Heisser August und heisser Sommer

30. August 2018, 50 Kommentare
Themen: Klima

Der drittwärmste August seit Messbeginn brachte zum Monatsbeginn eine der intensivsten zehntägigen Hitzewellen. Auf der Alpensüdseite erstreckte sich die Hitzeperiode sogar über 18 Tage. In einzelnen Gebieten blieb es bis gegen Monatsende extrem regenarm. Neben dem drittwärmsten August registrierte die Schweiz auch den drittwärmsten Sommer seit Messbeginn 1864. Heisser waren bisher nur der Sommer 2015 und der legendäre Hitzesommer Sommer 2003.

In Gipfellagen war es angenehm kühl. Monte Generoso mit MeteoSchweiz-Messstation, 11. August 2018. Foto: S. Bader.
In Gipfellagen war es angenehm kühl. Monte Generoso mit MeteoSchweiz-Messstation, 11. August 2018. Foto: S. Bader.

Fünfter sehr warmer Monat in Folge

Die Schweiz reitet auf einer Wärmewelle. Seit April erreichten alle Monate Temperatur-Spitzenplätze zwischen dem zweiten und fünften Rang. Der August belegt mit einem landesweiten Mittel von 16.0 Grad den dritten Rang seit Messbeginn 1864. Vergleichbar warm waren die Augustmonate 1992 mit 16.2 Grad, 1944 mit 15.8 Grad und 2009 mit 15.7 Grad. Weit über diesen Werten lag der legendäre Rekord-August 2003 mit seinen knapp 18 Grad im landesweiten Mittel.

Auf der Alpennordseite war es an einigen Messstandorten der zweitwärmste August seit Messbeginn 1864. Sehr deutlich kommt dies in den langen Messreihen von Zürich, Luzern, Meiringen, Bern und Basel zum Ausdruck. Die Alpensüdseite registrierte den dritt- oder viertwärmsten August seit Messbeginn.

Zehn Tage Hitze im Norden

Nördlich der Alpen setzte ab dem 30. Juli anhaltende Sommerhitze mit täglichen Höchstwerten von verbreitet über 30 Grad ein. Bis zum 6. August war die Schweiz fest im Griff eines Hochdruckgebiets über Europa. Zum Abschluss der Hitzepriode floss am 7. und 8. August aus Südwesten schwülheisse Luft zur Schweiz.

Die zehntägige Hitzewelle brachte in den tiefen Lagen der Alpennordseite eine mittlere Maximumtemperatur von 32 bis 34 Grad. Regional war es die dritt oder viert intensivste Zehntages-Hitzewelle seit Messbeginn, so in Basel, in Zürich und in Luzern. Letztmals heisser während zehn Tagen war es an diesen Messstandorten im Hitzesommer 2003 mit den Rekordwerten von 34 bis 37 Grad.

In Genf erreichte die intensivste Zehntageshitze 33.1 Grad. Das ist Rang sechs seit Messbeginn 1864. Der Hitzesommer 2015 brachte eine maximale Zehntageshitze von 34.5 Grad, Rang zwei in der Messreihe. Die Zehntages-Rekordhitze vom Sommer 2003 lag in Genf bei 36.5 Grad.

Alpensüdseite mit längerem Hitzestress

Auf der Alpensüdseite stieg die Tagesmaximumtemperatur lokal bereits ab dem 22. Juli regelmässig über 30 Grad. Die Hitzeperiode erstreckte sich über 18 Tage. Locarno-Monti zeichnete die dritt intensivste 18-tägige Hitzeperiode seit Messbeginn 1935 auf. Die mittlere Maximumtemperatur lag bei 32.6 Grad. Vergleichbar war die intensivste 18-tägige Hitzeperiode vom Sommer 2003 mit 32.8 Grad. Geringfügig heisser zeigte sich in Locarno-Monti die intensivste 18-tägige Hitzeperiode vom Sommer 2015 mit 33.1 Grad.

In Lugano erreichte die intensivste 18-tägige Hitzeperiode 30.7 Grad. Das ist Rang sechs seit Messbeginn 1864. Der Hitzesommer 2015 brachte eine maximale 18-Tages-Hitze von 31.7 Grad, Rang drei in der Messreihe. Die 18-Tage-Rekordhitze vom Sommer 2003 lag über 32 Grad.

Weniger heiss

Am 9. August wurde die Schweiz von einer Kaltfront mit Schauern und Gewittern erfasst. In der West- und Nordwestschweiz erreichten die Tageshöchstwerte 22 bis 28 Grad, in der Ostschweiz mit Föhn nochmals 32 bis 34 Grad. Die Alpensüdseite und das Wallis registrierten Höchstwerte um 30 Grad. Am 10. August gab es für die ganze Schweiz Linderung: Auf der Alpennordseite stiegen die Tageshöchstwerte verbreitet nur noch auf 21 bis 25 Grad, im Wallis und auf der Alpensüdseite auf 26 bis 29 Grad.

Hochdruckwetter mit Unterbruch

Vom 11. bis am 23. August bescherten europäische Hochdruckgebiete der Schweiz wieder überwiegend sonniges Sommerwetter. Bereits am 12. und dann ab dem 16. stieg die Tagesmaximum-Temperatur beidseits der Alpen wieder auf 27 bis 31 Grad, im Wallis und auf der Alpensüdseite auch bis 32 Grad.

Einen Schönwetter-Unterbruch gab es am 13. und 14. August. Feuchte Gewitterluft aus Südwesten brachte am 13. auf der Alpensüdseite verbreitet Tagessummen von 20 bis 30 mm. In den übrigen Gebieten schwankten die Mengen zwischen 1 und 30 mm. Lokal wurden auch 40 bis 50 mm registriert. Am 14. lieferte die anschliessende Nordwestströmung vor allem der Alpennordseite Regen. Das Wallis, die Alpensüdseite und Graubünden gingen vielerorts leer aus.

