Warmer Mai und extrem warmer Frühling

30. Mai 2018, 40 Kommentare
Themen: Klima

Die Schweiz registrierte im landesweiten Mittel den fünftmildesten, lokal sogar den zweitmildesten Mai seit Messbeginn 1864. Mit der Wärme kam auch eine ausgeprägte Gewittertätigkeit. Trotzdem blieben die Regenmengen in den meisten Gebieten der Schweiz unter der Norm 1981‒2010. Die Sonnenscheindauer bewegte sich in vielen Gebieten der Schweiz im Bereich der Norm oder leicht darunter. Neben dem sehr milden Mai erlebte die Schweiz den viertwärmsten Frühling seit Messbeginn im Jahr 1864. Damit hält die markante Frühlingserwärmung seit rund zwei Jahrzehnten ungebrochen an.

Quellwolken im Tagesverlauf am 23. Mai 2018. Blick vom Pilatus Richtung Osten. Foto: M. Kopp
Quellwolken im Tagesverlauf am 23. Mai 2018. Blick vom Pilatus Richtung Osten. Foto: M. Kopp

Sommerliche Gewitterlagen

Im Mai 2018 waren Gewitter ein wesentliches Wetterelement. Über der Schweiz entluden sich Gewitter vom 6. bis am 9., vom 11. bis am 13. und dann anhaltend vom 15. bis am 28. Mai. Klassisches sommerliches Gewitterwetter mit flacher Druckverteilung war vom 20. bis am 28. wetterbestimmend, wobei am 24. nur Schauertätigkeit registriert wurde. Hochdrucklagen gab es vom 4. bis am 8., am 11. und 12. und vom 17. bis am 19. Mai. Tiefdruckbestimmt war die Witterung  vom 1. bis am 3., am 9. und 10., vom 13. bis am 16. sowie am 29. Mai.

Sehr milder Mai

Im landesweiten Mittel ist eine Maitemperatur um 10.5 Grad zu erwarten. Ähnlich mild oder leicht milder waren die Maimonate 2011, 2009 und 2001. Sie lagen zwischen 10.5 Grad und 11.0 Grad. Deutlich milder war der Rekordmai 1868 mit schweizweit 12.1 Grad. Die landesweite Mainorm 1981‒2010 liegt bei 8.5 Grad. An den Messstandorten Zürich, Säntis und Samedan ist der zweitwärmste Mai hinter 1868 zu erwarten. In den Tieflagen der Alpensüdseite stieg die Maitemperatur auf rund 17 Grad. Der Mairekord liegt hier bei 18.7 Grad.

Endlich Regen

Nach dem ausgesprochen trockenen April blieb auf der Alpennordseite auch der Mai bis gegen Monatsmitte regenarm. Erst zur Monatsmitte brachten hier über mehrere Tage anhaltende Niederschläge die langersehnte Entspannung. Weitere Niederschläge lieferte anschliessend vor allem die Gewitterlage vom 20. bis am 28. Mai, dies allerdings nicht flächendeckend. Der Durchzug einer Niederschlagszone aus Westen brachte am 29. nochmals in der ganzen Schweiz etwas Regen.

Auf der Alpennordseite und im Wallis lagen die Regensummen gegen Monatsende nur lokal über 100 Prozent der Norm 1981‒2010, während sie in den anderen Gebiete unter dem Durchschnitt blieben.

Die Alpensüdseite registrierte im Mai 18 bis 20 Niederschlagstage. Trotz regelmässigem Regen blieben die Mengen aber meist bescheiden. Nur im Südtessin erreichten die Summen gegen Monatsende um 100 Prozent der Norm 1981‒2010. In die übrigen Gebieten der Alpensüdseite blieben die Werte unter 70 Prozent der Norm.

Lokal massive Gewitterniederschläge

Am 22. Mai gingen über der Schweiz lokal heftige Gewitter nieder. Im zentralen Mittelland registrierten einzelne Messstationen Tagessummen zwischen 40 und 60 mm. Die höchste Tagessumme von 73.2 mm fiel am Messstandort Belp bei Bern. Eine solche Tagessumme wird an diesem Messstandort über einen langen Zeitraum betrachtet nur etwa alle 30 Jahre erreicht oder überschritten.

Der grösste Teil des Niederschlags fiel innerhalb kurzer Zeit. Belp registrierte eine Stundensumme von 46.6 mm. Da Belp erst seit kurzer Zeit hochauflösende Messungen liefert, ist ein historischer Vergleich nicht möglich. Die seit 1981 verfügbare Stundenmessreihe der nächstliegenden Messstation Bern-Zollikofen zeigt als Stundenrekord 40.4 mm, gefallen am 10. Juli 1981. Dies verdeutlicht die Intensität des Belper-Gewitters vom 22. Mai 2018.

