Schweizer Hausdächer haben ein Solarenergiepotenzial

26. September 2018, 28 Kommentare
Themen: Über uns

Ab heute können Sie mit der interaktiven Anwendung sonnendach.ch für alle Immobilien der Schweiz prüfen, wie gut sie für die Energieproduktion geeignet sind. Sonnendach.ch wurde als Teil der Energiestrategie 2050 des Bundes als Gemeinschaftsprojekt zwischen dem Bundesamt für Energie, dem Bundesamt für Meteorologie und Klimatologie MeteoSchweiz und dem Bundesamt für Landestopographie swisstopo initiiert. Die Firma Meteotest verknüpfte im Projekt die Grundlagendaten der beteiligten Bundesämter und berechnete daraus das Solarpotenzial.

Solarpotential von Hausdächern in Locarno (rot: hohes Potential, gelb/orange: mittleres Potential, blau: geringes Potential). Geodaten © BFE, swisstopo, MeteoSchweiz
Solarpotential von Hausdächern in Locarno (rot: hohes Potential, gelb/orange: mittleres Potential, blau: geringes Potential). Geodaten © BFE, swisstopo, MeteoSchweiz

Die Eignung von Dächern zur Produktion von Solarstrom und Solarwärme ist nun neu für die gesamte Schweiz erhältlich. Diese nationale Abdeckung macht laut Bundesamt für Energie folgende Berechnung möglich: falls alle Dächer zur Produktion von Solarstrom verwendet würden, könnten damit rund 50 TWh pro Jahr produziert werden. Mitte 2019 soll die interaktive Anwendung sonnenfassade.ch ebenfalls komplett sein. Sie zeigt für die Hausfassaden aller Immobilien, wie gut sie für die Energieproduktion geeignet sind.

Der Beitrag von MeteoSchweiz

MeteoSchweiz trägt mit ihren Klimadienstleistungen im Rahmen des National Centre for Climate Services (NCCS) zum Projekt bei. Unsere räumlichen Daten der solaren Einstrahlung variieren je nach Sonnenstand, Bewölkung und Region. Verwendet werden zur räumlichen Schätzung der solaren Einstrahlung Satellitenmessungen des «METEOSAT Second Generation»-Satelliten, einem geostationären Erdbeobachtungssatelliten. Satellitenmessungen ergänzen die Bodenmessungen optimal, da sie auch dort Daten liefern, wo die Bodendaten Lücken aufweisen (Abbildung 2). Die Berechnungsmethode wurde in einer mehrjährigen Forschungszusammenarbeit im Rahmen der EUMETSAT Satellite Application Facility on Climate Monitoring (CM SAF) mit Augenmerk auf die komplexe Topographie der Alpen entwickelt und getestet.

Die Energiestrategie 2050 des Bundes verlangt eine stärkere Nutzung von erneuerbaren Energien. Deren Verfügbarkeit wird aber stark von Wetter und Klima beeinflusst. MeteoSchweiz trägt deshalb mit meteorologischen und klimatologischen Daten und ihrer Expertise zur effizienten Umsetzung der Energiestrategie bei.

Zugleich die Geschäftsstelle des National Centre for Climate Services (NCCS) - dem Netzwerk des Bundes für Klimadienstleistungen – bei der MeteoSchweiz angesiedelt. Im NCCS werden eine Vielzahl von sektorenübergreifenden und sektoralen Klimadienstleistungen entwickelt, die eine wichtige Grundlage für klimakompatible Entscheidungen in der Verwaltung, Politik, Wirtschaft und Gesellschaft bilden, sei es in Fragen der Anpassung an den Klimawandel oder im Klimaschutz. Sonnendach.ch ist beispielhaft für eine nutzerorientierte Klimadienstleistung.

Kommentare (28)

  1. Noldi Baumann, 19.11.2018, 08:43

    Tja, beim lesen der Beiträge ist das Wort Ökonomie von grosser Bedeutung. Der Geldbeutel hinten rechts ein wichtiger Entscheidungsträger. Nun, die Natur hat ihre eigenen Gesetze. Sie passt sich an. Kompromisslos, nicht verhandelbar und unwiderruflich. Der Mensch ist Teil der Natur. Wir sollten ebenso kompromisslos am Schutz unserer Rasse arbeiten. Jetzt... der ökonomische Aufschrei...! Wer zahlt dass alles? Woher kommt das Geld? Die Rechnung bezahlt in jedem Fall die Rasse Mensch. Kompromisslos, nicht verhandelbar und unwiderruflich...

