April mit Rekordschnee und Sommerwärme

29. April 2019, 33 Kommentare
Themen: Klima

Der April 2019 präsentierte zum Monatsbeginn tiefverschneite Alpentäler mit Rekordschneemengen. Im letzten Monatsdrittel registrierte die Alpennordseite dank kräftigem Südföhn den ersten Sommertag. Im landesweiten Mittel bewegte sich die Monatstemperatur 0,6 °C über der Norm 1981‒2010. Die Niederschlagsmengen lagen im Norden und im Wallis regional unter, im zentralen und östlichen Alpenraum sowie im Süden über der Norm.

Extreme Neuschneemengen in Guttannen am 5. April 2019. Foto: Familie Tännler, Guttannen.
Extreme Neuschneemengen in Guttannen am 5. April 2019. Foto: Familie Tännler, Guttannen.

Rekordschnee

Nach einem milden Start am 1. und 2. April mit viel Sonnschein in der ganzen Schweiz und Höchsttemperaturen zwischen 18 und 21 Grad, griff der April auf sein winterliches Repertoire zurück. Am 3. und 4. April floss aus Süden milde und feuchte Luft über die Alpen, während die Alpennordseite aus Westen von kalten Luftmassen erfasst wurde. Die aus Süden über die Kaltluft gleitende feuchte Luft löste am zentralen Alpennordhang extreme Neuschneefälle aus. In Guttannen (1055 m) im Berner Oberland fiel vom 4. auf den 5. April 2019 mit 99 cm ein neuer 1-Tages Neuschneerekord. Seit Messbeginn 1877 lieferte in Guttannen kein Winter mehr Neuschnee innerhalb eines Tages. Der bisherige Rekord aus dem Jahr 1999 lag bei 89 cm, gefallen ebenfalls im April.

Die 2-Tages Neuschneesumme vom 3. und 4. April 2019 erreichte in Guttannen 160 cm. Das liegt weit über dem bisherigen 2-Tages Rekord. Zudem ist es die sechsthöchste je im Messnetz von MeteoSchweiz erfasste 2-Tages Neuschneesumme. Der Rekord liegt bei 215 cm, gemessen auf dem Berninapass im April 1999.

Göschenen (950 m) im Urner Reusstal registrierte am 3. und 4. April 2019 mit 148 cm ebenfalls einen neuen 2-Tages Aprilrekord. Der bisherige 2-Tagesrekord vom April 1975 lag bei 135 cm. Die Messreihe von Göschenen reicht bis 1901 zurück.

Viel Neuschnee auch im Süden

Für den 3. April 2019 meldete Bosco-Gurin (1486 m) eine 1-Tages Neuschneesumme von 78 cm. Das ist für den April die zweithöchste 1-Tages Neuschneesumme seit Messbeginn 1961. Mehr Aprilschnee innerhalb eines Tages fiel in Bosco-Gurin nur vom 9. auf den 10. April 1998 mit 91 cm. Die 1-Tages Neuschneesumme von 78 cm ist die zehnthöchste, die am Messstandort Bosco-Gurin je gemessen wurde. Am meisten Neuschnee innert Tagesfrist fiel vom 25. auf den 26. Dezember 2013 mit 110 cm.

Die 2-Tages Neuschneesumme vom 3. und 4. April 2019 lag in Bosco-Gurin bei 115 cm. Damit registrierte Bosco-Gurin die dritthöchste 2-Tages Neuschneesummen für den Monat April seit Messbeginn. Sie gehört aber nicht zu den 10 höchsten je an diesem Messstandort gemessenen 2-Tages Neuschneesummen.

Kleiner Neuschneerekord im Flachland

Neben den grossen Neuschneemengen in den Alpen fiel im Norden auch etwas Schnee bis in Tieflagen. Genf erwachte am 4. April mit einer Neuschneedecke von 6 cm, ein neuer Monatsrekord. Der bisherige Genfer Aprilrekord lag bei 4 cm, gefallen am 9. April 1970.

