist das gesamte Schweizer Territorium mit einem aktuellen und hochaufgelösten digitalen Höhenmodell abgedeckt. Das Bundesamt für Landestopografie swisstopo hat mit der Erfassung der Gebiete über 2000 Meter über Meer die letzte bisher noch bestehende Lücke geschlossen. Es eröffnen sich ganz neue Perspektiven bei der Anwendung, wie beispielsweise für die Beobachtung des Klimas. Deshalb wurde die Fertigstellung des Höhenmodells von MeteoSchweiz massgeblich unterstützt.
Medienmitteilung von swisstopo

25.02.2013: 10. GCOS Rundtisch

Am 31. Januar 2013 versammelten sich rund 60 Vertreter verschiedener Partnerinstitutionen aus Wissenschaft, Politik und Verwaltung zum 10. Nationalen GCOS Rundtisch. In zahlreichen Keynote-Vorträgen wurden die vergangenen, gegenwärtigen und zukünftigen Aktivitäten des Nationalen Klima-Beobachtungssystems (GCOS Schweiz) vorgestellt und diskutiert. Anlässlich des diesjährigen Jubiläumsanlasses wurde zudem der neue GCOS Schweiz Kurzfilm «Lokal messen - global verstehen» präsentiert.
GCOS Rundtisch
Kurzfilm GCOS Schweiz

2012

31.05.2012: 'Swiss GCOS Data in International Data Centers' - Bericht ist neu auch in Englisch erhältlich

Ergänzend zum nationalen Inventar langjähriger Schweizer Messreihen legte das Swiss GCOS Office im November 2011 einen Bericht zur Verfügbarkeit von Schweizer GCOS Daten in internationalen Datenzentren vor. Der Bericht ist neu auch in Englisch erhältlich.
GCOS reports

30.05.2012: Erfolgreiche Lancierung der Plattform WeltraumSchweiz

Am Donnerstag, 24. Mai, wurde den Medien die Plattform WeltraumSchweiz.ch vorgestellt. In vier Vorträgen wurde die Bedeutung der Raumfahrt für die Schweiz aufgezeigt. Das Swiss GCOS Office beleuchtete die Rolle der satellitengestützten Erdbeobachtung, insbesondere den wichtigen Beitrag von Satellitendaten zu verbesserten Wetterprognosen sowie zur systematischen Klimabeobachtung als Bestandteil des Nationalen Klima-Beobachtungssystem der Schweiz (GCOS Schweiz).
WeltraumSchweiz
Berichte GCOS Schweiz
NZZ Artikel

04.05.2012: Euro-Climhist geht online

Die Veröffentlichung von Euro-Climhist war der Anlass für die öffentliche Tagung zur «Relevanz historischer Dokumentendaten für die aktuelle Klima- und Naturgefahrendiskussion» vom 3. Mai 2012. Die neue Online-Datenbank unterstützt Forschung, Verwaltung und Planungsbüros bei der Analyse von Klimawandel und Naturgefahren. Euro-Climhist vereint in über 120'000 Datensätzen für den Zeitraum 1550-1864 historische Daten zu Wetter, Klima und Naturgefahren in der Schweiz. Entwickelt wurde die Datenbank am Oeschger Zentrum für Klimaforschung der Universität Bern mit Unterstützung des Swiss GCOS Office bei MeteoSchweiz.
Euro-Climhist
Medienmitteilung
NZZ Artikel

09.02.2012: 9. GCOS Rundtisch

Am 26. Januar fand der 9. Nationale GCOS Rundtisch bei der MeteoSchweiz in Zürich statt. Unter Beteiligung von rund 40 Vertretern verschiedener Partnerinstitutionen aus Wissenschaft und Verwaltung wurden Aktivitäten innerhalb der nationalen Klimabeobachtung diskutiert und Neuigkeiten ausgetauscht. Unter anderem wurde den Teilnehmern auch das 2011 fertiggestellte Dokument «Schweizer GCOS Daten in internationalen Datenzentren» vorgestellt.
GCOS Rundtisch
Berichte GCOS Schweiz

2011

17.11.2011: Neuer Bericht zu Schweizer GCOS-Daten in internationalen Datenzentren

