Heisser Sommer mit zwei Hitzewellen

23. August 2019, 35 Kommentare
Themen: Klima

Die Schweiz blickt möglicherweise auf den drittheissesten Sommer seit Messbeginn zurück. Er ist in guter Gesellschaft mit den letzten ähnlich heissen Sommern 2018, 2017 und 2015. Wesentlich heisser zeigte sich nur der legendäre Hitzesommer 2003. Im Gegensatz zum heissen Sommer des Vorjahres lieferte der diesjährige Sommer in vielen Gebieten der Schweiz ausreichend Niederschlag.

Hochsommer auf der Rigi mit Blick auf den Vierwaldstättersee, 30. Juli 2019. Foto: A. Hostettler.
Hochsommer auf der Rigi mit Blick auf den Vierwaldstättersee, 30. Juli 2019. Foto: A. Hostettler.

Für den Sommer 2019 ist im landesweiten Mittel eine Temperatur zwischen 15 und 16 °C zu erwarten.  Das liegt mehr als 2 °C über der Norm 1981‒2010. Über 15 °C im landesweiten Mittel brachten bisher nur die Sommer 2018, 2017 und 2015 mit Werten zwischen 15,2 °C und 15,6 °C sowie der legendäre Hitzesommer 2003 mit seinen extremen 16,9 °C.

Häufung extrem warmer Sommer

Bereits vor Jahresfrist wurde im Sommerbulletin auf die aktuelle Häufung extrem warmer Sommer hingewiesen. In diesem Jahr ist es der vierte Sommer in kurzer Folge, welcher im landesweiten Mittel 15 °C überstieg. Vor der markanten Sommererwärmung ab den 1980-er Jahren brachten nur die extremsten Sommer mehr als 14 °C. Dieser frühere Extremwert wurde in den letzten 30 Jahren (1990‒2019) zum Sommerdurchschnitt (13,8 °C).

Aus heutiger Sicht vergleichsweise kühle Sommer mit einem landesweiten Mittel von 12 Grad oder tiefer, vor 1980 eine häufige Erscheinung, sind hingegen seit den 1990-er Jahren aus dem Sommerklima der Schweiz verschwunden. Die markante Zunahme der Sommerwärme ist eines der klaren Signale der laufenden Klimaänderung. Seit der vorindustriellen Periode 1871‒1900 ist die Sommertemperatur um rund 2 °C angestiegen.

Grosse Hitze im Juni und Juli

Die grösste Hitze entwickelte sich im Juni und im Juli. Mit einem schweizweiten Durchschnitt von 15,2 °C war es der zweitwärmste Juni seit Messbeginn 1864, zusammen mit dem Juni 2017. Massiv mehr Wärme lieferte der Juni 2003 mit 17,3 °C.  Die vom 25. Juni bis am 01. Juli 2019 anhaltende Hitze mit über 30 Grad führte regional zu einer der intensivsten siebentägigen Hitzeperioden seit Messbeginn vor über 100 Jahren.

Nach dem zweitheissesten Juni registrierte die Schweiz den sechstwärmsten Juli seit Messbeginn. Im landesweiten Mittel stieg er auf 16,2 °C. Gleich warm war auch der Juli 2018, unwesentlich wärmer zeigte sich der Juli 1994. Mehr Wärme brachten nur die Julimonate 2015, 2006 und 1983  mit Werten zwischen 17,4 °C und 17,8 °C.

Die zweite Hitzewelle des Sommers 2019 im letzten Julidrittel erreichte während der intensivsten 7-Tagesperiode eine mittlere Maximumtemperatur zwischen 32 und 34 °C. In der Westschweiz war sie rund 1 °C heisser als jene im Juni. Der Raum Basel und die Alpensüdseite erlebten zwei vergleichbare Hitzewellen. In der Zentral- und Ostschweiz hingegen war die heisseste 7-Tagesperiode im Juni rund 1 °C wärmer als jene im Juli.

Extreme Juni-Juli Wärme

Die Temperatur der Juni-Juli Periode stieg mit einem landesweiten Mittel von 15,7 °C auf den zweithöchsten Wert seit Messbeginn 1864. Gleich warm war die Juni-Juli Periode im heissen Sommer 2015. Landesweit mehr Wärme brachte nur die Juni-Juli Periode im extremen Hitzesommer 2003 mit 16,4 °C.

