Rekordhitze

26. Juni 2019, 48 Kommentare
Themen: Wetter

Vielerorts haben die Messstationen heute Mittwoch Rekord-Junitemperaturen verzeichnet. Örtlich lagen die Temperaturen sogar über den bisherigen allgemeinen Rekordwerten in den langen Messreihen der MeteoSchweiz.

Kemptner Tobel bei Wetzikon ZH, Bild: M. Kasper
Kemptner Tobel bei Wetzikon ZH, Bild: M. Kasper

Die Schweiz erlebt eine markante Hitzewelle. Zwischen einem umfangreichen Tief über dem Atlantik und einem Hoch über Mittel- und Südeuropa wurde auch heute mit südlicher Höhenströmung heisse Subtropenluft afrikanischen Ursprungs zum Alpenraum geführt.

In den letzten Tagen stieg die Temperatur bei uns nun von Tag zu Tag an. Wie schon seit Längerem in Aussicht gestellt, wurden nun heute Mittwoch die (vorerst?) höchsten Temperaturen der laufenden Hitzewelle registriert.

Stellenweise Tropennacht

Schon die Nacht zum Mittwoch war ungewöhnlich warm. Die Tiefstwerte lagen zwischen 17 und 22 Grad. Am Genfer- und am Luganersee sank die Temperatur sogar stellenweise nicht unter 24 Grad.

Vergrösserte Ansicht: Tiefsttemperatur in der Nacht zum Mittwoch 26. Juni 2019
Tiefsttemperatur in der Nacht zum Mittwoch 26. Juni 2019

Juni-Rekordwerte in erhöhten Lagen

Tagsüber heizte es dann bei wolkenlosem Himmel auf. An Messstandorten oberhalb von rund 1000 m ü.M. wurden recht verbreitet die bisherigen Juni-Rekordtemperaturen übertroffen. Auch in Höhenlagen von 1000 bis 1500 m ü.M. wurden zum Teil über 30 Grad gemessen. Erwähnt seien hier: Einsiedeln, Engelberg, Disentis, Scuol, Santa Maria, Bergün / Latsch, Vals, Blatten, Grächen, Adelboden, Château-d’Oex, Les Charbonnières, La Chaux-de-Fonds.

Vergrösserte Ansicht: Höchsttemperatur am Mittwoch 26. Juni 2019
Höchsttemperatur am Mittwoch 26. Juni 2019

Stellenweise Rekordtemperaturen

An einzelnen Messstationen waren die Temperaturen nicht nur bezogen auf den Juni rekordhoch, sondern es waren allgemein die höchsten Temperaturen in der langen Messreihe zu verzeichnen:

Die 21 Grad auf dem Säntis (2500 m ü.M.) übertrafen den bisherigen Rekordwert in der Messreihe, die immerhin bis 1901 zurückreicht.

In Davos reichen die Messdaten sogar noch weiter zurück. Die Reihe beginnt hier 1889. Heute kratzte die gemessene Temperatur an der 30-Grad-Marke, diese wurde aber nicht erreicht. Die gemessenen 29.8 Grad stellen aber trotzdem den bisherigen Höchstwert in der Messreihe dar. Der alte Höchstwert stammte mit 29.3 Grad vom Juli 2015.

Auch in Scuol wurde der bisherige Höchstwert, hier aus dem Hitzesommer 2003 übertroffen. Die Messstation registrierte einen Höchstwert von 33.3 Grad – und dies in immerhin 1300 m ü.M.

Zu guter Letzt sind auch die 28.1 Grad in Buffalora am Ofenpass, in 1968 m ü.M. (!)  bemerkenswert. Hier stammte der bisherige Rekordwert aus dem August 1992.

In den Niederungen noch heisser

Vergrösserte Ansicht:  Sonnig und heiss am Pfäffikersee ZH. Die Kühe bevorzugen den Schatten… Bild: M. Kasper
Sonnig und heiss am Pfäffikersee ZH. Die Kühe bevorzugen den Schatten… Bild: M. Kasper

Heisser wurde es in den Niederungen. Hier bedeuteten die gemessenen 32 bis 36 Grad aber keinen Rekord.

MeteoSchweiz ist offen für einen respektvollen Onlinedialog und freut sich über Ihre Kommentare und Fragen. Kontaktformular

Kommentare (48)

  1. Andre Keller, 27.06.2019, 18:40

    Fantastisch dieses super Wetter, ich hoffe es hält noch lange an.

