Hitze und Trockenheit im Sommerhalbjahr 2018 – der klimatologische Bericht

4. Dezember 2018, 17 Kommentare
Themen: Klima

Das Sommerhalbjahr 2018 war in der Schweiz ausserordentlich warm und trocken. Ein neuer MeteoSchweiz-Fachbericht beleuchtet die Situation nun aus klimatologischem Blickwinkel.

Herbstlicher Anblick mitten im Sommer. Ein Wald am oberen Zürichsee am 25. Juli 2018. (Foto S. Bader).

Als Folge von aussergewöhnlichem Hochdruckeinfluss war das Sommerhalb-jahr 2018 in grossen Teilen Zentral- und Nordeuropas sehr heiss, sonnig und vielerorts auch äusserst trocken. In der Schweiz wurde mit einem Durchschnitt von 12,8°C das wärmste Sommerhalbjahr (April bis September) seit Mess-beginn 1864 registriert. Sogar im Hitzesommer 2003 lag der Durchschnitt über den gleichen Zeitraum um einige Zehntelgrad tiefer. Auch die Trockenheit war 2018 markant, gebietsweise fiel nur 60 Prozent der normalen Niederschlagsmenge.

Im neuen Bericht „Hitze und Trockenheit im Sommerhalbjahr 2018 – eine klimatologische Übersicht“ wird der warme und trockene Sommer nun aus klimatologischer Sicht umfassend aufgearbeitet.

Extreme Wärme, Hitzewellen und städtische Wärmeinsel

Auf die grosse Wärme von April bis Juli folgte Ende Juli / Anfang August eine langanhaltende und intensive Hitzewelle, während der die MeteoSchweiz mehrmals Warnungen veröffentlichte. Während 10 respektive 18 Tagen überstieg die Temperatur die 30 °C-Marke auf der Alpennord- beziehungsweise Alpensüdseite (siehe Blog vom 8. August 2018 „Extreme Hitze“). Dies führte besonders in grösseren Städten zu mehreren Tropennächten. Das sind Nächte, in welchen die Minimumtemperatur nicht unter 20 °C fällt. In der Stadt Zürich beispielsweise wurden zwischen 15 bis 18 Tropennächte registriert. Im Gegensatz wurden in der näheren Umgebung von Zürich, im ländlicheren Zürich Affoltern, keine Tropennächte registriert. Dies ist auf die städtische Wärmeinsel zurückzuführen. In Städten wird die Wärme in der Bausubstanz gespeichert und im Verlauf der Nacht langsam abgegeben. Das führt  typischerweise zu höheren Minimaltemperaturen in der Stadt als auf dem Land.

Anhaltende extreme Niederschlagsarmut und Trockenheit

Zur anhaltenden Wärme kam im Sommerhalbjahr 2018 eine markante Niederschlagsarmut (siehe Abbildung 1). In der Ostschweiz fiel im Vergleich zur Normperiode 1981-2010 nur rund 60 Prozent der erwarteten Niederschlagsmenge (siehe Blog vom 20. August 2018 „Jahrhundert Regenmangel“). Diese ausgeprägte Niederschlagsarmut führte auch zu einer grossen Trockenheit. Trockenheitsindikatoren, die auch den Effekt der Verdunstung mit einbeziehen, zeigen, dass das Sommerhalbjahr 2018 eines der trockensten seit Messbeginn 1864 war, in einigen Regionen trockener als 2003 und 2015. Eine räumliche Einschätzung der Trockenheit mithilfe von Satellitendaten zeigte, dass insbesondere das Mittelland und der nördliche Jura von einer starken Bodentrockenheit betroffen waren, mit grossen Auswirkungen auf die Entwicklung der Vegetation.

Entwicklung der Vegetation

Aufgrund der grossen Trockenheit trat die Blattverfärbung verschiedener Baumarten im Sommer 2018 ungewöhnlich früh auf, teilweise schon im Juli. Auch sonst war die Entwicklung der Vegetation im Sommer 2018 sehr früh. So wurden sowohl die Blüte als auch die Fruchtreife bei den untersuchten Pflanzen zwischen 13 bis 20 Tagen früher beobachtet als im Mittel während der Normperiode 1981-2010.

