Schreiende Hitze

30. Juni 2019, 67 Kommentare
Themen: Wetter

Hitze ist nicht gleich Hitze: während gestern in den unteren Luftschichten noch eine schwache Bise für etwas weniger feuchte Luft sorgte, stieg heute die Luftfeuchtigkeit mit aufkommendem Südwestwind wieder an. Damit wurde die Hitzebelastung heute wieder grösser. Was es mit dem heutigen Titel auf sich hat, wird erst am Ende dieses Blogs verraten.

Rheinabschnitt oberhalb Diessenhofen (TG). Foto: M. Flubacher.
Rheinabschnitt oberhalb Diessenhofen (TG). Foto: M. Flubacher.

Wetterlage

Obwohl keine grossen Veränderungen am Himmel stattgefunden haben, hat sich die Wetterlage gegenüber gestern markant geändert. Das Hochdruckgebiet, welches gestern noch über Österreich und Ungarn lag, hat sich heute weiter südostwärts zum Balkan verlagert. Die Achse des Höhenrückens (linke Bildhälfte) ist ebenfalls Richtung Osten gezogen. Damit kam eine südwestliche Höhenströmung auf, welche wieder deutlich feuchtere Luft heranführte.

Tiefe Bewökung am Morgen, Quellwolken am Abend und dazwischen viel Sonne

Vergrösserte Ansicht: Ausblick von Corviglia (oberhalb St. Moritz) ins Engadin auf die tiefe Bewölkung.
Ausblick von Corviglia (oberhalb St. Moritz) ins Engadin auf die tiefe Bewölkung.
Quelle: St. Moritz Engadin Mountains

So etwa kann der heutige Tag wettertechnisch zusammengefasst werden. Wobei sich die einzelnen Wetterphänomene auf zum Teil nur kleinräumigem Gebiet abspielten.

Die tiefe Bewölkung etwa zeigte sich heute im Engadin sowie im Tessin. Sie konnte der wärmenden Sonne allerdings nicht lange Stand halten und löste sich rasch wieder auf.

Nach dem Auflösen dieser Wolken schien vorerst in der ganzen Schweiz die Sonne und heizte noch einmal mächtig ein. Die Tageshöchstwerte der Temperatur erreichte auf der Alpennordseite 35 Grad. In Sion wurde es 37 Grad heiss, auf der Alpensüdseite bis 33 Grad.

Gestern wehte während des Tages noch eine schwache Bise und führte etwas trockenere Luft zur Alpennordseite. Heute allerdings stiegen die Taupunkte um 3 bis 6 Grad und somit auch die relative Feuchte an. Dadurch wurde die Hitze wieder unangenehmer.

Vergrösserte Ansicht: Taupunktdifferenz zwischen heute Mittag und gestern Mittag.
Taupunktdifferenz zwischen heute Mittag und gestern Mittag.
MeteoSchweiz

Mitte Nachmittag wuchsen über den westlichen Alpen die ersten Quellwolken in die Höhe und vermochten kurze Zeit später ein erstes Gewitter auszulösen. Gegen Abend entstanden auch im Berner Oberland erste Schauer- oder Gewitterzellen. Allerdings zeigten sich diese bis Redaktionsschluss noch recht kurzlebig und nicht sehr aktiv.

Vergrösserte Ansicht: 3-stündige Niederschlagssummen berechnet aus Radardaten in Kombination mit Bodenmessdaten von heute Abend (18 Lokalzeit). Überlagert noch die registrierten Blitze über drei Stunden.
3-stündige Niederschlagssummen berechnet aus Radardaten in Kombination mit Bodenmessdaten von heute Abend (18 Lokalzeit). Überlagert noch die registrierten Blitze über drei Stunden.
MeteoSchweiz

Gewitterausblick

Im Vorfeld einer Kaltfront, welche morgen unser Land erreicht, dürfte es morgen Nachmittag und Abend zu einigen heftigen Gewittern kommen. Daher hat die MeteoSchweiz heute einen Warnoutlook für Gewitter ausgegeben. Bis morgen Abend gültig bleibt zudem die Hitzewarnung der Stufe 3 oder 4. Wir halten Sie hier auf dem Laufenden.

