Langjährige, klimarelevante Messreihen stellen eine wichtige Basis für politische Entscheidungsträger dar. Sie dienen der Risikoabschätzung und der Erarbeitung von Anpassungsstrategien an den Klimawandel. Eine höhere räumliche Messdichte ermöglicht eine Verbesserung von globalen und regionalen Klimamodellen und des allgemeinen Klimaverständnisses. Als Folge können lokale Effekte des Klimawandels in Entwicklungs- und Schwellenländer genauer abgeschätzt werden. Das Schliessen von räumlichen Datenlücken hat deshalb besonders für die bei GCOS unterrepräsentierte Entwicklungs- und Schwellenländer eine hohe Priorität.
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Klimabeobachtungen werden deshalb im Rahmen des im Jahre 2002 gegründeten GCOS Cooperation Mechanism Board (GCM) finanziell unterstützt. Gefördert wird der Wissenstransfer von Industrieländern zu Entwicklungs- und Schwellenländern. Die Fähigkeit der Partnerländer für die Erhebung, das Management und die Auswertung von Klimadaten sollen nachhaltig gestärkt werden.
Die Schweiz hat ihren Einsatz intensiviert: durch die finanzielle Unterstützung der DEZA (Direktion für Entwicklung und Zusammenarbeit) konnten in den Jahren 2008 bis 2009 zwei stillgelegte Wetterstationen in Dar es Salaam (Tansania) und Harare (Zimbabwe) wieder in Betrieb genommen werden. Im Rahmen des Schweizer Beitrages zum GAW-Programm unterstützt MeteoSchweiz zudem atmosphärische Klimabeobachtungen in Kenia, Indonesien und Algerien.
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Auch in Zukunft will sich die Schweiz für den Ausbau von Klima-Beobachtungssystemen in Entwicklungs- und Schwellenländern einsetzen. Im Rahmen des Projektes CATCOS
(Capacity Building and Twinning for Climate Observing Systems) wird von 2011 bis 2013 der Aufbau von atmosphärischen Messstationen in Indonesien, Vietnam und Chile und Gletscherbeobachtungen in Ecuador, Kolumbien und Kirgistan unterstützt. CATCOS wird von der DEZA finanziert und von MeteoSchweiz koordiniert.
Unterstützte Projekte
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