Zukünftig häufigere und intensivere Hitzeperioden

In Zukunft ist in der Schweiz mit häufigeren und intensiveren sommerlichen Hitze- und Trockenperioden zu rechnen. Hitzewellen, wie sie im Sommer 2018 auftraten, sind im heutigen Klima alle 5 bis 10 Jahre zu erwarten. In der Zukunft werden solche Hitzewellen häufiger, zum Beispiel werden 10-tägige Hitzewellen in Genf und Lugano gegen Ende des 21. Jahrhunderts unter der Annahme eines mittleren Treibhausgas-Emissionsszenarios jährlich erwartet. Damit verbunden wird auch die sommerliche Hitzebelastung der Bevölkerung deutlich steigen. Weitere Informationen zu der Entwicklung des Klimas in Zukunft finden interessierte Leser unter http://www.klimaszenarien.ch.

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Kommentare (17)

  1. michi, 09.12.2018, 20:45

    Wenn alles so eindeutig scheint und alle ins selbe Horn blasen -Stichwort Klimaszenarien und menschenverursachter Klimawandel - werde ich immer misstrauisch.
    Ist es wirklich so,dass wir das Klima von Ende des 21.Jahrhunderts mit einer relativ hohen Wahrscheinlichkeit voraussagen können,wenn wir das bei den Wetterprognosen auch tun,aber ehrlicherweise bei drei Tagen aufhören sollte (rühmlich,liebes Meteo-Team,dass ihr wenigstens an dieser Stelle jeweils von mittlerer oder geringer Wahrscheinlichkeit sprecht).

    Und ist es wirklich so eindeutig,dass ein Anstieg von 2,8 auf 3,8 von 10‘000 Teilchen CO2 in der Luft also um 1 winziges Teilchen mehr gegenüber der vorindustriellen Zeit ABSOLUT EINDEUTIG beweist,dass wir Menschen den Klimawandel verursachen?
    Ich habe recherchiert und sogar beim deutschen Bundesumweltministerium bei der Auseinandersetzung mit Klimazweifeln keine guten Argumente gefunden. Nur das Mantra: „Alle gehen davon aus.“ Mässig überzeugend. ..

    Bitte versteht mich nicht falsch. Ich streite nicht ab,dass die Temperaturen steigen. Ich bin auch total für Nachhaltigkeit,ökologische Gerechtigkeit,ein Umdenken im Umgang mit unseren Ressourcen. Aber das Klimaargument scheint mir zu wenig überzeugend. Das viel tieferliegende Problem ist unsere menschliche Gier. Dass wir alles wollen,egal zu welchem Preis. Nur für uns soll es günstig sein. Ich predige dabei auch zu mir selbst und meiner Kleinjungefreude,wenn ich einen Billigflug ergattert habe.

    Ich glaube,darin liegt unser grösstes Problem. Das mit dem selbstverursachten Klimawandel scheint mir bis jetzt nur eine Hypothese zu sein.

    Ich bin jedenfalls gespannt auf bessere Argumente als ich sie bisher gehört habe.

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    1. Ulrich, 10.12.2018, 23:05

      die Erwärmung ist lokal und nicht global. Global hat während der letzten 15 Jahren praktisch keine Erwärmung statt gefunden. Es gibt schon erste Anzeichen von Abkühlung. Sehr früher Winter in den USA. Kalter Frühling in Westaustralien.Südamerika ist auch kälter geworden. Regen und Hagel in Saudi Arabien und Katar. Polareis wächst wieder. Die oberen Schichten der Erdatmosphäre haben sich auch abgekühlt und eigentlich überflüssig zu erwähnen, dass es bis heute keinen eindeutigen wissenschaftlichen Beweis gibt, dass CO2 das Klima erwärmt. Alle sogenannten Beweise sind statistischer Art und beweisen keine Kausalität.

