Inhaltsbereich

Volle Ladung Schnee

15. Januar 2021, 29 Kommentare
Themen: Wetter

Keine Frage, das Thema des heutigen Blogs ist ganz dem Schnee gewidmet. Die intensiven Schneefälle im Flachland von gestern haben sich in der Nacht und bis Freitagvormittag fortgesetzt. Ein kleines Teiltief, welches über die Alpen gezogen ist, hat die kräftigen Schneefälle noch aufrechterhalten. Erst am Mittag liessen die Schneefälle von Norden her allmählich nach. Wieviel Neuschnee es gegeben hat und ob es neue Rekorde gab - dies behandelt der heutige Blog.

Tiefverschneite Landschaft bei Winterthur. Foto: A Hostettler
Tiefverschneite Landschaft bei Winterthur. Foto: A Hostettler

Warum gab es so viel Neuschnee?

Die meteorologischen Voraussetzungen für viel Schnee im Flachland und in den Alpen waren gestern geradezu ideal.
Eine Luftmasse mit feuchter Atlantikluft, eingebettet in eine starke nordwestliche Höhenströmung, welche auf die Alpen gerichtet war und sich praktisch stationär verhielt.
Diese Situation führt typischerweise (je nach Schneefallgrenze) zu markanterem Schneezuwachs in den mittleren oder höheren Lagen der Alpen, vor allem am Alpennordhang.
Im Flachland bleibt es dabei oft bei Regen. Drei Tage vor dem Ereignis prognostizierte man für den Donnerstag im Flachland ein Ansteigen der Schneefallgrenze auf 700 bis 1100 Meter. Es gab aber auch schon Hinweise, dass auch im Flachland der Niederschlag als Schnee fallen könnte.

Mit jedem weiteren Tag zeichnete sich immer mehr die Situation ab, dass die Schneefallgrenze auch bis ins Flachland absinken könnte. Verursacht hat dies ein Tief, welches über Osteuropa südwärts zog und bodennah kalte Polarluft zur Alpennordseite führte. Diese schob sich aus Nordosten unter die mildere und feuchte Atlantikluft der quasistationären Warmfront. Die Front blieb dabei praktisch stationär, während sich die unteren Schichten aus Nordosten abkühlten.

In der Nacht auf Donnerstag regnete es zunächst noch unterhalb von 900 Metern. Am Donnerstagmorgen ging der Regen in der Nordostschweiz mit dem Einfliessen der Kaltluft rasch in Schnee über.

Die einströmende Kaltluft hat die darüber liegende mildere Luftmasse dabei angehoben und den Niederschlagsprozess verstärkt.
Und so schneite es in der Deutschschweiz (vor allem im Nordosten) anhaltend und intensiv.

Gemessene Neuschneemengen

Im nordöstlichen Flachland wurden verbreitet 25 bis 35 cm Neuschnee gemessen, in Widnau (Rheintal) sogar bis 52 cm. In leicht erhöhten Lagen oberhalb von 700 Metern wurden an unseren Messstationen 45 bis 60 cm registriert, lokal vermutlich noch mehr.
Im Vorderrheintal staunte man heute Morgen auch nicht schlecht. In Höhenlagen um 800 Meter betrug die Neuschneehöhe 60 bis 80 cm.

Vergrösserte Ansicht: 24h-Neuschneesummen mit > 20 cm (blau) und > 50 cm (rot) gemessen am 15.01.2021, 6 UTC
24h-Neuschneesummen mit > 20 cm (blau) und > 50 cm (rot) gemessen am 15.01.2021, 6 UTC
MeteoSchweiz

Auch in der Höhe war der Neuschneezuwachs beträchtlich. Oberhalb von 1500 Metern betrug die 1-Tages Neuschneesumme von den Urner- bis zu den Glarner Alpen zwischen 60 und 110 cm, am übrigen zentralen und östlichen Alpennordhang 50 bis 80 cm.
In den Alpen war vor allem die 3-Tagessumme des Neuschneezuwachses beeindruckend, da es dort schon vorher markante Schneefälle gab.
Vom Obergoms und Haslital über die zentralen Alpen, östlicher Alpennordhang, Nordbünden und Teile Mittelbündens sowie Unterengadin gab es oberhalb von 700 Metern zwischen 80 und 150 cm.
In den zentralen und westlichen Voralpen, im westlichen Wallis, den Berner Alpen wurden oberhalb von 1200 Metern zwischen 50 und 100 cm Neuschnee realisiert.

