Sonderbericht zur globalen Erwärmung von 1,5 Grad

8. Oktober 2018, 31 Kommentare
Themen: Klima

Im sogenannten „Paris-Abkommen“ aus dem Jahr 2015 einigten sich 195 Regierungen der Welt darauf, die globale Erwärmung auf deutlich unter 2 Grad - wenn möglich auf 1,5 Grad Celsius -gegenüber der vorindustriellen Zeit zu begrenzen. Die zu erwartenden Auswirkungen einer solchen globalen Erwärmung um 1,5 Grad Celsius und die dazu nötigen Anstrengungen hat der zwischenstaatliche Ausschuss für Klimaänderungen der Vereinten Nationen (IPCC) in einem neuen Sonderbericht zusammengefasst. Dieser wurde heute, 8. Oktober 2018 vorgestellt.

Eine Auswahl wichtiger Aussagen aus dem Sonderbericht sind:

  • Die Begrenzung der Erderwärmung auf 1,5 Grad Celsius ist möglich, erfordert aber schnelle und weitreichende Transformationen in den kommenden ein bis zwei Jahrzehnten in Sektoren wie Energie, Landnutzung, Stadt und Infrastruktur sowie Industrie.
  • Wenn die Emissionen wie derzeit weiter ansteigen, wird die vom Menschen verursachte globale Erwärmung zwischen 2030 und 2052 die Marke von 1,5 Grad Celsius übersteigen und damit das angestrebte Langzeitziel des Pariser-Abkommens überschreiten.
  • Damit eine Beschränkung der globalen Erwärmung auf 1,5 Grad Celsius erreicht werden kann, muss eine schnelle und umfassende Reduktion der menschgemachten CO2-Emissionen auf praktisch null Emissionen um das Jahr 2050 erfolgen.
  • Die vom Menschen verursachte globale Erwärmung lag im Jahr 2017 bereits um rund 1,0 Grad Celsius über dem vorindustriellen Niveau.

Globale Veränderungen haben auch markante Auswirkungen auf die Schweiz. Am Beispiel der gemessenen Temperatur lässt sich das eindrücklich erklären. In der Schweiz hat die bodennahe Lufttemperatur seit der vorindustriellen Zeit um knapp 2 Grad Celsius zugenommen. Das Jahr 2017 lag rund 2,3 Grad Celsius über dem vorindustriellen Niveau (vgl. Abbildung). Was bedeutet das für die Zukunft? Muss mit einer weiteren starken Zunahme der Temperaturen in der Schweiz gerechnet werden? Ist der letzte heisse und trockene Sommer 2018 bald „normal“? Und müssen wir uns auch auf Veränderungen von heftigen Niederschlägen vorbereiten?

Solche und weitere Fragen beantworten die neuen Schweizer Klimaszenarien, welche am 13. November 2018 als Themenschwerpunkt des National Centre for Climate Services (NCCS) der Öffentlichkeit an der ETH Zürich vorgestellt werden. Die Teilnahme an der Veranstaltung ist kostenlos. Vorträge und Podiumsdiskussion werden zweisprachig auf Deutsch & Französisch durchgeführt. Interessierte können sich noch bis am 6. November 2018 über folgenden Link anmelden: https://ethzurich.eventsair.com/ch2018-klimaszenarien/language/Site/Register

Das Bundesamt für Meteorologie und Klimatologie MeteoSchweiz hat den Auftrag, regelmässig Klimaszenarien für die Schweiz zu erarbeiten und bereitzustellen. Während der letzten vier Jahre wurden anhand von neusten Klimamodelldaten in Zusammenarbeit mit ETH Zürich, der Universität Bern und ProClim mögliche Auswirkungen für die Schweiz berechnet. Diese Klimaszenarien liefern eine wichtige faktenbasierte Grundlage zur Untersuchung der Auswirkungen sowie der Anpassung an den Klimawandel.