Temperatursturz im Norden

Eine Tiefdruckzone aus Nordwesten brachte am 24. und 25. August kühles und regnerisches Wetter in die Schweiz. Nördlich der Alpen und im Wallis erreichten die Tageshöchstwerte 15 bis 20 Grad. Die Schneefallgrenze sank auf rund 2000 m. Im Schutze der Alpen fiel auf der Alpensüdseite nur wenig Regen und die Tageshöchstwerte bewegten sich zwischen 25 und 29 Grad.

Mehrere Wasserhosen

Am Morgen des 26. wurden auf dem Bodensee, auf dem Zürichsee und auf dem Zugersee Wasserhosen beobachtet. Wasserhosen entstehen in der Schweiz bevorzugt im Spätsommer beziehungsweise im Frühherbst, wenn die Wassertemperatur der Seen noch hoch ist und kalte labil geschichtete Luft über die Wasserfläche streicht. Mehr zur Entstehung und zur Charakteristik von Wasserhosen ist im Wetterblog vom 26. August 2018 zu finden.

Regional anhaltend wenig Regen

In der West- und Nordwestschweiz sowie im Wallis fiel bis am 28. August gebietsweise extrem wenig Regen. Fahy im nordwestlichen Jura erhielt nur gerade 18 Prozent der Norm 1981‒2010. Im Gebiet zwischen Neuenburgersee und Genfersee waren es nur 20 bis 30 Prozent der Norm. Die Walliser Messstandorte Visp und Grächen registrierten bis zum 28. August nur rund 30 Prozent der Norm.

Vereinzelt traf die extreme Regenarmut auch andere Regionen. Bis am 28. August gab es auch an den Messstandorten Wynau und Chur nur rund 30 Prozent der Norm 1981‒2010.

Fruchtreife des Schwarzen Holunders an vielen Station so früh wie noch nie

Die Früchte von Bäumen und Sträuchern reiften mit den hohen Sommertemperaturen aussergewöhnlich schnell. Im Phänologischen Beobachtungsnetz wird die Fruchtreife der Vogelbeere, des Roten und Schwarzen Holunders beobachtet. Reife Früchte des Schwarzen Holunders gab es teilweise schon im Juli. Die meisten Stationen meldeten die Fruchtreife jedoch in der ersten Augusthälfte mit einem durchschnittlichen Vorsprung von 18 Tagen auf das Mittel (Beobachtungsbeginn 1996). An 16 von 36 Stationen, die bisher ihre Meldung geschickt haben, war es die früheste Fruchtreife seit Beobachtungsbeginn. Ganz ähnlich war es auch bei der Vogelbeere, bei der die Früchte 22 Tage früher reif waren als im Vergleich zur 30-jährigen Periode 1981‒2010. Auch der Beginn der Weinlese wird in diesem Jahr deutlich früher erwartet als normal.

Der Trockenstress führte bei vielen Bäumen zu einer frühzeitigen Blattverfärbung oder zu Blattverlusten. : Unter Trockenheit litten vor allem die Buchen, besonders häufig an Standorten mit geringmächtigen oder durchlässigen Böden. Auch bei andern Baumarten konnten Blattverfärbungen beobachtet werden, so zum Beispiel bei den Linden. Sie tragen in diesem Jahr zudem sehr viele Früchte, so dass sie mit ihrer hellen Farbe von weitem sehr gut sichtbar sind. Im Phänologischen Beobachtungsnetz meldeten bisher je eine Station die Blattverfärbung der Buche, der Rosskastanie und der Vogelbeere.

Blühende Herbstzeitlosen wurden im August vom Mittelland bis ins Engadin entdeckt, 11 Tage früher als im Mittel 1981‒2010.

Der definitive Bericht zum August 2018 ist ab dem 10. September 2018 in der Rubrik Klimaberichte verfügbar.
 

Drittwärmster Sommer

Die Schweiz registrierte nach dem viertwärmsten Frühling den drittwärmsten Sommer seit Messbeginn im Jahr 1864. Im landesweiten Mittel stieg die Sommertemperatur 2.0 Grad über die Norm 1981–2010. Heisser waren bisher nur der Sommer 2015 mit 2.3 Grad und der legendäre Hitzesommer Sommer 2003 mit 3.6 Grad über der Norm.

Häufung von extrem warmen Sommern

Der Sommer 2018 ist der dritte in kurzer Folge, welcher im landesweiten Mittel 15 Grad übersteigt. Vor der markanten Sommererwärmung ab den 1980-er Jahren stiegen nur die wärmsten Sommer über 13 Grad. In den letzten zwei Jahrzehnten gehörten Sommer mit einem landesweiten Mittel von 13 Grad und höher zum Standard. Aus heutiger Sicht vergleichsweise kühle Sommer mit einem landesweiten Mittel von 12 Grad oder tiefer, vor 1980 eine häufige Erscheinung, sind hingegen seit den 1990-er Jahren aus dem Sommerklima der Schweiz verschwunden. Die markante Zunahme der Sommerwärme ist eines der klaren Signale der laufenden Klimaänderung.

Alle Sommermonate deutlich zu warm

Der Sommer begann mit dem viertwärmsten Juni seit Messbeginn 1864. Im landesweiten Mittel übertraf der Juni die Norm 1981‒2010 um 2.0 Grad. Die Alpensüdseite, das Wallis und die Regionen Basel und Meiringen registrierten den drittwärmsten Juni seit Messbeginn 1864. Auf der Alpensüdseite lag der Temperaturüberschuss bei 2.1 bis 2.3 Grad, im Wallis bei 3 Grad, in Basel bei 2.1 Grad und in Meiringen bei 2.5 Grad im Vergleich zur Norm 1981‒2010.