Vergrösserte Ansicht: 3-Tages Neuschneesummen am 15.01.2021, 6 UTC der Messstationen des SLF
3-Tages Neuschneesummen am 15.01.2021, 6 UTC der Messstationen des SLF
Quelle: SLF

Klimatologische Einordnung

Östliches Mittelland

Das Neuschnee-Ereignis (1-Tages-Neuschneesumme) vom 14. auf den 15. Januar 2021 gehört im östlichen Mittelland regional zu den sehr seltenen in den Messreihen. Momentan zeigt der Messstandort Zürich-Flughafen den höchsten Wert von 33 cm. Im westlichen Mittelland wurde vielerorts gar kein Neuschnee gemessen. 

Am Messstandort Zürich-Fluntern ist es mit 30 cm die vierthöchste 1-Tages Neuschneesumme seit Messbeginn 1931, zusammen mit dem Ereignis vom 23. Februar 1986. Auf dem Flughafen wurden 33 cm gemessen, Rang 3 in der Messreihe seit 1958. Hallau am Nordrand der Schweiz registrierte 26 cm und damit Rang 5 in der Messreihe seit 1963.

In der rund 90-jährigen Messreihe von Zürich-Fluntern treten 1-Tages-Neuschneesummen um 30 cm oder mehr im Durchschnitt alle 10 bis 15 Jahre einmal auf.

Vergrösserte Ansicht: Grösste jährliche 1-Tages Neuschneesumme Zürich-Fluntern 1931-2021.
Grösste jährliche 1-Tages Neuschneesumme Zürich-Fluntern 1931-2021.
MeteoSchweiz

Ostalpen:

Besonders betroffen waren auch die Ostalpen. In den Alpen war es allerdings ein 2-Tages Ereignis vom 13.01. bis am 15.01.2021.

Elm registrierte mit 96 cm die zweithöchste 2-Tagessumme seit Messbeginn 1960. In Arosa fiel eine 2-Tages Neuschneesumme von 106 cm. Das ist Rang 7 in der Messreihe seit 1931. In Disentis gab es mit 99 cm ebenfalls Rang 7 in der Messreihe seit 1961. Davos erhielt 97 cm. Das liegt nicht unter den zehn höchsten 2-Tagessummen in der Messreihe ab 1931. Scuol schaffte es mit 71 cm gerade noch unter die zehn höchsten 2-Tagessummen in der Messreihe ab 1931.

Chur erlebte mit einer 2-Tagessumme von 61 cm einen extrem seltenen Neuschneefall. In der weit über 100-jährigen Churer Messreihe ist es erst das zweite Ereignis über 60 cm.

Vergrösserte Ansicht: Grösste jährliche 2-Tages Neuschneesumme Chur 1888-2021.
Grösste jährliche 2-Tages Neuschneesumme Chur 1888-2021.
MeteoSchweiz

Und weils es so schön war...hier die Schneebilder:

Kommentare (29)

  1. Robert Oram, 17.01.2021, 12:24

    Liebes Meteo Team. Ich vermisse die Schneehòhe vom Zurich-Fluntern am l5 16.Januar. Konnen Sie mir bitte sagen warum hat Zurich-Kloten am 14.1. mehr schnee als Zurich Flumtern.
    Besten Dank. Robert.

    1. MeteoSchweiz, 17.01.2021, 12:52

      Guten Tag Herr Oram. Die Ursache der ab 16. Januar am Zürichberg fehlenden offiziellen Schneemessungen ist uns leider auch (noch unbekannt.
      Unser Kollege Daniel Gerstgrasser hat am 16. Januar am Zürichberg 45 cm gemessen (siehe https://twitter.com/danivumalvier/status/1350430444257468416)
      Viele Grüsse MeteoSchweiz

  2. Oliver, 16.01.2021, 16:54

    Schöne Bilder von Winterthur es hat wirklich sehr viel Schnee wie früher zu meiner Schulzeit vor 40 Jahren

    Nun habe ich eine Frage kann es möglich sein dass es in Laufenbergs weniger Schnee hat weil es am rhein immer ein bisschen wärmer ist