  2. Gassner Benno I., 28.10.2018, 11:08

    wir sind 6 Häuser zur Reihe zusammengebaut.
    Dachausrichtung ganz nach Süden- optimal
    Wie können alle überzeugt werden vom Nutzen
    der Optimierung? Danke für Tipps. BG

  3. Ulrich Schlegel, 08.10.2018, 20:08

    Fotovoltaik und CO2: Zwar werden viele Fotovoltaikzellen in China hergestellt, doch die Modulherstellung erfolgt teils hierzulande, der Transport der Module auf die Baustellen und die Montage sowieso, also z.B. auch mit Strom aus Wasserkraft. In dem Mass, wie sich die Fotovoltaik und die Wasserkraft in China entwickelt (und sie entwickelt sich dort rasant) und der Anteil der Kohlekraftwerke sich verkleinert, wird auch die Produktion der Zellen selbst weniger CO2-Emmissionen verursachen.
    Für den Verbrauch des Solarstroms ist es nützlich und technisch möglich, den Eigenverbrauch zu optimieren. Eine gute Option ist die Kombination mit Wärmepumpen. Auch nachbarliche Eigenverbrauchsgemeinschaften z.B. mit Büros oder Gewerbe und Industrie erhöhen die Eigenverbrauchsquote tagsüber.
    Die EMPA und andere entwickeln laufend bessere Energiespeicher, so dass es nur noch eine Frage der Zeit ist, bis diese viel günstiger sein werden und der überschüssige Solarstrom tagsüber nicht mehr ins Elektrizitätsnetz geliefert werden muss (was in der Schweiz allerdings wegen der Wasserkraftwerke auch kein grundlegendes Problem ist).
    Dagegen sind etwa die Atomkraftwerke keineswegs CO2-neutral - u.a. wird ihre bevorstehende und aus Sicherheitsgründen notwendige Beseitigung nicht nur Milliarden von Franken pro Werk kosten, sondern auch grosse Abbrucharbeiten, Materialverschiebungen und Aushubarbeiten für Endlager erfordern, die alle wiederum CO2 produzieren. Im Gegensatz zur Atomkraft (inkl. Entsorgung) ist die Fotovoltaik also ökonomisch und ökölogisch rentabel.

  4. Ulrich Schlegel, Architekt, 03.10.2018, 16:32

    Zu H. Grüning, 01.10.18: Denkfehler. Solarenergie ersetzt andere Warmwasseraufbereitungsanlagen und Heizungen teilweise oder sogar ganz. Natürlich braucht es für die Produktion, den Transport, die Montage und die spätere Demontage aller Bauteile Energie. Davon ist ein Teil tatsächlich nicht CO2-frei. Doch für jede Heizung oder Warmwasseraufbereitung braucht es für die Produktion, den Transport, die Montage und die spätere Demontage Energie. Das lässt sich nur vermeiden, wenn wir keine Häuser mehr bauen oder renovieren. Je mehr Produktionsenergie etc. selbst durch Solaranlagen bereitgestellt wird, desto kleiner ist der CO2-Ausstoss für diese sogenannt graue Energie.
    Wenn wir nun auch die Brennstoffe und den Betrieb verschiedener Heizungsarten einbeziehen und miteinander vergleichen, wird die Rechnung noch klarer.
    Wartung: Da auch die Wartung der Solaranlagen viel weniger intensiv ist als die einer Oelheizung zum Beispiel, braucht es dafür weniger Fahrten, also weniger Energie und weniger CO2.
    Brennstoff: Der "Brennstoff" Sonne produziert nun in den Solaranlagen im Gegensatz zu Heizungen z.B. mit Oelverbrennung gar kein CO2 und keine sonstigen Abgase.

    1. H. Grüning, 05.10.2018, 21:45

      Solarthermie hat praktisch kein CO2-Problem - darin stimme ich doch vollkommen mit Ihnen überein. Anders aber ist das bei der vielgepriesenen Photovoltaik. Zwar geht auch da die Rechnung ökonomisch auf, und zwar, weil der zur Produktion benutzte Kohlestrom gerade in China wohl sehr preiswert ist - würden Sie da aber das CO2 der Auswirkung entsprechend besteuern, dann wäre es aus mit den billigen Solarzellen. Es sind eben zwei paar Schuhe: Ökonomisch gerechnet mit billigem Kohlestrom und ökologisch gerechnet mit den Auswirkungen des CO2.
      Merke: PV-Zellen lohnen ökologisch nur dann, wenn sie mit Atomstrom hergestellt wurden. Dann nämlich ist der CO2-Eintrag richtig klein.
      Und dann die Benutzung: In unseren Breiten habe ich bisher nur die Ladung eines E-Mobils als sinnvoll erkennen können - für alles andere kommt der PV-Strom fast nur zur Unzeit. Was also soll das mit dem PV-Gehype?