Nach dem viertwärmsten Juni erreichte auch der Juli als fünftwärmster seit Messbeginn 1864 einen Spitzenplatz. Im landesweiten Mittel übertraf er die Norm 1981‒2010 um 2.0 Grad. Lokal wurde beidseits der Alpen auch der viertwärmste Juli seit Messbeginn verzeichnet, so zum Beispiel in Locarno-Monti, in Basel und in Luzern.

Zum Sommerabschluss registrierte die Schweiz den drittwärmsten August seit Messbeginn 1864. Die Monatstemperatur stieg 2.2 Grad über die Norm 1981‒2010. Auf der Alpennordseite war es an einigen Messstandorten der zweitwärmste, auf der  Alpensüdseite der dritt- oder viertwärmsten August seit Messbeginn. Der August brachte zum Monatsbeginn auf der Alpennordseite eine der intensivsten zehntägigen, auf der Alpensüdseite eine der intensivsten 18-tägigen Hitzewellen.

Anhaltend wenig Niederschlag

Der Sommer 2018 war ausgesprochen regenarm. Mit nur 63 Prozent der Norm 1981‒2010 fielen im landesweiten Mittel weit unterdurchschnittliche Regenmengen. Die schweizweite sommerliche Regenarmut belegt Rang 6 in der ab 1864 verfügbaren Messreihe. Landesweit ähnlich regenarm waren letztmals die Sommer 1983 und 1984.

Der Juni lieferte in einigen Gebieten nur 20 bis 40 Prozent der normalen Niederschlagsmengen. In den Zentral- und Ostalpen war es regional der zweit- bis fünft niederschlagsärmste Juni seit Messbeginn 1864. Die drei Messstandorte Braunwald, Kandersteg und Susch mit über 100jährigen Messreihen registrierten beim Niederschlag ein Juni-Rekorddefizit.

Der Juli war in weiten Gebieten der Schweiz sehr niederschlagsarm. Massiv war das Regendefizit lokal im östlichen Mittelland und entlang des östlichen Alpennordhangs mit Regensummen von nur 20 bis 30 Prozent der Norm. Vereinzelt waren die Werte auch tiefer. Auf der Alpensüdseite hingegen registrierten einzelne Gebiete Juli-Regensummen um 100 Prozent, in der Westschweiz sogar solche von 100 bis 140 Prozent der Norm 1981‒2010.

Der August brachte vor allem der West- und Nordwestschweiz sowie dem Wallis bis kurz vor Monatsende gebietsweise extrem wenig Regen. Einzelne Messstandorte registrierten bis am 28. August nur 20 bis 30 Prozent der Norm 1981‒2010. In der Nordschweiz unter 1000 m blieben die Augustsummen im Mittel unter 60 Prozent der Norm. Die Alpensüdseite erhielt im Mittel 85 Prozent der Norm.

Sommersonne regional im Rekordbereich

Alle drei Sommermonate präsentierten sich sehr sonnig. Genf registrierte mit 906 Sonnenstunden den sonnigsten Sommer seit Messbeginn 1897. Ähnlich sonnig mit knapp unter 900 Sonnenstunden war in Genf letztmals der Sommer 2003. Auch in Basel bewegte sich die Sommersonne im Rekordbereich. Bis am 29. August kamen 833 Sonnenstunden zusammen. Vergleichbar sonnig war in Basel der Rekordsommer 2003 mit 834 Sonnenstunden. Die Messreihe der Sonnenscheindauer reicht in Basel bis 1886 zurück.

In Lugano und Locarno-Monti war es der sonnigste Sommer in den seit 1959 homogenen Messreihen. Lugano registrierte über 860, Locarno-Monti über 870 Sonnenstunden. Der bisherige Rekordsommer 2003 blieb in Lugano unter 850, in Locarno-Monti unter 870 Sonnenstunden.

Im Juni erreichte die Sonnenscheindauer meist 120 bis 140 Prozent der Norm 1981‒2010. In Locarno-Monti war es mit 290 Stunden der drittsonnigste Juni in der seit 1959 homogenen Messreihe.

Der Juli brachte in der West- und Nordwestschweiz sowie im Mittelland eine Sonnenscheindauer von 130 bis 140 Prozent der Norm 1981‒2010. In der übrigen Schweiz lag sie zwischen 100 und 130 Prozent der Norm. Genf registrierte den zweitsonnigsten Juli seit Messbeginn 1897. In Locarno-Monti und Pully war es der sonnigste Juli in den ab 1959 homogen verfügbaren Messreihen.

Im August stieg die Sonnenscheindauer nördlich der Alpen auf 120 bis 130 Prozent der Norm 1981‒2010. Im Süden erreichte sie 110 bis 120 Prozent der Norm.

Der definitive Bericht zum Sommer 2018 ist ab dem 10. September 2018 in der Rubrik Klimaberichte verfügbar.

Weiterführende Informationen

Die Berichte zu den Sommermonaten Juni 2018 und Juli 2018:
Klimabulletin Juni 2018
Klimabulletin Juli 2018

Kommentare (50)

  1. Rocky, 19.09.2018, 14:58

    @Altherr
    1. Es ist nicht Ende September, sondern Mitte September.
    2. 25 Grad sind nicht total krank, sondern liegen innerhalb der normalen Bandbreite.
    3. Die bisher wärmsten September wurden in den Jahren 1949 und 1961 registriert. Lange ists her.
    4. Abkühlung für alle Hitzegeplagten ist in Sicht. Am Montag ist Schneefall bis 1800 Meter möglich. Und bereits am Wochenende wirds deutlich kühler.