    Vielen Dank und weiter so

    1. MeteoSchweiz, 16.01.2021, 17:21

      Guten Abend,

      dass der Rhein einen Einfluss auf die Schneefälle hat, ist eher zu bezweifeln, dazu ist er zu wenig breit. Aber die tiefe Lage von Laufenburg - ich nehme an, Sie meinen Laufenburg und nicht Laufenbergs - hat natürlich schon einen Einfluss, weil bei Schneefällen es in den tiefsten Lagen meistens am wenigsten kalt ist. Deshalb fällt dort wohl oft ein grösserer Teil als Regen.

      mit freundlichen Grüssen
      MeteoSchweiz

  3. Livio Bezzola, 16.01.2021, 16:13

    Hallo Meteo Schweiz Team

    Das einzigartige in Chur (595 müM) ist, dass normal wie üblich der Schneefall nicht in Regen überging.
    Zudem, dass vor nach und während dem Ereignis sehr kalte Temperaturen herrschten.
    Das habe ich in meiner Karriere hier in Chur bisher noch nie erlebt, aber schon lange mal herbeigesehnt. Jetzt war der Zeitpunkt gekommen... welch ein Glück.
    Schöne Grüsse allen Freunden der Wetterbeobachtung.

    Livio

  4. Thomas Flück, 16.01.2021, 10:45

    Gibt es einen Zusammenhang zwischen diesen Starkschneefällen und den erheblich erhöhten Temperaturen in der Arktis? Oder anders gefragt: Sind Starkschneefälle wie wir sie jetzt erlebt haben, im Zuge der globalen Erwärmung häufiger zu erwarten?

    1. MeteoSchweiz, 16.01.2021, 11:13

      Guten Tag Herr Flück. Untersuchungen zeigen, dass im Mittel die Winter im Alpenraum immer milder und schneeärmer werden. Details finden Sie unter
      https://www.meteoschweiz.admin.ch/home/aktuell/meteoschweiz-blog/meteoschweiz-blog.subpage.html/de/data/blogs/2020/11/winter-in-der-schweiz--in-deutschland-und-in-oester.html
      Die zurückliegenden Schneefälle beruhten auf einer ungewöhnlichen Wetterlage (siehe ersten Abschnitt dieses Blogbeitrages).
      Viele Grüsse MeteoSchweiz

  5. Dominik, 16.01.2021, 09:55

    Hallo Liebes Meteo Team
    Hier noch eine Meldung aus dem Hotzenwald-Südschwarzwald.
    Ich wohne in Görwihl, das liegt ca.auf 700m.
    Wir hatten einen Neuschnee zuwachs von 72cm.
    In Laufenburg wahrens aber nur 34cm (20 min von Görwihl) Frage mich manchmal, wie so etwas zustande kommt?

    1. MeteoSchweiz, 16.01.2021, 10:05

      Guten Tag Dominik. In diesem Fall war es so, dass Laufenburg später in die Kaltluft gelangte. Entsprechend fiel dort der erste Teil des Niederschlags als Regen.
      Ausserdem ist generell feststellbar, dass die Niederschlagsmenge, speziell im Winter, mit zunehmender Höhe anwächst.
      Viele Grüsse MeteoSchweiz

  6. Dieter Neth, 16.01.2021, 09:30

    Auf etwa 470 m ü M am Unteren Hauenstein bei Trimbach liegen 30 cm Schnee herum, so viel gab es in den zehn Wintern die wir nun hier sind erst einmal. Allerdings traue ich mich nicht mehr so recht in die tiefverschneiten Wälder rein, es liegt recht viel Holz am Boden, darunter einzelne grosse Bäume. Warnungen vor Waldspaziergängen wegen Schneebruch habe ich allerdings noch keine gesehen, bei Starkwindereignissen werden solche regelmässig ausgegeben.

  7. Marco, 16.01.2021, 01:04

    Eine kleine Rundfahrt heute Nachmittag in der NW-CH zeigte auch beachtliche Schneemengen. Muttenz 15xm, Zeiningen bei Möhlin 20cm, Herznach (413m) 40cm, Staffelegg (621m) Richtung Herzberg 55cm.
    Auch heute Nachmittag gab es eine markante Wettergrenze welche sich ab 14 Uhr einstellte und sich bis zum Eindunkeln praktisch nicht veränderte. Zwischen Basel und Stein/Eiken blieb eine doppelte Wolkenschicht den ganzen Tag hängen. Tiefer Hochnebel und darüber ebenfalls bedeckt. Ab Eiken/Frick Richtung Aarau blieb es den ganzen Nachmittag praktisch wolkenlos. Wie kam diese scharf abgeschnittene Grenze zu Stande? Abends in Richtung Muttenz gab es sogar leichten gefrierenden Nieselregen bei -1 Grad in Muttenz? Wie ist das möglich inmitten der Kaltluft (die ja dann auch in der Höhe eingetroffen ist?) Herzlichen Dank für Aufklärung. Grüsse, Marco

