Umsetzung OGD-Strategie des Bundesrates

Am 30. November 2018 hat der Bundesrat die "Strategie für offene Verwaltungsdaten in der Schweiz 2019–2023" gutgeheissen (Open Government Data Strategie, OGD-Strategie). Demnach sollen Stellen der zentralen Bundesverwaltung ab 2020 ihre neuen Daten grundsätzlich als OGD publizieren, sofern keine legitimen Schutzinteressen oder rechtlichen Bestimmungen entgegenstehen (open by default).

Ausgangslage bei MeteoSchweiz

Unter dem derzeit geltenden Meteorologie-Gesetz ist die uneingeschränkte Einführung von OGD bei Wetter- und Klimadaten nicht möglich. Die Thematik ist jedoch von grossem Interesse.

Verschiedene Studien über den volkswirtschaftlichen Nutzen zeigen, dass der Mehrwert von Wetter- und Klimadaten für Behörden, Wirtschaft und Gesellschaft hoch ist und in Zukunft wohl noch steigen wird. Im umliegenden Ausland stehen deshalb Wetter- und Klimadaten oftmals gebührenfrei zur Verfügung.

Die OGD-Strategie des Bundesrates sieht vor, dass Abklärungen zur Notwendigkeit rechtsetzender Massnahmen getroffen und dem National- und Ständerat allfällige Gesetzesänderungen vorgeschlagen werden. Selbstverständlich beteiligt sich auch MeteoSchweiz aktiv an diesen Arbeiten.

Die beschriebene Ausganglage führt dazu, dass die meisten Wetter- und Klimadaten von MeteoSchweiz weiterhin kostenpflichtig sind. Die Gebühren sowie die Nutzungsbestimmungen bezogener Daten richten sich nach der Verordnung über die Meteorologie und Klimatologie (SR 429.11), den Allgemeinen Geschäftsbedingungen für Leistungen des Grundangebots von MeteoSchweiz sowie allfälliger ergänzender Vertragsbestimmungen (siehe Rechtliches).

Im Sinne der OGD-Strategie des Bundesrates ist ein beschränktes Set an Daten auf opendata.swiss zu finden. Dies ermöglicht es Nutzern sich mit der Charakteristik unserer meteorologischen und klimatologischen Daten vertraut zu machen.