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    1. Esther, 27.06.2019, 19:08

      Sie wiederholen sich auch ständig.
      [*** Blogkommentar wegen Verstoss gegen die Netiquette gekürzt ***]

    2. Baur, 28.06.2019, 01:56

      Sie denken wohl gar nicht an Andere die unter der Hitze leiden. Nun, nächsten Dienstag ist es zum Glück überstanden.

  2. Andy Mettraux, 27.06.2019, 17:44

    Zuerst einmal herzlichen Dank ans ganze Team für das viele Wissenswerte. Immer lernt man dazu.
    Nun 1 Frage, die mich brennend interessiert zum Thema Tropennacht:
    Der Napf 1408 müM hatte eine Tropennacht mit einer MinTemp von 23 Grad.
    Ist das steigende Warmluft von den Tälern die Nachts ein solches Phänomen auslöst?

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    1. MeteoSchweiz, 27.06.2019, 18:16

      Besten Dank für ihre Frage. Die aktuell sehr ausgeprägte Wärme in erhöhten Lagen, insbesondere auch in der Nacht, ist auf die Subsidenz zurückzuführen. Das heisst das besonders in der Höhe sehr kräftige Hochdruckgebiet lässt die Luftmassen absinken, dabei erwärmen sie sich. Ähnlich wie in der kalten Jahreszeit kommt es dabei aber zu einer Inversion (Temperaturumkehr) in tieferen Lagen. Eine Sperrschicht welche warme Luft in der Höhe von "kühlerer" Grundschichtluft trennt. Diese Konstellation ist bei der aktuellen Hitzewelle sehr ausgeprägt. Dementsprechend wurden die meisten Rekorde in erhöhten Lagen gemessen.

  3. Benny, 27.06.2019, 15:20

    Coole Berichte

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  4. Altherr, 27.06.2019, 13:32

    nicht mehr normal und nein früher gabs sowas zwar ab und dann auch aber nicht in dem Ausmass. Und für Mitteleuropa ist es definitiv nicht normal.

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    1. Baur, 27.06.2019, 17:11

      Das ist so, die Sommer-Hitze der Po-Ebene in Italien dehnt sich immer häufiger nach Norden aus und trifft als Erstes unsere Alpen und die Alpennordseite. Eine Folge der Klimaerwärmung. Wir dürfen nun jeden Sommer mit mehreren langen Hitzewellen rechnen wobei die Höchsttemperaturen wohl regelmässig über 35 bis nahe 40 Grad liegen werden. Und der Run auf die stromfressenden Klimaanlagen geht munter weiter. Global wird zu wenig unternommen um die Erd Erhitzung zu drosseln. Leider

  5. MeteoSchweiz, 27.06.2019, 11:28

    Liebe Leserinnen und Leser

    Aufgrund der aktuellen Hitzewelle erfreuen sich unsere Blogbeiträge momentan über grosses Interesse. Dies führt auch zu einer überdurchschnittlichen Anzahl an eingehenden Kommentaren. Da MeteoSchweiz die Kommentare manuell prüft und veröffentlicht und dafür nur beschränkte Ressourcen zur Verfügung stehen, kann sich die Freischaltung aktuell verzögern. Dafür bitten wir um Verständnis. Indem Sie sicherstellen, dass Ihr Beitrag im Einklang mit unserer Netiquette steht, können Sie uns dabei unterstützen: https://www.meteoschweiz.admin.ch/home/aktuell/meteoschweiz-blog/netiquette.html

    Freundliche Grüsse, MeteoSchweiz

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  6. Patrick, 27.06.2019, 08:40

    Die privaten Messstadionen zeigten gestern allerdings sehr hohe Temperaturen für Basel an 37,3 Grad Stebler Meteo Tinquely Museum Basel. Leider misst Meteoschweiz nicht innerstädtisch. Verstehe nicht, wieso das man in den Städten nicht in den Parks messen tut, wieso muss es weit oberhalb der Stadt sein, da wohnen die wenigsten Menschen. Verstehe sehr wohl die Argumente das man nicht für einzelne Strassenschluchten messen möchte, aber es verfälscht auch die Fakten über die wahren Temperaturen gerade in Basel, Zürich hat ja noch die Stadion in Affoltern.

