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Federal Office of Meteorology and Climatology MeteoSwiss

Radar

MeteoSchweiz betreibt ein Netzwerk von drei Radarstationen, welches Niederschlag und Gewitter über der Schweiz flächendeckend überwacht.

 

Die Standorte sind:

 

  • der Albis in der Nähe von Zürich
  • La Dôle bei Genf
  • Monte Lema im Tessin

 

Im Projekt Rad4Alp modernisiert MeteoSchweiz ab 2010 die bestehenden Radarstationen und erweitert das Netzwerk ab 2012 um zwei weitere Radarstationen im Wallis und in Graubünden.

Projekt Rad4Alp

 

Wetterradare für den Bevölkerungsschutz
Sicherheit und Schutz der Bevölkerung sind zentrale Anliegen der MeteoSchweiz. Die Beobachtung der Atmosphäre und der Wetterentwicklung ist daher eine der Kernaufgaben. Vor allem dem Niederschlag kommt dabei hohe Bedeutung zu. Er kann Hochwasser, Lawinen, oder Hangrutsche zur Folge haben. Neben den konventionellen Niederschlagsmessungen an Bodenstationen betreibt MeteoSchweiz daher ein Netz von Wetterradarstationen.

Grundlage für Wettervorhersage und Gewitterwarnungen
Wetterradare stellen wertvolle Informationen über Regen, Schnee, Hagel und andere Niederschlagsformen zur Verfügung. Im Gegensatz zu den herkömmlichen Bodenmessstationen, die nur Punktinformationen liefern, erlauben Wetterradare die flächendeckende Überwachung eines Niederschlagereignisses.

Ereignisse

 

Nicht nur für den nationalen Wetterdienst MeteoSchweiz auch für die privaten Wetterdienste in der Schweiz sind diese Bilder eine unverzichtbare Grundlage für Gewitterwarnungen und Wetterprognosen. Darüber hinaus profitieren Flugsicherung, Hochwasserschutz, Bevölkerungsschutz und viele andere Branchen.

Wie funktioniert ein Radar
Wetterradare senden Signale in die Atmosphäre aus. Trifft das Signal auf Regen, Schnee oder Hagel, wird ein Teil des Signals in Richtung des Radars reflektiert. Aus der Intensität des reflektierten Signals lassen sich Informationen über die Art und Intensität des Niederschlags ableiten.

 

Die Bilder des Schweizer Wetterradars werden mit einer räumlichen Auflösung von 1 km2 dargestellt.. Jeder Radar tastet innerhalb 2,5 Minuten die Atmosphäre bis in eine Entfernung von 240 km ab. Somit entsteht 24 Mal pro Stunde ein vollständiges, dreidimensionales Radarbild. 

 



 

 

 

 

 

Aktuelle Radarbilder

Ereignisse

Projekt Rad4Alp

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