Inhaltsbereich

Extreme Niederschlagsarmut

16. August 2022, 66 Kommentare
Themen: Klima

In der Periode von Mai bis Mitte August fiel in der Schweiz regional so wenig Regen wie nie in den letzten 140 Jahren. In der Westschweiz fehlte gebietsweise die Regenmenge von fast zwei normalen Sommermonaten. Die Normalisierung könnte Monate dauern.

Verdorrte Wiese.
Vertrocknete Grasflächen sind die typischen Folgen von anhaltender Regenarmut. Foto: Stephan Bader

Extrem wenig Regen im Westen

Die ausgeprägte Niederschlagsarmut zieht sich in der Schweiz schon über mehr als drei Monate hin. Besonders betroffen ist die Westschweiz. Hier erreichte die Regensumme vom 1. Mai bis zum 14. August im regionalen Mittel nur die Hälfte der Norm 1991–2020. Das ist für diese Periode die geringste Niederschlagsmenge in den letzten 140 Jahren und die zweitgeringste seit Messbeginn 1864.

Rekordtemperatur

Zum extremen Regenmangel gesellte sich eine extrem hohe Temperatur. Die Schweiz erlebte den zweitwärmsten Mai, den zweitwärmsten Juni und den viertwärmsten Juli seit Messbeginn 1864. In Genf zeigte sich die Periode vom 1. Mai bis 14. August 2022 ebenso warm wie im legendären Hitzesommer 2003. In diesen beiden Jahren lag die Temperatur 1 °C höher als in allen übrigen Vergleichsperioden seit Messbeginn.

Die anhaltende Wärme oder auch Hitze trieb die Verdunstung enorm an. In der Gesamtbetrachtung des grössten Regenmangels der letzten 140 Jahre und der Rekord-Temperatur seit Messbeginn ist es also durchaus gerechtfertigt, in der Westschweiz von einer Jahrhundert-Dürre zu sprechen.

Der Regenmangel im Vergleich

In der Periode vom 1. Mai bis zum 14. August fiel in der Westschweiz aktuell so wenig Regen wie nie in den letzten 140 Jahren. In der Nordostschweiz war die Periode vom 1. Mai bis am 14. August letztmals im Jahr 2018 niederschlagsärmer. Derart tiefe Werte wie 2022 und 2018 wurden in der Nordostschweiz seit mehr als 60 Jahren nicht mehr erreicht.

Auf der Alpensüdseite war die Periode vom 1. Mai bis am 14. August letztmals 2006 und 2003 regenärmer. Über die ganze Messperiode betrachtet zeigte sich die Periode vom 1. Mai bis am 14. August auf der Alpensüdseite immer wieder ähnlich regenarm oder auch regenärmer.

Nord- und Mittelbünden verzeichnete in der Periode vom 1. Mai bis am 14. August im bekannten Trockensommer 2018 deutlich weniger Regen als aktuell. Über die ganze Messperiode betrachtet ist die aktuelle Regenarmut vom 1. Mai bis am 14. August in Nord- und Mittelbünden kein besonderes Ereignis.

Wann kommt die Normalisierung?

In den ausgeprägten Trockensommern 2015 und 2018 hat sich in der Schweiz die Wasserbilanz (Summe aus Niederschlag (positiv) und Verdunstung (negativ)) regional erst gegen Jahresende oder sogar erst im Folgejahr normalisiert. In der Westschweiz fehlt momentan die Regenmenge von fast zwei normalen Sommermonaten. Es benötigt also einige Monate mit überdurchschnittlichen Niederschlagsmengen, um das aktuelle Defizit auszugleichen. Die Niederschläge der nächsten Tage können nur die obersten Bodenschichten etwas von der Trockenheit entlasten.

Was bringt die Zukunft?

In den Klimaszenarien der Schweiz CH2018 ist die zunehmende Sommertrockenheit ein zentrales Thema. Langfristig wird die mittlere Niederschlagsmenge in den Sommermonaten in der Schweiz abnehmen und die Verdunstung zunehmen. Die Böden werden trockener, es gibt weniger Regentage, und die längste niederschlagsfreie Periode dauert länger. Generell sind Gebiete im Westen und Süden der Schweiz stärker vom möglichen Niederschlagsrückgang betroffen als solche im Osten. Mit fortschreitendem Klimawandel nimmt die Tendenz zur Trockenheit weiter zu. Gegen Ende des Jahrhunderts könnte eine Trockenheit, wie sie bisher ein bis zwei Mal in zehn Jahren auftrat, jedes zweite Jahr vorkommen.

Zunehmende Sommertrockenheit ist in der Schweiz bereits heute ein wichtiges Thema. Neben mehreren Dürreereignissen in den letzten 20 Jahren lässt sich ein klarer Trend zu mehr Trockenheit erkennen. Die Wasserbilanz im Sommerhalbjahr hat sich von rund 50 mm Wasserüberschuss in den 1980-er Jahren auf etwa 100 mm Wasserdefizit heute verschoben. Diesen Trend zu mehr Trockenheit bestätigen auch die Daten zum Bodenwasser im obersten Meter Boden. Es hat im Zeitraum 1981–2020 um etwa 20 mm oder gut 5 % abgenommen − je nach Datensatz auch mehr.

Weiterführende Informationen

Trockenere Sommer

Klimaszenarien CH2018, gratis Download

MeteoSchweiz ist offen für einen respektvollen Onlinedialog und freut sich über Ihre Kommentare und Fragen. Bitte beachten Sie dabei unsere Netiquette. Haben Sie bitte auch Verständnis dafür, dass kein Recht auf die Publikation eines Kommentares besteht und dass wir über die Freischaltpraxis keine Korrespondenz führen. Kontaktformular

Kommentare (66)

  1. radu, 17.09.2022, 14:26

    How is the status now at the start of September? Did it really take months for the water levels to get back to normal?
    I was around a few lakes in the last week and they all looked close to full capacity.

    Antworten

    Antworten auf radu

    * Pflichtfelder

    Vielen Dank für Ihren Beitrag. Jeder Beitrag wird von der Redaktion geprüft, bevor er freigeschaltet wird. Das kann eine gewisse Zeit dauern.

    Besten Dank für Ihr Verständnis

    Ihren Beitrag konnte leider nicht übermittelt werden. Probieren Sie es später erneut.

    Besten Dank für Ihr Verständnis

    1. MeteoSchweiz, 19.09.2022, 13:36

      Grüezi Radu

      Es geht um die Differenz Niederschlag-Verdunstung (Wasserbilanz). Betrachten Sie dazu auf unserer Webseite die Entwicklung des "standardized precipitation index (SPEI)":
      https://www.meteoswiss.admin.ch/home/climate/swiss-climate-in-detail/climate-indicators/drought-indices.html?param=waterbalanceanomality&station=gve
      Klicken Sie auf: "SPEI: Water balance anomaly" und dann auf "3 months".

      Freundliche Grüsse
      MeteoSchweiz

    2. radu, 28.09.2022, 14:34

      Thank you, very useful statistic

  2. Urs Dupont, 02.09.2022, 07:32

    @Emma: Dumme Sprüche bringen gar nichts. Bitte unterlassen Sie das, nur weil Ihnen ein Kommentar nicht passt. Danke.

