Wie der Sommer 2003 den Begriff „Hitzesommer“ neu definierte

17. Juli 2019, 28 Kommentare
Themen: Klima

Der Sommer 2003 bleibt vielen als der Hitzesommer in Erinnerung. Nach dem bis dato heissesten Juni, ging der darauffolgende August sogar als heissester jemals gemessener Monat in die Annalen ein. Neue Temperaturkarten zeigen das Ausmass der Rekordhitze nun auch für die Maximal- und die Minimaltemperatur.

Trockenes Tössbett im Hitzesommer 2003. Foto: Christoph Schär
Trockenes Tössbett im Hitzesommer 2003. Foto: Christoph Schär

Der Sommer 2019 hat mit dem zweitwärmsten Juni seit Messbeginn 1864 begonnen. Nach einem verhältnismässig kühlen und nassen Mai gab es pünktlich zum Sommerbeginn die ersten Hitzetage und kurz vor Monatsende steckten wir bereits mitten in der ersten Hitzewelle. Vor mittlerweile 16 Jahren war der Sommer zu diesem Zeitpunkt schon seit längerem in voller Fahrt: Der Frühling 2003 war überdurchschnittlich warm und trocken, der darauffolgende Juni sogar der heisseste jemals aufgezeichnete. Damit war der Hitzesommer 2003 lanciert. Weiter ging es mit einem ebenso überdurchschnittlich warmen Juli, bis schliesslich der August alle Rekorde brach. So gilt dieser bis heute gar als wärmster, jemals gemessener Monat der Schweiz!

Neue Temperaturkarten bestätigen das Ausmass

Dass der Sommer 2003 nebst ausgetrockneten Flussbetten und Tiefständen in Seen auch rekordhohe Tagesmitteltemperaturen brachte, ist nichts Neues. Wie sieht es aber mit den Tagesmaximal- und Tagesminimaltemperaturen aus? Neue Karten zeigen nun das monatliche Mittel der Tagesmaximal- und der Tagesminimaltemperaturen bis ins Jahr 1901 zurück, gerechnet an jedem Punkt der Schweiz. Für diese Rekonstruktionen wurden nur hochqualitative und durchgehend verfügbare Messstationen verwendet. Die dadurch gewährte Zeitkonsistenz ist von grosser Wichtigkeit für statistische Aussagen, z.B. für Trends. Erhältlich sind diese neuen Gitterdatensätze über das Datenportal der MeteoSchweiz (Link am Ende des Artikels).

Im Mittel waren die Tageshöchstwerte im Juni 2003 um 5-7 °C wärmer als die Norm 1981-2010. Das monatliche Mittel der Minimaltemperatur lag um 3-4 °C über der Norm.

Der August 2003 ging sogar als bisher wärmster Monat überhaupt in die Geschichte. Mit einer monatlichen Maximaltemperatur von 5 °C über der Normperiode fällt diese Anomalie zwar beidseits der Alpen etwas geringer aus als im Juni, da der August jedoch generell der wärmere Monat ist erreichte der Hitzesommer damit seinen Höhepunkt.

Zukünftiger Durchschnittssommer?

Mit der langanhaltenden Hitze ging 2003 eine ausgeprägte Trockenheit einher, welche bereits im Februar begann. Im Jahr 2018 erlebten wir diesbezüglich ein Dejà-vu. Nun zeigen die neuen Klimaszenarien CH2018, dass ein solcher Sommer in wenigen Jahrzehnten mit zur Norm werden könnte. Ob sich der Sommer 2019 in die Liste der heissesten Sommer einreiht bleibt noch abzuwarten.