Aprilwetter

Nach einem kurzen Zwischenhoch am 5. April führte eine vom 6. bis am 10. April anhaltende Süd- bis Südostströmung milde und feuchte Mittelmeerluft in die Schweiz. Häufige Wechsel zwischen Sonnschein und Wolken sowie lokalen Schauern und Gewittern hinterliessen den typischen Aprilwetter Eindruck. Die Tageshöchstwerte erreichten nördlich der Alpen um 14 bis 15 °C, auf der Alpensüdseite bis 20 °C.

Skandinavien-Hoch bringt Frühlingswärme

Vom 11. bis am 21. April wurde ein kräftiges Hochdruckgebiet über Nordeuropa wetterbestimmend. Mit Bise gab es auf der Alpennordseite zunächst nur wenig Sonnenschein. Ziemlich sonnig war es hingegen im Genferseegebiet, im Wallis und auf der Alpensüdseite. Ab dem 15. war die Sonne dann in der ganzen Schweiz das bestimmende Wetterelement. Die Tageshöchstwerte stiegen beidseits der Alpen auf 22 bis 24 °C.

Das Hochdruckwetter wurde zweimal kurz unterbrochen. Am 14. fiel beim Vorbeizug von Höhenkaltluft im Norden Schnee bis auf 400 m, im Süden bis auf 1600 m. Am 16. brachte eine schwache Störung aus Westen vor allem nördlich der Alpen etwas Niederschlag.

Anhaltender Südföhn

Ab dem 22. April übernahm der Südföhn für mehrere Tage das Wetteregime. Im langjährigen Mittel ist der April der Monat mit der grössten Südföhnhäufigkeit. Im April 2019 war er ungewöhnlich ausdauernd. Am bekannten Föhnstandort Altdorf im Urner Reusstal wehte er insgesamt 185 Stunden (Stand 26.4.). Mehr Föhnstunden brachte der April in Altdorf seit Beginn der automatischen Messungen im Jahr 1981 nur in den Jahren 1983 (223 h), 1993 (211 h), 2000 (217 h), 2009 (186) und im vergangenen Jahr 2018 mit 190 Stunden.

Neben der hohen Monatssumme lieferte der April 2019 in Altdorf auch eine der längsten Föhnperioden überhaupt. Ohne Unterbruch blies er hier vom 20. April ab 01.30 Uhr bis am 24. April um 15.30 Uhr, insgesamt während 86 Stunden oder 3.5 Tagen. Das ist die fünft längste Föhnperiode in Altdorf seit Aufnahme der automatischen Messungen vor knapp 40 Jahren.

Sommer im Norden, Regen im Süden

Der warme und kräftige Südföhn reichte bis an die Nordgrenze der Schweiz. Dank Föhnunterstützung registrierten die Regionen Basel, die nördlichen Teile der Kantone Aargau und Zürich sowie der Kanton Schaffhausen am 24. April mit über 25 °C einen Sommertag, am Abend im Westen begleitet von kräftigen Gewittern. In den Föhntälern erreichten die Böenspitzen 80 bis 110 km/h, in Gipfellagen bis 150 km/h. Am 25. stieg die Temperatur in der Nordschweiz nochmals auf 23 bis knapp 25 °C.

Auf der Alpensüdseite war es derweil trüb und nass. Vom 23. bis am 25. April fielen verbreitet 80 bis 170 mm, im westlichen Tessin auch 180 bis 250 mm Niederschlag. Die Temperatur blieb dabei meist unter 17 °C.

Temperatursturz im Norden

Vom 26. bis am 28. April floss aus Westen und Nordwesten feuchtkalte Atlantikluft zur Schweiz. Auf der Alpennordseite fielen verbreitet kräftige Schauer. Die Tageshöchstwerte erreichten nördlich der Alpen noch 12 bis 14 °C. In der kühlen Luft sank die Schneefallgrenze bis auf 1000 m.

Auf der Alpensüdseite endete die Niederschlagstätigkeit am 26. April. Der anschliessende bis ins Südtessin reichende Nordföhn brachte recht sonnige Verhältnisse und Tageshöchstwerte von 18 bis 21 °C.