Die Vegetation baute ihren Vorsprung aus

Im Mai wurde die Blattentfaltung der Buche in Höhenlagen oberhalb von 1000 m beobachtet und die Lärche trieb die Nadeln an Standorten oberhalb von 1100 m ü. M. aus. Bis Mitte Mai waren die Lärchen an unseren höchstgelegenen Stationen im Engadin grün. Im Engadin und an den hoch gelegenen Stationen im Wallis fand der Nadelaustrieb der Lärche 8 bis 12 Tage früher statt als im Mittel der Periode 1981‒2010. Ungefähr zur selben Zeit und mit einem ähnlichen Vorsprung trieben auch die Vogelbeeren in den Bergen ihre Blätter.

Der Nadelaustrieb der Fichte begann ab dem 20. April. Im Mai wurde er in allen Höhenlagen vom Tiefland bis 1350 m beobachtet. In allen Höhenlagen gab es Stationen, die den Austrieb sehr früh meldeten, andere meldeten ihn jedoch zu einem normalen Zeitpunkt. Im Durchschnitt trieben die Fichtennadeln 7 Tage früher als im Mittel 1981‒2010. Möglicherweise beeinflusste und verzögerte die sehr starke Blüte der Fichte in diesem Jahr das Datum des Austriebs an einigen Orten.

Der Mai ist der Monat der Blüte vieler Pflanzen. Blühende Wiesenmargeriten, Rosskastanien und Vogelbeeren wurden rund 8 bis 11 Tage früher beobachtet als im Mittel. Blühender Löwenzahn konnte oberhalb von 1000 m rund 7 Tage früher als im Mittel beobachtet werden. Mit der Blüte des Schwarzen Holunders und der Robinie beginnt der phänologische Frühsommer. Schon ab Anfang Mai wurden Schwarzer Holunder und blühende Robinien beobachtet, häufiger jedoch ab Mitte Mai. Diese Beobachtungen liegen 15 beziehungsweise 13 Tage vor dem mittleren Termin.

Der definitive Bericht zum Mai 2018 ist ab dem 11. Juni 2018 in der Rubrik Klimaberichte verfügbar.
 

Extrem warmer Frühling

Die Schweiz erlebte den viertwärmsten Frühling seit Messbeginn im Jahr 1864. Das landesweite Mittel erreichte 6.0 Grad. Ähnlich mild war der letztjährige Frühling 2017 mit 6.1 Grad. Deutlich mehr Wärme brachten nur der Frühling 2011 mit 6.8 Grad und der Frühling 2007 mit 6.7 Grad.

Markante Frühlingserwärmung

Mit dem Frühling 2018 als viertwärmster seit Messbeginn 1864 hält die markante Frühlingserwärmung ungebrochen an. Die sechs wärmsten Frühlinge wurden nach dem Jahr 2000 registriert. Seit dem Jahr 2000 lag der Frühling zehnmal mehr als 1 Grad über der Norm 1981–2010. Vor dem Jahr 2000 gab es dies nur zweimal.

Zunächst kühl, dann sehr mild

Der Frühling 2018 startete kühl. Die Märztemperatur blieb im landesweiten Mittel 1 Grad unter der Norm 1981‒2010. Die Alpensüdseite registrierte regional einen der kühlsten Märzmonate der letzten 30 Jahre. Die Monatstemperatur bewegte sich hier 1 bis 2 Grad unter der Norm.

Auf den kühlen März folgte der zweitwärmste April seit Messbeginn 1864. Im landesweiten Mittel übertraf der April die Norm um 3.9 Grad. Regional gab es Aprilwerte von 4 bis 5 Grad über der Norm 1981‒2010.

Und die Wärme ging weiter. Der Frühling endete mit dem fünftwärmsten Mai seit Messbeginn 1864. Landesweit lag er 1.9 Grad über der Norm. An einzelnen Messstandorten war es der zweitwärmste Mai seit Messbeginn vor 155 Jahren.

Im Norden wenig Niederschlag

Die Frühlingsniederschläge blieben unterdurchschnittlich. Im landesweiten Mittel fielen 80 Prozent der Norm 1981–2010. Die Ostschweiz erhielt nur 60 Prozent, das Oberengadin hingegen 110 Prozent der Norm.

Im März fiel vor allem auf der Alpensüdseite reichlich Niederschlag mit 140 bis 200 Prozent der Norm 1981‒2010. In der Westschweiz und lokal in den in den Alpen gab es bis 140 Prozent der Norm. Im Mittelland erreichten die Märzmengen 80 bis 90 Prozent der Norm.

Im April fiel in weiten Gebieten der Schweiz ausgesprochen wenig Regen. Im östlichen Mittelland war es einer der 10 niederschlagsärmsten Aprilmonate seit Messbeginn 1864. Auf der Alpensüdseite und im Oberengadin hingegen gab es regional rund 140 Prozent der normalen Aprilmengen.

Im Mai erhielten nur wenige Gebiete normale oder etwas überdurchschnittliche Regensummen. Sonst blieben die Niederschlagsmengen verbreitet unter 70 Prozent der Norm 1981‒2010.