  2. Altherr, 09.12.2018, 09:57

    guter Bericht.. der mir grosse Sorgen bereitet und der Beweis ist erbracht dass der Klimawandel existiert. Vermutlich wird es von Jahr zu Jahr schlimmer... der Sch...Sommer dieses Jahr war wohl nur ein Vorgeschmack auf das was uns in den nächtsten Jahren blüht

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  3. A. Achermann, 05.12.2018, 22:50

    Ich frage mich immer wieder, weshalb man in Temperaturen über der Norm nur das Negative sieht und erwähnt. Wenn sich, den Prognosen Glauben schenkend, inskünftig alle 5 Jahre eine 10-tägige Hitzeperiode einstellt, titelt man bereits von "sommerliche Hitzebelastung der Bevölkerung", gar "Warnungen" werden publiziert. Wovor wird "gewarnt"? Mittelmeerstaaten wie Italien, Spanien oder Griechenland kennen kein Jammern und Wehklagen ob der grossen Wärme. Flora und Fauna werden sich an die erhöhten Umgebungstemperaturen anpassen, so wie sie die Evolution mit sich bringt. Aus meiner Sicht ist eine Erwärmung schlussendlich weitaus angenehmer, als wenn wir uns inskünftig mit einer Klimaabkühlung auseinandersetzen müssten; die Nachfrage nach Heizenergie stiege ins Unermessliche, die Landwirtschaft bräche ein, die Gletscher zermalmten Talschaften und Verkehrswege. Auf wärmere Zeiten freue ich mich jedenfalls!

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    1. Reto, 06.12.2018, 09:07

      Nun, weil vielleicht die Erwärmung so rasend schnell passiert und durch den Menschen verursacht ist? Zudem ist oben einfach sachlich dargelegt wie sich das Klima entwickelt und was für Auswirkungen dies hat.
      Die Hitzewarnungen sind absolut angebracht, ich spüre selber wie die Hitze meinen Körper belastet und das Unwohlsein massiv erhöht. Früher liebte ich den Sommer, mittlerweile bin ich froh, wenn dieser vorbei ist und so kühl wie irgendwie möglich ausfällt. A propos: Auch die Leute im Mittelmeerraum klagen über die immer heisseren Temperaturen - statt 35 müssen diese nun 40 oder mehr Grad aushalten....Andalusien z.B. verwandelt sich langsam in eine Halbwüste.

    2. Bill, 06.12.2018, 23:21

      Sind die Regale im Migros und Coop stets mit Futter aus aller Welt gefüllt, gibt es für uns verwöhnte Schweizer ja kein Problem... aber gerade als Bewohner dieses Landes, welches sich nur zu knapp 60% selbst mit Lebensmitteln versorgen kann, sollte man sich ernsthaft Gedanken über die Auswirkungen eines sich verändernden Klimas machen... Auch ohne Klimawandel wäre es angebracht sich zu überlegen ob wir wirklich so viel fliegen, so viel Fleisch konsumieren, so viel Nahrung in die Tonne treten müssen wie bis anhin...
      Solange wir dem heutigen, krebsartig wuchernden Wirtschafts.- und Geldsystem, welches uns ständig an Konsum und Wachstum bindet, hinterher rennen müssen, fehlt uns die Kraft die nötigen Schritte in eine nachhaltige Zukunft zu unternehmen...

    3. Lars, 08.12.2018, 09:08

      Schön, dass ich nicht der einzige bin, der es sehr gerne heiss mag. Ich jedenfalls habe die Hitze genossen.
      Ausserdem hat es, sollte es wirklich so heiss werden, wie uns manche eintrichtern wollen, den Vorteil, dass wir nicht mehr in den Süden fliegen müssen, was sicher eine Menge Co2 einsparen wird. Nur scheint das nicht auf der Linie unserer Politiker zu sein.

    4. houstonwe'vehadaproblemhere, 08.12.2018, 19:22

      @Reto
      Die Erwarmung geht nicht rasend schnell und wird nicht durch Menschen verursacht.
      Wir befinden uns zwischen Eiszeiten. Es ist normal das es warmer wird.
      Der nachste Eiszeit kommt bestimmt! Geniesse jetzt die Warme!
      Ich schliesse mich an bei A Achermann, die Klimaabkuhlung wird katastrophal sein.
      Warum jetzt Miljarden verschwenden um gegen Windmuhlen zu kampfen?

  4. B Müller, 04.12.2018, 22:52

    Handelt es sich bei den vielen Tropennächte in Zürich nicht eher um die erhöhte Lage der Station über dem Talboden als um den Wärmeinseleffekt?