    1. Altherr, 19.09.2018, 18:32

      @Rocky.. Egal ob Mitte oder Ende September auf die paar Tage kommts nicht an. Und nein es ist definitiv nicht normal. Egal ich meinte auch den Winter der auch schon 25 Grad hatte, an Heiligabend vor etwa 2 oder 3 Jahren. Und ob die Abkühlung kommt wage ich zu bezweiflen. Denn Petrus ist eh ein Obersofet und somit haben wir Winterfans in Sachen Wetter eh die Arschkarte gezogen und müssen froh sein wenn es mal unter 10 Grad mehr dürfen wir nicht mehr erwarten. Der Rest vom Jahr ist es dann so wie jetzt sprich die Sonne knallt stundenlang vom Himmel und es ist einfach nur beschissen heiss für mein Empfinden ganz zu schweigen dass der dumme Föhn auch noch mitmischt. 17 Grad und mehr sind jetzt nicht mehr normal.. das sagen sogar die Profis und die müssen es wissen

  2. Tambora, 18.09.2018, 16:30

    Gleich wie D. Keller in seinem Kommentar vom 12.9. interessiert auch mich die Frage, zu wieviel Prozent CO2 für die Erwärmung verantwortlich sein soll. Zwischen 51 und 99 Prozent liegen Welten.
    Ausserdem halte ich die Zeitspanne ab 1951 für zu kurz. So bleiben die warmen 1940er-Jahre aussen vor, und die Erwärmungskurve wird - wie gewünscht - steiler.

  3. Ueli, 14.09.2018, 13:23

    In einigen Kommentaren wurde gesagt, dass die Sonnenstrahlung in diesem Jahr besonders stark war. Das deckt sich mit meinen persönlichen Beobachtungen. Ich bin der Hitze im Mittelland einmal mit einer Wanderung über den Stallerberg nach Juf entflohen, wo es im Schatten mit 23° angenehm warm war - doch an der Sonne war auch dort die gefühlte Strahlung extrem!
    Meteoschweiz schreibt, dass die Strahlung seit den späten 70er Jahren zugenommen hat, weil die Ozonschicht in der Atmosphäre dünner geworden ist. M.W. wird die Strahlung nur an 4 Stationen in der Schweiz gemessen. Als Prognose habe ich die Zweitagesprognose des UV-Indexes gefunden sowie als Rückblick nach einigem Suchen die monatlichen Globalstrahlungsdaten in Watt / m2 (mit hohen Werten für Juni und Juli 2018).
    Es wäre schön, wenn Meteoschweiz die Zugänglichkeit dieser Daten weiter verbessern und sie besser erklären könnte, denn sie scheinen für unsere Gesundheit und z.B. für das Abschmelzen der Gletscher sehr wichtig zu sein.

  4. Domi93, 13.09.2018, 12:51

    Jetzt hoffen wir dass es ein Winter gibt mit viel Schnee (auch im Flachland), und mit kalten Temperaturen Tagesmaximum um die -8°C.

    So dass jeden Tag die Sonne scheint

    1. Dora, 17.09.2018, 09:31

      Wow das wäre schön, ein richtiger Winter. Ich hoffe mit Ihnen.......

    2. Lars, 18.09.2018, 12:29

      Kälter als die Temperaturen, die wir jetzt haben, brauchts gar nicht zu werden. Auch Schnee unterhalb von 2500 müM ist vollkommen überflüssig. Gibt nur Chaos und davon haben wir mehr als genug.

    3. Altherr, 18.09.2018, 19:45

      @Lars.

      Ihr Sommerfreunde seit aber nie zufrieden. Ist ja soo kalt mit immer noch 25 Grad was für Ende September total krank ist.. und nein sowas im Winter ist definitiv nicht so cool aber leider angesichts der Klimakatastrophe langfristig normal :(

  5. Florian Schweizer, 12.09.2018, 16:26

    @ Kelvin
    Der letzte Winter soll insgesamt zu kühl gewesen sein? Zu kühl, um mit dem T-Shirt rauszugehen oder wie meinen Sie das? Die letzten Winter waren praktisch europaweit allesamt zu warm. Frage an MeteoSchweiz.

    1. Kelvin, 12.09.2018, 20:48

      Der letzte Winter war leicht zu kalt, um 0,2 Grad. Nachzulesen bei MeteoSchweiz, unter News rechts unten auf der Seite. Der rund 3 Grad zu warme Januar wurde durch den etwa 3 Grad zu kalten Februar "neutralisiert", der Dezember war 0,6 Grad zu kalt.
      Und ich gehe im Winter grundsätzlich nicht im T-Shirt nach draussen, nicht mal, wenn es mal etwas weniger kalt ist.

    2. MeteoSchweiz, 13.09.2018, 09:07

      @Florian Schweizer: Die Wintertemperatur 2017/18 bewegte sich im schweizweiten Mittel im Bereich der Norm 1981–2010. In Berglagen oberhalb von 1000 m blieb sie 0.9 Grad unter der Norm. In den tieferen Lagen der Alpennordseite stieg die Wintertemperatur 0.6 Grad über der Norm. Die davor liegenden vier Schweizer Winter lagen alle über der Norm. Der Winter 2015/16 war im schweizweiten Mittel sogar der zweitwärmste seit Messbeginn 1864. Er zeigte sich praktisch gleich mild wie der Rekordwinter 2006/07. Ab Ende der 1980-er Jahre ist in der Schweiz eine Häufung von milden oder sehr milden Wintern zu beobachten. Eine derartige langanhaltende Warmwinterphase ist in der Messperiode davor nicht vorhanden.