Und was soll jetzt dieser Titel?

Abgesehen davon, dass für die Einen diese Hitze wirklich zum Schreien ist, hat sie sich in den Wetterkarten auch als solche gezeigt.

Kommentare (67)

  1. Liebe Meteo Schweiz, 01.07.2019, 19:52

    "Der Schrei" ist ja mal der Hammer. Danke für diesen Beitrag. Was mich jetzt interessieren würde: Besteht in der Schweiz nunmehr die Gefahr das sich Superzellen bilden könnten, oder ist dies nicht möglich anhand der Geografie? Vielen Dank für eine Antwort.

    1. MeteoSchweiz, 08.07.2019, 18:33

      Superzellen gehören seit eh und je zum Schweizer Gewitter-Repertoire. Sie bilden sich, wenn in mittleren und höheren Luftschichten eine starke Strömung herrscht. Unsere ausgeprägte Orographie bewirkt oft die Entstehung einer Vielzahl von Zellen auf engem Raum, die miteinander (mal konstruktiv, mal destruktiv) interagieren, so dass "lupenreine" Superzellen, wie man sie aus flacheren Gegenden kennt, eher die Ausnahme sind.

  2. MeteoSchweiz, 01.07.2019, 18:59

    In der Tat war es an unserer SwissMetNet-Station Buchs/Aarau mit 34.2 Grad etwas wärmer als ursprünglich prognostiziert. Am Nachmittag schien bis kurz nach 17 Uhr die Sonne nahezu ungehindert, was den weiteren Temperaturanstieg in der zweiten Tageshälfte erklärt.

  3. Brigitte Boller, 01.07.2019, 18:58

    Der Schrei von Munch! Wirklich erstaunlich, die Ähnlichkeit.

  4. Avah, 01.07.2019, 18:39

    Heute wurde für Aarau eine maximal Temperatur von 31 Grad vorhergesagt. Es wurden aber 34.9 Grad. Die max. Temp. von 31 Grad wurde im Laufe des Tages aber nie angepasst.
    Warum war das heute so? Sonst stimmt es mit den Temperaturen immer sehr gut. War die Vorhersage für heute schwierig?

  5. Stefan, 01.07.2019, 18:22

    Unglaublich dieses Gejammer hier. Startet doch eine Initiative, dass es in der Schweiz nur noch regnen oder schneien darf bei maximal 10 Grad, und grillieren, Fleisch essen, Autofahren und vorallem LEBENSFREUDE werden komplett verboten!

    1. Esther, 01.07.2019, 19:27

      Ich mag sachlich und differenziert argumentierende Mitmenschen. Aber das ist irgendwie nicht so Ihr Ding. Kommt halt auch immer darauf an, wie weit die eigene Nasenspitze reicht.

  6. Madeleine Weibel, 01.07.2019, 18:09

    Kurze Ergänzung zu m/Beitrag von soeben:
    Nein, wir haben keine K'anlage, weder unter den Stühlen noch sonstwo

  7. Madeleine Weibel, 01.07.2019, 17:37

    Ich bin erst kurz/neu auf 'meteoschweiz'- und einfach begeistert! So kompetent und gleichzeitig "bi de Lüüt", humorvoll und sachlich ansprechend, einfach toll gemacht! Die schreiende Hitze - das i-Tüpfelchen...
    Hier bei uns in Zürich-Wiedikon kreischen sie auch: Die Kinder, vor Freude am Plantschen in einem unserer schönen Zürcher Brunnen!! Dazu der Lindenbaum, der seit vorgestern blüht duftet... HERRLICH! Heisse Nächte: die hatte ich schon mit 20ig, damals in den Discos/Clubs am Tanzen, heute im Bett am Schwitzen. Leben pur!