    Antworten

    Antworten auf Urs Dupont

    * Pflichtfelder

    Vielen Dank für Ihren Beitrag. Jeder Beitrag wird von der Redaktion geprüft, bevor er freigeschaltet wird. Das kann eine gewisse Zeit dauern.

    Besten Dank für Ihr Verständnis

    Ihren Beitrag konnte leider nicht übermittelt werden. Probieren Sie es später erneut.

    Besten Dank für Ihr Verständnis

  3. Urs Dupont, 29.08.2022, 07:23

    In typischer Manier suchen Sie immer wieder ganz spezifische Daten, die beweisen sollen, wie schlimm es mit Hitze und Trockenheit sei. Dabei unterschlagen Sie, dass es auch viele Gegenden, z. B. die Zentral- und auch grosse Teile der Ostschweiz gibt, wo der Sommer weitgehend normal war und wo nicht ansatzweise etwas von Trockenheit zu sehen ist und wo die landwirtschaftlichen Erträge sogar massiv überdurchschnittlich sein werden, wie mir viele Bauern bestätigten. Nicht zuletzt deshalb, weil wir heute etwas mehr vom Wachstumsgas CO2 in der Luft haben, als noch vor 100 bis 200 Jahren. Warum berichten Sie nicht auch mal über die positiven Seiten von mehr CO2 und versuchen zu quantifizieren, was z.B. 10 Mia. Tonnen mehr CO2 für die Reflexion der langwelligen Wärmeabstrahlung bzw. die Wärmebilanz der Erde bzw. die Temperaturen bedeuten statt einfach nur diffuse Hysterie zu schüren?

    Antworten

    Antworten auf Urs Dupont

    * Pflichtfelder

    Vielen Dank für Ihren Beitrag. Jeder Beitrag wird von der Redaktion geprüft, bevor er freigeschaltet wird. Das kann eine gewisse Zeit dauern.

    Besten Dank für Ihr Verständnis

    Ihren Beitrag konnte leider nicht übermittelt werden. Probieren Sie es später erneut.

    Besten Dank für Ihr Verständnis

    1. MeteoSchweiz, 30.08.2022, 09:42

      Grüezi Herr Dupont

      Wir unterschlagen gar nichts. Im Blogartikel steht: Über die ganze Messperiode betrachtet ist die aktuelle Regenarmut vom 1. Mai bis am 14. August in Nord- und Mittelbünden kein besonderes Ereignis.

      Freundliche Grüsse
      MeteoSchweiz

    2. Armand, 30.08.2022, 16:17

      In der Westschweiz erleben wir eine Dürreperiode ohnegleichen.

    3. Urs Dupont, 31.08.2022, 06:50

      @MeteoSchweiz: Herzlichen Dank, dass Sie doch noch meine Beiträge publiziert haben und auch für den Hinweis, dass in vielen Gegenden diese Trockenheit, die sicher etwas überdurchschnittlich war, etwas ganz normales ist. Der Grund dafür ist aber weniger die Klimaerwärmung als vielmehr die Tatsache, dass es den ganzen Sommer tagsüber überdurchschnittlich oft wolkenlos war bzw. wir sehr viele Sonnenstunden geniessen konnten. Dies führt zwangsläufig dazu, dass es in einigen Gegenden überdurchschnittlich warm und trocken war.

      Was mir fehlte (und ich als Unterschlagung bezeichnete), ist der Hinweis, dass es in CH und auch ausserhalb viele Regionen gibt, die rein gar nichts von der Trockenheit spürten, weil es immer wieder schön regelmässig regnete.

      Auch die andere Anregung, endlich mal aufzuzeigen, wie sehr die etwas erhöhte CO2-Konzentration (im Vergleich zu vielen anderen Faktoren) Einfluss auf die Temperaturen hat, bleibt wohl in alle Ewigkeit hier und in allen Medien ein Tabuthema.

    4. MeteoSchweiz, 31.08.2022, 08:43

      Grüezi Herr Dupont

      Der Einfluss der erhöhten CO2-Konzentration auf die Temperatur im Vergleich zu vielen anderen Faktoren wird umfassend in den IPCC-Berichten dargelegt. Die Aussagen dieser Berichte sind regelmässig in den Medien zu finden.

      Freundliche Grüsse
      MeteoSchweiz

    5. Emma, 01.09.2022, 12:01

      @Dupont, ach,haben sie etwas schlechte Laune und das MeteoTeam bekommt das jetzt zu spüren, aber aber ... Emma

    6. Urs Dupont, 02.09.2022, 07:26

      Sorry, liebe MeteoSchweiz Leute, dies ist die Standard-Antwort die ich seit Jahren auf meine ganz konkrete Frage erhalte und trotz intensivem Suchen in den IPCC Reports nicht ansatzweise eine nachvollziehbare Berechnung weder dort noch in irgend einem Medien zu finden ist, nämlich die Antwort, was es brächte, wenn wir morgen 10 Mia. Tonnen weniger CO2 produzieren würden. Warum bringen Sie nicht einfach hier mal eine überschaubare Zusammenfassung und einen konkreten Link, wo diese Rechnung präsentiert wird? Vielen Dank.

    7. MeteoSchweiz, 02.09.2022, 11:57

      Grüezi Herr Dupont

      Im IPCC Bericht AR6 WGI Technical Summary wird eingehend diskutiert, welchen Einfluss verschiedene CO2-Emmissionsszenarien (RCP Szenarien) auf die globale Temperatur haben. Schauen Sie sich die Berechnungen für das RCP 2.6 an (umgehend eingeleitete Senkung der Emissionen auf praktisch Null).
      https://www.ipcc.ch/report/ar6/wg1/downloads/report/IPCC_AR6_WGI_TS.pdf

      Freundliche Grüsse
      MeteoSchweiz

    8. Urs Dupont, 06.09.2022, 17:03

      Meine Fragen zum aufgeführten Link war ev. etwas zu provokativ formuliert und deshalb nicht publiziert worden. Ich versuche sie nochmals etwas sachlicher zu formulieren:
      Um Klimamodelle entwickeln zu können, braucht es doch einige Grundwerte, welche entweder in der Realität oder an Modellen gemessen oder berechnet werden.
      1. eher einfache Frage: Wie stark erhöht sich die CO2 Konzentration, wenn x Mia. CO2 in die Atmosphäre kommen?
      2. Wie hoch ist heute bei aktueller CO2 Konzentration die Energiemenge, welche infolge Reflexion der langwelligen Wärmeabstrahlung auf die Erde zurückfällt?
      3. Wie verändert dies heute bereits Wärmebilanz / globale Temperaturen der Erde?
      4. Wie ist die Abhängigkeit obiger Werte, wenn sich die CO2-Konzentration ändert?
      Es wäre sehr hilfreich, wenn diese Fragen möglichst konkret (nicht mit einem Dokument) und einigermassen nachvollbar beantwortet würden. Nur so könnte - wie bei Medikamenten - Aufwand und Wirksamkeit gegenübergestellt werden. Vielen Dank.

