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Kalter April

29. April 2021, 12 Kommentare
Themen: Klima

Der April 2021 war im landesweiten Mittel der kälteste der letzten 20 Jahre, im Oberengadin sogar der kälteste seit über 30 Jahren. Polarluft und anhaltende Bisenlagen brachten beidseits der Alpen viele Frosttage. Zudem fiel im April in der ganzen Schweiz bis gegen Monatsende wenig Niederschlag, dies nach einem bereits niederschlagsarmen März. Als Kehrseite zur Niederschlagsarmut zeigte sich der April überdurchschnittlich sonnig.

Neben der Kälte brachte der April überdurchschnittlich viel Sonnenschein. Foto: Stephan Bader
Neben der Kälte brachte der April überdurchschnittlich viel Sonnenschein. Foto: Stephan Bader

So kalt wie lange nicht mehr

Im landesweiten Mittel lag die Apriltemperatur bei 2,9 °C oder 1 °C unter der Norm 1981−2010. Landesweit letztmals kälter war der April 2001 mit 2,2 °C. Er lag 1,7 °C unter der Norm.

Im Oberengadin lag der diesjährige April knapp 2 °C unter der Norm. Hier muss man bis in die 1980-er Jahre zurückgehen, um auf einen kälteren April zu treffen. Demgegenüber bewegte sich die Apriltemperatur in anderen Gebieten im Bereich der Norm 1981−2010, zum Beispiel im Tessin, im Wallis oder in der Westschweiz.

Vergrösserte Ansicht: Abb. 1: Die Apriltemperatur in der Schweiz seit Messbeginn 1864. Der rote Punkt zeigt den aktuellen April (2,9 °C). Die rote Linie zeigt das 30-jährige gleitende Mittel. Die grüne Linie zeigt die Norm 1981−2010 (3,9 °C).
Abb. 1: Die Apriltemperatur in der Schweiz seit Messbeginn 1864. Der rote Punkt zeigt den aktuellen April (2,9 °C). Die rote Linie zeigt das 30-jährige gleitende Mittel. Die grüne Linie zeigt die Norm 1981−2010 (3,9 °C).

Milder Monatsbeginn

Die milden und sonnigen Verhältnisse von Ende März blieben auch während der ersten beiden Apriltage erhalten. Am 1. April registrierten einzelne Messstandorte die zweit- bis vierthöchste Tagesmaximum-Temperatur für das erste Aprildrittel. An vielen Messstandorten war es für das erste Aprildrittel einer der zehn höchsten Werte seit Messbeginn.

Das höchste Tagesmaximum auf der Alpennordseite gab es in Basel mit 24,8 °C. Es war hier das vierthöchste Tagesmaximum im ersten Aprildrittel seit Messbeginn 1897. Auf der Alpensüdseite meldete Locarno-Monti mit 26,5 °C das höchste Tagesmaximum. Auch hier war es das vierthöchste Tagesmaximum im ersten Aprildrittel seit Messbeginn 1936.

Die grosse Kälte

Bereits am 3. April brachte eine Nordostströmung auf der Alpennordseite zehn bis zwölf Grad kühlere Verhältnisse. Auf der Alpensüdseite stiegen die Höchstwerte mit Nordföhn nochmals auf 20 bis 22 °C. Ein vom Atlantik nach Europa reichendes Hoch brachte am 4. und 5. April erneut sonnige Verhältnisse.

Am 6. und 7. April war dann die Schweiz fest im Griff von Polarluft aus Nordwesten. Die Tiefstwerte sanken in den Tieflagen beidseits der Alpen verbreitet auf -3 bis -6 °C. Sowohl in Tieflagen als auch in den Bergen und im Jura wurden an einzelnen Messstandorten mit 40 bis 60-jährigen Messreihen der tiefste, zweit- oder dritttiefste Aprilwert registriert. An zahlreichen weiteren Standorten mit 40 bis 60-jährigen Messreihen war es einer der zehn tiefsten Aprilwerte.

Auf der Alpennordseite war die Kälte begleitet von Schneeschauern bis in tiefe Lagen. Südlich der Alpen lachte dank Nordföhn oft die Sonne.