Datensätze erhältlich unter:

Rekonstruktionskarten der Monatlichen Maximal- und Minimaltemperatur

Bildnachweis:

https://www.usys.ethz.ch/forschung_alt/schwerpunkte_alt/klimawandel.html

 

Links

Blogbeitrag Monatsrückblick Mai

Blogbeitrag Monatsrückblick Juni

Blogbeitrag: Städtische Wärmeinsel

Klimaszenarien CH2018

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Kommentare (28)

  1. Elisabeth Trümpy, 27.07.2019, 13:43

    Auch Westen Paris

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  2. grufti, 26.07.2019, 09:43

    Wir hatten auch vor 30/40 Jahren trockene und heisse Sommer, mag mich erinnern wie die Bauern Wasser aus den Flüssen holten um die Felder zu bewässern. Damals mit Güllefässern. Habe ich bei uns seither nicht mehr erlebt. Glaube auch das der Grundwasserspiegel auch ein Problem ist, dass wir geschaffen haben mit der „Versiegelung“ des Bodens, ebenso ist es heute üblich Regenwasser möglichst schnell abzuleiten und nicht mehr versickern zu lassen. Vor einigen Monaten war in der Zeitung zu lesen, dass im Bodensee eine „Siedlung“ 140/150 Meter vom Ufer in 9 Meter Tiefe entdeckt wurde also gab es in der Schweiz auch schon Menschen die wärmere und trockenere Zeiten erlebt haben. Es gilt der Umwelt Sorge zu tragen, da kann sich jeder bei der Nase nehmen.

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  3. Hans, 19.07.2019, 04:13

    Ja der Klimawandel wird so etwas wie belächelt ,wo ich schon Mühe habe .Z.B.nur in der Schweiz hat sich der Gebietsweise der Grundwasserspiegel seit dem Hitzesommer kaum mehr erholt.
    Hoffe dass es mal wieder ein nasses Jahr gibt.Vielleich bin ich der Einzige und bin damit falsch der so denkt ,jedenfalls habe ich habe ich großen Respekt davon!

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    1. Andrea von Aarburg, 19.07.2019, 20:12

      Uns macht diese Entwicklung langsam Angst. Gemäss Meteodaten (Future) wird Europa bis 2040 der Klimazone Sahara sein.

  4. Baur, 18.07.2019, 15:58

    Schon jetzt gibt es ja gar keine gegenüber den langjährigen Mitteln keine zu kalten Sommer mehr in der Schweiz. Die 40 Grad im Schatten könnten auch schon bald erreicht werden. Und zu trockene Sommer sind ja auch schon regelmässig Tatsache. Wir werden uns anpassen und überall so wie jetzt schon in Südeuropa für teures Geld Klimaanlagen einbauen müssen. Das heisst noch mehr Verbrauch an Elektrizität.

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    1. Mike, 18.07.2019, 16:40

      Trockene Sommer sind nach wie vor seltene Ausnahmen. Uebrigens waren schon die ersten Messjahre 1864 und 1865 wesentlich trockener als das angeblich so verheerende 2018. Das sind Fakten, siehe homogene Messreihen.

    2. Urs Dupont, 18.07.2019, 16:50

      40 Grad im Schatten ist seit 16 Jahren in der Schweiz absolut kein Thema mehr und "keine zu kalten Sommer mehr" ist mindestens was den diesjährigen Juli betrifft, reines Wunschdenken ;-)

    3. Lars, 19.07.2019, 11:37

      @Dupont
      Das sehe ich auch so. Wir hatten diesen Juli schon recht viel Tage, wo die Temperaturen nicht mal die Nowerte erreicht haben. Ich hoffe, dass die Hundstage wenigstens schön angenehm werden. Und 40° C habe hier in der Schweiz erst einmal erlebt 2003.

  5. NM, 18.07.2019, 11:46

    Besten Dank für den Blog-Beitrag. Das Bild der ausgetrockneten Töss ist aber nicht gerade ein repräsentatives Bild. Die Töss trocknet - zumindest im oberen Tösstal - regelmässig (jährlich) aus. Das war auch schon früher so - Hitzesommer hin oder her.
    Als es im Tösstal noch keine befestigte Strasse oder Eisenbahn gab, wurde das ausgetrocknete Tössbett als Transportweg genutzt... Das Phänomen der "ausgetrockneten" Töss hat nur bedingt meteorologische sondern vielmehr geologische Gründe (unterirdischer Strom)... Wer's interessiert findet im Internet viele Artikel dazu...