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    1. MeteoSchweiz, 06.12.2018, 11:44

      Die Beurteilung der Tropennächte erfolgte nicht anhand der MeteoSchweiz-Messstation Zürich-Fluntern, sondern auf der Basis der drei innerstädtischen Messstationen Zürich-Kaserne (Station BAFU), Zürich-Schimmelstrasse (Station AWEL) und Zürich-Stampfenbachstrasse (Station AWEL), wie dies im Bericht ab S. 13 festgehalten ist.

  5. chrigi, 04.12.2018, 19:46

    Danke für den Witterungsbericht.
    ich denke auch an solche Sommer müssen wir uns gewöhnen.
    Hoffentlich ändern die Bauern ihre Anbaumethoden und reduzieren Tierbestände, sonst werden sie mit Schmerzen lernen...

    Habt ihr Daten zum Niederschlag der letzten Winter im Verhältnis zu früher? Ich habe den Eindruck, dass sich Starkniederschläge im Winterhalbjahr häufen und durch wärmere Temperaturen die Niederschlagsmenge zunimmt.
    lg aus Züri

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    1. MeteoSchweiz, 06.12.2018, 16:33

      In der Schweiz hat die Häufigkeit und die Intensität der Starkniederschläge zwischen 1901 und 2016 in allen Jahreszeiten (auch im Winter) zugenommen. Aufgrund von Klimaszenarien ist davon auszugehen, dass sich diese Tendenz in Zukunft fortsetzt. Auch dürften langfristig die Niederschlagsmengen im Winter zunehmen. Übrigens: Eine allgemeinverständliche Erklärung zur Veränderung der beobachteten Starkniederschläge finden Sie hier: https://www.meteoschweiz.admin.ch/home/suche.subpage.html/de/data/blogs/2016/6/nehmen-starkniederschlaege-zu.html

  6. Andrej, 04.12.2018, 18:25

    Und der amerikanische Präsident behauptet immer noch, der Klimawandel sei erfunden.
    Traurige Zeiten...

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    1. Buffi, 07.12.2018, 22:10

      Schade leider wird hier zensiert.

    2. Altherr, 09.12.2018, 09:58

      Hat glaube ich selber gemerkt dass es nicht so ist.. war mal die Rede davojn dass es doch was Wahres dran hat.. aber den kann man eh nicht ernst nehmen. Trump ist und bleibt eine Witzfigur mit cholerischen Anfällen und einer ausgeprägten Narzissitschen Ader

    3. emilio stecher, 10.12.2018, 08:19

      Wenn die Niederschläge im Winter zunehmen, ist dies gut für die Gletscher und auch für die Skigebiete über 1500MüM. Dies sieht man jetzt auf der Alpensüdseite, wo bereits genug Schnee liegt. Also braucht man auch weniget Energie für Kunstschnee.
      Mehr Sorgen muss man sich machen, dass es immer weniger Insekten und damit auch Fische und Vögel gibt. Als Kind in den Sechziger Jahren war ein Auto nach 30 Kilometer Fahrt voll mit Insekten beschlagen und heute? Kaum ein Insekt an Haube und Scheibe...
      Die Landwirtschaft muss völlig umdenhen, denn die Intensität mit Pestiziden ruiniert unser Klima viel mehr als das CO2, welches gar die Pflanzen besser wachsen lässt....Leider ist die Landwirtschaftslobby in der Politik zu stark, um da etwas zu ändern!! Schade!!

    4. Landwirt, 11.12.2018, 08:23

      Tja, lieber Herr Stecher und wieder einmal ist die Landwirtschaft der Sündenbock für alles. Aber etwas zu essen brauchen wir ja alle und das immer möglichst billig und günstig. (siehe Einkaufstourismus) Auch ein Landwirt will von seinem Beruf leben können und eine Landwirtschaft mit kleineren, naturnahen Betrieben wäre auch mir persönlich lieber, aber eben, wer will schon mehr Geld für Lebensmittel ausgeben. Lieber fliegen wir 2-3 mal jährlich irgendwo in die Ferien, oder müssen immer das neueste Auto oder Smartphone haben... Nein, es sind nicht die Landwirte, wo umdenken müssen, sondern die gesamte Menschheit. In einem anderem Kommentar wird die menschliche Gier erwähnt, genau so ist es. PS, mein letzter Flug war vor 8 Jahren und Ihrer Herr Stecher?