Vegetationsentwicklung weiterhin mit Vorsprung

Erste blühende Kirschbäume wurden bereits Ende März entdeckt. Vermehrt konnten die weissen Kirschblüten auf der Alpennordseite ab Anfang April beobachtet werden. Unterhalb von 600 m ü. M. blühten die Kirschbäume im Durchschnitt der Stationen am 7. April und wiesen damit einen grossen Vorsprung von 9 Tagen auf das Mittel der Vergleichsperiode 1981‒2010 auf. Gleichzeitig zeigten sich die Wiesen übersäht von gelb blühendem Löwenzahn, auch dieser mit einem grossen mittleren Vorsprung von 11 Tagen auf die Vergleichsperiode. Dieser Vorsprung ist das Resultat der zu warmen Monate Februar und März. Kurz danach, noch in der der ersten Aprilhälfte, zeigten sich die Nadeln der Lärchen und die Blätter der Haselsträucher, der Rosskastanien und der Vogelbeeren. Auf den Wiesen blühte das Wiesenschaumkraut. Der Vorsprung auf das Mittel ging bei diesen Arten auf 4‒8 Tage zurück, da einige kühlere Tage die Vegetationsentwicklung etwas bremsten.

Am 13. April blühten die Birnbäume mit einem Vorsprung von 8 Tagen, dies wieder für den Durchschnitt der Stationen unterhalb von 600 m ü. M. Erste blühende Apfelbäume wurden im Tessin schon Anfang April und auf der Alpennordseite ab dem 11. April beobachtet. So richtig setzte die Blüte an mehreren Standorten ab dem Ostersonntag, dem 21. April ein. Auch die Apfelblüte hatte zu diesem Zeitpunkt einen Vorsprung von 8 Tagen. Dieser Wert basiert jedoch noch auf deutlich weniger Meldungen als bei den Birnbäumen.

Ab Mitte April und vermehrt ab dem 20. April konnte das Ergrünen der Wälder beobachtet werden. Die Blattentfaltung von Buche, Linden und Bergahorn wies bis zum aktuellen Zeitpunkt einen Vorsprung von 3‒5 Tagen auf das Mittel auf, wobei auch hier noch nicht so viele Meldungen vorliegen.

Der definitive Bericht zum April 2019 ist ab dem 10. Mai 2019 in der Rubrik

Monats- und Jahresrückblick

verfügbar

Kommentare (33)

  1. Norbert Riedi, 09.06.2019, 17:02

    wettervorhersagen für heute und morgen sind immer noch sehr fehlerbehaftet. über die woche hinaus gehören sie in den bereich des glückspiels. aber zum globalen und lokalen klima sollen dann plötzlich "gesicherte"aussagen jahrzehnte vorher möglich sein ... so kommt es dann auch, dass ich – in meinen 62 lebensjahren – schon eine vorausgesagte eiszeit, das waldsterben, das ende des benzinzeitalters und andere überschwemmende vorhersagen völlig schadlos überlebt.

  2. Urs Dupont, 15.05.2019, 12:24

    Eigentlich ist es ein Unsinn, die Abweichung von der Norm 1981 - 2010 zu berechnen. Interessanter wäre es, die Abweichung zu dem was die Klimaforscher vor 20 - 30 Jahren prophezeiten festzuhalten.

    Zudem frage ich mich immer mehr, wie objektiv die Messwerte sind. Bekanntlich sind sehr viele Messstationen in der Nähe von (Gross)Städten, die ja im Winter gigantische Öfen sind (alles was an Wärmeenergie - egal wie - produziert wird, entweicht mal) und im Sommer als riesige Wärmespeicher funktionieren und es deshalb nicht selten vorkommt, dass in der Nacht die Temperaturen in der Stadt bis zu 10 Grad höher sind als auf dem Land. Wie wird eigentlich diesem Umstand Rechnung getragen?

    1. MeteoSchweiz, 22.05.2019, 13:04

      Lieber Herr Dupont

      Die Verwendung der Norm 1981-2010 ist eine Empfehlung/Vorgabe der Welt Meteorologie Organisation WMO, fachlich also weltweit sehr gut abgestützt. Die Messstationen der MeteoSchweiz am Rand von grossen Städten (MeteoSchweiz misst nicht im Zentrum von Grossstädten) zeigen denselben Temperaturverlauf wie Messstationen, die sich weit entfernt von grossen Siedlungen befinden. Eine Beeinflussung durch den sogenannten Hitzeinsel-Effekt ist also nicht feststellbar.