  6. David Schmid, 12.09.2018, 10:08

    Das Klima ist ein System, welches zwischen verschiedenen Wettererscheinungen wie Kälte - Wärme, trocken - feucht usw. hin und her pendelt, angetrieben durch die Sonneneinstrahlung auf der Erde und der Aufnahme von Wärmeenergie durch die Erde bzw. deren Atmosphäre, was zu Wind und Meeresströmungen führt. Hat es mehr dieser Wärmeenergie im System, ist die Antriebsenergie des Systems grösser - das Pendel schlägt weiter aus, die Wetterextreme nehmen zu, auch mal z.B. Kälte oder Starkwinde, Niederschläge oder Überschwemmungen, nicht bloss Hitzewellen und Dürren.

  7. Andreas Brezing, 06.09.2018, 20:45

    Hallo liebe Wetterfreunde,

    was mich mal interresieren würde: Was macht die zunehmende Verbauung in Mitteleuropa und insbesondere den großen Industriegebieten an der insgesamen Erwärmung aus? Dass auf einer Wiese, Wald, Feld die Temperatur schneller abends fällt ist klar. Aber wieviel an der Gesamttemperatur macht das aus?

    Das wäre doch was für eine Doktorarbeit
    Gruß aus dem Schwarzwald

  8. Rutz, 05.09.2018, 23:07

    Interessante Kommentare hier. Dass die Landwirtschaft unter der Trockenheit gelitten hat ist vielen Menschen nicht bewusst. Ich beobachte dass es den Menschen zu gut geht. Läden sind voll mit Essen. Kein Gedanke darüber dass immer noch Menschen gibt die Hunger haben. Dazu noch die alltäglichen Verunsicherung in der Haushaltsführung und in vielen Bereichen des alltäglichen Leben. Tut mir leid,so kann es nicht einfach weitergehen. Darum liebe Mitmenschen wacht endlich auf...

  9. Tambora, 04.09.2018, 15:34

    Fast täglich wird in den Medien der CO2-Anstieg als Ursache für die Erwärmung der letzten Jahrzehnte genannt. Von MeteoSchweiz gibt es aber nur selten, wenn überhaupt, Aussagen dazu. Ich bin sicher, dass es innerhalb des MeteoSchweiz-Teams Meinungen zur CO2-These gibt, vielleicht sogar eine offizielle Meinung.
    Ich würde es sehr begrüssen, wenn diese Meinung(en) in diesem Blog veröffentlicht würden, vielleicht sogar in einer Serie von Artikeln. Danke.

    1. MeteoSchweiz, 05.09.2018, 09:19

      MeteoSchweiz orientiert sich grundsätzlich an den wissenschaftlichen Befunden. Nach den jüngsten globalen Klimaberichten 2007 und 2013, den weltweit umfangreichsten Zusammenstellungen zur Klimaänderung, ist ab den 1970er Jahren beim globalen Temperaturanstieg die menschliche Klimabeeinflussung durch Treibhausgase (Anstieg klimarelevanter Bestandteile in der Atmosphäre wie Kohlendioxid, Methan, Lachgas) klar sichtbar. Gemäss dem aktuellen Wissen wäre die globale Temperatur seit Jahrzehnten mehr oder weniger stabil geblieben oder hätte sich periodisch sogar leicht abgekühlt, wenn nur die natürlichen Faktoren (inklusive Sonne) Einfluss hätten. Nur unter Einbezug der menschlichen Faktoren (zusätzliche Treibhausgase durch unsere Emissionen) zeigen die Berechnungen eine globale Erwärmung, wie sie auch tatsächlich gemessen wird.

      Im grossen Schweizer Klimabericht von 2016 (Brennpunkt Klima Schweiz), an dem MeteoSchweiz mitgearbeitet hat, steht auf Seite 40: " Ein Grossteil der beobachteten globalen Erwärmung ist auf menschliche Aktivitäten zurückzuführen, vor allem auf die Emission von Treibhausgasen, insbesondere CO2, Methan und Lachgas durch die Verbrennung fossiler Treibstoffe oder durch Änderungen in der Landnutzung und der Abholzung von Wäldern. So ist es äusserst wahrscheinlich, dass der durch den Menschen verursachte Anstieg der Treibhausgaskonzentration (vor allem CO2) in der Atmosphäre für mehr als die Hälfte des beobachteten globalen Temperaturanstiegs von 1951 bis 2010 verantwortlich ist".

      Brennpunkt Klima Schweiz
      https://naturwissenschaften.ch/service/publications/81637-brennpunkt-klima-schweiz

    2. D. Keller, 12.09.2018, 21:02

      @Meteoschweiz
      Vielen Dank für die ausführliche Antwort.

      "So ist es äusserst wahrscheinlich, dass der durch den Menschen verursachte Anstieg der Treibhausgaskonzentration (vor allem CO2) in der Atmosphäre für mehr als die Hälfte des beobachteten globalen Temperaturanstiegs von 1951 bis 2010 verantwortlich ist"."

      Lässt sich "für mehr als die Hälfte" genauer spezifizieren? 50.01-99.9% ist eine sehr grosse Bandbreite.