  5. Ulrich Schlegel, Architekt, 03.10.2018, 13:44

    Sowohl Fotovoltaik (Stromerzeugung) wie auch Sonnenkollektoren (Warmwassererzeugung für Verbrauchswarmwasser und ev. zusätzlich Heizung) amortisieren sich in kurzer Zeit ökologisch, d.h. sie produzieren VIEL mehr Energie, als zu ihrer Produktion, zu ihrem Transport, zu ihrer Montage und späteren Demontage nötig ist. In den allermeisten Fällen sind sie auch ökonomisch sehr rentabel. Wenn das nicht so wäre, würden nicht immer mehr Leute Solaranlagen auf das Dach montieren. Unsere Warmwasserkollektoren an der Affolternstrasse in Zürich (keine optimale Lage in der Stadt) haben unserer Stockwerkeigentumsgemeinschaft geholfen, Geld zu sparen. Zudem ist unser Flachdach daneben begrünt. Dass es einfach ist, Solaranlagen und Dachbegrünung zu kombinieren, zeigt die sehr empfehlenswerte aktuelle Ausstellung "Grün am Bau" in der Stadtgärtnerei Zürich. Leider erzählen gewisse Leute, die nichts von Solaranlagen verstehen, immer noch im Stil von Trump irgendwelche Märchen.

    1. Zehnder Christoph, 23.10.2018, 07:07

      Unsere 24 Solarmodule 5000 Watt -Anlage hat im monat Sept.über 600 Kilowatt produziert.
      Dank dem Solarspeicher 12kw von Fronius der mit dem Hybrid Wechsrlrichter 5 supper zusammen arbeitet.,konnten wir die EKZ Rechnung auf 15.05 Franken im lezten Quartal drücken.

  6. Martin Widmer, 03.10.2018, 11:26

    Grundsätzlich sollten Dächer begrünt werden wenn möglich. Das ist wesentlich besser als eine teure und ineffiziente Solaranlage. Solarzellen sind von allen Formen der Energieerzeugung am ineffizientesten. Sie wandeln nur ca. 15% der Sonnenenergie in Strom um, der Rest wird als Abwärme an die Umwelt abgegeben. Wird die gleiche Dachfläche begrünt, wird die Umgebung durch Verdunstung gekühlt und es wird der Atmosphäre CO2 entzogen. Solarzellen liefern nur selten und nur zufällig wirklich Strom, so dass sie keinen brauchbaren Beitrag zur Grundversorgung leisten können. Darüber hinaus werden grosse Mengen wertvoller Rohstoffe und Energie für die Produktion benötigt, so dass Solarzellen sich in der Schweiz weder ökonomisch noch ökologisch wirklich amortisieren, bevor sie zu teurem Sondermüll werden.

    1. David Schmid, 03.10.2018, 19:53

      Die fossilen Energieträger wie Kohle, Öl und Erdgas amortisieren sich im Gegensatz zur Solarenergie gar nie. Weder ökologisch noch wirtschaftlich. Eine Solarzelle ist nach zwei Jahren amortisiert und liefert fortan Gratisstrom von der Sonne.

    2. wolfgang scheich, 06.10.2018, 12:11

      Ja, Dächer zu begrünen ist eine gute Sache. Je nach Situation kann ein begrüntes Dach mit einer Solaranlage ergänzt werden.

      Der Rest des Textes ist wohl der typische Beitrag eines Erdöl Lobbyisten oder Interessenvertreter.

      Warum nur gibt es gerade in unserem noch Sonnenärmeren nördlichen Nachbarland derart viele Solaranlagen? Diese sind zum Teil viele hundert Quadratmeter groß.
      All die vielen vielen Privaten und Großinvestoren, die ihr Geld in solchen Anlagen einbringen, würden ja, nach ihrer Denkweise, ihr Geld in der Sonne verdampfen lassen.