    9. MeteoSchweiz, 07.09.2022, 13:16

      Guten Tag Herr Dupont

      Es ist hier nicht der Platz, um die umfangreiche Thematik CO2-Konzentration, Wärme-/Energiebilanz und globale Temperaturänderung zu diskutieren. Bitte stellen Sie Ihre Fragen über unser Kontaktformular. Die Fragen werden an unsere Experten weitergeleitet: Wir werden Ihnen die Antworten direkt zustellen.
      https://www.meteoschweiz.admin.ch/home/formulare/kundendienst.html

      Freundliche Grüsse
      MeteoSchweiz

    10. Urs Dupont, 08.09.2022, 22:45

      Geschätzte MeteoSchweiz-Mitarbeiter
      Zuerst ein grosses Dankeschön, dass meine kritischen Fragen zugelassen wurden und Sie immer wieder auf gutes Datenmaterial hingewiesen haben.
      Ich werde es mir überlegen, mich an den Kundendienst zu wenden. Obwohl es äusserst wichtig wäre, den Einfluss des CO2 auf die Temperaturen nachvollziehbar zu quantifizieren, frage ich mich auf Grund meiner 50-jährigen Erfahrung, ob dies - abgesehen von sehr vagen Schätzungen - überhaupt möglich ist. Oder ist es ev. bestens möglich oder sogar gemacht worden, aber es bestätigt sich, was wir mal mit einem eher primitiven Experiment festgestellt haben, dass der Einfluss nur marginal ist?
      Jedenfalls ist es äusserst unklug, Billionen für die CO2-Vermeidung auszugeben und zu riskieren, dass sich damit am Klima wenig bis gar nichts ändern wird. Sehr viel klüger wäre es möglicherweise, diese Billionen für Investitionen zu verwenden, die der Menschheit helfen, besser mit Wetterturbulenzen und Klimaveränderungen umzugehen

  4. Richard, 28.08.2022, 19:15

    Noch ist eine Normalisierung weder in Sicht noch garantiert. Die Tendenz zur weiteren Verschärfung der Lage ist unbestritten. Irgendwann geht es an das Existenzielle. Wo ist die Ursache? Ist es das CO2? - Dürre und Regen werden in der Bibel oft thematisiert. Hosea 4 zeigt Zusammenhänge auf, die heute kaum noch beachtet werden. Man sollte sie trotzdem kennen, zumal wir es nicht mit einem lokalen, sondern mit einem kontinentalen und aussergewöhnlichen Phänomen zu tun haben.

    Antworten

    Antworten auf Richard

    * Pflichtfelder

    Vielen Dank für Ihren Beitrag. Jeder Beitrag wird von der Redaktion geprüft, bevor er freigeschaltet wird. Das kann eine gewisse Zeit dauern.

    Besten Dank für Ihr Verständnis

    Ihren Beitrag konnte leider nicht übermittelt werden. Probieren Sie es später erneut.

    Besten Dank für Ihr Verständnis

  5. Ronny, 23.08.2022, 14:08

    Kann man irgendwo nachschauen, wie viele Hitzetage dieses Jahr in den 7-8 grössten Städte der Schweiz es bereits gegeben hat und ein vergleich zu den vergangenen Jahren hat?

    Antworten

    Antworten auf Ronny

    * Pflichtfelder

    Vielen Dank für Ihren Beitrag. Jeder Beitrag wird von der Redaktion geprüft, bevor er freigeschaltet wird. Das kann eine gewisse Zeit dauern.

    Besten Dank für Ihr Verständnis

    Ihren Beitrag konnte leider nicht übermittelt werden. Probieren Sie es später erneut.

    Besten Dank für Ihr Verständnis

    1. MeteoSchweiz, 24.08.2022, 18:00

      Grüezi Ronny

      Die aktuellen Hitzetage kann man aus den aktuellen Temperaturmessungen herauslesen, z.B. für Zürich:
      https://www.meteoschweiz.admin.ch/home/messwerte.html?param=messwerte-lufttemperatur-10min&station=SMA&chart=day

      Die Anzahl Hitzetage der vergangenen Jahre sind hier zu finden, z.B. für Zürich:
      https://www.meteoschweiz.admin.ch/home/klima/schweizer-klima-im-detail/klima-indikatoren.html?filters=HEATD_1864-today_JJA&station=sma

      Freundliche Grüsse
      MeteoSchweiz

    2. Urs Dupont, 04.09.2022, 06:37

      Gute Statistiken. Interessant zu sehen, dass für Zürich ab 1940 das gleitende Mittel der # Hitzetage sehr rasch (innerhalb von nur 7 Jahren) von 2 auf 10 Tage anstieg und dann bis 1980 auf 1 Tag zurückgegangen ist, was mit anderen Statistiken übereinstimmt, dass zwischen ca. 1947 und 1980 die Temperaturen stark rückläufig waren (Bodenseegfröni Feb. 1963!). Dies obwohl auch in dieser Zeit die CO2-Konzentration stark zugenommen hat. So erklärt sich auch, warum noch anfangs der 70er Jahren (als Student persönlich miterlebt) die "Wissenschaft" vor einer neuen drohenden Eiszeit warnte und wir an der ETH Zürich Modellversuche machten, ob mit «CO2 in die Atmosphäre pumpen», eine Klimakatastrophe verhindert werden könnte, was sich aber wegen der äusserst geringen Wirkung des CO2 als nicht machbar erwies. Notabene: Im Vergleich zu 1947 sind es heute beim gleitenden Mittel "nur" gerade 3 Hitzetage mehr und der Anstieg der # Hitzetage war diesmal viel langsamer als in den 40er Jahren!
      https://www.meteoschweiz.admin.ch/home/klima/schweizer-klima-im-detail/klima-indikatoren.html?filters=HEATD_1864-today_SUHAYR&station=sma

  6. D. Keller, 23.08.2022, 12:19

    Ist die Periode 1. Mai bis 14. August eine "genormte" Periode die weltweit angewendet wird? Oder wurde diese zufällig für den Blog rausgepickt?

    Antworten

    Antworten auf D. Keller

    * Pflichtfelder

    Vielen Dank für Ihren Beitrag. Jeder Beitrag wird von der Redaktion geprüft, bevor er freigeschaltet wird. Das kann eine gewisse Zeit dauern.

    Besten Dank für Ihr Verständnis

    Ihren Beitrag konnte leider nicht übermittelt werden. Probieren Sie es später erneut.

    Besten Dank für Ihr Verständnis

    1. MeteoSchweiz, 23.08.2022, 16:45

      Guten Tag

      Die Periode 1. Mai bis 14. August wurde gewählt, weil ab dem 15. August 2022 in der Schweiz die ersten mehrtägigen flächigen Niederschläge seit Anfang Juli einsetzten und die Periode Mai bis Mitte August 2022 extrem warm war (hohe Verdunstung). Die Periode richtet sich also nach dem Ereignis.

      Freundliche Grüsse
      MeteoSchweiz

    2. D. Keller, 25.08.2022, 17:37

      @MeteoSchweiz: Danke für die Antwort. Hätte man die willkürliche Periode also um 2-3 Tage verlängert, hätte man keinen (regionalen) Rekord vermelden können.
      Mit geografischer und zeitlicher Beliebigkeit/Begrenzung, ist die Rekordfindung natürlich fast unendlich. Solche Nachrichten sind dann eher Booulevardunterhaltung statt neutrale fachliche oder wissenschaftliche Information.