Anhaltend kalt

Nach dem Polarluftvorstoss führten häufige Bisenlagen bis über die Monatsmitte hinaus kühle Luft aus Nordosten zur Alpennordseite. Die Nachttemperatur sank auch in den tiefen Lagen oft unter den Gefrierpunkt. Zur Monatsmitte wurde die Schweiz zudem aus Norden von einem Schwall Höhenkaltluft überquert. Auf der Alpensüdseite fiel Schnee bis in tiefere Lagen. So ergab sich verbreitet eine kalte Periode von mindestens 14 Tagen.

An mehreren Messstandorten zeigte sich, dass letztmals die Aprilmonate 2003 oder dann 1997 – auf der Alpensüdseite 1998 – eine 14-Tagesperiode mit ähnlich tiefen oder noch tieferen Minimumtemperaturen brachten. In La-Chaux-de-Fonds im Jura war es vom 4. bis am 17. April mit einem mittleren Minimum von -3,7 °C sogar die kälteste 14-Tagesperiode seit über 40 Jahren. Hier lieferte letztmals der April 1977 eine 14-Tagesperiode mit einem tieferen mittleren Minimum.

Viele Frosttage

Die Periode mit anhaltend tiefen Nachttemperaturen brachte in den tiefen Lagen der Alpennordseite verbreitet zwischen 8 und 15 Frosttage (Temperaturminimum auf 2 m Höhe unter 0 °C). Am Muldenstandort Aadorf-Tänikon in der Ostschweiz, bekannt für tiefe Temperaturen, waren es 17 Frosttage. Die Aprilnorm 1981−2010 liegt in den tiefen Lagen der Alpennordseite zwischen 1 und 5 Frosttagen.

In den tiefen Lagen der Alpensüdseite wurden 4 bis 9 Frosttage registriert. Es gab aber auch Standorte ohne Frosttage, wie Lugano und Locarno-Monti. Die Aprilnorm 1981−2010 liegt in den tiefen Lagen der Alpensüdseite zwischen 0 und 3 Frosttagen.

Ähnlich viele oder mehr Frosttage im April gab es in den tiefen Lagen beidseits der Alpen letztmals im Jahr 1997, gebietsweise auch im Jahr 2003.

Häufige Bise

Die häufige Bise trug auf der Alpennordseite auch tagsüber oft zum kühlen April-Eindruck bei. Genève-Cointrin registrierte 131 Bisenstunden mit einem Stundenmittel von 20 km/h oder mehr. Seit Beginn der automatischen Messungen 1981 gab es in Genf nur in den Aprilmonaten 1997 mit 142 Stunden und 1982 mit 149 Stunden häufiger Bise mit einem Stundenmittel von 20 km/h oder mehr.

In Zürich-Kloten waren es 65 Bisenstunden mit einem Stundenmittel von 20 km/h oder mehr. Hier brachte einzig der April 1984 mit 95 Stunden häufiger Bise mit einem Stundenmittel von 20 km/h oder mehr.

Sonnig und mild

Die seit dem 6. April anhaltend kühle Periode ging erst am 21. April mit zunehmendem Hochdruckeinfluss aus Nordwesten zu Ende. Auf der Alpensüdseite blieb die Tagesmittel-Temperatur vom 6. bis am 21. April durchwegs unter der Norm 1981−2010. Die Alpennordseite profitierte vom 9. bis am 11. April von einer Föhnphase mit verbreitet überdurchschnittlicher Tagesmittel-Temperatur.

Ab dem 22. April stiegen die Tageshöchstwerte beidseits der Alpen auf 18 bis 20 °C. Bis am 25. April erreichten die Höchstwerte auf der Alpennordseite bis 23 °C, auf der Alpensüdseite und im Wallis bis 24 °C. Dazu gab es viel Sonnenschein, im Westen, im Wallis und im Süden ab dem 22., in den übrigen Gebieten ab dem 23. April.

Wenig Niederschlag

Bis am 26. April fiel verbreitet wenig Niederschlag. Im Wallis gab es regional nur 5 % der Norm 1981−2010 oder weniger. In vielen Gebieten der Schweiz erreichten die Niederschlagssummen bis am 26. April weniger als 30 % der Norm.