Frühlingssonne im Bereich der Norm

Die Sonnenscheindauer erreichte im Frühling 2018 nördlich der Alpen verbreitet 100 bis 110 Prozent der Norm 1981–2010. In den Alpen und auf der Alpensüdseite blieben die Werte verbreitet etwas unter der Norm. Im landesweiten Mittel bewegte sich die Sonnenscheindauer im Bereich der Norm 1981–2010.

Der vorwiegend tiefdruckbestimmten März brachte verbreitet nur nur 60 bis 70 Prozent der normalen Sonnenscheindauer. Entlang des Alpennordhangs waren es regional sogar nur 50 bis 60 Prozent der Norm 1981–2010.

Im April lieferten die häufigen Hochdruck- und Föhnlagen verbreitet viel Sonnenschein. In einigen Regionen der Alpennordseite war es der dritt- oder viertsonnigste April in den homogenen Messreihen, welche vielfach bis 1959 zurückreichen.

Im gewitterhaften Mai wurde die Sonnenscheindauer oft auch an Schönwettertagen durch Quellwolken reduziert. Die meisten Regionen registrierten schliesslich 80 bis 100 Prozent der normalen Sonnenscheindauer.

Der definitive Bericht zum Frühling 2018 ist ab dem 11. Juni 2018 in der Rubrik Klimaberichte verfügbar.
 

Weiterführende Informationen

Die Berichte zu den Frühlingsmonaten März 2018 und April 2018:

Klimabulletin März 2018
Klimabulletin April 2018

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Kommentare (40)

  1. Ulrich, 13.06.2018, 10:33

    gemäss meinen Informationen hat global(2017) eine Abkühlung um -0.4 Grad stattgefunden.Das lokale Klima ist nicht unbedingt repräsentativ für das globale Klima.Ich flog Ende April nach Israel. In Zürich wurde eine Temperatur von 28 Grad gemessen. In Tel Aviv war es nur 13 Grad.Dies ist erstaunlich.In Artikeln über Klimaveränderungen wird oft suggeriert, dass die Veränderung eine Erwärmung ist. Lokal trifft dies aber nicht unbedingt zu.Persönlich gefällt es mir, dass unsere Frühlingstemperaturen gestiegen sind.Ich habe Schnee im April nicht unbedingt nötig.Das Klima ist ein chaotisches System und lässt sich nicht voraussagen.Dass CO2 eine Erwärmung verursacht ist bis heute wissenschaftlich nicht erwiesen sondern nur eine Hypothese.Statistisch lässt es sich auf jeden Fall nicht nachweisen. Die Langzeitstatistik belegt eigentlich, dass CO2 nach einer Erwärmung ansteigt.Dies ist auch logisch da wärmere Ozeane CO2 freigeben.Im Zusammenhang mit dem Klimawandel werden auch viele falsche Begriffe verwendet , wie erneuerbare Energie, Klimaschutz, Klimaleugner , Treibhauseffekt.Erneuerbare Energie gibt es nicht.Alles ist Energie.Energie kann nur von einer Form in eine andere Form umgewandelt werden.Klimaschutz ist ein nichtssagender Begriff.Geht es darum das Klima zu stabilisieren? Die Klimageschichte beweist ,dass dies unmöglich ist.Das Wort Klimaleugner weisst darauf hin, dass jemand der die CO2 Hypothese anzweifelt ein Ketzer ist.Dies Art von Diskussion hatten wie schon einmal in der Geschichte der Menschheit und Ketzer wurden damals auf dem Scheiterhaufen verbrannt.So lange, dass es sich um Glauben handelt sollte man doch wissen, dass Glauben Selbstmord der Intelligenz ist (Osho)

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    1. Gerri, 14.06.2018, 07:58

      CO2 von den Meeren verursacht durch Erwärmung ist gut, da CO2 als Kühlmittel dient. Der Schöpfer hat sich schon etwas dabei gedacht.

    2. Rolf, 15.06.2018, 14:21

      Der Temperaturtrend geht ganz klar nach oben -
      der Co2-Gehalt der Atmosphäre geht deutlich nach oben -
      der Eisbestand auf der Erde geht deutlich nach unten!
      Dazu gibt es ganz klare wissenschaftliche Beweise.
      Ulrich, welche Lobby vertrittst du?
      Was sagen wohl deine Nachfahren dazu?

    3. Gerri, 17.06.2018, 10:01

      Der CO2 Gehalt geht deutlich nach oben? Bitte mal eine Grafik einfügen die dies belegt, aber bitte von einem Zeitraum von 20000 Jahren...ist ja heutzutage möglich.