Ergänzend zum nationalen Inventar langjähriger Schweizer Messreihen legt das Swiss GCOS Office einen Bericht zur Datenverfügbarkeit von Schweizer GCOS-Daten in internationalen Datenzentren vor. Der Bericht zeigt auf, dass die Datenflüsse und Verantwortlichkeiten komplex sind. Er widerspiegelt die grossen - zumeist freiwilligen - Anstrengungen der beteiligten Institutionen, und dokumentiert den unterschiedlichen Entwicklungsstand der verschiedenen essentiellen Klimavariablen (ECVs).
Berichte GCOS Schweiz

12.09.2011: Koordination des Projekts CATCOS durch das Swiss GCOS Office

Die Direktion für Entwicklung und Zusammenarbeit (DEZA) finanziert das Projekt CATCOS (Capacity building and Twinning for Climate Observing Systems), welches von 2011 bis 2013 mit verschiedenen Ländern durchgeführt und durch das Swiss GCOS Office koordiniert wird. Ziel dabei ist der Aufbau neuer Messungen sowie auch die Ausbildung von kompetenten Fachkräften in den jeweiligen Ländern, damit bestehende Datenlücken nachhaltig verringert werden können.
CATCOS
GCOS Cooperation Mechanism

2010

29.11.2010: Herleitung von Oberflächentemperaturen von Schweizer Seen aus Satellitendaten

Seeoberflächentemperaturen liefern wertvolle Rückschlüsse auf das regionale Klima. Die Gruppe für Fernerkundung (RSGB) am Geographischen Institut der Universität Bern archiviert seit über 20 Jahren Satellitendaten (NOAA AVHRR), welche u. a. zur Herleitung von Oberflächentemperaturen von Seen genutzt werden können. Im Rahmen von GCOS Schweiz bereitet die RSGB Zeitreihen von 1985 bis 2010 von Oberflächentemperaturen für verschiedene Schweizer Seen aus Satellitendaten auf.
GCOS-CH Lake Surfaces Temperatures

28.09.2010: Gipfeltreffen der internationalen Gletscherbeobachtung in Zermatt

In der ersten Septemberwoche 2010 trafen sich in Zermatt im Rahmen des WGMS General Assembly Gletscherexperten aus aller Welt, um die Herausforderungen für die internationale Gletscherbeobachtung zu diskutieren. Dieses Treffen findet nur etwa alle 10 Jahre statt. Vorgängig zum «WGMS General Assembly» hat in Zermatt zudem das Abschlusstreffen des Projektes «GlobGlacier» der Europäischen Weltraumbehörde ESA stattgefunden, welches sich mit der Auswertung von Satellitendaten für die Gletscherbeobachtung befasste.
World Glacier Monitoring Service
ESA News

28.06.2010: Informationssystem Euro-Climhist zur Klima- und Katastrophengeschichte der Schweiz und Europa

Basierend auf dem Bundesratsentscheid zu GCOS von Juni 2008 wird das Informationssystem Euro-Climhist an der Universität Bern durch die Abteilung für Wirtschafts-, Sozial- und Umweltgeschichte (WSU) am Historischen Institut mit finanzieller Unterstützung von GCOS Schweiz und des Oeschger Centres nachhaltig betrieben. Das Informationssystem Euro-Climhist gewährleistet die kontinuierliche Erfassung, Speicherung und Analyse historischer Daten zu Naturkatastrophen, extremen Wetterereignissen, Phänologie etc.
Euro-Climhist

24.02.2010: Payerne wird Referenzstation im weltweiten GCOS Reference Upper-Air Network (GRUAN)

Die Weltorganisation für Meteorologie (WMO) hat die aerologische Station der MeteoSchweiz in Payerne eingeladen, Teil eines weltweiten Netzes von Referenzstationen für die Klimaüberwachung der Atmosphäre zu werden. Die Station zählt damit weltweit zu den 15 ersten dieser Art.
Medienmitteilung
Weltorganisation für Meteorologie (WMO)

11.01.2010: CO2-Messungen auf dem Jungfraujoch durch die Universität Bern im Rahmen von GCOS Schweiz

Die vom Menschen verursachten Treibhausgasemissionen sind die Hauptursache für die globale Erwärmung. Die MeteoSchweiz unterstützt seit Anfang 2010 die vom physikalischen Institut der Universität Bern durchgeführten CO2-Messungen auf dem Jungfraujoch. Das Jungfraujoch ist eine von weltweit 28 globalen Stationen des Programms Global Atmosphere Watch (GAW) der Weltorganisation für Meteorologie (WMO).
CO2-Messungen auf dem Jungfraujoch
Global Atmosphere Watch (GAW)