Der August 2019 wird mit einem landesweiten Mittel zwischen 14,5 °C und 15,5 °C ähnlich warm wie der Juni. Eine Hitzewelle blieb jedoch aus. Nach den aktuellen Berechnungen bis zum Monatsende wird der August 2019 nicht unter die zehn, wohl aber unter die zwanzig wärmsten Augustmonate seit Messbeginn fallen.

Gebietsweise reichlich Niederschlag

Die sommerlichen Niederschlagssummen stiegen in der Westschweiz, auf der Alpensüdseite und im Wallis regional über die Norm 1981‒2010. Im Wallis und im Tessin gab es lokal Werte zwischen 130 und über 140 % der Norm. Ganz im Süden des Tessins lieferten die drei Sommermonate hingegen nur rund die Hälfte der normalen Mengen. In den übrigen Gebieten der Schweiz bewegten sich die Niederschlagssummen zwischen 80 und 100 % der Norm 1981‒2010.

Im Juni erreichten die Niederschlagsmengen in der Westschweiz vom Genferseegebiet zum Neuenburger- und Bielersee und im Jura, sowie vom Oberwallis über das Gotthardgebiet bis ins angrenzende Bündnerland 100 bis 150 % der Norm 1981‒2010. In den übrigen Gebieten der Schweiz fielen verbreitet 60 bis 90 %, regional auch weniger als 50 % der Norm. Das Südtessin erhielt nur 30 % der Norm 1981‒2010.

Der Juli lieferte nördlich der Alpen verbreitet 60 bis 90 %, lokal auch um 100 % der Norm 1981‒2010. In den Alpen fielen meist 80 bis knapp 100 % der Norm. Ausnahmen waren Gebiete im Urner Reusstal und in Nord- und Mittelbünden mit nur 50 % und weniger sowie das zentrale Wallis mit 130 bis 150 % der Norm. Die Alpensüdseite erhielt vielerorts 40 bis 60 %, lokal aber auch 70 bis 90 % der Norm 1981‒2010.

Im August registrierte die Alpensüdseite verbreitet weit überdurchschnittliche Niederschlagsmengen. In mehreren Gebieten stiegen die Werte auf 150 bis über 200 % der Norm 1981‒2010. Eine Ausnahme bildete das Südtessin mit nur 80 % der Norm. In der übrigen Schweiz bewegten sich Niederschlagsmengen meist zwischen 90 und 130 % der Norm. Lokal gab es auch deutlich mehr, so in den Regionen Aigle, Montana, Arosa, Andeer und Güttingen am Bodensee mit 150 bis 180 % der Norm.

Sonnenscheindauer verbreitet über der Norm

Im Sommer 2019 stieg die Sonnenscheindauer verbreitet über die Norm 1981‒2010. Sehr sonnig präsentierte sich der Juni. Nördlich der Alpen lag die Sonnenscheindauer verbreitet zwischen 120 und 150 % der Norm 1981‒2010. In den Alpen gab es meist 140 bis 180 % der Norm. Das Wallis und die Alpensüdseite registrierten 110 bis 130 % der Norm. In einzelnen Regionen der Schweiz war es der sonnigste Juni in den seit 1959 homogen verfügbaren Messreihen. In Scuol war der Juni 2019 der sonnigste Monat überhaupt in der 60-jährigen Messreihe.

Im Juli erreichte die Sonnenscheindauer nördlich der Alpen verbreitet zwischen 120 und 130 % der Norm 1981‒2010. In den Alpen und auf der Alpensüdseite gab es meist 100 bis 110 % der Norm, lokal auch etwas weniger als die Norm. Im wechselhaften August ist in den meisten Gebieten der Schweiz eine Sonnenscheindauer im Bereich oder leicht unter der Norm 1981‒2010 zu erwarten.

Der definitive Bericht zum Sommer 2019 ist ab dem 10. September 2019 in der Rubrik Klimaberichte verfügbar.