    3. Loïc Schneider, 10.10.2018, 13:32

      leider stimmt was sie hier sagen nicht ganz. die technologie die in solarzellen eingesetzt wird ist sehr heterogen. gute komerziell verfügbare solarzellen haben aktuell effizienzen im bereich 20-25%. billige solarzellen zwischen 10-20%. im labor wurden aber effizienzen bis zu 45% erzielt also ist die entwiklung noch voll im gange darüber hinaus gibt es auch massive verbesserungen bei der stromspeicherung und verwaltung von solaranlagen (stichwort MPPT). das mit der abwärme stimmt aber je länger je mehr werden systeme angeboten die solarstrom mit solarthermie kombinieren und somit 100% der sonnenenergie nutzen. begrünen ist schön und gut leider kann man das auch nicht auf jedem dach/jede fläche machen zb wüsste ich nicht das man fassaden begrünen kann. darüber hinaus ist die menge co2 die entzogen wird doch sehr sehr gering und der endnutzer profitiert überhaupt nicht von dieser begrünung.

  7. F. Studer, 30.09.2018, 12:17

    In der Vergangenheit wurde die These aufgestellt, dass der Energiebedarf nie mit erneuerbarer Energie (Solar, Wind, Waser und Erdwärme) bewältigt werden kann.
    Schön zu hören/lese dass sogar nur eine erneuerbare Energie (Solar) dazu im Stande ist die Schweiz zu versorgen.
    Vor allem da Solarenergie die Energiebilanz der Atmosphäre nicht verändert, im Gegensatz zur Erdwärme. Da wird Energie (thermal) aus der Erde in die Atmosphäre freigesetzt, damit würde die Erderwärmung nicht aufgehalten werden.

    1. H. Grüning, 01.10.2018, 10:09

      Lieber Herr Studer, Sie schreiben "Schön zu hören/lese dass sogar nur eine erneuerbare Energie (Solar) dazu im Stande ist die Schweiz zu versorgen.
      Vor allem da Solarenergie die Energiebilanz der Atmosphäre nicht verändert,"
      Wie schön wäre das - wenn es denn wirklich so wäre. Doch seit Jahren wird uns da jede Menge Sand in die Augen gestreut: z.B. Solarstrom = CO2-frei. Erzeugt werden die billigen Solarzellen mit Kohlestrom. Sie holen bei uns den Strom innerhalb 2 - 3 Jahren wieder rein. Kohlestrom hat 1100g CO2/ kWh. Eine Solarzelle, die 25 Jahre läuft, bringt 10 mal so viel, wie für die Produktion gebraucht wurden. Also ist dieser so erzeugte Strom mit 110g CO2/kWh belastet! (Kann man auch in zuverlässigen Quellen im Netz nachlesen).
      Solarzellen können die ganze Schweiz versorgen --- rein nach Milchmädchenrechnung: ja. Aber Sie haben ja wohl gehört, wie es mit der Verfügbarkeit und der Speicherung ist: Nur, wenn man den Strom dann benutzt, wenn er kommt (also, wenn die Sonne scheint), dann kommt man auf die 110g CO2/kWh, über 25 Jahre gemittelt - und nur wenn man in all der anderen Zeit keinen Strom braucht, geht die Rechnung auf (das weiss übrigens auch Solarspar).
      Machen Sie sich also bitte nicht zu grosse Hoffnungen; machen Sie die Augen auf und reiben Sie sich schnell den Sand raus.

  8. David Schmid, 27.09.2018, 18:41

    50 TWh? Das entspricht in etwa dem gesamten Stromverbrauch der Schweiz. Nicht schlecht....

    1. Jürgen Baumann, 20.10.2018, 07:55

      Korrekt. Wobei wir davon ausgehen dürfen, dass davon ca. ein Drittel sinnlos vergeudet wird, etwa für Lüftungen, die sich nicht abstellen lassen, Licht an Stellen, wo niemand ist, Kühlungen mit absurd tiefen Einstellungen, Standby Verluste aller Art, etc.

  9. Jürg, 27.09.2018, 08:10

    An Politiker und Bundesämter: Bitte organisiert die Solarstromproduktion so, dass der Amtliche Wert des Hauses und der Eigenmietwert nach der Installation nicht ansteigen. Sonst ist die Förderung der Eigenstomproduktion ein Witz. Dieser Mechanismus hält jene Haubesitzer ab, die eine Anlage nicht nur als "Eigengrünlabel" oder für die Gewissensberuhigung machen.

    1. Tom, 30.09.2018, 06:08

      Schaut mal unter Younergy nach. Da musst du die Anlage nicht kaufen, also kann sie auch den Wert nicht steigern. Gruss

    2. Willy von Ins, 30.09.2018, 09:00

      Leider ist dem nicht so. Nach Fertigstellung unserer Solaranlage (Wasser Elektro) wurde durch die Versicherung das Ganze als Wertvermehrung des Gebäudes eingestuft. Somit stieg der Eigenmietwert. Der BR spricht immer wieder von Co2 Einsparung und wenn Eigentümer einen Beitrag mithelfen, dann macht er die hohle Hand zum abkassieren. Somit verhindert der BR und das Parlament Zielvorgaben für eine wirkungsvolle Co2 Reduktion.