  8. Mags, 01.07.2019, 13:59

    Tja, unsere Breitengrade bieten eben keine ausgeglichenen Temperaturen - und die Globale Erwärmung macht das Ganze nicht besser!

  9. Rolf Norres, 01.07.2019, 13:23

    .... wirklich Ahnlichkeit mit "Edvard Munch, Der Schrei"!

  10. Andre Keller, 01.07.2019, 12:21

    So schön jammern können nur wir Schweizer

    1. Esther, 01.07.2019, 13:31

      Wir sind halt Multitalente. Es gibt auch welche, die denken können.

  11. Beatrice Hoby, 01.07.2019, 11:37

    So schön dieser überraschende "Link" von der Naturwissenschaft zur Kunst! Gratuliere.

  12. Peter Christen, 01.07.2019, 10:54

    Liebe MeteoSchweiz

    Vielen Dank für Ihre gute Webseiten und die interessanten Beiträge. Etwas fehlt mir jedoch. Ich habe immer gelernt, dass beim Wetter für das Wohlbefinden zwei Faktoren wichtig sind. Erstens, die Temperatur und, zweitens und fast wichtiger, die Luftfeuchtigkeit. Wenn ich nun jedoch die MeteoSchweiz Seite studieren, haben Sie exzellente Daten und Vorhersagen zu den Temperaturen. Die Luftfeuchtigkeit wird jedoch sehr stiefmütterlich behandelt. Fast keine Daten und noch weniger Vorhersagen. Warum das? Wäre das nicht etwas was Sie vermehrt bearbeiten sollten? Beste Grüsse. Peter Christen

    1. MeteoSchweiz, 01.07.2019, 13:04

      Ihre Annahme ist korrekt. Genau deshalb berücksichtigen wir in unseren Hitzewarnungen auch die Luftfeuchtigkeit mit Hilfe des Hitzeindex. In unseren Wetterberichten wird zudem erwähnt, wenn wir schwüle Wetterverhältnisse erwarten.

    2. Toggenburger, 01.07.2019, 15:32

      Gute Antwort, genau dasselbe könnte man auch von den Niederschlagsmengen in Millimetern in Prognosen sagen. Auch hierzu gibt es keine bis wenig Informationen (Prognosen). Dass es aber anders geht, zeigt jeweils das Schnee- und Lawineninstitut der WSL, das regelmässig zu erwartende Neuschneehöhen angeben kann. Warum nicht auch mit dem zu erwartenden Regen?

    3. MeteoSchweiz, 01.07.2019, 15:51

      Auf der MeteoSchweiz App und auf der Homepage sind bezüglich der erwarteten Niederschlagsmengen recht viele Informationen verfügbar. Aus Platzgründen und weil der Niederschlag zeitlich und örtlich sehr stark variiert, werden diese jedoch nicht in der Textprognose beschrieben.

  13. Patrick, 01.07.2019, 09:37

    In Basel war es gestern auch 37.2 Grad, wenn man die Messdaten von der privaten Wetterstation Stebler beim Tinguely Museum bezieht. Schade das Meteoschweiz für die Höchstwerte nicht auch die Werte von anderen privaten Stationen z.B. von der Universität zugreift.
    Frage noch an Meteoschweiz: In Deutschland wurde gestern mit 39.3 Grad einen neuen Juni Rekord aufgestellt. Diese Messstation misst auf zwei Meter Bodenhöhe, die Station ist geschützt und nebendran hat es eine geteerte Strasse, sind dies internationale Messstandards? Ich glaube bei uns wäre dies nicht als offizieler Messwert zu gelassen.