    1. MeteoSchweiz, 16.01.2021, 07:46

      Besten Dank für die Beobachtungen. Die scharfe Grenze markiert die Luftmassengrenze. Mit der Bise kam trockenkalte Luft aus Nordosten heran, welche sich in der Folge nicht mehr so richtig weiter bewegte.
      Was es mit dem gefrierenden Nieselregen zu tun hat, können wir auch nicht klar beantworten. Vielleicht hat es mit Emissionen von Wasserdampf zu tun.

  8. Daniel Hernández, 15.01.2021, 23:29

    Guten Abend
    Oberhalb Riehen an der MeteoGroup-Station Bettingen BS auf 432m ü. M. gab es total 28cm Neuschnee.

  9. Livia, 15.01.2021, 22:45

    Liebes Meteo Team.
    Welche Erklärung habt ihr, dass es gegen Westen kaum Schnee gab, während dem der Osten darin versinkt? Wir sind auf 950m, nahe Thun und haben erst am Freitag Abend ein Minischümli gekriegt. Und in den Berner Alpen gab es einen Meter? Schade. Aber wir mögens den Unterländer auch gönnen:-)

  10. Reiner, 15.01.2021, 22:23

    Heute um 15.00 Uhr hatten wir in Lörrach 19 cm Schnee, so viel wie seit 2006 nicht mehr.

  11. Sebastian, 15.01.2021, 21:53

    Hallo liebes Meteo-Team
    Vielen Dank für den tollen Blog, er war weiterbildend (für mich zumindest) ;).
    Gerne würde mich wundern, wie viel Schnee in Käpfnach (Horgen) liegt. Und wann dort der nächste Schneefall (bzw. Niederschlag), erwartet werden kann?
    Vielen Dank für die Antwort
    Liebe Grüsse Sebastian

    1. MeteoSchweiz, 15.01.2021, 22:07

      Guten Tag Sebastian, in Käpfnach dürften rund 30 cm liegen, direkt am See allenfalls etwas weniger. Bereits in der Nacht auf den Sonntag beginnt es wieder zu schneien, die Mengen fallen aber (deutlicher) geringer aus als beim aktuellen Ereignis.
      Mit freundlichen Grüssen, MeteoSchweiz

  12. Linus, 15.01.2021, 19:52

    Wie viele Zentimeter Schnee liegen aktuell in Riehen BS ? Und wie viele werden noch hinzukommen?
    Vielen Dank für Ihre Antwort!

    1. MeteoSchweiz, 15.01.2021, 21:07

      Guten Abend Linus
      Die letzte Messung mit 9 cm stammt vom Morgen 07 Uhr, die nächste Messung durch den Beobachter erfolgt erst wieder morgen um die gleiche Zeit. Anhand des Niederschlags gehen wir aber davon aus, dass seit heute Morgen nochmal 5 -8 cm dazugekommen sein dürften.
      Der nächste Schneefall wird dann wieder in der Nacht zum Sonntag erwartet.
      Mit freundlichen Grüssen, MeteoSchweiz

  13. Rico, 15.01.2021, 19:23

    Hallo, warum schneit es denn hier drüben in Lindau immer viel mehr als auf der anderen Seite des Bodensees in Altenrhein?

    Bei mir im Garten liegen knapp 50 cm!