  10. R Erzinger, 26.09.2018, 16:36

    Die Gewinnung von Solarenergie ist nicht nur abhängig von Standort und Wetter, sondern auch vom Heimat- Ortsbild- und etcetera - Schutz. Diese "Schutzfaktoren" sind eher hinderlich für die Gewinnung von Solarenergie.

    1. Jürg, 27.09.2018, 07:55

      Ich wohne in einem Ortsbildgeschützten Weiler mit vielen klasischen Bauernhäusern. Das stimmt genau was Sie sagen. Gleichzeitig solte man aber nur gut zugängliche und nicht zu steile Dächer verwenden, sonst wird die Produktion zu teuer. Ich rate von Indachanlagen dringend ab. Also ist der Schutz nicht so "tragisch".

    2. Beni B., 30.09.2018, 23:16

      Dem kann ich nur beipflichten. Ich habe drei Offerten bei Elektrikern für ein Solardach eingeholt. Alle drei haben abgelehnt, weil das in meinem Kanton ausserhalb der Bauzone offenbar keine Chance hat, genehmigt zu werden. Das Haus steht dabei nicht mal unter Denkmalschutz.

  11. Andy, 26.09.2018, 14:31

    Super Tool, doch nützt es nicht jedem. Unser Haus zum Beispiel habe auf einer Dachfläche hervorragende Eigenschaften. Auf Anfrage bei der Gemeinde hiess es aber, dass durch eine Montage von Solarzellen das Landschaftsbild zu sehr verändert werden würde und wir daher diese nicht anbringen dürfen.

    1. Lorenzo, 26.09.2018, 16:09

      Gute Idee 👍😀

    2. Ammann, 26.09.2018, 16:39

      Wie lange ist es her seit sie gefragt haben. In letzter Zeit hat sich einiges gelockert Lg

    3. Zehnder Christoph, 26.09.2018, 22:53

      Wir haben eine 5kw Anlage .Im 2 Quartal pro monat 23 Fr.Stromkosten.Keine 2Std.und die Solarbatterie von Fronius ist via Hybridwechselrichter 5 wider voll.18Pv Module auf dem Dach und 6 am Balkon.Zur Unterstützung des Solarspeicher haben wir den Sion von Sonomotor bestellt.Der im Jahr 2019 in Serienproduktion geht .Das Solarauto bietet bidirektionales laden an .Sie können mit ihm sogar Strom import und exportieren.Und er ist mit ca .4000 (Accu)Euro sehr günstig.

    4. Markus H Jordi, 30.09.2018, 09:47

      Es dauert halt eine Weile, bis man sich umgewöhnt hat- ganz früher waren die Dächer mit Stroh gedeckt, dann kamen Schindeln, danach Ziegel, jetzt langsam PV-Module. Erst noch auf Dach, in 10 Jahren wohl mehrheitlich in Dach. In naher Zukunft werden alle Neubauten wohl schon aus ökonomischen Überlegungen mit Strom resp. Heisswasser-produzierenden Dächern erstellt werden.

  12. chrigi H, 26.09.2018, 13:03

    Danke für die Infos,
    dann schau ich mal ob unser Standort lohnt.
    Sonnenenergie wird Teil der technischen Lösung für die Unabhängigkeit von endlichen Rohstoffen, Energien und eine lokalere Energieversorgung.
    Wir brauchen verschiedene erneuerbare Energieträger und einen bescheideneren Lebensstil.
    um weniger abhängig von Energieimporten zu sein, welche Kriege verursachen.
    Bei der Sonne ist es wichtig gute Standorte auszusuchen, damit sich die graue Energie lohnt für die Panele.
    Wünsche euch weitere sonnige Tage

    1. Roman Gysel, 26.09.2018, 21:38

      Die graue Energie ist typischerweise nach ca. 2 Jahren zurückgezahlt bei einem durchschnittlichen Standort (> 950 kWh/kWp/Jahr). Bei einem sehr schlechten (< 475 kWh/kWp/Jahr) dauert es entsprechend auch nur ca. 4 Jahre! Nicht zu vergessen, dass die Energiebilanz überhaupt positiv ausfällt; das ist ja bei Kohle, Gas, Nuklearenergie etc. gar nie der Fall.