    1. MeteoSchweiz, 01.07.2019, 12:46

      Im Rahmen des Datenaustausches mit Partnern haben wir Zugriff auf verschiedenste Partnernetze. Die Messstandards (Standort, Messgeräte) sind jedoch sehr unterschiedlich, sodass die Messwerte nur bedingt vergleichbar sind. Bezüglich der Messbedingungen in Deutschland müssten Sie bei unseren Kollegen vom DWD nachfragen (http://www.dwd.de).

  14. Cherry, 01.07.2019, 09:27

    Alle reden vom Klima, aber niemand konkret. Meine Fragen: Was hat die Schweiz eigentlich für ein Klima? Wo liegen die geografischen Grenzen dieses Klimas? Wer definiert die Klimate: MeteoSchweiz, der Bundesrat, die EU?

    1. MeteoSchweiz, 01.07.2019, 14:04

      Es gibt die klassischen Klimaklassifikationen:
      https://de.wikipedia.org/wiki/Klimaklassifikation

      Eine sehr häufig verwendete Klimaklassifikation ist jene von Köppen-Geiger:
      http://www.klimadiagramme.de/Frame/koeppen.html

      Daraus ergibt sich, dass die Schweiz (Tieflagen) im Cfb Klima liegt (feuchtgemässigtes Klima mit warmen Sommern). Mitteltemperatur des wärmsten Monats unter +22° C, mindestens vier Monate mit Mitteltemperaturen von wenigstens +10° C.

  15. Daniel Suetterlin, 01.07.2019, 08:35

    Liebes MeteoSchweiz Team.
    Wieso hat es diese Nacht in weiten Teilen des Mittellandes nicht wirklich abgekühlt? Und vor allem wie erklären sich die vereinzelten heftigen Temperatursprünge über die Nacht? Zwischenzeitlich sanken an einzelnen Stationen die Temperaturen auf 23 bis 24 Grad und stiegen dann kurzfristig wieder um 2 bis 3 Grad an? Besten Dank im Voraus für die geschätzten Erklärungen.
    Beste Grüsse

    1. MeteoSchweiz, 01.07.2019, 09:04

      Grüezi Herr Sütterlin,
      die schwache Abkühlung ist die Folge von der Bewölkung, welche vor allem durch die Gewitter in der Westschweiz produziert wurde und sich mit den südwestlichen Winden auch ins Mittelland ausbreitete. So wurde eine ungestörte Abstrahlung verhindert. Auch nahm im Laufe der Nacht der Südwestwind zu, welcher die Ausbildung von "Kalt"luftseen verhinderte und mit der Durchmischung für eine Erwärmung in der Nacht sorgte.

  16. Altherr, 01.07.2019, 07:21

    langsam dürfte es wirklich mal kühler werden. Die Hitze ist nicht mehr schön vorallem dann wenn der Taupunkt weit über 15 Grad liegt dann fühlen sich 25 Grad wie 100 an. Leider wird es wohl so weitergehen und in Zukunft zum Standard werden hier schätze ich mal... Echt zum K.....

    1. Mad Max, 01.07.2019, 08:31

      Da gebe ich ihnen in allen Punkten recht....!😪

    2. Mike, 01.07.2019, 09:17

      Ich bin sicher dass unsere Politiker mit hochdruck daran arbeiten um eine Schweiz mit 45C+ Sommertemperaturen vor zu beugen... Oder liege ich da falsch?

    3. MeteoSchweiz, 01.07.2019, 12:18

      Was der Klimawandel für die Schweiz bedeutet, finden sie in den Klimaszenarien für die Schweiz (CH2018). https://bit.ly/2RKZHb5

    4. Like Ice, 01.07.2019, 12:42

      Ich kann Ihnen nur beipflichten. Die Hitze ist unerträglich...bringe meine Wohnungstemperatur seit Tagen nicht mehr unter 28 Grad! Dass solche Hitze zum Normalfall wird, bringt mich zur Verzweiflung :(