MeteoSchweiz ist offen für einen respektvollen Onlinedialog und freut sich über Ihre Kommentare und Fragen. Bitte beachten Sie, dass die Kommentare von Montag bis Freitag freigeschaltet werden. Kontaktformular

Kommentare (31)

  1. Andrej, 17.10.2018, 20:59

    Hätten wir mehr Wälder, mit richtigen Bäumen und nicht diese Plantagen, wäre das Klima hier auch wesentlich kühler.

    Aber leider muss man immer gleich alles abholzen, darunter leidet nicht nur das Klima, sondern auch die Artenvielfalt. Unsere Bäume werden statt hunderte Jahre alt, gerade mal knapp 100, eher knapp80.

    Antworten

    Antworten auf Andrej

    * Pflichtfelder

    Vielen Dank für Ihren Beitrag. Jeder Beitrag wird von der Redaktion geprüft, bevor er freigeschaltet wird. Das kann eine gewisse Zeit dauern.

    Besten Dank für Ihr Verständnis

    Ihren Beitrag konnte leider nicht übermittelt werden. Probieren Sie es später erneut.

    Besten Dank für Ihr Verständnis

  2. Dick van Hoffen, 17.10.2018, 17:18

    Eisverlusst der Schweizer Gletschjer dieses Jahr 2,5% trotz Schneereichen Winter. Letztes Jahr wenigsten 3%. Ansteigende Firnlinië und Schneefallgrenze. Es wird immer öfters auch im Winter Erdrutsche geben die Strassen blokkieren, wie leztem Winter im Westen von Oberwallis. Es wird nicht lange dauern bis katastrophale Niederschláge im Winter ein gutes Teil der Rhôneebene überschwemmt. Die Schweiz wird die Reparatur des Schadens noch een pahr Jahrzehnte Financieren können, aber wie wird das sein im Balkan, Italien, Frankreich, Spanien usw. Da kommen Wir als europäischer Gesellschaft doch richting in die Probleme. Wie wird das mit der Rest der Welt? Eine mondiale Trendwende ist gefragt.

    Antworten

    Antworten auf Dick van Hoffen

    * Pflichtfelder

    Vielen Dank für Ihren Beitrag. Jeder Beitrag wird von der Redaktion geprüft, bevor er freigeschaltet wird. Das kann eine gewisse Zeit dauern.

    Besten Dank für Ihr Verständnis

    Ihren Beitrag konnte leider nicht übermittelt werden. Probieren Sie es später erneut.

    Besten Dank für Ihr Verständnis

  3. Kelvin, 17.10.2018, 15:12

    @s.b.
    Eine "normale" Temperatur gibt es nicht. Seit Tausenden von Jahren schwanken die Temperaturen.
    Ulrich hat recht. Vor einigen tausend Jahren war es wärmer als heute. Dies haben viele wissenschaftliche Studien bestätigt.
    Auch heute wird es längst nicht überall wärmer. An vielen Antarktis-Forschungsstationen wurden die wärmsten Temperaturen vor Jahren oder sogar Jahrzehnten gemessen. Aber das melden die Medien nicht. Auch in vielen Regionen Südamerikas gehen die Temperaturen zurück oder steigen zumindest nur leicht an (Bolivien, Peru, Chile, Argentinien, Paraguay). Auch das kann man fast nirgends lesen.

    Antworten

    Antworten auf Kelvin

    * Pflichtfelder

    Vielen Dank für Ihren Beitrag. Jeder Beitrag wird von der Redaktion geprüft, bevor er freigeschaltet wird. Das kann eine gewisse Zeit dauern.

    Besten Dank für Ihr Verständnis

    Ihren Beitrag konnte leider nicht übermittelt werden. Probieren Sie es später erneut.