Weiterführende Informationen

Klimabulletin Juni 2019
Klimabulletin Juli 2019

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Kommentare (35)

  1. HAWI, 12.09.2019, 06:33

    Ich empfand diesen Sommer auch eher durchschnittlich, nicht extrem heiss, aber auch nicht extrem kalt. Was ich aber an diesem Sommer schätzte, sind die regelmäßigen Niederschläge, was das Wachstum im Garten und in der Landwirtschaft positiv beeinflusste.
    Wenn ich vor 50 Jahre anders erlebte ist das die Wechsel von Sonnenschein zu Regen, Sommer und Winter, Frühjahr und Herbst kontinuierlicher abgelaufen sind, der Herbst zb. ist im November gemächlich in den Winter übergegangen, der dann sicher bis März mit Schnee bis ins Flachland anhielt.
    [*** Blogkommentar wegen Verstoss gegen die Netiquette gekürzt ***]

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  2. Fabio Notaro, 29.08.2019, 12:50

    Liebes MeteoSchweiz-Team
    Wie sieht denn die durchschnittliche Temperatur dieses Sommers aus wenn die beiden Hitzeperioden weggelassen werden?
    Denn genauso wie in vielen Kommentaren zu lesen ist empfand auch ich den Sommer nun nicht speziell schön und heiss. Ich war auf jeden Fall z.B. wesentlich weniger baden als die letzten Jahre.
    Diese zweimal eine Woche Hitzewelle konnten wahrscheinlich den subjektiven Eindruck von einem nicht übermässig warmen Sommer nicht kompensieren.
    Vielen Dank für Ihre Antwort.

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    1. MeteoSchweiz, 30.08.2019, 11:56

      Grüezi Herr Notaro

      Die Messwerte zeigen ein anderes Bild als Ihr Empfinden. In Genf gab es in diesem Sommer 26 Hitzetage mit 30 °C oder mehr. Der Normwert liegt bei 15. Es gibt gerade mal sieben Sommer seit 1864, die in Genf mehr als 26 Hitzetage lieferten. Neben diesen 26 Hitzetagen registrierte Genf in diesem Sommer zusätzlich 41 Sommertage mit 25 °C oder mehr. Das ergibt für den Sommer insgesamt 67 Tage oder 73 % aller Sommertage mit Temperaturmaxima im sommerlichen oder hochsommerlichen Bereich. Der Normwert liegt bei 50 Tagen im sommerlichen oder hochsommerlichen Bereich, das ist nur knapp mehr als die Hälfte der verfügbaren 92 Sommertage. In Basel waren es 22 Hitzetage (Norm 10 bis 11) und zusätzlich 33 Sommertage. Auch in Basel gibt es seit Beginn der Maximum-Messreihe 1897 nur sieben Sommer mit mehr Hitzetagen. In Basel lagen im Sommer 2019 insgesamt 55 Tage im sommerlichen oder hochsommerlichen Bereich. Die Norm liegt bei 42.

      Fazit: Der Sommer 2019 bescherte uns an überdurchschnittlich vielen Tagen sommerliche Wärme und Hitze und nicht nur während der beiden Hitzeperioden. Zudem brachte der Sommer 2019 auf der Alpennordseite verbreitet eine Sonnenscheindauer von 120 % bis 130 % der Norm 1981-2010. Er war also auch überdurchschnittlich sonnig.

      Freundliche Grüsse, MeteoSchweiz

    2. Esther, 30.08.2019, 19:06

      @MeteoSchweiz
      Herzlichen Dank für diese "Sommerstatistik".

  3. Tom Schilling, 28.08.2019, 16:24

    Nach diesen 2 Sommer hintereinander, mit dermaßen heißen Temperaturen habe ich mir jetzt eine Kellerwohnung gesucht.
    Wenn man keine gute Gebäudeisolation hat, sind solche Temperaturen zumindest für mich unerträglich.

    Damit kann von mir aus die nächste Hitzewelle kommen, aber ich hoffe es nicht!

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  4. Reto, 27.08.2019, 12:51

    Ich verfolge und registriere seit ich 14 Jahre alt bin (1983) täglich das Wetter in Bern. Grund war, dass es nämlich schon damals Diskussionen über menschengemachte Klimakrise gab und das wollte ich objektiv mitverfolgen. Das Resultat ist, knapp 40 Jahre später, erschreckend.
    Alle die von einem kühlen Sommer schwafeln, sollen sich die Fakten anschauen. Der Sommer 2019 war in der Schweiz der drittheisseste seit Messbeginn, also extrem heiss. Maximaltemperaturen unter 20 Grad (früher normal) gibt es im Sommer mittlerweile praktisch nicht mehr. Im Winter wird es im Mittelland nie mehr richtig kalt und zweistellige Temperaturen im Januar und Februar (früher praktisch undenkbar) sind schon bald normal. Was vor 30-40 Jahren als "warm" eingeschätzt wurde ist heute "kalt". Ein durchschnittlich warmer Sommer heute wäre vor 30-40 Jahren als "extrem heiss" eingestuft worden. P.S. Weltweit war der Juli 2019 der heisseste je gemessene Monat.