  17. Renate, 01.07.2019, 06:19

    Jeder ist sich selbst der Nächste... Rücksichtsloses nächtliches grölen, feiern bis spät in die Nacht. Und das ewige grillieren...Keiner denkt an die, die nicht nur unter der Hitze leiden, sondern auch unter diesen Egoisten. Wann wird es endlich wieder Winter? 😉

    1. Rita, 01.07.2019, 09:18

      Genau. Und wenn man anständig um etwas Rücksicht bittet weil es noch menschen gibt die auch im sommer früh zur Arbeit müssen und zwar ausgeschlafen, wird man als Bünzli und Schweizer abgekanzelt ausgelacht und sogar noch beschimpft

    2. Wolfgang, 01.07.2019, 10:02

      Egoisten sind ganzjährig egoistisch, unabhängig von den Temperaturen.

    3. Cool Man, 01.07.2019, 12:18

      Ja das ständige gegrille oder gestinke. Müssten diese Leute die Tiere selber schlachten. Würden wohl einige ihre Grills im Keller lassen🤔

  18. Jürg Christoffel, 01.07.2019, 05:15

    24,8 Grad um diese Zeit. Wird wohl auch in Zürich eine Tropennacht. Naja der Frühdienst ist im Moment wesentlich angenehmer als die Spätschicht.

  19. Gewitterzelle Aktuell, 01.07.2019, 00:49

    War die unwetterzelle altuell über der genferseeregion hervorsehbar ? Sieht mir aktuell sehr nach einen heftigen unwetter aus

    1. MeteoSchweiz, 01.07.2019, 01:27

      Die exakte Position eines Gewitters ist schwer vorherzusagen. Dass man allerdings in der Westschweiz bis zum Berner Oberland mit Gewittern rechnen musste, wurde so im Wetterbericht geschrieben ("...Zum Teil heftige Gewitter mit Starkregen....", Wetterbericht von heute früh für die Westschweiz).

  20. Baur, 30.06.2019, 23:22

    Leider gibt es aktuelle Computer Modelle die ab nächstem Freitag schon wieder mit Hitze ü30 Grad drohen. Durchschnittliches Sommerwetter mit 25 Grad das war früher einmal... wir müssen wohl nicht mehr viele Jahre warten, bis sich die Sommerhitze der Region Bologna in Norditalien mit 40 Grad im Schatten und erdrückender Schwüle auch im Schweizer Mittelland eingenistet hat, all die „bolognesen“ hässlichen, stromfressenden und lärmigen Split-Klima-Aussengeräte auf jedem Balkon inklusive

    1. Mike, 30.06.2019, 23:52

      Es ist nicht ueberall in Europa heiss. Auf den Britischen Inseln und im Westen der Iberischen Halbinsel war der Juni zu kuehl. Der Norden Deutschlands wird Anfang Juli nicht unter Hitze leiden, zum Teil werden nicht einmal 20 Grad erreicht. Aehnliches gilt fuer Benelux, Britische Inseln und Skandinavien. Immer das Ganze im Auge behalten.

    2. Adrian, 01.07.2019, 02:55

      Und, wie mir scheint Durchschnittliche Sommerwerte von 25 Grad NACHTS, sind wohl auch bald normal. Gibt es eigentlich schon ein Begriff?! Von Tropennacht (über 20 Grad) zu Supertropennacht (über 25 Grad)...

    3. Baur, 01.07.2019, 03:36

      @Mike: Darum geht es nicht, sondern darum dass wir in der Schweiz geografisch am nächsten zum Mittelmeerklima liegen und daher bei einer Ausdehnung der Klimazonen nach Norden als Erste davon betroffen sein werden (zusammen mit Österreich, Ungarn und Zentral-Frankreich) und ja, natürlich gibt es auch in Südeuropa noch kühlere Phasen als „normal“, so wie bei uns auch (zu kühler Mai 2019).