    3. MeteoSchweiz, 18.09.2018, 17:18

      @D. Keller: „Mehr als die Hälfte“ liesse sich in der Tat auch genauer spezifizieren, jedoch würde sich dann die Sicherheit, die wir in eine solche Aussage hätten, reduzieren. Die grobe Aussage zur Hälfte ist als „äusserst wahrscheinlich“ klassifiziert, ist also durch einen breiten wissenschaftlichen Konsens und eine Vielzahl von Studien abgestützt. Genauere Aussagen sind demgegenüber mit höheren Unsicherheiten verbunden, da sich nicht alle Ansätze und Modelle 100%ig einig sind. Wenn Sie an konkreten Zahlen inklusive deren Unsicherheitsbereichen interessiert sind, können wir hier wiederum auf den IPCC und seinen fünften Sachstandsbericht verweisen: Von der globalen Erwärmung von circa 0.6°C zwischen 1951 und 2010 gehen +0.5 bis +1.3°C auf das Konto erhöhter Treibhausgaskonzentrationen, -0.6 bis +0.1 °C sind durch weitere anthropogene Faktoren bedingt (zum Beispiel die Zunahme von Aerosolkonzentrationen, mit dem wahrscheinlichen Effekt einer globalen Abkühlung), natürliche Antriebe wie z.B. die Schwankung der solaren Aktivität oder Vulkanausbrüche tragen zu -0.1 bis +0.1°C bei und die natürliche interne Klimavariabilität ebenfalls zu -0.1 bis +0.1°C.

  10. S. Cepticus, 04.09.2018, 08:48

    Wow, hier scheint die Diskussion ja ordentlich aus dem Ruder zu laufen. Die teils (meiner Meinung nach) überemotionalen und impulsiven Äusserungen Einzelner verhindern einen sachlichen Diskurs weitgehend. Es geht hier eigentlich nicht um subjektive Einschätzungen bzw. wie ihr persönlich den Sommer bzw. die Witterung seit Anfang Jahr empfunden habt, sondern um die korrekte Interpretation der vorliegenden Daten. Ich bin grundsätzlich auf der Seite derjenigen, die dem Menschen und seinem Tun einen Einfluss auf das globale Klima attestieren (ohne das effektive Ausmass dieses Einflusses zu quantifizieren) und würde es begrüssen, wenn in den Kommentaren auf beiden Seiten wieder mehr Sachlichkeit Einzug finden würde. Das Meteoschweiz-Team würde dazu die passenden Grundlagen liefern...

    1. Ulrich, 04.09.2018, 10:45

      Mich stört, dass wenn man die Worte gebraucht : es war zu warm. Dies ist wertend und unwissenschaftlich. Auch wurden die letzten Tage des Monats im Rückblick nicht berücksichtigt. Ist auch unwissenschaftlich und lässt vermuten, dass man tendenziös berichten will. Übrigens hat die SRG auf ihrer Webseite Herrn Stocker auf die Argumente der sogenannten Klimaverneiner antworten lassen.Sehr interessant und jeder kann sich dann selbst ein Bild machen ,was zutrifft und was nicht .Es scheint, dass überhaupt nichts klar ist.

    2. MeteoSchweiz, 11.09.2018, 15:31

      Mit der Herausgabe der Monats- und Saisonzusammenfassung kurz vor Ende der Berichtsperiode reagiert MeteoSchweiz auf ein Kundenbedürfnis. Das Interesse für eine Vorab-Information ist besonders gross, wenn der Monat oder die Saison einen nicht ganz alltäglichen Verlauf zeigt. MeteoSchweiz hat Methoden entwickelt, um den Monat oder die Saison, basierend auf den vorliegenden Prognosen, bis zum Monatsende zu beurteilen. Somit weichen die Angaben in der Vorab-Information in der Regel nur wenig ab vom Inhalt des definitiven Monats- und Saison-Bulletins. Die definitiven Monats- und Saisonbulletins erscheinen immer rund 10 Tage nach Ende der Berichtsperiode. Das wird in jedem Blogbeitrag auch so angekündigt.
      Von einer tendenziösen Berichterstattung kann also keine Rede sein.

  11. Dora, 03.09.2018, 21:50

    Also. Lars, du tscheggisch nüt me .... Du Duesch mer leid.........ha wörklech sehr bedure

    1. Lars, 04.09.2018, 12:34

      @Dora
      Vorsicht mit der Wortwahl. Ist hart an der Grenze. Beim nächsten Mal gibts eine Meldung

  12. Dora, 03.09.2018, 21:23

    Hei Lars Du bist so daneben, Entschuldigung 🙁🙁

  13. Dora, 03.09.2018, 20:33

    Also, von 52 Wochen hatten wir 3 Wochen kalt ( Februar März) was eigentlich normal wäre im Winter. Aber das war ja wahnsinnig, wirklich für gewisse Leute!!!! Und gar nicht toll!! Aber ich glaube, es gibt Menschen, die das ganze noch gar nicht tscheggen, was in Zukunft passieren wird............ Aber vielleicht ist Lars noch zu jung um das zu tscheggen...... Aber es wird ihn auch nicht interessieren..........

  14. Timo Kleger, 03.09.2018, 10:01

    Ich fände es noch spannend, wenn meteo Schweiz auch mal die 3-,5- oder 10- kältesten Tage im Monat zu anderen Jahren vergleichen würde. Dann kann man neben der Hitze auch aussagen, ob es kältere Phasen im Monat gab und vor allem in welchem Ausmass.

    1. MeteoSchweiz, 05.09.2018, 08:50

      Sobald eine Periode eine deutlich unterdurchschnittliche Temperatur zeigt, wird dies auch im entsprechenden Monatsbulletin der MeteoSchweiz festgehalten, so zum Beispiel im Februarbulletin 2018 (Link unten). Bei den 3-,5- oder 10- kältesten oder auch wärmsten Tage im Monat handelt es sich in der Regel um Schwankungen, die häufig vorkommen. Die Aussage wäre dann, dass die betreffende Abweichung jedes Jahr oder vielleicht alle zwei Jahre vorkommt. Solche regelmässigen Schwankungen sind in den Jahresverläufen ersichtlich, welche MeteoSchweiz für zahlreiche Messstandorte zur Verfügung stellt (Link unten).