    Besten Dank für Ihr Verständnis

    1. Ulrich, 18.10.2018, 08:53

      Leider muss ich immer wieder feststellen, dass Kälterekorde in verschiedenen Gebieten der Erde nicht erwähnt werden. Wenn grössere Eisplatten abbrechen wird nicht erwähnt, dass Vulkane auf dem Meeresgrund die Ursache sind. Es wird viel Lärm über das Verschwinden des Eises in der Arktis gemacht, aber verschwiegen, dass die Antarktis Eisfläche zugenommen hat. Diesen Herbst gab es verfrühte Schneefälle in Kanada und dem Norden der USA. Eine Kältewelle hat sogar Texas heimgesucht.Ich lege jedem, der sich objektiv informieren will sich mit dem Grand Solar Minimum zu beschäftigen. Man findet da viele Antworten.

  4. Eric Jansen, 15.10.2018, 20:15

    I'm from the Netherlands.

    It's now for sure that our country will get under water. The only question is when. When we continue burning fossil fuels like nowadays, it will happen in a couple of generations.

    A whole country that disappears. A high price for the lifestyle that we enjoy now.

    Antworten

    Antworten auf Eric Jansen

    * Pflichtfelder

    Vielen Dank für Ihren Beitrag. Jeder Beitrag wird von der Redaktion geprüft, bevor er freigeschaltet wird. Das kann eine gewisse Zeit dauern.

    Besten Dank für Ihr Verständnis

    Ihren Beitrag konnte leider nicht übermittelt werden. Probieren Sie es später erneut.

    Besten Dank für Ihr Verständnis

  5. Kelvin, 15.10.2018, 17:44

    @s.b.
    Niemand bestreitet, dass die Temperaturen global gestiegen sind. In den letzten 30 Jahren jedoch nur etwa halb so stark wie vom IPCC prophezeit. Und die Arktis ist im Sommer nach wie vor nicht eisfrei. Laut Al Gore und anderen selbsternannten Klimarettern hätte dies schon vor Jahren geschehen sollen. Dies sind nur zwei von vielen Beispielen. Es sollte also niemanden verwundern, wenn man diesen Organisationen und Personen nicht mehr alles glaubt.

    Zudem nervt mich immer mehr, dass man die Gegenwart mit der "vorindustriellen Zeit" vergleicht, der Bevölkerung aber wenn möglich verheimlicht, dass Mitte des 19. Jahrhunderts die Kleine Eiszeit zu Ende ging. Und nach einer Eiszeit steigen die Temperaturen bekanntlich, da braucht man keinen CO2-Anstieg als alleinigen oder hauptsächlichen Grund für die Erwärmung.

    Antworten

    Antworten auf Kelvin

    * Pflichtfelder

    Vielen Dank für Ihren Beitrag. Jeder Beitrag wird von der Redaktion geprüft, bevor er freigeschaltet wird. Das kann eine gewisse Zeit dauern.

    Besten Dank für Ihr Verständnis

    Ihren Beitrag konnte leider nicht übermittelt werden. Probieren Sie es später erneut.

    Besten Dank für Ihr Verständnis

    1. s.b, 16.10.2018, 23:06

      Nun, ich habe dem Ulrich geantwortet, da der behauptet, dass die globale Temperatur sogar gesunken ist. Die kleine Eiszeit lag ca.
      0.8K unter der Normalen Temperatur. Wir sind aber bereits 1K über dem Normalen. Sprich die 'Rückerwärmung' ist deutlich (und in einem zu schnellen Zeitraum) überschritten!

    2. s.b, 16.10.2018, 23:28

      Der erste IPCC Bericht 1990 ging von einer Schätzung von 1,4-5,6°C Erwärmung bis Ende des 21.Jahrhundert aus. Wir habe noch nicht mal 1/5 des 21. Jahrhundert hinter uns und sind bereits bei 1°, daher ist es sehr warscheinlich, dass die erste Schätzung schon sehr gut war! Ihre Aussage ist daher Blödsinn, noch wissen wir nicht wie die Realität aussieht Ende des Jahhunderts, daher kann auch nicht behauptet werden sie wäre falsch.