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    1. Holzhackerheini, 27.08.2019, 18:29

      Menschgemachte Klimakrise oder nicht Menschgemacht? Der Sommer war super!, und im Winter bitte keine grosse Kalte und Schnee. Dann sparen wir ganz viel Energie und viel weniger Lawinenopfer!

    2. Esther, 27.08.2019, 19:27

      @Reto
      Danke für Ihren sachlichen Beitrag, der meine Wahrnehmung widerspiegelt. Ich habe noch ein paar Jährchen mehr auf dem Buckel und erinnere mich gerne und auch mit einer Prise Wehmut an die Winter am Thunersee, die diese Bezeichnung noch verdient hatten.

    3. Kelvin, 28.08.2019, 00:06

      Antwort aus dem Kanton Bern: Das mit den 20 Grad ist schon mal stark uebertreiben. Seit dem 11. Juli (Beginn meiner Aufzeichnungen) gab es in Bern 6 Tage mit Maxima unter 20 Grad: am 28.7. (17,8 Grad), am 12. und 13. 8., am 20.8. (16,8!), 21. und 22.8., und am 23.8. gab es genau 20,0 Grad.
      Auch Ihre Aussagen zum Winter sind nicht korrekt. Sogar Anfang April und Anfang Mai (neue r Mai-Rekord mit 4 cm!) hat es in Bern geschneit.

    4. Michael, 29.08.2019, 18:02

      Tja, die Messdaten bestätigen tatsächlich für einmal unser subjektives Empfinden. Das schleckt keine Kuh weg.

  5. Elvira, 27.08.2019, 09:48

    Liebes MeteoSchweiz-Team
    Könnt ihr etwas über den Sommer in anderen Ländern der nördlichen Halbkugel sagen? Und wie wirken sich grosse Waldbrände wie in der arktischen Tundra oder im brasilianischen Regenwald kurzfristig auf das Wetter aus? Vielen Dank für eure Antwort.

    Antworten

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    1. MeteoSchweiz, 28.08.2019, 13:41

      Hallo Elvira

      Die Welt-meteorologie-Organisation (WMO) verfasst nach Abschluss des Jahres einen Bericht "Welt" und auch "Europa" zum Verlauf der Witterung des vergangenen Jahres. Die Basis-Informationen dazu liefern die Landes-Wetterdienste.

      https://public.wmo.int/en/our-mandate/climate/wmo-statement-state-of-global-climate
      https://www.dwd.de/DE/leistungen/ravibulletinjahr/ravibulletinjahr.html

      Die aktuellen grossen Waldbrände führen in einigen Regionen der Erde vor allem zu ungewöhnlich farbenprächtigen Sonnenuntergängen. Untersuchungen, ob und wo die Waldbrände allenfalls Einfluss auf die Wetterentwicklung haben, sind bei MeteoSchweiz zur Zeit nicht bekannt.

      Freundliche Grüsse, MeteoSchweiz

  6. Altherr, 27.08.2019, 09:39

    wieder ein Sommer der der absolute Horror war. Einziger Trost dass es wenigstens ab und dann geregnet hat. Aber sonst einfach nur hässllich und Temperaturen jenseits von 35 Grad sind einfach nur krank

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  7. Andreas, 25.08.2019, 14:20

    Sowohl objektiv als auch subjektiv erneut ein extrem heisser Sommer.

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    1. holzhackerheini, 26.08.2019, 21:20

      Die Extremen bestätigen das Klima.

  8. Giorgio, 24.08.2019, 15:34

    Beim Lesen dieser Infos frage ich mich, wie ich meine 56 Jahre in diesem Land klimatisch ertragen konnte. Ich empfand diesen Sommer als wärmetechnisch ausreichend bis ok. Als Wesen, welches Temperaturen unter 20 Grad als völlig unnötig empfindet, schaue ich dementsprechend unmotiviert auf die kommenden 8 Monate. Dankbar, dass sich das Klima nicht in die andere Richtung entwickelt.