    3. Urs Dupont, 30.08.2022, 07:09

      Danke, Herr Keller. Sie treffen den Nagel auf den Kopf. Statt gute Wetterprognosen zu liefern, konzentrieren sich heute die meisten Meteorologen darauf, die ganze Welt und alle möglichen Perioden abzusuchen, um neue "Hitze-, Trocken-, Niederschlagsrekorde", etc. zu vermelden. Hinzu kommt auch ein unglaublicher Alarmismus, weit im Voraus zu Wetterereignisse, die dann meistens nicht halb so schlimm sind und selbst die Formulierungen dienen primär dazu, Panik und Hysterie zu verbreiten. Aber die Frage, wie sehr z.B. 10 Mia. Tonnen zusätzliches CO2 das Klima beeinflussen, bzw. wie stark andere Einfüsse (Wolkendecke, direkte Abwärme, die Bevölkerungsexplosion, etc.) das Klima beeinflussen, wird ignoriert, meistens sogar nur schon kritische Fragen zu stellen, fällt hier und in fast allen Medien der Zensur zum Opfer. Aber genau diese Frage wäre absolut zentral, um entscheiden zu können, ob Billionen investiert werden sollen, um etwas CO2 zu vermeiden oder ob es nicht bessere Ideen gäbe.

    4. Ludwig, 30.08.2022, 22:16

      Die Leugnung der anthropogenen Klimaerwärmung nimmt immer skurrilste Formen.

  7. Steiner Joachim, 22.08.2022, 10:14

    Haben gestern Abend (21.8.22) um ca. 22 Uhr im Tessin wie auf einer Perlen- Schnur aufgereiht ca. 20 nicht blickende Objekte von West nach Ost sich schnell bewegend, beobachtet. Dann plötzlich verschwand der ganze Schwarm hinter einem dünnen Wolkenband und ward nicht mehr gesehen. ???

    Antworten

    Antworten auf Steiner Joachim

    * Pflichtfelder

    Vielen Dank für Ihren Beitrag. Jeder Beitrag wird von der Redaktion geprüft, bevor er freigeschaltet wird. Das kann eine gewisse Zeit dauern.

    Besten Dank für Ihr Verständnis

    Ihren Beitrag konnte leider nicht übermittelt werden. Probieren Sie es später erneut.

    Besten Dank für Ihr Verständnis

    1. MeteoSchweiz, 23.08.2022, 12:10

      Grüezi Herr Steiner

      Die Sternschnuppen der Perseiden zeigen sich zwischen dem 17. Juli und 24. August 2022. Ihren Höhepunkt erreichten sie jedoch vom 12. auf den 13.08.2022. Ihre Beobachtung ist astronomischer Natur. Bitte wenden Sie sich z.B.an das astronomische Institut der Uni Bern. https://www.aiub.unibe.ch/

      Freundliche Grüsse
      MeteoSchweiz

    2. M.K., 24.08.2022, 09:37

      Es handelt sich wahrscheinlich um Starlink-Satelliten des Herrn Musk.

      https://tv.telebaern.tv/telebaern-news/starlink-satelliten-lassen-bernerinnen-und-berner-abends-staunen-147609232

  8. Michael, 21.08.2022, 09:32

    Sehr geehrte LeserInnen -
    wie Sie bin ich durch den Klimawandel betroffen, bestürzt über gewisse Veränderungen, die meinem Lebensraum Qualitäten nehmen, die ich sehr liebe.
    Dennoch möchte ich das Wort "Klimawandel" ersetzen duch "Veränderung" - vor allem deswegen, weil er viel zu kurz greift.
    Es geht längst nicht nur um Temperatur und Niederschlag - um Wetterereignisse: Das was wir "Natur" nennen ist ein hochkomplexes System, wo alles, jeder Organismus, mit dem anderen interagiert - und mit den klimatischen Bedingungen. Und diese wiederum auch mitbeeinflusst.
    Der Mensch hat ein äusserst begrenztes und rudimentäres Verstehen der Vorgänge - und auch nur da, wo sie genügend sichtbar werden. Deshalb führt es aus meiner Sicht zu keinen "Verbesserten Veränderungen" wenn der Mensch aus seiner Begrenztheit (aber ausgestattet mit technologischen Möglichkeiten, die seinen Wirkungs-Begriffshorizont weit übersteigen) wieder einmal einzugreifen versucht.
    Das aus meiner Sicht einfachste und zuverlässigste Mittel gegen die Veränderung lautet: WENIGER. Weniger von allem was wir tun, was wir zu benötigen glauben - weniger.
    Statt schon wieder eine Armada von Massnahmen loszutreten, deren Konsequenzen wir - wie immer - nicht abschätzen können, die aber einen immer grösseren Teil des Gesamtlebensraumes beeinträchtigen.
    So einfach das Rezept, so schwierig ist es umzusetzen, weil es gegen unsere Konditionierung läuft, die besagt "mehr ist besser". Dennoch: Vielleicht kommen wir dagegen an, bevor uns das Wasser bis zum Hals steht.
    Ich bedanke mich für Ihre Aufmerksamkeit und dem Team von MeteoSchweiz für seine engagierte Wissensvermittlung und die damit eine große Bandbreite von Menschen und Ansichten erreichen die sich klimatisch betroffen fühlen.

    Antworten

    Antworten auf Michael

    * Pflichtfelder

    Vielen Dank für Ihren Beitrag. Jeder Beitrag wird von der Redaktion geprüft, bevor er freigeschaltet wird. Das kann eine gewisse Zeit dauern.

    Besten Dank für Ihr Verständnis

    Ihren Beitrag konnte leider nicht übermittelt werden. Probieren Sie es später erneut.

    Besten Dank für Ihr Verständnis

    1. David, 23.08.2022, 10:09

      Auf den Punkt gebracht. Danke.

  9. Matt Schwartz, 19.08.2022, 10:54

    Geschätzte Damen und Herren von MeteoSchweiz,

    nach Lektüre Ihres Blogbeitrags und der zugehörigen Diskussion bin ich kräftig verwirrt.

    Im Beitrag oben schreiben Sie: "Zunehmende Sommertrockenheit ist in der Schweiz bereits heute ein wichtiges Thema. Neben mehreren Dürreereignissen in den letzten 20 Jahren lässt sich ein klarer Trend zu mehr Trockenheit erkennen." Entsprechendes besagt m.E. auch die Abb. 4 im Blogbeitrag.

    In Ihrer Reaktion auf den Leser Timo schreibt MeteoSchweiz (17.08.2022, 09:18) hingegen: "Grüezi Timo...Zu Frage c: In der Schweiz ist kein signifikanter langfristiger Trend (Messbeginn bis heute) bei der sommerlichen Niederschlagssumme (Juni-August) feststellbar. Auch für das Sommerhalbjahr (April bis September) zeigt sich kein signifikanter langfristiger Trend (Messbeginn bis heute)."

    Das sind zwei völlig gegensätzliche Aussagen; beide von MeteoSchweiz. Können Sie dies bitte näher erläutern?