    4. Ulrich, 18.06.2018, 07:37

      danke Gerri, mit der Statistik wird einfach manipuliert und nur gezeigt, was man beweisen will.Langfristig befinden wir uns auf einem Weg der Abkühlung. Innerhalb dieser Phase kommt es manchmal zu Erwärmungen. Aber die sind nur temporär.Der Trend ist eindeutig, wenn man alle Daten einbezieht. Gibt einen interessanten Vortrag darüber auf Englisch.Real data.Die Erdatmosphäre ist auch kein Treibhaus.Im Treibhaus ist die Temperatur oben am höchsten. In der Atmosphäre nimmt sie ab.Die sogenannten Treibhausgase ,95% davon ist Wasserdampf,verhindern einfach, dass die Wärme schnell entweicht.Von Kälte nach Wärme kann keine Rückstrahlung stattfinden.2. thermodynamisches Gesetz.

    5. MeteoSchweiz, 18.06.2018, 10:24

      Die berühmte CO2-Kurve Mauna Loa (Hawaii) zeigt um 1960 eine Konzentration von knapp 320 ppm, im Jahr 2017 eine solche von über 400 ppm. Die CO2-Daten sind verfügbar unter:

      ftp://aftp.cmdl.noaa.gov/products/trends/co2/co2_mm_mlo.txt

    6. Rocky, 18.06.2018, 14:20

      Die ganze Panikmache ist nur deshalb immer noch relativ erfolgreich, weil die grosse Mehrheit der Bevölkerung wenig bis gar nichts weiss über das Klima des Holozäns, d.h. der gut 10000 Jahre seit der letzten grossen Eiszeit. In diesen 10 Jahrtausenden wandelte sich das Klima immer wieder, es gab kältere und wärmere Phasen, nassere und trockenere, in stetigem Wechsel. Die heutigen Temperaturen wurden in dieser Zeit mehrmals erreicht oder sogar übertroffen, die Gletscher rückten vor und zogen sich zurück, rückten vor und zogen sich zurück . . . Die heutige Situation ist nichts Besonderes, auch wenn es seit über 20 Jahren immer wieder behauptet wird.

    7. Lars, 19.06.2018, 06:35

      Dass die heutige Situation nichts besonderes ist, sage ich ja schon lange. Nur lässt sich damit heute leider bestens damit dem Bürger das Geld aus dem Sack ziehen.

    8. Ulrich, 19.06.2018, 08:21

      möchte nur darauf hinweisen, dass zwischen Korrelationen nicht zwingend ein Kausalzusammenhang besteht. Wenn das CO2 steigt und die Temperatur beweist dies nichts.Das Klima ist ja von so vielen Faktoren abhängig, dass man die Ursache der Erwärmung nicht auf einen Faktor reduzieren kann. Zum Beispiel gibt es eine positive Korrelation zwischen der Anzahl Störche und der höheren Geburtsrate in ländlichen Gegenden.
      Ist ja auch nicht logisch, dass man den CO2 Gehalt in Hawai bestimmt, wo es auch eine rege Vulkantätigkeit gibt.

  2. Annelies, 12.06.2018, 11:11

    Wir können noch viel fachsimpeln und sollten uns sicher auch umfassend informieren. Schlussendlich geht es darum, ob wir den Schaden, den wir täglich anrichten in unserer Umwelt, wahrnehmen und bereit sind eine achtvollere Haltung einzunehmen. Danke an Meteo Schweiz für die ausführlichen Infos!

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    1. Andi, 26.06.2018, 14:24

      Danke Annelies - das ist der wertvollste Beitrag hier :-)

    2. Andres Zimmermann, 27.06.2018, 07:49

      @ Andy
      Im Prinzip ruft der sehr allgemein formulierte Kommentar von "Annelies" zu mehr Achtsamkeit gegenüber unserer "Umwelt" auf. Insofern mag man Ihrer Einschätzung sehr gerne zustimmen. Aber vielleicht beginnt das "Umwelt-Problem" ja bereits mit unserer Begriffsvorstellung, die Natur bloss als unsere "Umwelt" zu betrachten, und nicht als Teil von uns selbst. Oder umgekehrt, wir uns selber als Teil der Natur. Wir werden also weiterhin fachsimpeln und streiten müssen über Umwelttheorien, solange wir uns von der Umwelt nicht persönlich betroffen fühlen, weil wir sie nur als unsere "Umwelt" und nicht auch als unsere "Innenwelt" betrachten. Die Achtsamkeit beginnt mit dem Nachdenken über die Bedeutung unserer Begriffe, denen wir unser Denken zugrunde legen. Der Umweltbegriff enthält bereits unsere Grundgesinnung, die Natur als etwas Wesensfremdes zu betrachten, welches uns nur umgibt, und über dessen Gesetzmässigkeiten man sich beliebig hinwegsetzen kann. Die Bäume wachsen auch nicht in den "Himmel". Nur der Mensch mit seinem grenzenlosen wirtschaftlichen Wachstumswahn, scheint es da besser wissen zu wollen. Dies auf Kosten eines geistig-kulturellen Wachstums durch mehr Achtsamkeit, auch im Sinne eben eines bewussteren Umganges mit unseren Begriffen, welche wir einfach dahinreden, ohne über sie nachzudenken. Ich denke alle Beiträge sind hier in diesem Forum wichtig und wertvoll, um zu erfahren, welches verkürzte Begriffsverständnis wir von der Natur im Allgemeinen haben.