    3. Robin, 17.10.2018, 00:04

      Der Zusammenhang zwischen CO2 und globaler Temperatur ist unbestritten. Aktuell geht die Konzentration von Treibhausgasen in erdgeschichtlichen Dimensionen betrachtet durch die Decke. Insbesondere die Konzentration von CO2 weil unsere Eltern und vielleicht Grosseltern (vorher war die Schweiz eine 2000-Watt-Gesellschaft) es so lässig und bequem fanden Kohle, Gas und v.a. Erdöl in rauhen Mengen zu verbrennen. Unsere Gletscher haben in den letzten 10 Jahren 1/5 ihres Volumens verloren. Wenn das so weitergeht werden meine Enkel vielleicht noch ein bisschen Gletscher auf dem Himalaya betrachten können. Und das schlicht weil Leute wie Sie weiterhin CO2 in die Luft blasen wollen das vor Jahrmillionen aus der Atmosphäre entfernt und in der Erdkruste eingelagert wurde. Sie sollten sich schämen!

  6. max, 15.10.2018, 00:24

    Ich lese also dass vorindustrielle Zustände der neue Massstab sind für unser Wohlergehen?

    Säuglingssterblichkeit Schweiz 1871 etwa 25 pro 100 Geborene, 2015 statistisch weniger als ein Buschi

    Lebenserwartung Männer/Frauen Schweiz 1876 um die 40 bis 43 Jahre, 2015 sind wir bei 80 bis 85 Jahren

    Quelle: François Höpflinger «zur Langfristigen Lebenserwartung in der Schweiz»

    Ohne fossile Energien für die Landwirtschaft, Transport, Verteilung von Lebensmittel, Industrie, Petrochemie für Medizin und Hygiene und so weiter wäre dies nie möglich gewesen.

    Aber gemäss unseren Klimaexperten, dem IPCC hatten wir also um 1800 beispielhafte, «gesunde» 280 ppm CO2, vs. heute so um die 400 ppm und ein ganzes Grad Celsius Temperaturanstieg, dafür eine Verdoppelung der Lebenserwartung!

    Was soll das für ein Humbug?

    Antworten

    Antworten auf max

    * Pflichtfelder

    Vielen Dank für Ihren Beitrag. Jeder Beitrag wird von der Redaktion geprüft, bevor er freigeschaltet wird. Das kann eine gewisse Zeit dauern.

    Besten Dank für Ihr Verständnis

    Ihren Beitrag konnte leider nicht übermittelt werden. Probieren Sie es später erneut.

    Besten Dank für Ihr Verständnis

    1. Ulrich, 16.10.2018, 09:21

      Wärme war immer ein Wachstumsförderer. In jeder Hinsicht. Übrigens sprechen die CO2 Gegner von einer idealen Temperatur von 15 Grad.Dies wurde bis jetzt noch nicht erreicht. Bestünde ein kausaler Zusammenhang zwischen dem CO2 und der Lufttemperatur müssten die heutigen globalen Temperaturen viel höher sein.

    2. Robin, 16.10.2018, 23:48

      Der kausale Zusammenhang ist längst bewiesen. Und das CO2 geht durch die Decke! Es erreicht bereits den x-fachen Wert des langjährigen Mittels. Dabei ist nicht von 100 oder 200 Jahren die Rede - Nein es handelt sich um 100'000e Jahre. Die Wissenschaft deckt erdgeschichtliche resp. geologische Dimensionen ab. Genau diejenigen Zeiträume in denen auch die fossilen Energieträger entstehen (merkt ihr etwas?). Aber von Klimaleugnern wie euch kann ja niemand erwarten dass ihr fähig währt euch solche Dimensionen vorzustellen - geschweige denn euer enkeluntaugliches Verhalten anzupassen. Das einzige wonach ihr wohl zu handel fähig seid ist: "Nach mir die Sintflut." Na dann, gute Nacht.

