Wir sind alle dem Wetter ausgesetzt. Auch vollklimatisierte Räume, Solarien oder jederzeit erreichbare Traumstrände können nicht darüber hinwegtäuschen. Dem Wetter und seinen Launen können wir kaum entkommen.
Indirekt kann das Wetter durch Überschwemmungen, Trockenheit oder Lawinen die Gesundheit oder sogar das Leben der Menschen gefährden. Das Wetter ist aber auch dafür verantwortlich, ob und in welchem Ausmass Pollen in der Luft sind, welche den Allergikern Heuschnupfensymptome bescheren.
Unsere Gesundheit wird aber auch direkt durch das Wetter beeinflusst. Interessant ist beispielsweise der Effekt der UV-Strahlung auf die Menschen. Durch die UVB-Strahlung wird über die Haut die Produktion von Vitamin D angeregt. Andererseits sind UVB- und UVA-Strahlen eine der Hauptursachen für die Entstehung von Hautkrebs und erhöhen das Risiko, an grauem Star zu erkranken.
Zu den direkten Einflüssen gehört auch die sogenannte Wetterfühligkeit. 30 bis 50% der Bevölkerung leiden unter gewissen Wetterlagen. "Berühmt" ist in dieser Hinsicht der Föhneinfluss, die Bise und allgemein der Wetterwechsel. Die Symptome bei der Wetterfühligkeit sind mannigfaltig. Es wird angenommen, dass das Wetter ein zusätzlicher Stressfaktor sein kann, da sich der menschliche Organismus den sich ändernden Bedingungen in der Atmosphäre (Wetterwechsel) anpassen muss.