  3. Marcel Oswald, 09.06.2018, 11:43

    Man würde es nicht für menschenmöglich halten, dass es immer noch Leute gibt, welche die Erderwärmung in Zweifel ziehen - trotz unumstösslicher Fakten, trotz glasklarer Beweise. Und doch ist dieser Verdrängungseffekt durchaus menschlich. Den Physiker und Astronomen Galilei liess man solange in relativer Ruhe, solange er seine Erkenntnisse im Bereich der Planetenbewegungen als Hypothese formulierte. Kaum lieferte er die eindeutigen Beweise mittels Fernrohr und der Entdeckung der Jupitermonde, lieferten ihn seine Feinde an die römische Inquisition aus, beim Volk galt er fortan als Lügner. Die Parallele zu heute: Menschen ändern sich ungern - weder in ihrem Verhalten noch in ihrem Denken. Fakten hin oder her.

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    1. Gerri, 11.06.2018, 14:54

      Zweifeln an der Erderwärmung tue ich nicht, aber das diese Menschengemacht sein soll schon.

  4. David Niederer, 08.06.2018, 23:30

    MeteoSchweiz ist fast noch der einzige Blog, auf welchem Klimaskeptiker uneingeschränkt wüten können. Kuscht das Bundesamt vor gewissen Parteien? Offensichtlich der Gegenbeweis einer « linken Verwaltung ».

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    1. Kelvin, 10.06.2018, 21:11

      Streben Sie Zensur à la China oder Nordkorea an? Das kann ja wohl nicht Ihr Ernst sein. Alles, was nicht genehm ist, verschwinden lassen oder totschweigen? In der Schweiz herrscht zum Glück nach wie vor Meinungsäusserungsfreiheit, und das soll auch so bleiben.Viele Leute, auch Klimawissenschaftler, haben schon längst kapiert, dass das ewige Schüren von Panik nicht hilfreich, sondern sogar kontraproduktiv ist. Und so klar, wie immer wieder behauptet wird, ist die Sache nicht, zum Beispiel bezüglich CO2. Dass einige Aussagen von prominenten Warnern sich nicht realisiert haben, könnte man wissen, wenn man sich mit der Materie befassen würde. Und dass die meisten Prognosen, pardon Szenarien, des IPCC (Weltklimarat) viel zu hoch ausgefallen sind, auch. Aber das ist natürlich anstrengender, als die ewig gleichen Mantras herunterzubeten.

    2. Lars, 11.06.2018, 12:35

      MeteoSchweiz hält offenbar immer noch die durch die schweizerische Bundesverfassung garantierte Meinungsfreiheit hoch
      Aus Ihrem Kommentar entnehme ich, dass Sie damit offenbar ein Problem haben...

  5. Andres Zimmermann, 02.06.2018, 09:18

    Bevor man von einem Klima redet, sollte man zuerst eine Klarheit über den Klimabegriff selbst bekommen. Die Erfindung des Begriffes besagt ja noch nicht, dass es so etwas, wie ein Klima überhaupt gibt, im Sinne von berechenbaren verlässlichen Gesetzmässigkeiten. Dies um so mehr, als die Lebensbedingungen auf dem Planeten Erde ja weitestgehend von kosmischen Einflüssen bestimmt wird, und daher von rein irdischen, vom Menschen nachhaltig beeinflussbaren Gesetzmässigkeiten, gar nicht unbedingt gesprochen werden kann. Dies ist aber nur die eine Seite der Klimathematik.

    Die andere Seite ist das Problem, der Vergleichbarkeit von sehr alten, mit ganz neuen Messdaten. Nicht nur haben sich seit dem nachweislichen "Messbeginn" die Messmethoden beträchtlich verändert, sondern ganz massiv auch, die Dichte der Messstandorte, sowie dessen Umgebungsbedingungen. Ebenso wird heute nicht mehr dieselbe Welt gemessen, wie damals vor weit mehr als hundert Jahren, wo es noch sehr viel mehr Urwälder und Grünflächen gab, ohne geteerten Strassennetze, und ohne eine von Häusern zubetonierte Landschaft, und wo ein "Dorf" noch nicht nahtlos in eine anderes überging wie heute, ohne freie unbebaute Zwischenräume. Auch ohne damals weltumspannende Funknetzwerke und gleich schwingenden Magnetfelder von Stromverbundnetzen, und ohne damals noch von Flugzeugen verursachte Dunstschleier am Himmel, mit möglichen Rückwirkungen auf das Klima.