    Danke vorab und freundliche Grüsse,
    Matt Schwartz

    Antworten

    Antworten auf Matt Schwartz

    * Pflichtfelder

    Vielen Dank für Ihren Beitrag. Jeder Beitrag wird von der Redaktion geprüft, bevor er freigeschaltet wird. Das kann eine gewisse Zeit dauern.

    Besten Dank für Ihr Verständnis

    Ihren Beitrag konnte leider nicht übermittelt werden. Probieren Sie es später erneut.

    Besten Dank für Ihr Verständnis

    1. MeteoSchweiz, 19.08.2022, 17:33

      Grüezi Herr Schwartz

      Die Aussagen im Blog betreffen zwei verschiedene Zeithorizonte. Der Trend zu mehr Sommertrockenheit bezieht sich auf die Episode der letzten 20 Jahre. Und da geht es vor allem um die starke Verdunstung als Folge der kräftig angestiegenen Sommertemperatur. Selbst bei gleichbleibenden Niederschlagsmengen führt die heute erhöhte Verdunstung zu mehr Sommertrockenheit, das heisst zu weniger Wasserverfügbarkeit im Boden.

      Betrachtet man die letzten 150 Jahre, haben sich Episoden mit niederschlagsärmeren und niederschlagsreicheren Sommern mehr oder weniger regelmässig abgewechselt. Deshalb ist über diese lange Zeit kein Trend bei den sommerlichen Niederschlagssummen festzustellen. Mehr dazu finden Sie auf unserer Webseite unter dem folgenden Link:
      https://www.meteoschweiz.admin.ch/home/klima/klimawandel-schweiz/temperatur-und-niederschlagsentwicklung.html

      Freundliche Grüsse
      MeteoSchweiz

    2. Ricardo, 19.08.2022, 17:35

      Die Niederschlagsumme kann insgesamt gleich bleiben (Niederschlag konzentriert auf wenige Tage) und gleichzeitig ein
      Trend zu längeren Dürreperioden erkennbar sein. Ich habe es so verstanden.

  10. JackyB67, 18.08.2022, 10:41

    Mich erstaunt, dass fast überall (Wohnsiedlungen, Grünflächen der Gemeinde, private Gärten) die Rasenflächen während der Hitzeperioden immer noch (so kurz) gemäht werden. Alles ist gelb, verdorrt. Wo nicht gemäht wurde, ist es noch schön grün. Solange man nicht mal solche Dinge erkennt und ändert, sehe ich echt Schwarz.

    Antworten

    Antworten auf JackyB67

    * Pflichtfelder

    Vielen Dank für Ihren Beitrag. Jeder Beitrag wird von der Redaktion geprüft, bevor er freigeschaltet wird. Das kann eine gewisse Zeit dauern.

    Besten Dank für Ihr Verständnis

    Ihren Beitrag konnte leider nicht übermittelt werden. Probieren Sie es später erneut.

    Besten Dank für Ihr Verständnis

    1. Martin, 23.08.2022, 22:45

      Ich könnte mir gut vorstellen, dass ein entsprechender Kommentar hier im Blog oder auch drüben bei den Kollegen von SRF Meteo zwei Wochen vor einem sich abzeichnen Ereignis spürbar helfen könnten.

    2. Urs Dupont, 07.09.2022, 06:11

      Ein guter Hinweis, aber aus eigener, langjähriger Erfahrung (ein grosser Teil meines Gartensitzplatzes ist Rasen, den ich alle 4 – 6 Tage kurz mähe) habe ich gemerkt, dass es für die braunen Flecken einen entscheidenden weiteren Grund gibt: Wenn die Sonne scheint, lassen die meisten Leute die Jalousien herunter (was sehr vernünftig ist) und stellen die einzelnen Blätter senkrecht. Dies hat zur Folge, dass vor allem um die Mittagszeit herum einzelne Flecken fast die «doppelte Ration» Sonne erhalten, einmal durch die direkten Sonnenstrahlen und dann noch durch diejenigen, die an den Jalousien reflektiert werden ... und genau diese doppelt besonnten Rasenflächen werden dann braun, während der Rasen dort, wo keine reflektierten Sonnenstrahlen hinkommen, schön grün bleibt. Erfolgreich korrigieren konnte ich es, indem ich die Jalousieblätter leicht schräg stellte. So gingen dann die reflektierten Sonnenstrahlen am Rasen vorbei und es gab nirgends mehr braune Flecken.

  11. A_User, 17.08.2022, 17:43

    Es wird nicht mehr lange dauern und wir können grossflächig die agave tequilana anbauen. Tequila aus der Schweiz!

    Antworten

    Antworten auf A_User

    * Pflichtfelder

    Vielen Dank für Ihren Beitrag. Jeder Beitrag wird von der Redaktion geprüft, bevor er freigeschaltet wird. Das kann eine gewisse Zeit dauern.

    Besten Dank für Ihr Verständnis

    Ihren Beitrag konnte leider nicht übermittelt werden. Probieren Sie es später erneut.

    Besten Dank für Ihr Verständnis

  12. Markus, 17.08.2022, 12:07

    Die ermittelten Daten sprechen Bände. Die Wissenschaft zeigt Fakten auf, die wir in der subjektiven Wahrnehmung als nahezu Normativ empfinden. Wer kennt schon die Gletschergrössen die noch vor wenigen Jahren geherrscht haben. Ich bewege mich oft in den Bergen und stelle unglaubliche Veränderungen fest. An der Seitenmoräne vom Gauligletscher sind in den vergangenen zwei Wochen 1,5 Meter Eis abgeschmolzen. Zudem sind an ausgesetzten Berghängen Risse und Spaltenbildungen im Fels und Schutt sichtbar, welche zukünftige Bergstürze in grösserem Ausmass ankündigen. Wenn Regen fällt entstehen Sturzfluten die weit über 2000 Höhenmeter über Berghänge runterdonnern. Ich kenne diese Ereignisse in dieser Anhäufung nicht aus meiner Lebenserfahrung und empfinde sie als bedrohlich. Die Daten von Meteoschweiz sind wertvolle, wissenschaftliche Grundlagen, die wir besser Heute ernst nehmen müssen und uns mal mit der Frage auseinandersetzen, wie wir in Zukunft mit den Herausforderungen umgehen können.

    Antworten

    Antworten auf Markus

    * Pflichtfelder

    Vielen Dank für Ihren Beitrag. Jeder Beitrag wird von der Redaktion geprüft, bevor er freigeschaltet wird. Das kann eine gewisse Zeit dauern.

    Besten Dank für Ihr Verständnis

    Ihren Beitrag konnte leider nicht übermittelt werden. Probieren Sie es später erneut.

    Besten Dank für Ihr Verständnis

    1. Jürre, 17.08.2022, 15:36

      Ja lieber Markus, Sie haben schon recht. Es ist auch langsam müssig bzw. langweilig, den Klimawandel "wegdiskutieren" zu wollen.
      Aber was mich gerade beim Thema Gletscher massiv stört - warum wird immer einfach als gegeben gesetzt, dass diese Gletscher da sein müssen? Warum stellt niemand die Frage "*warum* sind diese Gletscher überhaupt da?".
      Würden Menschen lange genug leben, dann würden diese auch "unglaubliche Veränderungen" feststellen, nämlich so, dass da plötzlich Eis und Gletscher sind, wo doch "schon immer" nur Fels oder gar grüne Wiese war.
      Bei all der Diskussion über Klimawandel sollte man einfach nicht ausser Acht lassen, dass die Gletscher der Alpen ein Überbleibsel aus der letzten Eiszeit sind, es ist keineswegs so, dass die dort "sein müssen".
      Was das für den Klimawandel bedeutet? Gar nichts. Aber "die Gletscher schmelzen" ist lediglich ein Zeichen für Veränderung. Es wird Zeit, sich auf diese Veränderung einzustellen und nicht endlos zu lamentieren.