  7. Markus Nydegger, 14.10.2018, 11:41

    Wie grotesk und ignorant zugleich. Es ist nichtig darüber zu diskutieren, was woran wieviele Anteile hat. Wir haben momentan soviel CO2 in der Atmosphäre wie noch nie seit es den Menschen auf der Erde gibt - Tendenz steigend. Wenige Grade globale Abkühlung haben dazu geführt, dass die Gletscher über Bern und vor Zürich standen. Sollte sich dieses System umdrehen, kann sich jeder vorstellen was 1.5-2°C mehr bedeuten. Wir können glücklich sein, wenn es nicht mehr wird. Das ist Fakt. Klar haben die Faktoren Sonnenaktivität, Gesamtstrahlungshaushalt, Albedo, Vulkanausbrüche, Meteoriteneinschläge und sonstige Natureereignisse Einfluss. Klar. Wer aber diese natürlichen Prozesse mit dem menschlichen Einfluss vergleicht, kapiert das System nicht. Das System Erde hat einen Gleichgewichtsbereich den es ausloten kann. Naturereignisse führen da meistens zu Inputs, das System kann sich aber wieder fangen. Wir geben dem Ganzen nun aber einen zusätzlichen Stoss der so heftig ist, dass sich die Natur nicht zeitlich dazu anpassen kann (da zu kurz und zu heftig). Dieser Peak an CO2 ist ein Stich in die natürlichen Prozesse auf dieser Erde. DAS ist der Punkt. Es zeugt von menschlicher Gleichgültigkeit, Ignoranz und von Egoismus, zu meinen das eigene Tun hätte keinen Einfluss auf diese Abläufe.

    Antworten

    Antworten auf Markus Nydegger

    * Pflichtfelder

    Vielen Dank für Ihren Beitrag. Jeder Beitrag wird von der Redaktion geprüft, bevor er freigeschaltet wird. Das kann eine gewisse Zeit dauern.

    Besten Dank für Ihr Verständnis

    Ihren Beitrag konnte leider nicht übermittelt werden. Probieren Sie es später erneut.

    Besten Dank für Ihr Verständnis

    1. Ignaz Reutlinger, 15.10.2018, 09:48

      Die Erwärmung zu römischer Zeit, welche der Schweiz bis heute eine gesonderte Entwicklung bescherte, war vermutlich noch grösser.

  8. Michael, 12.10.2018, 14:48

    Die Erwärmung in der Schweiz ist deutlich stärker als global für die ganze Erde. Könnte der Grund sein, dass in Europa viel mehr Treibhausgase erzeugt werden wie in den weniger entwickelten Ländern?

    Antworten

    Antworten auf Michael

    * Pflichtfelder

    Vielen Dank für Ihren Beitrag. Jeder Beitrag wird von der Redaktion geprüft, bevor er freigeschaltet wird. Das kann eine gewisse Zeit dauern.

    Besten Dank für Ihr Verständnis

    Ihren Beitrag konnte leider nicht übermittelt werden. Probieren Sie es später erneut.

    Besten Dank für Ihr Verständnis

    1. Buffi, 12.10.2018, 23:02

      Ja genau, in Europa hat es ausserdem eine Überproduktion von Milch und Rindfleisch...die furzen was das Zeug hält.

    2. Kelvin, 15.10.2018, 17:21

      Die Erwärmung ist in der Schweiz wohl auch deshalb stärker, weil keine ländlichen Stationen im Klimaindex vertreten sind. Nachts gehen die Temperaturen auf dem Land früher und stärker zurück. Das kann man im (Spät-)Sommer nach jedem warmen Tag beobachten.

  9. Buffi, 11.10.2018, 10:24

    Der Kampf gegen den Klimawandel ist der neue Turmbau zu Babel.

    Antworten

    Antworten auf Buffi

    * Pflichtfelder

    Vielen Dank für Ihren Beitrag. Jeder Beitrag wird von der Redaktion geprüft, bevor er freigeschaltet wird. Das kann eine gewisse Zeit dauern.