    1. MeteoSchweiz, 15.01.2021, 19:50

      Guten Tag Rico,
      Für diese Situation ist möglicherweise eher das Temperaturregime dafür verantwortlich und nicht das Niederschlagsregime. Am Boden herrschten während des Schneefalls nämlich nordöstliche Winde. In Altenrhein kam der Wind also vom See her, deshalb wurde die Luftmasse über dem See etwas erwärmt. Der Schnee war vermutlich etwas feuchter und setzte sich stärker als in Lindau, wo der Wind vom Land her wehte. Im Rheintal etwas weiter weg vom Bodensee wurden nämlich ebenfalls 50 cm Schnee gemessen. In Widnau waren es beispielsweise 52 cm.
      Mit freundlichen Grüssen, MeteoSchweiz

  14. Reto, 15.01.2021, 19:16

    Da kann man richtig neidisch werden. Gerne hätte ich auch wieder einmal einen Schneefall wie zu Kindheits- und Jugendzeiten erlebt. Hier in Bern liegen mickrige 2-3 cm. Deshalb meine Frage: wieso hat es so lange gedauert, bis sich die Kaltluft auch in Bern durchsetzen konnte? Nämlich von Mittwochabend bis Freitagmittag. Nur 50km oder weniger entfernt, (z.B. Olten) gabs 15-20cm Schnee. .

    1. MeteoSchweiz, 15.01.2021, 19:30

      Guten Tag Reto,

      die aus Osten einfliessende Kaltluft war sehr seicht und die Warmluft hielt aus Südwesten dagegen. So blieb das Ganze stationär und schwappte in der Nacht auf Freitag sogar vorübergehend noch einmal etwas ostwärts zurück. Schuld daran war das erwähnte Randtief, es sorgte beispielsweise auf 1000 oder 1500 Metern vorübergehend für zunehmenden SW-Wind. Erst heute Freitag, als das Tief nach SE abgezogen ist, hat sich die Kaltluft wieder westwärts in Bewegung gesetzt und auch die Region Bern geflutet.
      Mit freundlichen Grüssen, MeteoSchweiz

    2. Tom, 15.01.2021, 21:17

      Wir hätten gerne auch nur 2-3cm... Sie dürfen sich bei uns in Kloten gerne ein paar Anhänger voll davon abholen, wir haben langsam genug davon... einfach selber aufladen, ok? ;)

      Naja, nebst 2 ungestürzten Bäumen auf der Zufahrtstrasse (Danke! an die Feuerwehr / Gemeindebetriebe, welche einen tollen Job gemacht haben und die Strasse innert einer knappen Stunde freiräumten) sowie unzähligen abgebrochenen Obstbaum-Ästen und heftigem Muskelkater kamen wir noch glimpflich davon.

      Hoffe sehr die Statistik hat hier recht mit 10-15 Jahren...

    3. Rolf Hefti, 16.01.2021, 07:49

      Ich kann Ihnen nachfühlen, ich bin auch ein totaler Fan von Schnee bis ganz an den Boden. (Niederste Niederungen !) Es sieht in Niederglatt ZH nun aus wie in Schweden, die Landschaft ist wunderbar. Man sieht aber auch die unbändige Kraft der Natur, die Bäume krachen zusammen unter der Last des Schnees. Da der Schnee so nass war, wurden jedes einzelne Ästchen mit 2 - 3 cm Schnee umhüllt. Durch häufiges Abschütteln habe ich hoffentlich alle meine Bäumchen und Büsche für den Frühling gerettet, welcher dann auch so super wie dieser Winter werden darf ! Ich mag keine nur mit 3 Jahreszeiten ausgestattete (Übergangslos vom Herbst in den Frühling gehende Jahre. Ausserdem wirkt das Weiss des Schnees weniger deprimierend.) Klimaerwärmungsjahre, wie es die letzten 3 Jahre leider Norm war. Warum schneit es dieses Jahr eigentlich so wunderbar ? Hat das mit dem Stillstand von der Flugindustrie zu tun ? [*** wegen Verstoss gegen die Netiquette wurde dieser Abschnitt nicht publiziert ***]

    4. MeteoSchweiz, 16.01.2021, 08:11

      Guten Tag Herr Hefti. Wir gehen nicht davon aus, dass der reduzierte Flugverkehr einen unmittelbaren Einfluss auf die aktuellen Wetterverhältnisse hat.
      Mit freundlichen Grüssen, MeteoSchweiz

  15. Sarnian Bloke, 15.01.2021, 19:04

    Ich liebe die Schneebilder vom Winterthurer Aussichtspunkt nur 10 Gehminuten von mir in Oberwinterthur wo ich heute Morgen sogar 42cm auf dem Rasen 490müm messen konnte. :)

  16. Wolfgang, 15.01.2021, 18:53

    Eine volle Ladung Sonne wäre mir lieber. ☀️

    1. Adrian, 15.01.2021, 19:52

      Ja ja, die kommt dann auch wieder mal. Spätestens im Sommer...