      Februarbulletin 2018:
      https://www.meteoschweiz.admin.ch/home/service-und-publikationen/publikationen.subpage.html/de/data/publications/2018/3/klimabulletin-februar-2018.html


      Jahresverläufe an Stationen:
      https://www.meteoschweiz.admin.ch/home/klima/schweizer-klima-im-detail/jahresverlauf-an-stationen.html?region=Tabelle

  15. Hansjörg - jacques, 02.09.2018, 11:28

    Konkretes zu "Heisser August und heisser Sommer"

    Die Extreme des Schweizer Sommers empfand ich - auf die Bereiche Voralpen und Mittelland bezogen - REGIONAL SEHR VARIIERT. Das - die Variation - IST wohl in der Schweiz seit Messbeginn der Fall, früher weniger exakt messbar gewesen - und heute nun der Grund der "nicht exakten (so empfundenen) Resultate" für Meckerer.

    Tatsächlich erlebte ich auf 900 MüM zwar oft Wärme, jedoch wenig Hitze, ABER erhebliche Trockenheit und erhebliche STRAHLUNG. (Warum wird immer nur von Wärme & Hitze geschrieben?!) So konnten Viele (in alltäglichen regionalen Echos) bestätigen, dass auch unter Schirmen und Storen die schon an deren Schattenränder gelangende Sonne bereits sticht = brennt, abgesehen von offener Sonnenstrahlung. DAS wird wohl noch vermehrt unser Problem werden. Und dieses sollte in den medialen Wetterberichten VERMEHRT MIT BERÜCKSICHTIGT WERDEN. (Im Netz-Auftritt meteoschweiz ist dieser Faktor wenigstens an der letzten Stelle vermerkt, was aber nie alle Nutzer bemerken...)

    Ihnen allen guten Mut beim weiteren Wetter-beobachten - und kühles Köpfchen bei den hoch-schwierigen Interpretationen.

    Guten Gruss: Hansjörg

    Dass darauf folgend oft eine Abkühlung stattfindet bis an die 10°-Grenze

  16. Dora, 31.08.2018, 21:23

    Ja wirklich toll, es wird so weit kommen ,dass Alles Ausgetrocknet ist und wir kein Wasser mehr haben werden...... wirklich sehr toll. Und welchen kalten Winter meinen Sie? Den vor 20 Jahren? 🙄

    1. Altherr, 05.09.2018, 16:37

      da stimme ich Ihnen bei. Aber selbst dann finden die Sommerfreunde die Hitze geil... der Strom kommt aus der Steckdose und Wasser gibts in Hülle und Fülle im Aldi... und der letzte richtige Winter war etwa im 2010 danach war es einfach nur verschissen warm.. unter 10 Grad ist bald das höchste der Gefühle mehr ist nicht zu wollen denke ich ...

  17. Ueli, 31.08.2018, 12:29

    Das war kein "schöner" oder "toller" Sommer, wie Lars behauptet, sondern ein ziemlich ungesunder für Menschen, Tiere und Pflanzen (und Gletscher und Permafrost). Aeltere Menschen, Herzkranke können das bestätigen. Biologen, Bergwanderer, Geologen, Förster und Landwirte sehen das wohl auch so. Gletscher werden weiter schmelzen, die Bergstürze zunehmen, Buchen und Rottannen leiden. Soll vielleicht mit den Bemerkungen vom "schönen" Sommer der Klimawandel aus dem Bewusstsein verdrängt werden? Aus meiner Kindheit in den 50er und 60er Jahren erinnere ich mich gern an warme Sommer, die aber oft von erfrischenden Gewittern abgekühlt worden sind.

    1. Kelvin, 04.09.2018, 01:20

      @Chorsängerin
      Wenn DIE Buchen gestorben und DIE Tiere verdurstet wären, hätten wir dies aus sämtlichen Medien erfahren. Dies ist aber nicht geschehen. Wahrscheinlich sind nicht mal einige wenige Bäume oder Tiere eingegangen.
      Vor kurzem ist übrigens eine Studie einer Schweizer Uni (Basel?) zum Schluss gekommen, dass unsere Bäume Trockenzeiten besser überstehen als bisher angenommen.
      Und schliesslich: MeteoSchweiz hat in diesem Artikel die Regenmengen nur bis 28. August erfasst. In den letzten drei Tagen des Monats fiel aber vor allem im Tessin, in der Ost- und Innerschweiz sowie in Graubünden viel Regen. Am 31. August, Mitternacht, hatte sich also die Situation in etlichen Regionen deutlich entspannt.

  18. Reto, 31.08.2018, 10:11

    Kalter Winter? Wo haben Sie den erlebt? Der letzte Winter brachte Temperaturen weit über dem Durchschnitt, der Januar war der mildeste seit Messbeginn 1864!!! Alles nachzulesen auf meteoschweiz.ch

    Sie können sich freuen, die Wahrscheinlichkeit ist sehr gross, dass auch der nächste Sommer Hitze und Trockenheit bringt. So sehen nämlich die Sommer der Zukunft aus. Ein schönen, d.h. gemässigten und regnerischen Sommer (wie in den 70-er und 80-er Jahren üblich) hat es seit Jahren nicht mehr gegeben (leider).

    1. Dora, 31.08.2018, 21:03

      Danke Reto, ich bin voll ihrer Meinung und wollte eigentlich das Gleiche schreiben............

    2. Thomas G, 31.08.2018, 23:34

      Februar und März waren unterdurchschnittlich kalt ( es gab ja im Flachland über 2-3 Wochen verbreitet immer wieder Temperaturen unter -10 Grad), ausserdem war es einer der wolkenreichsten und nassesten Jahresanfänge seit langer Zeit. Erst ab April wurde es dann trocken. Auch das kann man nachlesen, wenn man denn möchte!