    2. Daniel, 17.08.2022, 18:40

      Vielen herzlichen Dank - mir bricht es auch das Herz, zur Generation zu gehören, die der Natur den letzten Rest gibt. Der Herr weiter unten wird behaupten: Die Natur passt sich an. Ich frage: Etwa durch das massive Artensterben der letzten Jahrzehnte, durch das Verschwinden der Gletscher, dramatisches Vertrocknen und rasches, massenhaftes Absterben hundertjähriger Bäume, Fische, die auf dem Rücken im Rhein schwimmen. - Wie kann man nur so hartherzig sein und sein eigenes egoistisches Verhalten mit einer so irrsinnigen zynischen Erklärung rechtfertigen bzw. verharmlosen.

    3. Markus, 18.08.2022, 11:10

      Nun ja, ich möchte nochmals Stellung nehmen. Es ist nicht so, dass es Gletscher geben muss und ob ich in den Bergen Beobachtungen festhalte, hat für den globalen Prozess null Relevanz. Nur, ob es Menschen geben muss sei auch dahingestellt. Es gibt sie aber und ob es in unseren Breitengraden weiterhin noch lebenswerte Umstände geben wird, hängt sehr stark von unseren Handlungen ab. Sollte das Wasser in der Aare, in der Rohne usw. für Monate versiegen, werden auch sie, lieber Herr Jürre, weiterdenken müssen. Übrigens, in den Vorfeldern der zurückgezogenen Gletscher sind eine Vielzahl von Pionierpflanzen zu beobachten. Diese sind auch von klimatischen Bedingungen abhängig. Sie haben recht, das einzig sichere ist die Veränderung, da scheinen wir uns einig zu sein aber wo und welche gehen wir noch heute an?

    4. Urs Dupont, 04.09.2022, 07:14

      Zum Thema Gletscher: Während den zig Millionen von Jahren Erdgeschichte gab es die meiste Zeit weder Gletscher in den Alpen noch Eis an den Polkappen und weil wird kaum genauere Aufzeichnungen von Mio. von Jahren zurück haben, ist nicht auszuschliessen, dass sich das Klima früher zu gewissen Zeiten noch rascher verändert hat als gerade jetzt. Gesichert ist auch, dass wir nun (seit ca. 16'000 Jahren) in Richtung Warmzeit gehen. Deshalb wundere ich mich mehr darüber, dass wir erst jetzt wieder die Temperaturen haben, die es bereits mal vor ca. 6'000 Jahren gab (siehe Ötzi, Pässe, die erst jetzt wieder eisfrei werden, etc.).
      Was die Bergstürze und andere Naturkatastrophen / Extremereignisse betrifft, da war es früher eindeutig schlimmer und auch die Auswirkungen waren extrem viel grösser, obwohl wir deutlich weniger Menschen waren und weniger Siedlungen in den Gefahrenzonen gebaut wurden. Siehe z.B. Bergstürze von Goldau und Elm, beide passiert auf Grund von extremen Regenfällen!

  13. Sevzies, 17.08.2022, 11:39

    "Klimaoptimisten melden sich zu Wort: Der Rhein ist halbvoll!" (Titanic Magazin)
    Lustig ist es nicht.

    Danke für den spannenden und erschreckenden Artikel!

    Antworten

    Antworten auf Sevzies

    * Pflichtfelder

    Vielen Dank für Ihren Beitrag. Jeder Beitrag wird von der Redaktion geprüft, bevor er freigeschaltet wird. Das kann eine gewisse Zeit dauern.

    Besten Dank für Ihr Verständnis

    Ihren Beitrag konnte leider nicht übermittelt werden. Probieren Sie es später erneut.

    Besten Dank für Ihr Verständnis

  14. Steve Beyeler, 17.08.2022, 11:39

    Gesunde humusreiche und mit Vegetation bewachsene Böden trocknen viel weniger schnell aus und nehmen besonders viel mehr Wasser auf. Sowohl für trokckene als auch für nasse Perioden ist das die Lösung. Der Wald macht es vor. Ausser wenn zig Tonen schwere Forst-Maschinen den Boden verdichten und so die Wasseraufnahmefähigkeit drastisch minimieren, die Bodenorganismen schädigen und die enstehenden Pfützen in den Fahrspuren schädliche Organismen florieren. Die Landwirtschaft sollte mit Unterstützung dazu bewogen werden, die riesigen Flächen nicht tage und wochenlang nackt, karg und unbewachsen liegen zu lassen. So würde die Verdunstung gebremst und zugleich die Vergiftung reduziert. Mulchen schützt und Nährt. Agroforst (ein Schritt zur Permakultur-Agrarwirtschaft) ist die Lösung. Subventioniert bitte das Mal. Danke.

    Antworten

    Antworten auf Steve Beyeler

    * Pflichtfelder

    Vielen Dank für Ihren Beitrag. Jeder Beitrag wird von der Redaktion geprüft, bevor er freigeschaltet wird. Das kann eine gewisse Zeit dauern.

    Besten Dank für Ihr Verständnis

    Ihren Beitrag konnte leider nicht übermittelt werden. Probieren Sie es später erneut.

    Besten Dank für Ihr Verständnis

    1. Dani Lüdi, 17.08.2022, 22:48

      Sehr weiser Kommentar. Zudem sollte die Landwirtschaft vermehrt auf pfluglos umstellen, was der Speicherfähigkeit des Bodens nochmals zugute kommen würde. Feuchterer Boden dank Bodenbedeckung und lockereren Waldböden würde auch in Sommern ähnlich dem jetzigen wieder mehr Niederschläge erzeugen. Weniger nackte Böden treiben die Tagestemperaturen weniger hoch, die Folge sind etwas weniger starke Winde = weniger Austrocknung.

    2. Tina Siegenthaler, 20.08.2022, 14:57

      Danke für den Kommentar! Als Ergänzung: Boden möglichst ständig bedeckt halten ist z.B. mit Untersaaten oder Zwischenfrüchten (wenn sie denn nicht verdorren) interessant. Mulchwirtschaft kann hingegen zu erhöhter Lachgasbildung führen, wenn sie nicht entsprechend gehandhabt wird.

  15. Andi, 17.08.2022, 09:31

    Wenn solche Statistiken abgebildet werden sollten auch immer statistische Kennzahlen angegeben werden wie ANOVA, Standardabweichungen usw. Ansonsten sind Einzelereignisse schwierig zu deuten.

    Antworten

    Antworten auf Andi

    * Pflichtfelder

    Vielen Dank für Ihren Beitrag. Jeder Beitrag wird von der Redaktion geprüft, bevor er freigeschaltet wird. Das kann eine gewisse Zeit dauern.