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    1. Max Hansen, 19.07.2019, 10:31

      Würde mich auch interessieren, über die Phänomene der Töss, die Sie hier beschreiben. Offenbar wurde das Bild aus dramaturgischen Gründen gewählt.

  6. Wetteran, 18.07.2019, 07:27

    Hallo, orientiert euch doch mal bitte an der Realität.
    Hab schon lange nicht mehr so einen kühlen Sommer erlebt und ihr faselt hier von irgendwelchen Standart-Hitze-Sommer.
    Es gibt Aufzeichnungen und Kupferstiche, wo der Rhein zu Fuß durchquert werden konnte.
    Solche Hitze und Trockenperioden hat es schon früher gegeben, vor den heutigen Aufzeichnungen.

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    1. Fritz Schaetti, 18.07.2019, 07:58

      @Wetteran. Sie haben schon lange keinen so kuehlen sommer mehr erlebt? Sehr interessant. Ich nehme an zum vergleich nehmen Sie die hitzesommer 2003 und 2018? Aber es soll niemand behaupten, so koennte der zukuenftige standard aussehen.

    2. stefan, 18.07.2019, 08:40

      Ja das stimmt vor 5300 Jahren war es auch sehr warm damals wurde özi vom Winter überrascht der Schnee bzw. Das Eis hat ihn 1991 wieder freigegeben ja, es hat schon früher heisse Zeiten gegeben. Auch die waldgrenze war damals höher. Aber die Gründe dafür waren andere nicht menschgemacht.

    3. Roger Blumer, 18.07.2019, 11:09

      Ich bin mir sehr sicher, dass das Bundesamt für Meteorologie und Klimatologie sich an der Realität orientiert. Da wird methodisch und wissenschaftlich gearbeitet, aufgezeichnet und geforscht. Aber eben mit dem Klima hat es sich wie mit Standard und Standart(e).

    4. Lars, 18.07.2019, 13:25

      Verglichen mit dem letzten fünf Jahren ist das nach meinem Empfindem einer der kältesten Sommer.

    5. stefan, 18.07.2019, 17:29

      Ich muss immer schmunzeln wenn ich von hitzeliebhabern ,wie auch ich einer bin, höhere, wie schön diese Werte sind. Nur sind sich die meisten wenig bewusst was Klimawandel heisst. Das heisst es kann sich alles wandeln und dies auch in 30 Jahren. -
      - Hätte ich nur gewusst dass in der letzten Eiszeit die temperatur nur 10 Grad kühler waren wie heute. Also 26 Grad jeden Sommer, jedes eiszeitjahr. Ich gehe lieber ans Mittelmeer da kann ich mit gutem Gewissen viel Wärme tanken. Nicht 1000 km von hier.

    6. Hans Wiesendanger, 18.07.2019, 20:09

      An Wetteran: Hier wird nicht gefaselt, dieser Ausdruck ist unangebracht. Seit 1974, als die Diskussion über die Klimaänderung lanciert wurde, verfolge ich das. Und zu meinem Leidwesen ist ziemlich genau das eingetroffen, was prognostiziert wurde. Es wäre mir lieber, es wäre nicht eingetroffen.
      An Lars: Der Sommer ist noch lange nicht zu Ende.

    7. stefan, 19.07.2019, 15:52

      Es wird dann gefährlich wenn mann sich hauptsächlich auf das Gefühl verlässt und die objektive Realität zuwenig beachtet.

    8. Wolfgang, 19.07.2019, 19:12

      @ Hans Wiesendanger: Stimmt „faseln“ ist eine mehr als unpassende Wortwahl. Das Team von MeteoSwiss hat ja wohl mehr Ahnung als alle hier in diesem Forum.

    9. Stefan, 20.07.2019, 00:26

      Will hier niemandem zu Nahme treten. Aber da ist doch mal zu unterscheiden zwischen Ausnahmen in grösseren Zeitabständen und dauerhaften Verhältnissen, wie wir diese nun gut schon bald 20 Jahre lang erleben und ohne Zeitabstände auch schon gut 12 Jahre lang. Hier sprechen wir nicht mehr von Ausnahmejahren, sondern von einem eindeutigen Trend, der wissenschaftlich belegt ist. Also, der Klimawandel soll nicht dramaturgisch aufgeschäumt werden, aber bitte auch nicht ins Lächerliche gezogen werden. Dafür ist die Sache zu ernst. Danke.