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  7. Patrick Wirth, 27.06.2019, 08:12

    Vielen Dank für die immer wieder spannenden Blogbeiträge. Mich würden folgende Fragen interessieren: Gibt es für die Nullgradgrenze auch Zeitreihen? Kann sie über 5000 m.ü.M. steigen? Lässt das Hoch Ulla hier auch Rekorde purzeln?

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  8. Nik, 27.06.2019, 08:10

    Betrachtet man den Temperatur-Verlauf der Station Bantiger und Üetliberg (beide Stationen erhöht in unmittelbarer Nähe zur Stadt), so stellt man ein Maximum um Mitternacht und ein Minimum um 12Uhr. Es wäre schön, wenn Sie dieses Phänomen erklären könnten. Herzlichen Dank

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  9. Gerri, 27.06.2019, 08:07

    Ihr nennt es Hitzewelle, Rekordhitze und und. Tatsächlich heisst es Sommer, ganz einfach nur Sommer.

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    1. Esther, 27.06.2019, 09:55

      Ja, dass man es einfach "Sommer" nennt, haben sie schon im letzten Blog zum Besten gegeben. Mit einem für unsere Breitengrade "normalen" Sommer hat das jedoch nichts mehr zu tun. Ob man die aktuelle Hitze mag oder nicht, kann als Geschmackssache durchgehen, und über Geschmack soll man nicht streiten. Der kann auch durch die Hitze massiv geschädigt werden. Welche Konsequenzen die zunehmende Erwärmung aber hat, lassen Sie völlig ausser Acht. Stichwort Bondo/Permafrost. Ich wünsche weiterhin fröhliches Schwitzen.

    2. philippe, 27.06.2019, 11:39

      Herr Gerri, haben Sie den Artikel gelesen? Die heisseste Temperatur, die je gemessen wurde auf dem Säntis. Das ist nun mal speziell. Gestern ist vor mir eine Frau am Flughafen zusammengebrochen im Fluggastarm weil es so unerträglich heiss war. Die Klimaanlage schaffte es nicht den Meetingraum unter 30 Grad zu senken beim Kunden. Eine schwangere Frau konnte nicht die ganze Sitzung durchhalten. Das ist nicht "einfach Sommer".

    3. Andrej, 27.06.2019, 12:56

      Es nennt sich Hitzewelle und ja, es ist Sommer.

    4. Jimmy Cliff, 27.06.2019, 13:11

      Und wie lange gibt es auf dem Säntis schon eine Messstation? Wie lange gibt es den Säntis schon?

    5. MeteoSchweiz, 27.06.2019, 13:35

      Messbeginn Säntis 1.1.1864
      Eine schöne Übersicht über die Geologie des Alpsteins finden sie auf dieser Seite:
      http://www.geo-alpstein.ch/geologie_des_alpsteins

  10. Christoph Homburger, 27.06.2019, 05:23

    Kann man mit den auf dem Corvatsch in den vergangenen 2 Tagen mit mehr als 10 bis 11 Grad Celsius von einem neuen Allzeitrekord ausgehen ? Tolle überaus gute Berichte wie immer !

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    1. MeteoSchweiz, 27.06.2019, 05:50

      Besten Dank für den Hinweis. Die Station Piz Corvatsch hat gestern mit 13.3 Grad ebenfalls einen Rekord seit Messbeginn 1979 gehabt.

  11. Andy Burian, 27.06.2019, 02:44

    Unglaublich,

    Da frieren wir von Januar bis Mitte Juni, ich muss ständig Nachts heizen und dann wird es ein Mal kurz etwas wärmer, dem Sommer entsprechende Temperaturen, jammern alle.

    Wir haben fast Juli, Hochsommer, da wird es nun mal auch etwas wärmer.

    Mit freundlichen Grüßen,

    Andy Burian aus Langenbruck Baselland

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    1. J.E. Michel, 27.06.2019, 05:11

      Sie haben wohl vergessen, dass wir JUNI haben und die Hundstage sozusagen einen Monat zu früh stattfinden!!
      Übrigens war es vorher oft zu warm / zu trocken....

    2. Peter, 27.06.2019, 11:26

      Früher gingen wir von Basel nach Langenbruck skifahren.
      Der Wintersport ist dort seit Jahren tot. Und nun kommen sie und jammern, weil sie nachts heizen müssen!