    Besten Dank für Ihr Verständnis

    Ihren Beitrag konnte leider nicht übermittelt werden. Probieren Sie es später erneut.

    Besten Dank für Ihr Verständnis

    1. MeteoSchweiz, 17.08.2022, 12:58

      Guten Tag Andi

      Die Grafiken dienen einzig zur Illustration, wie gering der Niederschlag bzw. wie hoch die Temperatur im Vergleich zur gesamten Messreihe war. Dazu benötigt es keine weiteren statistischen Kennzahlen.

      Freundliche Grüsse
      MeteoSchweiz

  16. Gregor, 17.08.2022, 07:20

    Solche Steppenlandschaften kenne ich nur aus dem südlichen Gefilde. Aber der Klimawandel ist nun endgültig auch bei uns eingetroffen. Auch wenn das einige verniedlichen oder nicht wahrhaben wollen.

    Antworten

    Antworten auf Gregor

    * Pflichtfelder

    Vielen Dank für Ihren Beitrag. Jeder Beitrag wird von der Redaktion geprüft, bevor er freigeschaltet wird. Das kann eine gewisse Zeit dauern.

    Besten Dank für Ihr Verständnis

    Ihren Beitrag konnte leider nicht übermittelt werden. Probieren Sie es später erneut.

    Besten Dank für Ihr Verständnis

  17. Katharina B., 17.08.2022, 07:15

    Eine wirklich beunruhigende Entwicklung…da soll mal einer sagen es gäbe keinen Klimawandel…z.B wir haben noch NIE so viel helle Sandbänke am Untersee beim Bodensee gesehen wie dieses Jahr…und Boote die in Ufernähe im Trockenen liegen…und was das für die Fische heisst in all den Gewässern…schrecklich

    Antworten

    Antworten auf Katharina B.

    * Pflichtfelder

    Vielen Dank für Ihren Beitrag. Jeder Beitrag wird von der Redaktion geprüft, bevor er freigeschaltet wird. Das kann eine gewisse Zeit dauern.

    Besten Dank für Ihr Verständnis

    Ihren Beitrag konnte leider nicht übermittelt werden. Probieren Sie es später erneut.

    Besten Dank für Ihr Verständnis

    1. Urs Dupont, 07.09.2022, 06:40

      Den Klimawandel bestreitet ja praktisch niemand, denn den gibt es seit es die Erde gibt. Nicht nachvollziehbar bewiesen ist jedoch, dass es nun so schlimm sei wie nie zuvor und dass ausschliesslich das CO2 schuld sei. Ersteres lässt sich allein schon damit widerlegen, dass es früher mehr und schlimmere Hitzewellen und Trockenperioden gab. So soll mal in Gebieten der Schweiz während 11 Monaten kein Tropfen Niederschlag gefallen sein und Ende der 40er Jahre gab es z.B. in Zürich ähnlich viele Hitzetage wie diesen Sommer (siehe https://www.meteoschweiz.admin.ch/home/klima/schweizer-klima-im-detail/klima-indikatoren.html?station=sma&filters=HEATD_1864-today_JJA), die sich dann bis ca. 1980 auf einen Hitzetag (gleitendes Mittel) reduziert haben, obwohl auch in dieser Zeit die CO2-Konzentration stark zugenommen hat. Interessant ist auch, dass offensichtlich zu Ötzis Zeiten (also vor ca. 5500 - 6000 Jahren), die Gletscher noch mehr schrumpften als heute ... auch ohne anthropogenes CO2!

  18. Timo, 16.08.2022, 22:53

    Liebe MeteoSchweiz,
    drei Fragen zu dieser interessanten Übersicht:
    a) Wie wird die Verdunstung gemessen oder berechnet? Ich stelle mir vor, dass dies gar nicht so einfach ist, denn aus einem ohnehin schon trockenen Boden dürfte bei gegebener Temperatur weit weniger Wasser verdunsten als aus einem feuchten.
    b) Muss ein Regendefizit in diesem Falle tatsächlich vollumfänglich durch höhere Niederschläge im gleichen Umfang kompensiert werden, oder reicht schon weniger Regen, um Bodenfeuchte und Grundwasserpegel auf Normalwerte zu bringen?
    c) Sowohl Abb. 1 als auch Abb. 3A erwecken den Eindruck, dass seit Messbeginn ein langfristiger Trend zu feuchteren Sommern besteht. Trifft das zu? Könnten Sie einmal eine lineare Regression durch die Daten zeigen oder die Messwerte als Tabelle zur Verfügung stellen?
    Freundliche Grüsse

    Antworten

    Antworten auf Timo

    * Pflichtfelder

    Vielen Dank für Ihren Beitrag. Jeder Beitrag wird von der Redaktion geprüft, bevor er freigeschaltet wird. Das kann eine gewisse Zeit dauern.

    Besten Dank für Ihr Verständnis

    Ihren Beitrag konnte leider nicht übermittelt werden. Probieren Sie es später erneut.

    Besten Dank für Ihr Verständnis

    1. MeteoSchweiz, 17.08.2022, 09:18

      Grüezi Timo

      Zu Frage a: Es stehen nur wenige Messdaten zur Verdunstung zur Verfügung. Deshalb wird die Verdunstung in der Regel berechnet.

      Zu Frage b: Im Blogbeitrag geht es ausschliesslich um die Wasserbilanz und deren Ausgleich. Die Themen Bodenfeuchte und Grundwasser werden nicht diskutiert. Informationen zur Bodenfeuchte sind bei SwissSMEX erhältlich. Zum Grundwasser kann die Abteilung Hydrologie des BAFU Auskunft geben.

      Zu Frage c: In der Schweiz ist kein signifikanter langfristiger Trend (Messbeginn bis heute) bei der sommerlichen Niederschlagssumme (Juni-August) feststellbar. Auch für das Sommerhalbjahr (April bis September) zeigt sich kein signifikanter langfristiger Trend (Messbeginn bis heute). Mehr Informationen zu den letzten 40 Jahren gibt der Link "Trockene Sommer" unter "Weiterführende Informationen".
      Für eigene Berechnungen stehen die Niederschlagsdaten mehrerer Messstandorte auf der MeteoSchweiz-Webseite zur Verfügung.
      https://www.meteoschweiz.admin.ch/home/klima/schweizer-klima-im-detail/homogene-messreihen-ab-1864.html

      Freundliche Grüsse
      MeteoSchweiz

  19. Annette Junker, 16.08.2022, 21:28

    Gerne würde ich wissen, weshalb angesichts dieser Trockenheit nicht bauliche Massnahmen verordnet werden und im grösseren Stil, Gewässer renaturiert werden. Unter den baulichen Massnahmen: Versiegelung minimieren, bei Neubauten Regenwasser sammeln (in grossen Volumen) oder versickern zu lassen ….
    Wir brauchen ein rasches Umdenken und Handeln.
    Auf den Lägern bei Baden oberhalb des Schartenfels warnt eine grosse, braune Fläche Wald. Welche Prävention hat die örtliche Feuerwehr geplant?

    Antworten

    Antworten auf Annette Junker

    * Pflichtfelder

    Vielen Dank für Ihren Beitrag. Jeder Beitrag wird von der Redaktion geprüft, bevor er freigeschaltet wird. Das kann eine gewisse Zeit dauern.

