Aufgaben

MeteoSchweiz erbringt im Auftrag des Bundes verschiedene Wetter- und Klimadienstleistungen zum Schutz und zum Nutzen der Schweiz.

Das Bundesgesetz über die Meteorologie und Klimatologie legt folgende Aufgaben fest:

MeteoSchweiz

  • erfasst auf dem Gebiet der Schweiz dauernd und flächendeckend meteorologische und klimatologische Daten.
  • beteiligt sich an der Erfassung, dem Austausch und der Auswertung von internationalen meteorologischen und klimatologischen Daten.
  • warnt vor den Gefahren des Wetters.
  • stellt meteorologische Informationen für den Flugbetrieb und die Flugsicherheit auf schweizerischem Gebiet bereit.
  • stellt klimatologische Informationen bereit und setzt Massnahmen zur langfristigen Sicherung einer gesunden Umwelt um.
  • überwacht die Radioaktivität in der Atmosphäre und stellt meteorologische Grundlagen zur Verfügung, um die Ausbreitung von Luftschadstoffen zu berechnen.
  • fördert die theoretische Meteorologie und Klimatologie und führt anwendungsorientierte Forschungs- und Entwicklungsprojekte durch.
  • erbringt weitere meteorologische und klimatologische Dienstleistungen für die Bedürfnisse der Allgemeinheit.

Die enge Zusammenarbeit und Koordination auf Bundesebene und mit kantonalen Behörden stellt sicher, dass MeteoSchweiz diesen Aufgaben auch in ausserordentlichen Situationen nachkommen kann.

Im Rahmen des neuen Führungsmodells der Bundesverwaltung (NFB) wird MeteoSchweiz leistungs- und wirkungsorientiert gesteuert. Im Zentrum des NFB steht der Voranschlag mit integriertem Aufgaben- und Finanzplan. Darin sind die Tätigkeiten zu Leistungsgruppen gebündelt und für jede Leistungsgruppe messbare Ziele ausgewiesen. Einen betrieblichen Handlungsspielraum erhält das Amt, indem der Eigenaufwand zu einem  Globalbudget zusammengefasst wird. In den jährlich abgeschlossenen Leistungsvereinbarungen werden die Leistungs- und Wirkungsziele aus dem Voranschlag konkretisiert und mit weiteren Vorgaben ergänzt.

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