    4. Reto Müller, 01.07.2019, 09:43

      Ist leider so, willkommen im neuen Klima, das wir Menschen uns geschaffen haben. Und es wird tendenziell jedes Jahr schlimmer werden, wenn wir nicht endlich etwas dagegen unternehmen. Seit 40 Jahren besteht Handlungsbedarf, aber passiert ist: Ja genau NICHTS. Ah doch...es ist etwas passiert die Co2 Emmissionen steigen weiterhin ungebremst an. Wenn wir sehen wie sich das Klima in den letzten 40 Jahren erwärmt hat, graut einem vor dem Temperaturanstieg der nächsten 40 Jahre. Es ist längst nicht mehr 5 vor 12, sondern schon mindestens 10 nach 12.

    5. TigerbikerCGN, 01.07.2019, 11:38

      Baur...schicken Sie doch die Hitze mit Zalando portofrei wieder nach Bologna zurück...!
      Schönen Tag noch und beste heisse Grüsse

    6. Kaycee, 01.07.2019, 12:21

      @Reto Müller

      Wir Menschen sind sicher zum grossen teil mit schuldig... Aber Klima Wandel hat es schon immer gegeben.
      Nichts im Universum ist beständig. Die Zeitspanne ist sicher verschieden aber alles hat ein Anfang und alles ein Ende.
      So wie man auch weiss das die Sahara früher immer mal wieder für ein paar tausend Jahre grün war...

    7. kurt, 01.07.2019, 16:28

      Hallo .......da gibts nur noch die eine Mõglichkeit....ein kühles Bad in der Badewanne...... am Besten im heilenden Wasser der lieben URIELLA.....das wird jetzt nicht ja mehr gebraucht....und das Gejammer hört hoffentlich auf ??? Es ist Sommer!!!!

  21. Anita, 30.06.2019, 23:19

    Waren am gigathlon, super schön, super streng und super heiss.... aber einfach genial...

  22. Gery, 30.06.2019, 22:45

    Bei der Hitze scheiden sich offenbar die Geister: Junge urbane Menschen ohne landwirtschaftlichen Bezug (Garten genügt schon ...) Kleinkinder, Oma und Opa, fühlen sich im Element; vor allem dann, wenn sie jederzeit einen kühlen Badestrand aufsuchen können. Alle anderen warten auf den Regen und Abkühlung und hoffen, dass es Montag Abend nicht hageln wird.

    1. Chorsängerin, 30.06.2019, 23:15

      haha, ich als Oma fühle mich nicht im Element, ich leide unter der Hitze!

    2. Baur, 01.07.2019, 01:33

      Ehrlich? Oma und Opa fühlen sich wohl? Alte Menschen sind bei grosser Hitze gesundheitlich am meisten gefährdet. Klimaanlagen schaffen zwar Abhilfe, sind aber teuer und Stromfresser!

    3. Heinz F., 01.07.2019, 13:58

      @ Chorsängerin und Baur: Gery hat ganz korrekt formuliert. "Junge urbane Menschen ohne landw. Bezug, Kleinkinder, Oma und Opa fühlen sich im Element." So wie ich ihn verstehe, bezieht sich das "ohne" auf die ganze Aufzählung. Das ist doch so Gery, oder?

  23. Michael Rutschmann, 30.06.2019, 22:30

    Warm?
    Echt ich habe die gleichen Sommer schon immer erlebt. Ein bisschen Sonne im Sommer ist zum Glück normal. Mir gehen alle Hitzewellen und Warnungen auf die Nerven. Sommer ist schön ich friere schon etwas beim Einschlafen.

    1. Andrej, 30.06.2019, 23:59

      Glückwunsch, nicht alle haben eineso gute Gebäudeisolierung

    2. John Obst, 01.07.2019, 05:35

      Tja, Sie waren wohl etwas zu lang an der Sonne gestern, leiden jetzt an Schüttelfrost und schreiben wirres Zeug. Suchen Sie besser einen Arzt auf, so ein Hitzschlag kann noch schlimmere Folgen zeitigen!