      Freundliche Grüsse, MeteoSchweiz

  3. Eugen, 14.05.2019, 17:10

    @s.b
    Wer bestimmt, was eine "ueberlegte" oder eine "faktenbasierte Meinungsaeusserung" ist? Der IPCC, die UNO, der Europaeische Gerichtshof oder gar Sie selbst, s.b?
    Und wenn Sie das heutige Recht aendern wollen, brauchen Sie dafuer eine demokratische Mehrheit.

  4. Peter, 08.05.2019, 20:28

    Anfangs Juni 1962 gab es einen markanten Kaltlufteinbruch und Schnee bis in tiefe Lagen

  5. wetter Bodensee, 04.05.2019, 19:08

    Stimmt ich habe es auch nicht empfunden das der April zu warm war. Oft haben die kaltfronten den Wärme Ansatz jedesmal zu Nichte gemacht. Auch war die Kirschblüte am See nicht verfrüht. Auch die Vegetation ist dieses Jahr für mich völlig im Rhythmus. Wartet Mal ab was die Medien zum Ende Mai schreiben. Bestimmt angeblich auch wieder zu warm.

    1. Patrick, 07.05.2019, 10:11

      Ich traue einer seriösen Statistik mehr als Ihrem "Gefühl".
      Erstaunlich wie resistent manche gegenüber der logischen Beweisführung der Mathematik sind.

    2. sebi, 09.05.2019, 11:34

      Da lege ich Widerspruch ein Patrick. Regionale Unterschiede werden nicht in der Statistik hervorgehoben. Es kommt drauf an wo gemessen wird und diese Unterschiede fließen nicht in die Berichterstattung mit ein. Dort wird eher pauschalisiert. In bern mag das Wetter eine Saison ganz anders als in st. Gallen.

    3. Gfrörli, 09.05.2019, 16:16

      Ich mag auch lieber warm als kalt. Aber das darf man ja heutzutage nicht mehr sagen, ohne einen Shitstorm zu riskieren...

    4. Patrick, 11.05.2019, 17:22

      @ Sebi: Ein interessanter Widerspruch. Da müsste man sich differenziert damit auseinandersetzen um ein genaueres Bild zu erhalten wie die Statistiken gehandhabt werden.
      @gfrörli: also Ihnen wünsche ich einen warmen Sommer! Ich als Hitzkopf werde dann vermutlich darunter leiden ;)
      Auch ich mag wärme recht gut, nur alles über 30C ist für mich eine Qual.

    5. Wolfgang, 12.05.2019, 18:44

      Lieber Gfrörli, dem kann ich nur zustimmen. Hab ich kürzlich selbst erlebt...

  6. Reto, 03.05.2019, 17:59

    Bernard & Lars - man kann empfinden was man will, aber die Statistiken und Fakten zeigen klar, dass der April 2019 zu warm war. Zudem war seit der Jahrtausendwende JEDER Sommer zu heiss, es gab keinen einzigen der unter der Norm 61-90 war. Sommer 2003 und 2018 stechen einfach noch viel mehr raus, weil so heiss wie noch nie in den letzten 150 Jahren, nur der Sommer 1947 kann da einigermassen mithalten. Deshalb stimmt die Aussage "ein Sommer wie er einmal war" in keiner Art & Weise - Meteoschweiz kann dies sicherlich bestätigen?

    Die durch die Menschheit verursachte Klimaerwärmung ist voll in den Köpfen der Leute angekommen. Was vor 40 Jahren als "heiss" empfunden wurde, wird heute als "kalt" wahrgenommen. Und was heute als "heiss" gilt, gab es vor 40 Jahren gar noch nicht. Persönlich hoffe ich wieder mal auf einen schönen kühlen und regnerischen Sommer, die Chancen dafür sind aber wohl sehr klein. Die Gletscher würde es auch freuen.

    1. Marco, 28.05.2019, 14:40

      Also mit dem Mai dürften Sie ja dann schon mal zufrieden sein. Der war nämlich in den meisten Gebieten nicht nur der kälteste seit 1981-2010, sondern womöglich einer der kältesten seit Beginn der Wetteraufzeichnungen 1864. Einen Sommertag, wie im April, gab es jedenfalls nirgendwo in der Schweiz zu verzeichnen.