Vor allem auf der Alpensüdseite hielt die Niederschlagsarmut seit März an. Lugano registrierte im März nur 6,5 mm Niederschlag. Im April waren es bis am 26. nur 37.5 mm. Im Durchschnitt fallen in Lugano im März und April zusammen 236 mm. In diesem Jahr waren es vom 1. März bis am 26. April weniger als 20 % der März-April Norm.

Viel Sonnenschein

Obwohl der April zumindest auf der Alpennordseite wegen der kühlen Nächte und der häufigen Bise vielleicht als eher unfreundlich empfunden wurde, lieferte er mit verbreitet 110 bis 120 % der Norm überdurchschnittlich viel Sonnenschein. In der Westschweiz, im Wallis und auf der Alpensüdseite erreichte die Sonnenscheindauer gebietsweise über 130 % der Norm.

Da bereits der März mit verbreitet 130 bis 140 % der Norm reichlich Sonnenschein brachte, reichte es für die beiden Monate zusammen lokal für einen Spitzenplatz: Am Messstandort Genève-Cointrin war es die dritt- bis viertsonnigste März-April Periode seit Messbeginn 1897.

Vergrösserte Ansicht: Abb. 4: Die März-April Sonnenscheindauer in Genf seit Messbeginn 1897 in % zur Norm 1981−2010. Der violette Balken zeigt den Unsicherheitsbereich für die aktuelle März-April Periode. Die schwarze Linie zeigt das 30-jährige gleitende Mittel. Die Norm 1981−2010 liegt bei 318 Stunden.
Abb. 4: Die März-April Sonnenscheindauer in Genf seit Messbeginn 1897 in % zur Norm 1981−2010. Der violette Balken zeigt den Unsicherheitsbereich für die aktuelle März-April Periode. Die schwarze Linie zeigt das 30-jährige gleitende Mittel. Die Norm 1981−2010 liegt bei 318 Stunden.

Kälte bremste Weiterentwicklung der Vegetation

Die ersten Kirschbäume blühten Ende März und Anfang April vor der Kältewelle mit einem Vorsprung von etwa 2 Wochen auf die Vergleichsperiode 1981−2010. Während den etwas milderen Tagen vom 9. bis 11. April und ab dem 20. April wurden weitere blühende Kirschbäume beobachtet. Der Vorsprung gegenüber der Vergleichsperiode ging dabei auf eine Woche zurück. Die tiefen Nachttemperaturen führten bei vielen Kirschbäumen zu Frostschäden, denn offene Kirschenblüten ertragen höchstens Temperaturen von rund -2 °C. Je tiefer die Temperaturen und je länger die Frostwirkung anhält, umso mehr Blüten und Fruchtknoten sterben ab. Bei den Birnbäumen blühte ein kleinerer Teil der Bäume vor den Frostnächten, während blühende Apfelbäumen meist erst ab dem 20. April beobachtet wurden, nur noch wenige Tage vor dem mittleren Blühdatum.

Blühender Löwenzahn wurde im Tessin Mitte März und auf der Alpennordseite ab Ende März mit 12 Tagen Vorsprung auf das Mittel beobachtet. Wenige Tage später konnte blühendes Wiesenschaumkraut beobachtet werden, dessen Blüte sich aufgrund der tiefen Temperaturen jedoch leicht verzögerte und nur einen Vorsprung von 6 Tagen aufwies.

Die Blattentfaltung und das Grün werden der Wälder ging in diesem Jahr langsamer vonstatten als im letzten Jahr. Die Lärchen trieben ihre Nadeln ab Ende März und Anfang April, die Hälfte der Beobachtungen konnten als früh bis sehr früh eingeordnet werden, die andere Hälfte als normal. Bei Birken und Vogelbeeren erstreckten sich die Beobachtungen aus tiefen Lagen über den ganzen Monat April und wurden meist zu einem normalen Zeitpunkt beobachtet (für diese beiden Arten gilt die Vergleichsperiode 1996−2020). Im selben Zeitraum entfaltete die Rosskastanie ihre Blätter, ebenfalls zu einem normalen Zeitpunkt. Ab Mitte April wurden erste Winter- und Sommerlinden grün und in der letzten Aprildekade konnten die erste grüne Buchen beobachtet werden. Alle diese Daten der Blattentfaltung liegen in einem mittleren zeitlichen Rahmen. Der Unterschied im Vergleich zum letzten Jahr ist gross, denn damals wurden die Wälder zwischen dem 10. und 20. April bis in Höhenlagen von 1000 m sehr schnell grün.