  24. Helen Itschner, 30.06.2019, 22:03

    Für mich heizt Petrus zu stark. Den Luftbefeuchter lässt er ohne Kontrolle laufen. Der Sommer ist ja schön, aber etwas kühler ist mehr. Petrus könnte auch wieder einmal richtig die Pflanzen giessen.

  25. Walker Jsabelle, 30.06.2019, 21:31

    Schade ist das warme, sonnige Wetter bald vorbei. Ab morgen können wir von der vergangenen Woche träumen. Sogar Petrus ist traurig und sendet uns seine Blitze!
    Von mir aus könnte es noch wochenlang weiter so herrlich schön und warm sein.

    1. Analyst, 30.06.2019, 21:51

      Na ja,25 Grad ist nicht gerade ein Kälteschock.
      Hoffen wir auch das es keine heftigen Gewitter mit Starkregen gibt,der hilft der Natur kein bisschen.

    2. Michelangelo, 30.06.2019, 22:02

      Sorry .. habe den Sommer auch gerne, jedoch nicht diese Feuchtigkeit. Auch schon ein Baby und Kleinkind aufgezogen, für diese kleine Geschöpfe ist es auch mehr gruselig als schön. Dazu auch für älter Leute. Zudem würde eine solche Hitzewelle dem Wasser dem Garr ausmachen! Entschuldigen Sie .. 27 bis 29 Grad sollte ja genügen, ansonsten müssen Sie weiter Richtung Süden ziehen.

    3. Ruth Obrist, 30.06.2019, 22:23

      Ja, es dürfte noch lange so weiter gehen, aber bitte mit Bise!

    4. Wolfgang, 30.06.2019, 23:22

      Schließe ich mich uneingeschränkt an.

    5. Stefan, 01.07.2019, 00:31

      Alle, die hier so herrlich über das super Sommerwetter schreiben, arbeiten wohl kaum im Gartenbau, Strassenbau oder ählichen Jobs. Denkt auch mal an die, die keine Klimaanlage direkt unter dem Sessel haben. Sommer ist schön, nur sind wir hier in der Schweiz leider immer noch nicht auf die "neuen" Gegebenheiten eingestellt, die leider schon länger eben nicht mehr neu sind. Das ärgert mich. Eine defekte Heizung ist eine Katastrophe, auch wenn draussen 15 Grad sind. Aber unsere Kinder müssen bei 35 Grad Hitze in die Schule und es bleibt bei den lächerlichen 5 Wochen Ferien. Da man es ja hat kommen sehen, hat man zum Glück noch das "Hitzefrei" abgeschafft, ohne dass man dafür aber Schulhäuser saniert und entsprechend klimatisiert hat. Die Schweiz sollte sich mal die arbeitstechnischen Gegebenheiten in den anderen Ländern anschauen, die entsprechend der Hitze angepasst funktionieren. Es ist Zeit.

  26. J.Fischer, 30.06.2019, 20:52

    wow... das ist jetzt ein bisschen gruselig...

    1. Thomas, 30.06.2019, 21:40

      Trump? Köppel? Oder einfach "nur" das Wettergespenst? Ich weiss, mit der Hitze geht einem die Phantasie durch... 😉

  27. Gerri, 30.06.2019, 20:47

    Hurra es ist Sommer

  28. Hans, 30.06.2019, 20:41

    Coole Beobachtung, trotz Hitzestress. Danke für den Beitrag

  29. Andrej, 30.06.2019, 19:53

    Beste Wetterkarte ever :D

    1. Erick, 30.06.2019, 20:41

      LOL. Trendsetter?

  30. Huttwiler, 30.06.2019, 19:33

    ... der Schrei von Edvard Munch.

    1. Gabriele Hunger, 30.06.2019, 23:56

      Das gleiche dachte ich auch, Munch!
      Und sonst:sehr heiss-Sommer;-))