  7. Dominik, 03.05.2019, 17:19

    2015 2. wärmster Sommer seit Messbeginn
    2017 4. wärmster Sommer seit Messbeginn

    So viel zur Behauptung von Bernhard dass es endlich wieder einen heissen Sommer gab letztes Jahr. Da fragt man sich ob solche Leute ihren Blödsinn wirklich ernst meinen oder nur Trolle sind.

  8. Dominik, 03.05.2019, 16:37

    Hier geht es nicht um das subjektive Empfinden von Lars und Co.
    Wenn Sie keine Ahnung von durchschnittlichen Temparaturen haben ist das nicht der Fehler von Meteoschweiz. Auch die Behauptung Sommer wie früher ist an Überheblichkeit kaum zu überbieten. So gut wie alle wärmsten Sommer waren in den letzten 20 Jahren. Und 2015 war wärmer als 2018. So viel zur Behauptung endlich wieder einmal ein richtiger Sommer seit 2003. Aber Sie können mir gerne die vielen richtigen Sommer von 1880 - 1980 aufzählen.

  9. Walter Morgenthaler, 02.05.2019, 22:36

    Mir war der April auch zu kalt. Immer wieder Kaltfronten und vor allem die Bise hier in Solothurn

    1. Lars, 03.05.2019, 16:32

      Noch einer, der mir Recht gibt.

  10. Voser Peter, 30.04.2019, 06:18

    Überraschen liess sich nicht nur Meteoschweiz. Schon glaubten wir auf dem Zürichsee, der Föhn sei am Nachmittag eingeschlafen und wir müssten unter Motor in den Hafen zurück. Doch gegen vier Uhr war der Glarner zurück und zerrte wütend an Segeln und Takelage. Es gab nur eines: einen Nothafen anzusteuern und das Boot dort zu lassen. Auch Meteoschweiz hatte nicht mit soviel Wind gerechnet.
    Aber das Bild war unbeschreiblich schön. Föhnfenster und Föhnwalze und prächtige Wellen an der Goldküste, wie im Kommentar abgebildet.

  11. Lars, 29.04.2019, 16:51

    Ich frage, wo der April zu warm war. Es ist mir so vorgekommen, dass das Gegenteil der Fall war.
    Im Gegensatz zum letzten Jahr, wo es schon schön sommerlich warm war, habe ich mich dieses Jahr absolut nicht wohlgefühlt.
    Ich hoffe nur, dass es einen schönen heissen Sommer gibt mit Temperaturen nie unter 30°C.

    1. Patrick Werner, 29.04.2019, 18:25

      Uii, gefährlicher Kommentar :-) Da gehst bald los mit den Gegenkommentaren.

    2. Ueli, 29.04.2019, 19:41

      Bitte nie mehr einen Sommer wie letztes Jahr. Das war der Horror. Ich schätze mal, das Lars nicht draußen arbeiten muss. Ich lade in gerne ein, eine Woche bei 30 und mehr Grad bei mir im Gartenhaus zu arbeiten. Dann ändert er die Meinung schnell. Die momentan herrschende Kühle tut der Natur gut. Das bremst etwas die schnelle Entwicklung.

    3. Marc G., 29.04.2019, 20:22

      Lieber Lars
      Hast du dir überlegt, welche Auswirkungen ein solcher Sommer auf unsere Flora und Fauna hätte (vgl.letzten Sommer)? Selbstverständlich wünsche auch ich mir ein angenehmen Sommer mit möglichst vielen schönen Tagen, aber alles möglichst in der Norm was Temperatur und Niederschlag anbelangt. Ausserdem ist ein solcher Hitzesommer schädlich für unsere Wirtschaft und damit auch für unseren Wohlstand. Unser Reichtum basiert nun mal auf einer überdurchschnittlichen Arbeitsleitung und diese Leistung kann übers ganze Jahr nur in einem gemässigten Klima erfolgen!

    4. Simon, 29.04.2019, 21:17

      Ich mag Ihre Kommentare, Lars. Ganz ehrlich, ich mag es auch gerne warm und ich schaff es einfach nicht, diese allgemeine Panik ab dem Klimawandel (den ich gar nicht bestreite) nachzuempfinden.