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    1. Urs, 26.08.2019, 11:36

      Ich verstehe die Aussage nicht ganz, was hindert sie daran, sich warm anzuziehen? Immerhin sind unsere Winter dermaßen mild, das wir uns ohne Probleme mit halbwegs guten Jacken, Schuhen und Hosen warm halten können.

    2. Lars, 26.08.2019, 19:30

      Mir gehts genauso, wie Giorgo. Ich fühle mich bei Temperaturen unter 20°C überhaupt nicht mehr wohl. Und irgendwann hast du soviel an, dass du dich überhaupt nicht mehr bewegen kannst und man hat immer noch kalt.

    3. Urs, 27.08.2019, 19:13

      Wieso mehrere Schichten bis man sich nicht mehr bewegen kann? Eine GUTE Jacke reicht locker bei unseren Wintertemperaturen... Auch wenn man schnell fröstelt...

      Aber ich verstehe natürlich, das ihr Temperaturempfinden anders ist , als meines, dennoch kann man sich gut anziehen, wohingegen man bei 35c Außentemperaturen keine Kleidung mehr hat, die einem schützt.

      Also so oder so, die Natur ist keineswegs dankbar für unseren gemachten Klimawandel, und auch in naher Zukunft stehen wir deswegen vor einem sehr komplexen und großen Problem, das ist weder populistische Meinungsmache, noch unwissenschaftliches Gelaber.
      Ich denke nicht, das ihnen das volle Ausmass Weltweit wirklich bewusst ist.

  9. Wiipuur63, 24.08.2019, 13:27

    Warum werden meine kritischen, aber anständig und korrekt formulierten Kommentare immer unterdrückt ? Sind wir schon soweit, dass Andergläubige nicht mehr sprechen dürfen?

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    1. MeteoSchweiz, 26.08.2019, 10:26

      Guten Tag. Wir schalten nur Kommentare frei, die unserer Netiquette entsprechen. Besten Dank für die Kenntnisnahme.

      Freundliche Grüsse,
      MeteoSchweiz

  10. Anne-Marie, 24.08.2019, 05:46

    Meiner Meinung nach spiegelt der Bericht die Wirklichkeit sehr gut wieder. Zur Verteidigung derer, denen der Sommer zu “kalt” war könnte man vielleicht anbringen, dass man in gekühlten Büros, Autos und Wohnungen nicht allzuviel vom Sommer mitbekommt.
    Ich war diesen Sommer jeden Tag draussen und es gab keinen Tag, an dem ich nicht völlig verschwitzt wieder nach Hause kam.
    Zudem darf man nicht vergessen: bei sitzenden Tätigkeiten kommt einem die Lufttemperatur um einen herum deutlich kälter vor und man kühlt wegen mangelnder Bewegung aus. Kommt man dann abends in die Restwärme empfindet man es tatsächlich als angenehm oder sogar kühl. Diejenigen jedoch, die den ganzen Tag draussen arbeiten (auch schon leichte Arbeiten) schwitzen zusätzlich und leiden umso mehr an der Hitze.
    Und nur weil es bedeckt ist und manchmal regnet heisst es nicht, dass es kalt ist!
    Freuen wir und auf einen schönen Herbst!

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  11. Marco, 23.08.2019, 20:11

    Es ist schon erstaunlich wie oft in den Medien diesen Sommer von Trockenheit mit Vergleich zum 2003er Sommer die Rede war, dabei hat der Sommer mancherorts sogar deutlich über 100% an Niederschlag gebracht. Obwohl - eigentlich war er wohl teilweise viellicht sogar zu trocken obgleich er von der Niederschlagsmenge sogar zu nass war, da die zwei intensiven Hitzeperioden aufgrund der stärkeren Verdunstung mehr Niederschlag als üblich erfordern würden, um das Defizit auszugleichen.