    3. Nadja L., 27.06.2019, 14:16

      Die Hitze ist unerträglich aber ja, dass ist ja einfach "da wird es nun mal auch ETWAS wärmer ..."

    4. Andy Burian, 28.06.2019, 00:26

      Mister Peter, ich muss mich nicht verstecken.

      Wir haben fast sechs Monate lang nur gefroren.

      Sechs Monate.

      Ich stehe zu meiner Meinung.

      Und ich lebe seit beinahe 19 Jahren in Langenbruck, im Hinteren Dürstel, auf einer Höhe von 815m.

      Wenn der Schnee liegen bleibt und das ist gar nicht mal so selten, dann, auf den Zentimeter genau, immer an der gleichen Stelle.

      Wir hatten Schnee ohne Ende.

      Ich habe Schnee geschnäuzt, Tagelang.

      Mit freundlichen Grüßen von Andy Burian aus Langenbruck Baselland.

      Ich stehe zu dem was ich schreibe.

      Weil es die Wahrheit ist.

    5. Andy Burian, 28.06.2019, 00:40

      Ach ja und noch etwas,

      Ich liebe den Winter und habe Wärme überhaupt nicht gerne.

      Aber so ist das halt mit dem Sommer.

      Es wird warm, manchmal auch heiss.

      Doch das ist so etwas von Normal.

      Es ist leider Sommer.

      Liebe Grüße von Andy Burian aus Langenbruck Baselland.

      Ich verstecke mich nicht, ich stehe zu meiner Meinung.

      Liebe Grüße.

  12. Baur, 27.06.2019, 00:50

    Frage an MeteoSchweiz: Besonders extrem sind die Höhentemperaturen über Südfrankreich mit 29 Grad in rund 1500 Metern Höhe, in dieser Nacht von Mittwoch auf Donnerstag! Gab es das überhaupt schon einmal seit man in dieser Höhe die Temperaturen misst (850 hpa)?

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    1. MeteoSchweiz, 27.06.2019, 01:06

      Für Frankreich haben wir keine vollständigen Daten. Die Radiosondierung in Payerne mass heute Mittag 24.4 Grad auf 850 hPa. Das ist der 9. Höchste Wert seit Messbeginn 1948. Der Rekord stammt vom 31.7.1983 mit 26.2 Grad. Damals gab es auch an vielen Stationen Rekord-Temperaturen, welche noch heute unangetastet sind.

  13. Claudia Yvonne Menzi, 27.06.2019, 00:11

    Liebes MeteoSuisse-Team,

    Vielen herzlichen Dank für Ihre wunderbar lehrreichen und detaillierten Beiträge! Mich fasziniert das Wetter bereits seit ich ein kleines Mädchen war.
    Ihre App ist diejenige, die ich mit Abstand am meisten konsultiere. Mille mille grazie. <3 :-)

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  14. Filip Meier, 27.06.2019, 00:04

    Warum ist der Uetliberg eigentlich so heiss? ....und erreicht seine Höchsttemparatur um Mitternacht?

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    1. Manuel, 27.06.2019, 07:18

      das gleiche Phänomen heut und gestern Nacht im Rheintal, Wetterstation Vaduz. Bei Föhneinfluss müsste es doch im Tessin regnen und auch die Stationen Rheinaufwärts höhere Temperaturen registrieren?
      Vielen Dank, alle sehr spannend und informativ

    2. MeteoSchweiz, 27.06.2019, 09:39

      Wir haben momentan keine Föhnlage.

      Zum Temperaturverlauf auf dem Uetliberg: Die Messung wird auf dem Turm in 160 m über Boden gemacht. Hier geschieht die Abkühlung am Abend verzögert. Das Maximum wurde aber auch hier gestern am späten Nachmittag registriert.

  15. Nik, 26.06.2019, 23:02

    Super, wie Sie täglich interessante Erklärungen zum Wettergeschehen formulieren. Danke
    Mich würde interessieren, warum die Messstation auf dem Bantiger nahe bei Bern die höchsten Temparaturen um Mitternacht und die tiefsten um 12Uhr aufweist?

    Antworten

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    1. MeteoSchweiz, 27.06.2019, 00:32

      Wie kommen sie darauf? Der Bantiger hatte heute Morgen 23 Grad als tiefste Temperatur. Danach wurde es kontinuierlich wärmer und am Nachmittag wurden 29 Grad gemessen.