    5. Fabian S., 30.04.2019, 07:18

      Der Sarkasmus ihres Kommentares ist kaum zu überhören ;)

    6. Ulrich, 30.04.2019, 07:35

      Eine Temperatur Erhöhung von 0.6 Grad Celsius ist nicht fühlbar. In den USA gab es Schneestürme und sogar in Israel schneite es auf dem Hermon.Westaustralien bekam auch Schnee.Interessante Wetterentwicklung

    7. Wolfgang, 30.04.2019, 12:13

      Man muss ja nicht Lars‘ Meinung teilen, aber man muss auch nicht zwangsläufig in frenetischen Beifall ausbrechen, wenn für Anfang Mai noch Schneefälle bis auf 400m Meereshöhe prognostiziert werden. Außerdem kann niemand eine Prognose stellen, dass der Sommer 2019 erneut so trocken und lange wird wie 2018.

    8. Reto, 30.04.2019, 12:15

      Nun Lars, wenn die Statistiken einen April ausweisen, der zu warm ist, dann ist es auch so. Und der April war zu warm verglichen mit der Norm 81-2010, eine Norm, die ja auch schon massiv von der menschengemachten Klimaerhitzung geprägt ist. Auch in diesem April gab es ja häufig sommerliche anmutende Tage. Die Klimakatastrophe ist halt auch schon in den Köpfen der Leuten angekommen. Ein April, der vor 30-40 Jahren als warm eingestuft worden ist, wird heute als kalt empfunden. Geniessen wir die letzten kühlen Tage so lange es noch solche gibt, die unsägliche Hitze kommt bestimmt schon bald.

    9. Andreas, 30.04.2019, 14:36

      >Ich frage, wo der April zu warm war.
      Sie brauchen nicht fragen, nur lesen (und etwas abwarten). Am Ende steht doch "Der definitive Bericht zum April 2019 ist ab dem 10. Mai 2019 in der Rubrik Monats- und Jahresrückblick verfügbar", daraus werden Sie entnehmen können wo der April zu warm war, ganz frei von Subjektivität.

    10. Bernard, 02.05.2019, 02:00

      Lars hat Recht. Im letzten Jahr hatten wir erstmals seit 2003 wieder einen Sommer "wie er früher einmal war". Die Kommentare zeigen, dass es heutzutage in den Medien und am Stammtisch "en vogue" ist jede Wetterlage negativ zu empfinden, selbst einen ausserordentlich guten Sommer. Bitte freut Euch doch auf einen hoffentlich wieder schönen Sommer 2019, die Natur und die Wirtschaft werden es auch verkraften :)!

    11. Andy Burian, 02.05.2019, 05:14

      Genau so habe ich es auch empfunden.

      Wo bitte war es zu warm?

      Habe die Meiste Zeit gefroren.

      Mit freundlichen Grüßen,

      Andy Burian aus Langenbruck Baselland

    12. Lars, 02.05.2019, 14:50

      Es freut mich sehr zu sehen, dass es noch andere gibt, denen der April zu kalt war.
      Ausserdem sage ich nur meine Meinung, wozu ich ein verfassungsgemässes Recht habe. Darum sind mir die Gegenkommentare ziemlich egal.

    13. Patrick, 04.05.2019, 11:15

      Also mir gefällt der kühle April wunderbar. Und der Mai beginnt auch herrlich kühl mit viel Regen, genauso wie ich es mag. Ich hoffe auf einen verregneten kühlen Sommer.

    14. s.b, 10.05.2019, 08:03

      Die Argument über Gefühle gehören nicht wirklich in einen solchen Blog, es sind wissenschaftliche Fakten die interessieren. Die bekannten Forentrolle (z.B. Lars) werden auch noch schön gefüttert. Noch einen Beitrag zu "verfassungmässiges Recht" diese Argumentation zielt ins leere, Recht heisst noch lange nicht das etwas gut ist. Sklaverei war auch mal rechtens, Judenverfolgung ebenfalls, sind wir froh das Recht auch ändert. Gut wäre eine Änderung der "Freien Meinungsäusserung" zu "Überlegter Meinungsäusserung" oder "Faktenbasierte Meinungsäusserung", zumindest wenn es um die Kommentierung von Wissenschaftlichen Fakten geht.