    Besten Dank für Ihr Verständnis

    Ihren Beitrag konnte leider nicht übermittelt werden. Probieren Sie es später erneut.

    Besten Dank für Ihr Verständnis

    1. Michi, 15.10.2018, 13:04

      Die Qualität einiger Kommentare auf diesem Blog ist unterirdisch und wissenschaftlich unerträglich. Darf hier jeder einfach seinen Mist hinschreiben, ohne nur im Ansatz zu verstehen, worüber hier eigentlich gesprochen wird? Das Thema ist zu ernst, um es zu verpolitisieren. Ich verzichte darauf, Namen hervorzuheben, der geneigte Leser merkt es wohl selbst.

    2. Buffi, 16.10.2018, 11:05

      Zeigt man mit dem Finger auf einen, zeigen drei Finger auf einen selber.

  10. Pablo, 10.10.2018, 11:14

    > Die Sonne ist der entscheidende Faktor jeglicher Klimaveränderung und kaum die 5% von 0.04 % CO2 in der Luft die von den Menschen verursacht werden

    Der CO2 Gehalt hat sich allein seit 1960 von rund 300 auf über 400 ppm erhöht.

    Antworten

    Antworten auf Pablo

    * Pflichtfelder

    Vielen Dank für Ihren Beitrag. Jeder Beitrag wird von der Redaktion geprüft, bevor er freigeschaltet wird. Das kann eine gewisse Zeit dauern.

    Besten Dank für Ihr Verständnis

    Ihren Beitrag konnte leider nicht übermittelt werden. Probieren Sie es später erneut.

    Besten Dank für Ihr Verständnis

    1. Ulrich, 10.10.2018, 22:45

      Also 20ppm (parts per million) von den 400ppm sind vom Menschen verursacht und das soll den ganzen Planeten aufheizen?

    2. Hans, 11.10.2018, 15:30

      Die Frage ist ja nicht, wie gross der Anteil von CO2 in der Luft ist, sondern der Nachweis wie stark der Treibhausgaseffekt durch CO2 gefördert wird und somit die Erde erwärmt. Da spielt es dann keine Rolle, ob CO2 lediglich 0.04% der Luft ausmachen.
      @ Ulrich: Von wo haben sie die Zahl, dass 5% des CO2-Anstiegs anthropogen verursacht sind? Vielen Dank für Ihre Antwort.

    3. Ulrich, 11.10.2018, 17:31

      Der zusätzliche CO2 Ausstoss wird sogar nur auf 3% geschätzt.Quelle Focus

    4. Reto, 16.10.2018, 12:56

      Die 5% zusätzliches Co2 sind pro Jahr. Ja meinen Sie, dass am 31.12 alles Co2 aus dem laufenden Jahr verschwindet und der Zähler wieder auf Null gestellt wird? Diese Partikel bleiben in der Atmosphäre und heizen das Klima noch Jahrzehnte nach deren Ausstoss auf. Wichtig zu wissen:
      - Noch nie in den letzten 600'000 Jahren lag der Anteil Co2 über 400ppm
      - Der Unterschied der mittleren Temperatur zwischen der kältesten und wärmsten Klima in der Erdgeschichte beträgt nur ca. 6.5 Grad.
      - Die Klimakatastrophe wird sich früher oder später noch exponentiell beschleunigen, "dank" Rückkopplungen im System. So führt z.B. mehr Co2 zu mehr Wasserdampf was das Klima weiteraufwärmt. Oder auf der Nordhalbkugel werden durch auftauenden Permafrost unvorstellbare Mengen Methan freigesetzt. Oder weniger Schnee- und Eisfläche heizt das Klima weiter auf etc., etc.
      - Ueber 99% der Wissenschaftler sind der Meinung, dass die Klimakatastrophe überwiegend auf menschliche Aktivitäten zurückzuführen ist.

