Schweizer Beitrag
Unter der Federführung der MeteoSchweiz hat die Schweiz ihren Beitrag zum GAW-Programm im Laufe der letzten zehn Jahre massgebend erweitert. Dies erfolgte sowohl auf der Ebene der internationalen Dienstleistungen und Zusammenarbeiten, als auch auf derjenigen der Beobachtungen. Insbesondere sind zwei Weltzentren aufgebaut worden:
Weltforschungs- und Kalibrationszentrum für die Trübung (optische Dicke) der Atmosphäre, beim Weltstrahlungszentrum (WRC) in Davos,
Weltkalibrationszentrum von Messgeräten für Ozon, Methan, Kohlenmonoxid und Kohlendioxid in Bodennähe, zugleich Qualitätssicherungs- und Wissenschaftszentrum, bei der Eidg. Materialprüfungs- und Forschungsanstalt (Empa) in Dübendorf.
Weiter wurde eine Kooperation mit Deutschland und Österreich vereinbart (DACH), mit der Absicht, die Messdaten der deutschen Globalstation von Zugspitze/Hohenpeissenberg durch diejenigen der regionalen Alpenstation Sonnblick (Österreich) und der Schweizer Globalstation Jungfraujoch zu ergänzen. Ziel ist es, daraus einen konsistenten Datensatz von globaler Relevanz für den Alpenraum abzuleiten.
Die Schweiz beteiligt sich ausserdem an mehreren internationalen Projekten (z. B. JOSIE) und Arbeitsgruppen der GAW. Die GAW Ozonsondierungsstation von Nairobi (Kenya) wird durch die MeteoSchweiz in technischer Hinsicht unterstützt.
Drei langfristige Forschungs- und Messprogramme wurden an Schweizer Messstationen aufgebaut, bzw. erweitert:
in Payerne und Arosa für das troposphärische und stratosphärische Ozon (englisch),
in Payerne, Davos, Locarno und auf dem Jungfraujoch für die atmosphärische Strahlung (englisch),
auf dem Jungfraujoch für die Aerosole (englisch).
Schweizer GAW-Stationen für Ozon, Strahlung, Spurengase und Aerosole, sowie assozierte Messnetze.
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