    Was da seit langem mit verschiedenen Messmethoden, unter ständig sich verändernden Bedingungen gemessen wird, sind völlig verschiedene, nicht mehr mit einander vergleichbare Welten. Wo bleibt da also die notwendige Konstante, die den Klimabegriff überhaupt rechtfertigen lässt, wo es doch gar keine wirklich vergleichbaren Messdaten gibt?
    Dabei soll aber nichts gesagt werden, gegen die minutiöse und wertvolle Arbeit der Klimatologen. Diese ist auch notwendig, um allenfalls den Klimabegriff zu widerlegen, um so wieder zu neuen Einsichten zu kommen.
    Nur eine Frage möchte ich hier an die Fachleute richten, in der Hoffnung, dass jemand den Mut findet, sie zu beantworten: Wie wollen Sie den Vergleich heutiger Messungen mit den damaligen, uralten, rechtfertigen, um daraus so etwas wie eine klimatische Normalität abzuleiten? Auch wenn Sie es allenfalls selber nicht wissen, würde eine solche Antwort in der Sache schon weiter führen, um einer sachlichen Debatte um die "Klimapolitik" den Weg zu öffnen. Denn das "Klima" soll ja mehr sein, als nur ein politischer geprägter Begriff, um ihn zu rechtfertigen.

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    1. Rocky, 04.06.2018, 11:07

      Völlig einverstanden. Die heutige Schweiz ist eine ganz andere als die Schweiz vor 100, 150 oder 200 Jahren. Die Bevölkerung ist stark angestiegen, fast ausschliesslich im Mittelland. Sehr viele natürliche oder naturnahe Flächen sind verschwunden, überbaut worden. Die Messstandorte Basel-Binningen und Zürich-Fluntern, um nur zwei zu nennen, sehen heute völlig anders aus als vor 100 oder 150 Jahren. Dass diese grundlegenden Veränderungen unserer Landschaft einen Einfluss auf das Wetter und damit das Klima haben, scheint mir klar. Ein Hinweis ist die unterschiedliche Entwicklung der Temperatur im Mittelland und in den Bergen, zum Beispiel Säntis, Jungfraujoch oder Grosser Sankt Bernhard.

      Erwähnen muss man auch die vielen wissenschaftlichen Studien, die mit Hilfe von Proxys das Klima vergangener Jahrhunderte und -tausende reproduziert haben (Eisbohrkerne, Baumanalysen etc.). Sie belegen, dass es in den letzten 10000 Jahren mehrmals lange Epochen gab, die ebenso hohe oder höhere Temperaturen als heute aufwiesen. All das wissen die meisten Zeitgenossen nicht, weil ihnen dieses Wissen nicht kommuniziert wird. Zum Glück gibt es hierzulande ein weitgehend unzensiertes Internet und Bibliotheken, wo dieses Wissen auch zu finden ist.

    2. MeteoSchweiz, 04.06.2018, 12:49

      Die Vergleichbarkeit von historischen mit aktuellen Messungen ist das zentrale Thema in der Klimatologie. MeteoSchweiz verfügt dazu über Spezialisten, die auch im internationalen wissenschaftlichen Austausch diesen Aspekt umfassend bearbeiten. Systematische Veränderungen durch neue Standorte, neue Messgeräte und Veränderungen in der Umgebung sind die wesentlichen Punkte, welche bei der historischen Bearbeitung zu beachten sind. Nur wenn der Einfluss solcher Veränderungen aus den Datenreihen entfernt wird, lassen sich Aussagen zur vergangenen, langjährigen Klimaentwicklung machen. Dies wird mittels Homogenisierung der Daten erreicht. Die Homogenisierung von Messreihen ist eine Kernaufgabe der MeteoSchweiz. Mehr dazu erfahren Sie auf unserer Website unter "Homogenisierung von Klima-Messreihen": http://www.meteoschweiz.admin.ch/home/klima/schweizer-klima-im-detail/homogene-messreihen-ab-1864/homogenisierung-von-klima-messreihen.html

    3. Rocky, 04.06.2018, 16:17

      @MeteoSchweiz
      Ich weiss seit längerem, dass Daten homogenisiert werden. Aber das geschieht zum Teil nicht nur einmal, sondern mehrmals. Warum ist das so?
      Und verstehe ich Sie richtig, dass der sogenannte städtische Wärmeinseleffekt bei diesen Vorgängen berücksichtigt wird, dass also die zu hohen Stadt- und Agglotemperaturen bei der Homogenisierung nach unten korrigiert werden?

      Eine weitere Frage: Meiner Meinung nach ist der Messstandort in Chur nicht gerade ideal. Einverstanden?