      Für mich skurril, dass es immer noch Leute gibt, die dies leugnen. Vor allem ist das Motiv nicht nachvollziehbar. Eine ehrliche Antwort wie - "ja, wir heizen das Klima auf, ich will aber auf gar nichts verzichten", "ist mir scheissegal" und "ich habe es sowieso lieber heiss" sind für mich zwar nicht nachvollziehbar, aber als ehrliche Antworten akzeptierbar. Aber die Wissenschaft und Klimaforscher schlechtzureden und alle Erkenntnisse zu leugnen geht nicht. Aber eben die Erde ist flach, die Sonne dreht sich um die Erde und Rauchen ist gesundheitsfördernd!

  11. Peter Richli, 10.10.2018, 06:57

    Der globale Mittelwert der Temperatur wird sich nicht bei einer höheren Temperatur stabilisieren sondern immer in kürzeren Abständen gnadenlos weiter ansteigen. Eine Stabilisierung ist nicht absehbar. Es handelt sich um einen exponentiellen Anstieg.

    Würde man augenblicklich die Verwendung von fossilen Stoffen einstellen, so würde es dennoch einige Jahrzehnte dauern bis sich die Temperatur auf einen stabilen Wert einstellt.

    Messungen und Auswertungen des Temperaturmittelwertes und des Kohlendioxidgehaltes in der Luft über eine lange Zeitdauer belegen eindeutig, dass die oben aufgeführten Aussagen stimmen. Es ist auch eindeutig, dass die Klimaerwärmung menschengemacht ist.

    Eine kybernetische Auswertung (Regelungstechnische) zeigt, dass beim weglaufen der Temperatur das System Wetter instabiler wird.

    Wir führen eine Experiment durch, dessen Ausgang wir nicht kennen. Die Natur kann sich nicht wehren, sie rächt sich.

    Peter Richli Seftigen

    Antworten

    Antworten auf Peter Richli

    * Pflichtfelder

    Vielen Dank für Ihren Beitrag. Jeder Beitrag wird von der Redaktion geprüft, bevor er freigeschaltet wird. Das kann eine gewisse Zeit dauern.

    Besten Dank für Ihr Verständnis

    Ihren Beitrag konnte leider nicht übermittelt werden. Probieren Sie es später erneut.

    Besten Dank für Ihr Verständnis

  12. Patrick D., 09.10.2018, 12:06

    Mich würde interessieren, wie die Erwärmung zwischen 1880 und 1950 (Grafik oben) von den Klimatologen erklärt wird (CO2 war es sehr wahrscheinlich nicht)? Weiter würde mich wunder nehmen, wie man die natürliche Erwärmung von der "anthropogenen" Erwärmung sauber abtrennen kann? Vielen Dank für Ihre Antwort!

    Antworten

    Antworten auf Patrick D.

    * Pflichtfelder

    Vielen Dank für Ihren Beitrag. Jeder Beitrag wird von der Redaktion geprüft, bevor er freigeschaltet wird. Das kann eine gewisse Zeit dauern.

    Besten Dank für Ihr Verständnis

    Ihren Beitrag konnte leider nicht übermittelt werden. Probieren Sie es später erneut.

    Besten Dank für Ihr Verständnis

    1. s.b, 09.10.2018, 20:04

      Doch, CO2, steht doch im Blog (vorindustrielle Zeit). Hauptenergielieferant für die industrielle Revolution und bis weit ins 20. Jahrhundert war Kohle, deren Herstellung (wenn es keine Steinkohle ist), wie Verbrauch setzt CO2 frei (Deutschland schleudert heute noch unmengen an CO2 durch Kohlekraftwerke in die Luft). Für mich zeigt die Grafik schön, zuerst die Zunahme durch den Kohleverbrauch, dann in der Nachkriegszeit der Übergang zu Öl. Aufgrund des höheren Wirkungsgrad gab es anfangs eine Abnahme der Gesamt CO2 Bilanz, danach durch die pure Menge des immer grösseren Verbrauchs (Industrie- und vor allem Schwellenländer, Bevölkerungswachstum und steigenden Wohlstand) wieder die markante Zunahme. Dies ist jedoch nur eine Meinung und nicht wissenschaftlich fundiert. Interessant wäre ab wann die Herstellung von Beton (insbesondere das brennen von Kalk als Bestandteil) sich in der Grafik zeigt.

