Datenliberalisierung

MeteoSchweiz erfasst 365 Tage im Jahr, 24 Stunden pro Tag Messwerte zu Wetter und Klima. Ein immenser Datenschatz.

Was bisher geschah - Zusammenhang zwischen Datenliberalisierung und den Sparmassnahmen des Bundes

Damit MeteoSchweiz ihre Daten frei zur Verfügung stellen kann, muss das Bundesgesetz über die Meteorologie und Klimatologie angepasst werden. Das Parlament hat den Bundesrat mit einer entsprechenden Motion im 2012 beauftragt, einen Entwurf für die Gesetzesrevision auszuarbeiten. Dazu gab es im Jahr 2014 eine Vernehmlassung.

Angesichts der inzwischen stark getrübten finanziellen Aussichten hat der Bundesrat jedoch beschlossen, auf diese Teilrevision zu verzichten, da die Liberalisierung für Meteodaten zu Einnahmenausfällen für den Bund geführt hätte . Der Verzicht ist Bestandteil des Stabilisierungsprogramms 2017-2019, das vom Parlament in der Frühlingsession 2017 genehmigt worden ist.

Nach diesem Entscheid des Parlaments wird auf die Revision des MetG verzichtet und die Motion aus dem Jahr 2012 abgeschrieben.