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  12. Max Hansen, 23.08.2019, 18:42

    Weshalb veröffentlichen Sie einen Bericht zum Sommer Wetter wenn der Sommer noch nicht zu Ende ist? Und wieso ist der Zeitpunkt der Aufschaltung ausgerechnet während einer Periode wo die Temperaturen alles andere als sommerlich sind, ganz im Gegenteil. Man bekommt den Eindruck, dass die Worte Hitze, heiss und überdurchschnittlich komme was wolle den Lesern um die Ohren fliegen müssen. Ich teile die Meinung von anderen in diesem Forum, dass dieser Sommer, ausser den paar heissen Tagen über 30 Grad, alles andere als heiss war.

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    1. MeteoSchweiz, 26.08.2019, 11:32

      Guten Tag Herr Hansen

      Mit der Herausgabe einer Monats- und Saisonzusammenfassung (Blogbeitrag) kurz vor Monats- oder Saisonende reagierte MeteoSchweiz auf ein Kundenbedürfnis. Vor allem die Medienwelt ist sehr interessiert daran, insbesondere dann, wenn der Monat oder die Saison einen nicht ganz alltäglichen Verlauf nahm. Mit der Veröffentlichung einer provisorischen Beurteilung kurz vor Periodenende entlastet sich MeteoSchweiz. Seither ist die Zahl der Anfragen merklich zurückgegangen. MeteoSchweiz hat Methoden entwickelt, um den Monat oder die Saison, basierend auf den vorliegenden Prognosen, bis zum Ende zu beurteilen. Die Angaben in den provisorischen Blogbeiträgen weichen in der Regel nur wenig vom Inhalt des definitiven Bulletins ab. Das definitive Monats- und Saisonbulletin erscheint immer um den 10. des Folgemonats, zu finden unter dem folgenden Link. In jedem provisorischen Monats- und Saisonblog wird darauf hingewiesen, dass nach Abschluss der Berichtsperiode eine definitive Version publiziert wird.

      https://www.meteoschweiz.admin.ch/home/klima/klima-der-schweiz/monats-und-jahresrueckblick.html

      Übrigens: Nach den aktuellen Berechnungen bis zum Sommerende ist für den Sommer 2019 im landesweiten Mittel eine Temperatur von 15,5 °C zu erwarten. Die Unsicherheiten der Berechnung liegen im 1/100 Grad Bereich. Der Sommer 2019 wird demnach der drittheisseste seit Messbeginn 1864.


      Freundliche Grüsse
      MeteoSchweiz

  13. Thomas, 23.08.2019, 18:22

    @Lars

    Die hohe Durchschnittstemperatur des Sommers entstand vor allem durch die beiden Hitzewellen im Juni/Juli. Letzten Sommer war es "gleichmässiger" warm, während es 2019 immer wieder kalte Phasen gab und der August bis jetzt relativ kühl war.

    Man muss auch immer berücksichtigen, dass in die Durchschnittstemperatur auch die Nachttemperaturen einfliessen.

    Antworten

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  14. Stefan, 23.08.2019, 11:54

    irgendwie spiegelt das mein subjektives Empfinden gar nicht wieder - der Sommer 2019 wirkte auf mich verregnet und relativ oft grau, besonders im Vergleich zum restlichen Europa. Naja, vermutlich sind 120-150% der Nordostschweizer "Norm" in Bezug auf Sonnenstunden auch gerade mal das, was man an den meisten anderen Orten als "durchschnittlich" empfinden würde...

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    1. Reto, 23.08.2019, 12:57

      Mir war der Sommer viel zu heiss und er ist ja noch lange nicht vorbei. Ich denke die Klimaerhitzung ist halt in den Köpfen der Menschen angekommen, darum das falsche subjektive Empfinden dieser Sommer sei verregnet und grau. Effektiv ist der Sommer 2019 sehr heiss, wenigstens aber nicht allzu trocken. Temperaturen über 30 Grad sind/wären nämlich im schweizerischen Mittelland eher selten. Solche Hitzetage sind viel heisser als die sommerliche Durchschnittstermperatur in der Schweiz.

    2. Lars, 23.08.2019, 16:54

      @stefan
      Der Bericht spiegelt auch mein empfinden nicht wieder. Das Gegenteil war eher der Fall. Mir war dieser Sommer definitiv zu kalt.
      Mich würde mal Wunder nehmen, wie für einzelne Tage normässig ausehen. Anfang Juli hatten wir sicher Tage, welche unter der Norm waren.