    10. Hieronymus Humpe, 20.07.2019, 15:02

      Die ersten Julitage brachten Temperaturen, die nur ganz knapp unter dem Juli-Mittel lagen, gut zu verfolgen unter https://www.meteoschweiz.admin.ch/home/klima/schweizer-klima-im-detail/jahresverlauf-an-stationen.html. Der Kommentar von Wetteran zeigt exemplarisch, wie stark das, was als normal empfunden wird, von den letzten paar Jahren abhängt und nicht von langjährigen Normwerten.

      Es bestreitet im Übrigen niemand, dass es auch früher schon Trocken-/Dürreperioden gab. Die Frage ist jedoch, wie häufig solche Ereignisse auftreten.

  7. Adi, 18.07.2019, 06:47

    Warum wird im Zusammenhang mit dem Hitzesommer immer ein Bild der trockenen Töss gezeigt? Ich komme aus dem Tösstal und die Töss fällt auch in einem normalen Jahr trocken...

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  8. stefan, 17.07.2019, 23:53

    Mit anderen Worten würde sich der Sommer 2003 ,ohne nennenswerten Klimaschutz, im Jahre 2103 wiederholen ,werden alleine die monatsdurchschnitts temperatur ca 30 Grad und die Tages höchstwerte etwa 37.5 Grad den ganzen Juli und August betragen. dabei könnte es im mittellang auch Tage mit 41 Grad und Nächteminima über 25 Grad geben. Ist das korrekt oder zu extrem? Das wäre dann so ähnlich wie heute in kairo😥

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    1. MeteoSchweiz, 18.07.2019, 08:28

      Hallo Stefan

      Die Klimaszenarien CH2018 zeigen, dass ein Sommer wie 2003 bis gegen Ende Jahrhundert zur Normalität werden könnte, dass also Temperaturen wie 2003 regelmässig auftreten. Was dies konkret heisst, können Sie nachlesen unter http://www.klimaszenarien.ch

      Freundliche Grüsse, MeteoSchweiz

    2. stefan, 18.07.2019, 11:15

      Vielen Dank für den Link.
      Die Zahlen bestätigen die grössenordnungen meiner Berechnungen. Ein sehr extremer sommer im 2103 bei ungebremsten ausstoss.
      Danke

    3. Lars, 18.07.2019, 13:23

      Nur, dass im Jahr 2103 keiner mehr von uns am Leben sein wird. Auch wenn es jetzt egoistisch tönt, ist es mir ziemlich egal, was dann sein wird. Ich hoffe, ich kann die Erwärmung und zunehmende Hitzetage noch ein wenig geniessen.

    4. roger, 19.07.2019, 17:36

      Ich vermute, dass 2103 gar keine Menschheit mehr existiert, der Planet geht komplett vor die Hunde! Dann erholt er sich 2000-3000 Jahre ohne Menschen, danach wird wieder etwas Ähnliches entstehen. Für meine noch max. 50 Jahre hält die Erde noch, vermutlich.

    5. Marcel, 20.07.2019, 10:18

      @Lars: Meiner Meinung nach tönt es nicht nur egoistisch, es ist absolut egoistisch.

      Egal ob nun die Veränderungen des Klimas menschengemacht oder natürlicher Art sind, der Mensch verändert generell seine Umwelt in grossem Stil. Aber der Mensch (und auch die Tiere und Pflanzen) sind angepasst an die Umwelt. Und Veränderungen bergen Risiken. Und grosse und schnelle Veränderungen bergen umso grössere Risiken. Deshalb ist es richtig, generell nachhaltige Lösungen zu suchen und zur Natur und Umwelt sorge zu tragen. Denn es kann uns doch nicht egal sein, ob unsere Nachkommen noch eine anständige Lebensgrundlage haben oder nicht.