    4. Andres Zimmermann, 04.06.2018, 19:06

      @ Meteo Schweiz
      Danke für den Hinweis! Ich werde mich mit dem Thema "Homogenisierung von Klima-Messreihen" befassen, um diesen Aspekt in meinen weiteren Überlegungen mit berücksichtigen zu können.
      Trotzdem bleiben für mich folgende Fragestellungen im Raum stehen: Hinter dem Klimabegriff selbst, liegt ja bereits ein Gedankenmodell verborgen, durch die Definition dessen, was das Klima ist oder sein sollte. Ob es so etwas wie ein Klima wirklich gibt, im Sinne eines Bestimmbaren und rational nachvollziehbaren Gesetzmässigen, steht oder fällt also mit der, der Definition zugrundeliegenden Logik. Will heissen, die Klimaforschung richtet sowohl die Methodologie als auch die daraus zu erwartenden Ergebnisse, nach dieser Grundvorstellung aus. Doch wo bleibt das Klima, wenn es nicht nach der gewöhnlichen Verstandeslogik abläuft? Dann lassen sich ausser möglichen Tendenzen, daraus auch keine verlässlichen Langzeitentwicklungen ableiten. Die Wissenschaft aller Wissenschaften ist letztlich die Philosophie, welche definiert, was als Wissenschaftliches zu gelten hat. Daher wünschte man sich bei der Klimadebatte, etwas mehr Bescheidenheit, auch unter den Fachleuten, um zu mehr Ergebnisoffenheit zu kommen.

    5. MeteoSchweiz, 05.06.2018, 14:01

      Grundsätzlich wird eine bestimmte Periode einer Messreihe nur einmal homogenisiert, wobei Auswirkungen von Veränderungen in den Messbedingungen entfernt werden. Wenn allerdings in neuerer Zeit eine weitere Veränderung hinzukommt (z.B. eine Stationsverschiebung im Rahmen der Messnetzerneuerung), werden diese Auswirkungen ebenfalls korrigiert. Da die historischen Daten dabei an die neue Situation angepasst werden, können sich "alte" Daten dadurch mehrmals verändern. In selteneren Fällen führen neue Erkenntnisse zur Überarbeitung bereits homogenisierter Veränderungen.

      Betreffend urbaner Wärmeinsel sind deren Auswirkungen in den Messreihen von MeteoSchweiz (noch) nicht bzw. kaum feststellbar. Im Vergleich mit ländlichen Stationen zeigen sich keine signifikanten Unterschiede bei der langfristigen Erwärmung. Ein wesentlicher Grund dafür ist die Tatsache, dass die Messstationen mit dem Wachsen der Städte an deren Peripherie verlegt worden sind.

      Bezüglich Chur wird ein solch pauschales Urteil der Situation nicht ganz gerecht. Gemäss Klassifikationsschema der WMO besteht einzig bei der Temperatur ein Vorbehalt, da die Umgebung recht stark überbaut ist. Bei den anderen Parametern wie Niederschlag oder Sonnenscheindauer bestehen keine Einschränkungen. Letztlich ist allerdings jeder Standort ein Kompromiss aus den Anforderungen der verschiedenen Messungen, der technischen Möglichkeiten, des Unterhalts, der Standortverfügbarkeit und der Zukunftsaussichten eines Standorts.

  6. Florian, 01.06.2018, 19:19

    @ Rocky
    Das Abholzen der Wälder macht die CO2-Problematik nicht besser, da Bäume CO2 speichern.
    Bezogen auf das Wetter wird sich durch die globale Klimaerwärmung schon in naher Zukunft viel verändern. Die Gewitter der letzten Tage zeigen was passiert, wenn Hitze in einer flachen Druckverteilung auslösen kann. Wir werden uns daran gewöhnen mit immer schwereren Unwettern zu leben, wie lange wir sie noch finanzieren können, ist eine andere Frage.

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  7. Marcel Oswald, 01.06.2018, 16:11

    Was mir als durchschnittlicher Sprachbenützer auffällt: wer die Erderwärmung als Humbug, Spinnerei, Einbildung bezeichnet, tut dies mit auffallend aggressivem, zynischen, trotzigen Wortmaterial und mit Behauptungen statt Argumenten - wie Kinder dies tun, wenn sie was ausgefressen haben, es aber nicht zugeben wollen.

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    1. Gerri, 05.06.2018, 07:32

      Oh das haben wir schon versucht, aber leider wird dies als Humbug, Einbildung und Spinnerei abgetan, wie als wenn kleine Kinder streiten wer das letzte Stück Bebe weggegessen hat. Tzzzz

  8. Baur, 30.05.2018, 17:05

    Die Frühlings-Grafik ist eindrücklich und zeigt, wie rasch die Erwärmung fortschreitet und sich auch in immer heisseren Sommern zeigt. Der letzte zu kalte Sommer ist mehr als 20 Jahre her.

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    1. Gerri, 31.05.2018, 11:20

      Ja stimmt, es wird immer und immer wärmer.... wir werden bald schmelzen wegen der megaklimadurchmenschengemachteklimaerwärmungskatastrophe.

    2. Rocky, 31.05.2018, 15:18

      Keine Panik, noch geht die Titanic nicht unter. Wieder wurde kein Rekord erzielt. Ich wiederhole gerne, was in der Analyse von MeteoSchweiz steht: Der Mai-Rekord von 12,1 Grad stammt aus dem Jahr 1868 und wurde um etwa 1,6 Grad verpasst. Es sollte den Klimarettern langsam zu denken geben, dass dieser Uraltrekord aus der Zeit unserer Urururgrosseltern immer noch steht. Die Armen mussten ohne Autos, Flugzeuge und Oelheizungen auskommen und schafften dennoch locker einen noch heute gültigen Rekord. Da kann man nur den Hut ziehen. Alle Achtung!