Vergrösserte Ansicht: Abb. 5: Spätblühende Kirschensorten und erhöhte Lagen waren in diesem Jahr ein Vorteil, um den Schäden der Frostnächte zu entgehen (Hornussen am 25. April). Foto: Regula Gehrig.
Abb. 5: Spätblühende Kirschensorten und erhöhte Lagen waren in diesem Jahr ein Vorteil, um den Schäden der Frostnächte zu entgehen (Hornussen am 25. April). Foto: Regula Gehrig.

Der definitive Bericht zum April 2021 ist ab dem 11. Mai 2021 in der Rubrik Klimaberichte verfügbar.

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Kommentare (12)

  1. Urs Elber, 06.05.2021, 13:09

    Wärmere resp. kältere Temperaturen sind ein wichtiger Indikator für die nötige Heizenergie, aber nicht nur. Sind die Temperaturen wärmer aber es windet dafür mehr und stärker (was wohl oft zutrifft), kann trotzdem gleich viel oder sogar mehr Heizenergie verbraucht werden. Ein heisser Tee kühlt auch schneller ab, wenn man draufbläst...

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  2. Henk Jörg, 02.05.2021, 07:37

    Guten Tag ihr fleißigen Meteorologen. Seit Jahren genieße ich und lerne durch eure Blogs und Berichte. Von Text, zu Grafik zu Fotos. Ganz wunderbar! Vielen Dank!

    Dies Jahr entwickelt sich gefühlt ähnlich kalt und ungemütlich wie 2019. Könnt ihr das bestätigen? 2020 konnte ich bereits in der letzten April Woche die ersten Kilos Honig vom Bien holen (zugegeben auch ungewöhnlich früh). Dieses Jahr bin ich meilenweit davon entfernt, was mich doch sehr an das Kalte 2019 erinnert. Ein sehr, sehr schlechtes Honigjahr, dem nach einen zumeist kalten April ein eklig kalter Mai folgte...

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    1. MeteoSchweiz, 03.05.2021, 14:07

      Guten Tag Henk Jörg

      Vielen Dank für Ihren Kommentar.
      In den Tieflagen der Alpennordseite unter 1000 m ü. M. war folgende Abweichung der ersten vier Monate zur Norm 1981-2020 messbar:
      Januar 2021: +0.2 °C | Januar 2019: -0.4 °C
      Februar 2021: +2.9 °C | Februar 2019: +2.2 °C
      März 2021: +0.2 °C | März 2019: +1.7 °C
      April 2021: -0.9 °C | April 2019: +0.5 °C

      => über die ersten vier Monate betrachtet war das Jahr 2021 in den Tieflagen der der Alpennordseite mit einer Abweichung von ca. +0.6 °C leicht über der Norm 1981-2010. Das Jahr 2019 begann etwas wärmer als 2021 (ca. +1.0 °C) aber im Vergleich zum sehr warmen Jahresbeginn 2020 (+2.5 bis 3.0 °C) sind sowohl 2019 wie auch 2021 relativ betrachtet deutlich kühler.

      Wie die einzelnen Jahre der Vergangenheit an den Messstationen von MeteoSchweiz verliefen finden Sie hier: https://bit.ly/3eTrmVb

      Freundliche Grüsse
      MeteoSchweiz

  3. Marlen, 01.05.2021, 08:55

    GutenTag ans Meteoteam😊danke für die interessanten Blogs jeden Tag!👍 Ich freue mich auf den Regen es ist ein segen für menschen, tiere und der natur!! Früher hat es immer einen kurzen Regenschauer gegeben leider😢 in der heutigen zeit nicht mehr! Wünsche allen ein schönes Wochenende! Freundliche grüsse...

