Fast das gesamte Farbspektrum ausgeschöpft

17. Januar 2019, 2 Kommentare
Themen: Wetter

Petrus, oder wer auch immer für die Himmelsansichten verantwortlich ist, hat heute tief in die Farbtöpfe gegriffen und das gesamte Farbspektrum für seine Himmelszeichnungen verwendet. Lesen Sie im heutigen Blog, welche Regionen mit welchen Farben überrascht wurden.

Bild: U. Keller
Bild: U. Keller

Schwarz ist die Nacht - aber nicht nur

Vergrösserte Ansicht: Die immer besser werdende Kameratechnik erlaubt es dem Meteorologen auch bei Nacht die Bewölkungsverteilung zu verfolgen. Die Kamera in Brunnen zeigte in der vergangenen Nacht den klaren Himmel, welcher von einigen Wolkenfeldern geschmückt war.
Die immer besser werdende Kameratechnik erlaubt es dem Meteorologen auch bei Nacht die Bewölkungsverteilung zu verfolgen. Die Kamera in Brunnen zeigte in der vergangenen Nacht den klaren Himmel, welcher von einigen Wolkenfeldern geschmückt war.
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Die vergangene Nacht war zeitweise klar. In der zweiten Nachthälfte näherte sich aus Westen die Kaltfront. Damit nahm die Bewölkung gegen Morgen zu, zunächst im Westen der Schweiz, später auch im Osten. Aufgrund der unterschiedlichen Abstrahlungbedingungen in der Nacht zeigten die Minimumtemperaturen ebenfalls unterschiedliche Werte. In Basel/Binningen lag die Minimumtemperatur knapp im Plus. Richtung Osten zeigten sich die Werte deutlich tiefer. So lag die Minimumtemperatur in Thun, Einsiedeln und Ebnat-Kappel bei -5 Grad. In Samedan sank die Temperatur bis -12 und in Ulrichen bis -14 Grad.

Morgenrot mit Zusatz

Da sich die Bewölkung aus Westen näherte und es im Osten noch heiter war, konnte die aufgehende Sonne die Wolkenbasis am Morgen wunderschön ausleuchten. Dies führte zu einem wunderbaren Morgenrot. Die nachfolgenden Bilder zeugen davon.

Grau und weiss aus Westen, im Osten noch blau

Vergrösserte Ansicht: Auf dem Weissfluhjoch (2691 m ü. M.) sowie in Naluns (2380 m ü. M.) im Unterengadin schien die Sonne noch während rund 5 Stunden.
Auf dem Weissfluhjoch (2691 m ü. M.) sowie in Naluns (2380 m ü. M.) im Unterengadin schien die Sonne noch während rund 5 Stunden.
MeteoSchweiz

Im Laufe des Vormittags überzog eine graue Wolkendecke aus Westen die Alpennordseite. Einzig in Nordbünden und im südlichen Wallis setzte sich die Sonne am Vormittag noch längere Zeit in Szene. Die Temperaturen stiegen mit dem aufkommenden Südwestwind auf Werte zwischen 5 bis 9 Grad.

Bereits gestern nahm die Bewölkung im Tessin zu. Dies änderte sich auch heute nicht und so blieben die Sonnenscheinmessgeräte beinahe arbeitslos. Südlich der Alpen erreichte die Temperatur Werte bis 7 Grad.

Im Laufe des Tages überquerte die Kaltfront die Alpennordseite und legte sich am Nachmittag an den Alpennordhang. Dahinter floss kühlere und labil geschichtete Luft ein. Von Frankreich her näherten sich am Nachmittag lokale Schauer, welche sich über der Schweiz intensivierten. Die Niederschlagsmengen beliefen sich im Mittelland auf 0 bis 2 mm, dem Alpennordhang entlang und im Tessin kamen heute 5 bis 8 mm zusammen.

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Kommentare (2)

  1. Gerhard, 22.01.2019, 16:37

    Herrliche, wundervolle Aufnahmen. Recht schönen Dank und noch eine schöne Woche

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  2. Wolfgang, 18.01.2019, 00:02

    Herrliche Aufnahmen. Vielen Dank dafür!

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