    2. Ulrich, 09.10.2018, 22:08

      Es gibt eine andere wissenschaftliche Theorie über den Klimawechsel. Nämlich die Aktivität der Sonne (Sonnenflecken). Wenn man die Anzahl Sonnenflecken mit dem Ab- und Zunehmen der Temperaturen vergleicht erhält man eine Korrelation (80%). Mehr Sonnenflecken höhere Temperaturen. Zur Zeit befinden wir uns auf dem Weg der reduzierten Sonnenaktivitäten. Dies macht sich in anderen Breitengraden auch schon bemerkbar. Das Polareis ist wieder gewachsen .Frühe Schneefälle im Norden Kanadas und der USA. Frühlingsfrost in Australien. Auch nehmen bei abnehmenden Sonneneruptionen Erdbeben und Vulkanausbrüche und Wetterextreme zu .Wo es kalt war wird es wärmer .Wo feuchtes Wetter vorherrschte wird es trocken. Die Wissenschafter , die diese Theorie unterstützen rechnen mit einer Abkühlung. Was ja für die durchschnittliche globale Temperatur zutrifft. Man darf nicht vergessen, dass wenn sich die Temperatur an den Polen um 2 Grad erwärmt schmilzt das Eis nicht durch die Lufttemperatur, da ja die Durchschnittstemperatur immer noch unter Null Grad ist. Was das Eis schmelzt ist die Sonnenstrahlung und die Verschmutzung auf der Eisoberfläche. Die Sonne ist der entscheidende Faktor jeglicher Klimaveränderung und kaum die 5% von 0.04 % CO2 in der Luft die von den Menschen verursacht werden.
      Unter dem Begriff Grand Solar Minimum kann man sich dazu Informationen holen. Wer wirklich recht hat wird sich in 2/3 Jahren zeigen.

    3. s.b, 11.10.2018, 23:29

      Fast schon Kinoreif die Gerüchteküche hier... aber schliesslich gibt es ja auch Anhänger der Flache Erde Theorie.. "wissenschaftlich"..Bitte um Quellen. Fakten belegen das bisher eine GLOBALE Temperaturzunahme bereits stattgefunden hat (Quelle: IPPC). Aber mit den Klimaleugner ist es als würde ich mit einem Religiösen Fanatiker über die Existenz von Gott reden..wobei..bei der Klimadebatte hat man Weltweit Messreihen die hinzugezogen werden können. Die Frage ist längst nicht mehr ob, sondern wieviel und wie schnell! Aber verleugnen kann man schliesslich alles, wenn es genehm ist.

    4. MeteoSchweiz, 15.10.2018, 08:31

      @Patrick D.: Die erste Frage 1880-1950 wurde bereits von User „s.b.“ gut beantwortet. Für Ihre zweite Frage verweisen wir gerne auf die Darstellung unter https://www.meteoschweiz.admin.ch/home/klima/klima-weltweit/globaler-klimawandel.html (Abbildung 2). Dort schreiben wir: Nach Stand des Wissens ist der beobachtete Temperaturanstieg seit Mitte des 19. Jahrhunderts zu grossen Teilen anthropogen verursacht. Rein natürliche Einflussfaktoren, wie z.B. Schwankungen der Sonnenaktivität oder Vulkanausbrüche, können den Anstieg nicht erklären (Abbildung 2). Er hängt eindeutig und ursächlich mit den steigenden Konzentrationen von Treibhausgasen in der Atmosphäre zusammen. Allen voran mit einem Anstieg der Kohlendioxid (CO2)-Konzentration infolge Nutzung fossiler Brennstoffe.