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  4. verena, 30.04.2021, 22:07

    Jetzt haben Sie doch tatsächlich auf der Foto von Stephan Bucher - erstaunlicherweise auf einem einzigen Baum vereint; Ovid muss sich wohl getäuscht haben in diesem Punkt - Baucis und Philemon übersehen ... Ein paar Haustiere scheinen sie erst noch um sich zu haben. So viele Gesichter vereint dieser Baum ;)
    Kommt davon, wenn Sie, sehr geehrte Meteos, ihre Blogs so anschreiben wie denjenigen von heute.
    Gemütliches Regenwochenende allen Ab- und Ausspannfreudigen - and to everyone beyond.

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  5. Mike, 30.04.2021, 08:02

    Warum arbeiten Sie mit der Vergleichsperiode 1981-2010, und nicht mit dem aktuelleren 30-Jahresmittel 1991-2020? Oder wann ist welche Anpassung fällig? Grüsse

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    1. Thomas, 30.04.2021, 12:16

      Das würde au mich brennend interessieren. Wann wir diese Vergleichsperiode angepasst oder warum ist nun genau diese Periode als Vergleichsperiode ideal. Wer entscheidet dies?

    2. MeteoSchweiz, 30.04.2021, 12:25

      Grüezi Mike

      Zur Einführung der neuen Normperiode 1991-2020 hat MeteoSchweiz im vergangenen März einen ausführlichen Beitrag veröffentlicht:

      https://www.meteoschweiz.admin.ch/home/aktuell/meteoschweiz-blog/meteoschweiz-blog.subpage.html/de/data/blogs/2021/3/was-ist-eigentlich-normal-beim-klima---von-referen.html

      Freundliche Grüsse
      MeteoSchweiz

    3. Alan, 02.05.2021, 11:32

      Mich würde viel mehr interessieren, warum Meteo Schweiz nicht mit eine Norm arbeitet die uns herauslesen lässt, um wie viel wärmer unser Frühling geworden ist seit Beginn des Industriezeitalters. Im Hinblick auf die Anstrengungen die wir machen müssen um die Ziele des Pariser Abkommens zu erreichen, ist alles andere irreführend.

    4. MeteoSchweiz, 03.05.2021, 14:20

      Guten Tag Alan

      Für die Einordnung des Wettergeschehens, z.B. in den Monatsbulletins, verwendet MeteoSchweiz nach Vorgaben der Weltorganisation für Meteorologie (WMO) die aktuellste Normperiode (1981-2010 und ab 1.1.2022 die Normperiode 1991-2020 – siehe https://bit.ly/3nHipC2)

      Für die Darstellung der langjährigen Klimaentwicklung verwendet MeteoSchweiz hingegen gemäss Vorgabe der WMO nach wie vor die Norm 1961‒1990 oder z.T. auch die vorindustrielle Referenzperiode.
      Die Entwicklung der Frühjahrstemperaturen in der Schweiz wurde im letzten Frühjahrsbulletin umfassend beschrieben: https://bit.ly/2RoohEw

      Freundliche Grüsse
      MeteoSchweiz

  6. Dieter Neth, 30.04.2021, 00:40

    Wir hatten Mitte April hier in Trimbach etwa an zehn Tagen hintereinander Frost, nicht nur Bodenfrost, was auch unserem Aprikosenbaum zu viel wurde. Nur eine Handvoll Früchte haben überlebt. Dass März und vor allem April sehr sonnig waren kann ich allerdings ganz ohne Messgeräte anhand des Blütenansatzes der Kakteen erkennen, die bereits auf dem Balkon stehen. Die meisten dieser Pflanzen benötigen für Blütenknospen kalte Nächte und viel Sonne, am besten jeden Tag, den ganzen Tag.
    Der März war allerdings hier bei uns wohl orographiebedingt nicht gerade besonders trocken, zusammen mit dem sehr feuchten Januar hat das erste Jahresdrittel nun etwa 330 mm Regen und Schnee gebracht, was sich an der recht guten Wasserführung des vom Bölchen herunterkommenden Dorfbaches ablesen lässt.

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  7. Max Hansen, 29.04.2021, 20:59

    So gemein, jetzt hat sich der April so viel Mühe gemacht und bringt die Temperaturen wieder einmal etwas runter. Und was passiert? Jetzt wirft man ihm vor zu trocken zu sein. Man kann’s nie allen recht machen. :)

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