    3. Brügger Ruedi, 23.08.2019, 23:08

      Also mir war der Sommer etwas zu heiss aber im gross und ganzen OK.
      Was ich aber immer häufiger beobachte: Die Menschen in der Schweiz mögen eigentlich die Klimaerwärmung, man hat das Gefühl einen normalen Sommer zu erleben während er zu heiss ist. Hätten wir einmal wieder einen Sommer wie Anno 1870er Jahre mit irgenwie 11 Grad im Schnitt dann würden alle denken was ist das denn? Es fühlt sich an wie März oder November. Ich finde es schade was wir gar nicht mehr wissen wie das Wetter auf unseren Breitengraden eigentlich ist.

    4. Peter, 24.08.2019, 07:54

      @Lars: Bin kein Meteorologe, aber eine Norm für einzelne Tage wird es nicht geben. Veränderungen im Laufe der Zeit werden nunmal über die durchschnittliche Temperatur ermittelt.

    5. Ulrich, 24.08.2019, 08:33

      Das zeigt wieder mal das Problem von Statistiken.Der Durchschnitt wiedergibt nicht das aktuelle Geschehen.Ich erlebte den Sommer (800 m ü M) ausserhalb der Stadt als kühl.Die wenigen Hitzetage empfand ich als wohltuend.Was praktisch geschah,dass wir in kurzer Zeit relativ hohe Temperaturen durchlebten und deshalb auch die Nachttemperaturen dem entsprechend hoch waren, was natürlich den statistischen Durchschnitt ansteigen liess.Zwischen den einzelnen Hitzetagen hatten wir allerdings längere Abkühlungsphasen.Da die meisten Menschen Kälte als unangenehm empfinden wurde der Sommer als kühl empfunden.

    6. Sandra, 24.08.2019, 08:53

      Geht mir auch so, @Stefan @Lars. Diese zwei extremen Hitzephasen haben natürlich den Temperaturdurchschnitt sehr angehoben. Zwischendrin war's immer wieder (zu) kühl. Im Juli hat es auf der Alpennordseite an jedem Wochrnende mindestens an einem Tag geregnet. Kein guter Sommer,vor allem hat er erst sehr spät begonnen, und der August war bisher abgesehen von einzelnen Tagen recht grau. Kein Vergleich zum Traumsommer 2018!

    7. Bill, 24.08.2019, 09:49

      @ Lars ... und was sollen dann diese einzelnen Tage anfang Juli genau aussagen..? Einen Kuchen als unbrauchbar zu bezeichnen nur weil man die Rosinen darin nicht mag empfinde ich als übertrieben... Man kann auch froh sein über den Regen, dieser lässt nämlich auch Ihr Essen auf dem Feld wachsen und sorgt dafür dass Trinkwasser gespeichert werden kann... Genau so wie Sie, braucht die Natur eben mehr Wasser wenn es heiss ist... sie kann nicht mal kurz in den Coop und sich eine Packung Evian holen... Nur weil Sie sich anscheinend bei Temperaturen unter 28 Grad mit Wolldecke und heisser Schokolade zu Hause verkriechen, ist der Sommer noch lange nicht schlecht...

    8. Eiszeit jetzt, 27.08.2019, 09:03

      Ich erinnere mich an einen Morgen im letzten Januar, als ich im T-Shirt vor die Tür trat und dachte: exakt so fühlte sich früher ein Sommermorgen an. Ein laues 12°C Lüftchen wehte. Auch im Sommer fror man morgens auf dem Velo, und man ging nie ganztags aus dem Haus ohne eine leichte Jacke im Gepäck, denn die brauchte man gegen Abend praktisch immer. Und wenn es mal auf epische 28°C aufheizte, konnte das wenigstens nie lange dauern, weil die Gewitter und dann ein paar Regentage postwendend kamen.
      Ich kann mir die Diskrepanzen des subjektiven Empfindens fast nur so erklären, dass diejenigen, die einen 2019er Sommer als kalt empfinden, sehr jung sein müssen oder aus einer wärmeren Region zugezogen. Oder sie essen zuwenig und frieren deshalb.
      Ich gebe aber zu, dass ich über eine gleichartige Abkühlung von Jahr zu Jahr deutlich weniger besorgt wäre, eben weil ich es persönlich gern kalt mag. Das ist ein psychologisches Problem, weil die meisten offenbar Hitze vorziehen.