    Besten Dank für Ihr Verständnis

    Ihren Beitrag konnte leider nicht übermittelt werden. Probieren Sie es später erneut.

    Besten Dank für Ihr Verständnis

  20. andrej, 16.08.2022, 18:51

    Traurig mit anzusehen wie wir in die Katastrophe laufen, jeder spricht darüber aber verzichten will keiner.

    Antworten

    Antworten auf andrej

    * Pflichtfelder

    Vielen Dank für Ihren Beitrag. Jeder Beitrag wird von der Redaktion geprüft, bevor er freigeschaltet wird. Das kann eine gewisse Zeit dauern.

    Besten Dank für Ihr Verständnis

    Ihren Beitrag konnte leider nicht übermittelt werden. Probieren Sie es später erneut.

    Besten Dank für Ihr Verständnis

  21. Daniel, 16.08.2022, 16:11

    Vielen herzlichen Dank für die Schrecken erregenden Fakten. Diese werden hoffentlich noch die letzten Klimakatastrophen-Leugner und -Verharmloser eines Besseren belehren. Wenn wir jetzt nicht handeln, werden künftige Generationen schrecklich leiden. Daher Verzicht auf fossile Brennstoffe und Fleisch - danke!

    Antworten

    Antworten auf Daniel

    * Pflichtfelder

    Vielen Dank für Ihren Beitrag. Jeder Beitrag wird von der Redaktion geprüft, bevor er freigeschaltet wird. Das kann eine gewisse Zeit dauern.

    Besten Dank für Ihr Verständnis

    Ihren Beitrag konnte leider nicht übermittelt werden. Probieren Sie es später erneut.

    Besten Dank für Ihr Verständnis

    1. Wolfgang, 17.08.2022, 14:24

      Jaja der Verzicht auf Fleisch wird das Klima retten. Bitte aufhören sowas zu glauben. Die Natur wird sich anpassen.
      Eine Frage, auch wenn sie leider hier Off Topic ist: Warum ist die Wettervorhersage speziell für die für Stadt Zürich immer schlechter, als das Wetter schlussendlich ist? Und zwar ist es praktisch immer wärmer, immer sonniger, immer regenärmer. Irgendwie hat es System ,zumindest beobachte ich es die letzten Jahre hinweg.

    2. MeteoSchweiz, 17.08.2022, 14:38

      @Wolfgang, Frage Wettervorhersage Zürich

      Bitte wenden Sie sich mit Ihrer Frage an unsere Prognose-Spezialisten. Verwenden Sie dazu unser Kontaktformular und geben Sie Ihre korrekte Email-Adresse an, damit unsere Prognose-Spezialisten Ihnen antworten können.
      https://www.meteoschweiz.admin.ch/home/formulare/kundendienst.html

      Freundliche Grüsse
      MeteoSchweiz

    3. Armand, 17.08.2022, 16:56

      @Wolfgang
      Ich weiss nicht, ob sich die Natur an eine so schnelle Erwärmung anpassen kann. Schlussendlich lebt ein Baum 300 Jahren (und nicht 10 oder 20). Diese Frage springt allerdings den klimatologischen Rahmen.

  22. Ricardo, 16.08.2022, 16:04

    Der Trend in den letzten Jahren ist also eindeutig und nicht besonders erfreulich. Umso sehr müssten wir uns rückblendend über die Ausnahme vom letzten Sommer freuen.

    Antworten

    Antworten auf Ricardo

    * Pflichtfelder

    Vielen Dank für Ihren Beitrag. Jeder Beitrag wird von der Redaktion geprüft, bevor er freigeschaltet wird. Das kann eine gewisse Zeit dauern.

    Besten Dank für Ihr Verständnis

    Ihren Beitrag konnte leider nicht übermittelt werden. Probieren Sie es später erneut.

    Besten Dank für Ihr Verständnis

    1. Emma, 18.08.2022, 11:19

      @Wolfgang, die Natur wird sich anpassen,das ist mir ein bisschen sauer aufgestossen! Die Vielfalt der Vögel und Fische und die Bienen nicht vergessen,dass würde mir sehr fehlen. Unser schöner Mischwald, nachher nur noch viele Eichen und ev. Tannen und alles ist wunderbar! Ich hoffe, wir können die Vielfalt, in der Schweiz erhalten, Emma

  23. herr_maler, 16.08.2022, 15:47

    Bin im Moment in Japan, und hier giesst es vor allem in Nordjapan, Hokkaido wie aus Kübeln, was aussergewöhnlich ist. Vor allem die Mengen, stellenweise 300-400mm in 12-24 Stunden. Und dies seit gut einer Woche.
    Hat das trockene Wetter über Europa hier einen Einfluss? Ich meine, die Hitze entzieht die Feuchtigkeit aus den Seen, Meere in den Himmel. Und es entlädt sich nun an anderen Ecken der Erde?

    Antworten

    Antworten auf herr_maler

    * Pflichtfelder

    Vielen Dank für Ihren Beitrag. Jeder Beitrag wird von der Redaktion geprüft, bevor er freigeschaltet wird. Das kann eine gewisse Zeit dauern.

    Besten Dank für Ihr Verständnis

    Ihren Beitrag konnte leider nicht übermittelt werden. Probieren Sie es später erneut.

    Besten Dank für Ihr Verständnis

  24. hampi, 16.08.2022, 15:01

    Guten Tag
    ich war heute morgen in Steinach, Kt. St Gallen ... der Bodensee war immer noch da ....
    sonnige Grüße aus der Ostschweiz

    Antworten

    Antworten auf hampi

    * Pflichtfelder

    Vielen Dank für Ihren Beitrag. Jeder Beitrag wird von der Redaktion geprüft, bevor er freigeschaltet wird. Das kann eine gewisse Zeit dauern.

    Besten Dank für Ihr Verständnis

    Ihren Beitrag konnte leider nicht übermittelt werden. Probieren Sie es später erneut.

    Besten Dank für Ihr Verständnis

    1. Gregor, 17.08.2022, 11:31

      Verniedlichen Sie alles was auf die Dauer unangenehm werden könnte?

    2. Felix, 17.08.2022, 14:50

      Ich bin auch häufig in Steinach. Ja, der Bodensee ist noch da, er hat viel zu wenig Wasser und er stinkt, wie ich es noch nie erlebt habe.

    3. sandra, 17.08.2022, 16:36

      laut einer anderen person in diesem blog-kommentar (katharina b.) liegen viele boote in ufernähe auf dem trockenen. schon mal überlegt, wieviele 1000 liter wasser in so einem grossen gewässer fehlen müssen, damit der pegel so sinkt?!
      apropos gewässer: wäre noch interessant, wenn man die pegel-stände von seen und den grossen flüssen direkt in der app sehen könnte. z.b könnte man bei "gefahren > seen" den pegel eintragen, der 1x pro woche aktuallisiert wird, oder bei starken änderungen auch öfters. theoretisch ist ein niedriger/hoher pegel auch eine gefahr, je nach dem wie stark ausgeprägt, oder wie schnell er sich ändert.

    4. Verena, 17.08.2022, 20:07

      HAHA!