    3. Lars, 01.09.2018, 08:28

      Der Winter und insbesondere der Februar war kalt.

    4. Lars, 03.09.2018, 17:08

      Danke Thomas G.
      Diesen Fakt wollen leider die anderen nicht wahrhaben.

    5. Kelvin, 04.09.2018, 00:15

      Der letzte Winter brachte mitnichten Temperaturen weit über dem Durchschnitt, er lag sogar leicht (0,2 Grad) unter der Norm. Der sehr warme Januar (+3,1 Grad über der Norm) wurde durch den sehr kalten Februar (3,0 Grad kälter als Norm) korrigiert, ausserdem war auch der Dezember 0,6 Grad zu kalt. Auch alles nachzulesen bei MeteoSchweiz.
      Offenbar behält jeder und jede nur das in Erinnerung, was zur eigenen Weltanschauung passt.

  19. Lars, 30.08.2018, 17:18

    Endlich hatten wir mal wieder einen schönen Sommer. Ich habe nach dem kalten Winter die Hitze sehr genossen.
    Hoffentlich wird der nächste Sommer wieder so toll.

    1. Roger, 31.08.2018, 13:36

      Wärst du Landwirt oder etwas ähnliches, der mit der Natur arbeitet, würdest du nicht so stuss labern!!

    2. Altherr, 02.09.2018, 09:15

      ja der Sommer war wirklich toll... Fischesterben, Wälder verdorrt, Feuerverbot usw... momoll der Sommer war toll und der Winter sehr kalt..***ironisch gemeint ***

      Seit April ne unsägliche Hitze und endlich mal Regen.. und der Winter war ebenfalls viel zu warm. Also alles ok...

    3. Chorsängerin, 02.09.2018, 10:36

      Was war jetzt an dem Sommer so toll? Die Buchen sterben, die Tiere verdursten, die Regenwürmer sind tot und im Rhein schwimmen tote Fische.

    4. S. Cepticus, 02.09.2018, 10:41

      Ich stimme Ihnen gewissermassen zu. Der Sommer war wirklich toll...so rein von hedonistischer Seite (im allgemeinsprachlichen Sinne) gesehen. Wer sich an lauen Sommerabenden, angenehm warmem Seewasser, schier unendlichem Sonnenschein, perfektem Bergwetter oder den super Erträgen im Hausgarten erfreuen kann, kam dieses Jahr echt auf seine Kosten. Wenn ich dann aber meinen Horizont ein wenig öffne und die nicht unerheblichen Konsequenzen dieses sehr trockenen Sommers für z.B. die Landwirtschaft (markante Futterknappheit) oder die Wälder (Blattwurf im Juli) anschaue, scheint die ganze Sache doch nicht nur dolle zu sein.

    5. Nicole, 03.09.2018, 01:20

      Schliesse mich Reto an: Wo war der kalte Winter, nach dem Lars so froh war, dass man vor Hitze fast eingegangen ist? Ach ja - und die Rekordtrockenheit macht natürlich auch nichts ....

    6. Kelvin, 04.09.2018, 00:56

      @Altherr
      Der Winter war nicht viel zu warm, sondern leicht kälter als die Norm (0,2 Grad).
      Wir hatten auch keine unsägliche Hitze seit April, sondern evtl. im Juli und August. Der Sommer war zwar heiss, aber der Sommer 2003 wurde sehr deutlich verfehlt, um 1,6 Grad.
      Bitte nicht allzu sehr übertreiben.

    7. Würmli, 04.09.2018, 00:57

      Danke für die Wichtige Informationen.

    8. @Kevin, 05.09.2018, 16:33

      Wie immer scheinen die Sommerfreunde unter Amnesie zu leiden. Denn sogar hier auf Meteoschweiz wurde darüber berichtet dass a) der Winter sehr warm war (mal abgesehen von 1,2 Monaten) und seit April eine abartige Dürre und Temperaturen weit über 20 Grad herrschten.. Leider wird es so sein dass wir in Zukunft nur noch solch ein Scheisswetter haben, d.h. 3/4 des Jahres ist es heiss und sommerlich und wenn es hoch kommt etwa 1 - 2 Wochen kalt (unter 10 Grad) und wenn wir Glück haben schneit es ein bisschen mehr aber nicht..

    9. Kelvin, 05.09.2018, 20:43

      @Altherr
      Ich nehme jedenfalls an, dass der Beitrag @Kevin vom 5.9., 16.33 Uhr, von Ihnen stammt. Wenn nicht, entschuldige ich mich für die Verwechslung.
      Anyway, nicht die Sommerfreunde leiden unter Amnesie, sondern eher Leute, die nach wie vor behaupten, der Winter sei sehr warm gewesen.
      Mein Name ist übrigens Kelvin, nicht Kevin. Kleiner, aber feiner Unterschied.
      Und es wäre schön, wenn Sie in Zukunft Ausdrücke wie "Scheisswetter" vermeiden würden.

    10. S. Cepticus, 06.09.2018, 09:52

      @Kelvin (Eintrag vom 5.9.18 16:33 Uhr)...jetzt mal halb lang. Ihr erwähntes Szenario (3/4 des Jahres heiss und sommerlich) ist höchst unwahrscheinlich. Aber das wissen Sie wohl selbst auch und werfen diese fragwürdige Aussage einfach mal als kleine Provokation in die Runde. Solche Aussagen dienen der objektiven Diskussion in keiner Weise...

    11. Altherr, 06.09.2018, 11:19

      @Kelvin

      Sorry ein kleiner Schreibfehler. Aber egal. Das Wetter war für mich persönlich ein Scheisswetter aber das empfindet jeder anders..