    2. Gabriele, 27.06.2019, 06:15

      Einverstanden. Schade dass die Frage nicht beantwortet wurde.

    3. Beat Ruefer, 27.06.2019, 07:39

      Liebe Meteoschweiz
      Ihre Frage: Wie kommen sie drauf ?
      Wenn man bei den aktuellen Temperaturen auf den Bantiger tippt bekommt man die Angabe zu der Frage von Nik.

    4. Lorenz Born, 27.06.2019, 08:19

      Ich verstehe die Frage von Nik. Es ist auffällig, dass die Temperaturkurve auf dem Bantiger anders verläuft als beispielsweise in Bern-Zollikofen. Wichtig ist, dass auf dem Bantiger die Temperatur auf 155 m über Grund auf dem Sendeturm gemessen wird, hingegen bei der Station in Zollikofen auf rund 2 m über Grund. So lässt sich m.M.n. der unterschiedliche Verlauf der Temperaturmaxima und -minima erklären.

    5. MeteoSchweiz, 27.06.2019, 09:45

      Zum Temperaturverlauf auf dem Bantiger: Die Messung wird auf dem Turm in 155 m über Boden gemacht. Hier geschieht die Abkühlung am Abend verzögert. Das Maximum wurde aber auch hier gestern am späten Nachmittag/frühen Abend registriert.

  16. Susanne S., 26.06.2019, 22:09

    Warum ist es weiter im Norden, in Deutschland, eigentlich noch heißer als in der Schweiz?

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    1. MeteoSchweiz, 26.06.2019, 22:38

      Für einzelne Stationen kann das verschiedene mikroklimatische Gründe haben. Aber im Allgemeinen ist es in derselben Luftmasse und in der gleichen (hier kontinentaler) Umgebung, jeweils an den tiefsten Stationen am heissesten. Die weiter nördlich liegenden Stationen in Deutschland und Frankreich sind teils nochmals etwa 100 bis 200 Meter tiefer als unsere Flachlandstationen, was zu den von Ihnen angesprochenen Unterschieden führen kann.

  17. Miguel Anjo, 26.06.2019, 22:05

    Why the temperature rsnge in Samedan is bigger than elsewhere? Max near 30 and min only 5 degrees. Other stations at similar altitude don't seem to have a so low minimal temperature.

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    1. Sarnia Bloke, 26.06.2019, 22:32

      Samedan is in a valley. The air in valleys cools down more quickly at night and warms up more quickly during the day than in places in more even terrain.

  18. stefan, 26.06.2019, 20:24

    Ich hatte das Gefühl heute hatte es bei uns im toggenburg auch sehr hohe taupunkttemperaturen
    Die Grafik würde mich ebenfalls interessieren
    Vielen Dank für die super Arbeit.

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    1. MeteoSchweiz, 26.06.2019, 20:38

      Den Verlauf des Taupunktes beispielsweise für Ebnat-Kappel können Sie gerne auf unserer Webseite nachschauen. Hier der Link dazu:
      https://www.meteoschweiz.admin.ch/home/messwerte.html?param=messwerte-taupunkt-10min&station=EBK

  19. H.Ryser, 26.06.2019, 20:01

    Wieso sind auf der App die Temperatur Grafiken so weit auseinander? Alle 2 bis 4 Grad werden angezeigt. Ich fände es praktischer wenn 1er Abstände wären dann müsste man die min / max Temperatur nicht schätzen. Danke für Ihre Antwort!

    Antworten

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    1. MeteoSchweiz, 26.06.2019, 20:22

      Besten Dank für Ihr Interesse an unserer App und ihrem Input. Das Ganze ist eine Frage der optimalen Lesbarkeit. Wir werden ihren Vorschlag intern an die zuständige Stelle weiterleiten.

    2. T. Frei, 26.06.2019, 21:50

      Toll wäre, wenn man die Temperatur-Grafik für einen bestimmten Ort anklicken könnte und dann die Grafik in viel feinerem Diagramm dargestellt bekäme. Allenfalls sogar in 0.5-Grad-Stufen. Jahreszeit angepasst müsste das Diagramm bestimmte Temperaturbereiche ja gar nicht anzeigen (welche eh nicht vorkommen).
      Auch eine zeitlich feinere Einteilung wäre super.

    3. MeteoSchweiz, 26.06.2019, 22:10

      Besten Dank, wir geben die Inputs gerne weiter.