2009

14.12.2009: Wertvolle Schneewasseräquivalent-Messungen im Wägital werden fortgeführt

Schneewasseräquivalent-Messungen (SWE) ermöglichen wichtige Aussagen bezüglich der Veränderung von Winterniederschlägen im Alpenraum. Gestützt auf den Bundesratsentscheid vom 6. Juni 2008 bezüglich der langfristigen Finanzierung wertvoller Klimamessreihen im Rahmen von GCOS Schweiz hat die MeteoSchweiz am 14. Dezember 2009 mit der Meteodat GmbH eine langfristige Vereinbarung ab 1. Januar 2010 unterzeichnet. Damit erhält die Meteodat GmbH den Auftrag, die schnee-hydrologischen Messungen im Wägital weiterzuführen.
Meteodat

19.05.2009: Vertragsunterzeichnung zwischen Universität Zürich und MeteoSchweiz

Basierend auf dem Bundesratsentscheid vom 6. Juni 2008 zur nachhaltigen Finanzierung wichtiger langfristiger Klimamessreihen im Rahmen von GCOS wurde am 19. Mai 2009 die erste von mehreren Vereinbarungen unterzeichnet: Ab 2010 wird im Auftrag von MeteoSchweiz der World Glacier Monitoring Service (WGMS) am Geographischen Institut der Universität Zürich als Beitrag zu GCOS betrieben.
World Glacier Monitoring Service
GCOS Schweiz

29.01.2009: Sonderbriefmarke «Gletscher» am GCOS-Rundtisch lanciert

Am GCOS Rundtisch wurde die Sonderbriefmarke «Schützen wir die Gletscher» erstmals der Öffentlichkeit vorgestellt. Die Marke, eine Initiative der Schweizerischen Post zusammen mit den Universitäten Zürich und Fribourg, zeigt eindrücklich, wie sensibel unsere Alpengletscher auf die Klimaänderung reagieren. Die Briefmarke ist ab 5. März 2009 an allen Poststellen erhältlich.
GCOS Rundtisch

2008

14.11.2008: Lokal messen... global verstehen

Neben dem ausführlichen Bericht «Nationales Klima-Beobachtungssystem (GCOS Schweiz)» aus dem Jahr 2007 legt das Swiss GCOS Office nun die erste Broschüre zu den Aktivitäten von GCOS Schweiz vor. Die Broschüre liegt in den Sprachen Deutsch, Französisch und Englisch vor. Exemplare können jederzeit beim Swiss GCOS Office bezogen werden.
Berichte GCOS Schweiz

27.10.2008: Erfolgreiche Tagung zu GCOS Schweiz

Über 100 Klimainteressierte aus Wissenschaft, Verwaltung, Politik und Medien haben am 21. Oktober 2008 den GCOS Informationstag in Zürich besucht. «Lange Klimamessreihen höchster Qualität sind die Grundlage für die Bestimmung von Trends und damit eine wichtige Entscheidungsbasis für die Politik», betonte Prof. Thomas Stocker in seinem Referat.

06.06.2008: Klima-Messreihen nachhaltig gesichert

Die wertvollsten Klima-Messreihen der Schweiz werden nachhaltig gesichert. Auf Antrag des Eidgenössischen Departements des Innern hat der Bundesrat einem Finanzierungsbeitrag zugestimmt, der ab 2010 die Weiterführung der wichtigsten Messreihen sicherstellen und damit die bedeutende Position der Schweiz in der globalen Klimabeobachtung erhalten wird.

28.03.2008: Bericht «Nationales Klima-Beobachtungssystem (GCOS Schweiz)» neu auch in Englisch erhältlich

Der GCOS Bericht gibt einen umfassenden Überblick über die verschiedenen essentiellen Klimavariablen und ihre Messung in der Schweiz. Neu ist der Bericht nun auch in Englisch verfügbar.
Berichte GCOS Schweiz
Mitteilung I der WMO
Mitteilung II der WMO

2007

26.11.2007: Erstmals vollständiges Inventar der Schweizer Klima-Messreihen

Die nationale Fachstelle für Klimabeobachtung bei MeteoSchweiz (GCOS Schweiz) hat erstmals ein Inventar der schützenswerten Klima-Messreihen der Schweiz zusammengestellt. Es beinhaltet beispielsweise Messungen der Temperatur, Beobachtungen der Vegetationsentwicklung oder Untersuchungen des Permafrosts im Hochgebirge.
Berichte GCOS Scweiz
Inventar

Weiterführende Informationen