      Zudem wurde dieses Jahr auch der April-Rekord, der immerhin schon elf Jahre alt ist, glasklar verfehlt, und zwar um 1,2 Grad.

    3. Lars, 31.05.2018, 17:38

      @Rocky Das wollen die Schwarzmaler nicht hören. Bringt halt kein Geld mit blödsinnigen Vorschriften in die Kasse
      Das einzige was wir tun können, ist die blödsinnige Klimapolitik mit allen zur Verfügung stehenden politischen Mitteln zu bekämpfen.
      Ich persönlich glaube erst an das Märchen von der Klimaerwärmumg, wenn es auch in der Schweiz im Winter nicht mehr unter 20 Grad ist.
      Bin mal auf die Kommentare der anderen gespannt...

    4. Jürgen Baumann, 01.06.2018, 05:57

      Lieber Rocky
      Genau! Wir machen einfach die Augen zu. Denn was wir nicht sehen, das kann es auch nicht geben. Auch die Schwerkraft ist „fake“. Die ist auch nicht zu sehen.

    5. Wolfgang, 01.06.2018, 06:43

      Nunja man muss sich auch mal überlegen wie zuverlässig und genau die Messungen 1868 waren....

    6. S. Cepticus, 01.06.2018, 08:32

      @Rocky...Herr Baur spricht die Entwicklung der Frühlingstemperaturen (März-April-Mai) an und nicht einzelner Monate wie damals 1868, worauf Sie so überzeugt verweisen. Solche Beispiele lassen sich wohl zahlreich finden, jedoch ändert dies nichts an der Tatsache, dass sich die Frühlingstemperaturen seit den 70/80ern markant erwähnt haben. Ob das nun alleine an den äusseren Umständen unseres Sonnensystems liegt oder auch der Mensch mit seinem Wirken auf diesem Planeten seinen Anteil dazu beiträgt, ist eine andere Frage. Eine Frage, die Sie sich offensichtlich bereits zweifellos beantwortet haben...

    7. Andreas, 01.06.2018, 09:54

      Statistisch ist die Erwärmung glasklar

      Anmerkung der Redaktion: Ein Teil des Kommentares wurde gelöscht, da er nicht unserer Netiquette entspricht. http://www.meteoschweiz.admin.ch/home/aktuell/meteoschweiz-blog/netiquette.html

    8. S. Cepticus, 01.06.2018, 10:43

      @Lars: Offensichtlicher kann man sich ja nicht selbst entlarven. Ein wenig subtilere Aussagen ("Wintertemperaturen nicht unter 20 Grad") hätten Ihre Tarnung vielleicht nicht auffliegen lassen. Aber zugegeben, ich habe mir auch schon überlegt ein wenig "rumzutrollen" und abzuwarten, wie die Leute aufschreien/reagieren. Der sachlichen Diskussion dieser Thematik ist dies natürlich nicht besonders förderlich...

    9. Rocky, 01.06.2018, 13:43

      @S.Cepticus
      Ich bin zum Teil absolut Ihrer Meinung. Wenn meine Beiträge manchmal etwas pointiert ausfallen, dann deshalb, weil mich nervt, dass viele nach wie vor allein oder hauptsächlich CO2 für die (nicht so dramatische) Erwärmung verantwortlich machen und andere Ansätze tabuisieren oder ablehnen. Einige Stichworte: weltweite Bevölkerungsexplosion, Abholzen von Urwäldern, städtische Wärmeinseln, El Nino/La Nina und so weiter.

    10. Martin, 01.06.2018, 16:04

      Willkommen im Lieblingstreffpunkt der Klimaleugner...

    11. Gerri, 01.06.2018, 18:55

      Sorry @all.... ich habe mit meiner ironischen Aussage was ins Rollen gebracht. Das tut mir sehr leid. Schönes friedliches Klimakatastrophen freies Wochenende wünsche ich allen.

    12. marco maerten, 03.06.2018, 12:36

      In Belgien auch vierwarmsten Fruling seit 1833!
      Mai 2018: 16,3°c (2de warmste) Mai 2008: 16,4°c seit 1833.
      Mai 2018: mittel max t°: 21,7°c Record seit 1833.

    13. Andres Zimmermann, 04.06.2018, 19:35

      @ Martin
      Ihr Beitrag: "Willkommen im Lieblingstreffpunkt der Klimaleugner..."

      Bitte denken Sie über die Begriffe die Sie verwenden, wie "Klimaleugner", einmal selber kritsch nach, statt sie nur zu übernehmen. Schreiben sie einen Aufsatz darüber, und Sie werden sehen, was sich da alles auftut an neuen, von geliebten Glaubenssätzen befreienden Erkenntnissen.