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Satellitenbilder

Wettersatelliten spielen in der Meteorologie eine zentrale Rolle. Sie zeigen rund um die Uhr die meteorologischen Vorgänge in der Atmosphäre. MeteoSchweiz bezieht die Satellitendaten von EUMETSAT, einem Konsortium von europäischen Ländern, die gemeinsam METEOSAT und andere Erdbeobachtungssatelliten betreiben.

HRV (High resolution visible)

Messung:  ,  
Aktualisiert am:  

Diese Bilder zeigen die reflektierte (kurzwellige) Sonnenstrahlung, deshalb sind sie nur bei Tageslicht verfügbar. Je dichter die Wolken sind, desto besser wird die Sonneneinstrahlung reflektiert. Dichte Wolken erscheinen deshalb weiss, während dünnere Wolken (in den meisten Fällen hohe Schleierwolken) gräulich und faserig erscheinen. Der Erdboden ist schwarz. Liegt Schnee, erscheint der Boden weiss.

Kombiniertes Tag-Nacht-Satellitenbild Europa

Messung:  ,  
Aktualisiert am:  

Die kombinierten Satellitenbilder verwenden am Tag und in der Nacht verschiedene Farbdarstellungen. Man kann aufgrund der gewählten Farbkombination den Schnee am Boden (blau dargestellt) von den tiefen und mittelhohen Wolken (weiss dargestellt) oder von den hohen Wolken (hellblau dargestellt) unterscheiden. In der Nacht erlaubt die gewählte Farbkombination, zwischen wolkenlosen Regionen (rosa) und Regionen mit Bewölkung zu unterscheiden. Nebel und Hochnebel werden dabei weisslich dargestellt und hohe Bewölkung ist rot oder schwarz.

    

Infrarot-Satellitenbild

Messung:  ,  
Aktualisiert am:  

Die Infrarot-Satellitenbilder zeigen die Verteilung der Wolken über Europa. Die europäischen, geostationären Wettersatelliten messen während 24 Stunden die vom Boden und vom oberen Teil der Wolken emittierte elektromagnetische Infrarotstrahlung. Damit wird die Position der Wolken erkannt und wichtige Informationen über die Verteilung und die Entwicklung der Wolken geliefert (auch während der Nacht).

   

Satellitenbilder Welt

Messung:  ,  
Aktualisiert am:  

Diese Infrarotbilder zeigen die Verteilung der Wolken um den Globus (mit Ausnahme der Polarregionen). Das Mosaik wird aus Bildern der europäischen, amerikanischen und japanischen, geostationären Wettersatelliten zusammengesetzt. Die Farbskala erlaubt eine grobe Einschätzung der Höhe, bis zu der die Wolken reichen. Eher tiefe Wolken werden weiss oder grau dargestellt, mittelhohe Wolken blau und sehr hohe Wolken grün. Die höchsten Wolken entstehen durch starken Gewitter oder Orkane und werden in Rot angezeigt.

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