Wetterereignisse
Zwei niederschlags- und schneereiche Februardrittel
Zu Monatsbeginn gab es vor allem in der Westschweiz, im Wallis und auf der Alpensüdseite etwas Niederschlag. Die niederschlagsreichste Phase vom 10. bis 21. Februar betraf dann alle Gebiete nördlich des Alpenhauptkamms. Oberhalb von 1000 bis 1500 Meter fielen regional beachtliche Neuschneemengen und beendeten damit die Schneearmut der Vormonate in Teilen der Walliser Alpen und in nordöstlichen Alpengebieten.
Frühlingshaftes Monatsende mit neuen Temperaturrekorden
Ab dem 22. Februar stiegen die Temperaturen schweizweit an und erreichten unter Hochdruckeinfluss ab dem 25. Februar frühlingshafte Werte. An einigen Messstandorten von MeteoSchweiz wurden neue Februar-Temperaturrekorde verzeichnet. La Chaux-de-Fonds registrierte am 25.2. mit 17,0 °C einen neue Höchsttemperatur für den Monat, die am 27. Februar mit 17,6 °C noch übertroffen wurde. Der bisherige Rekord von 16,8 °C stammte vom 25. Februar 2021. Mit La Brévine (16,3 °C am 27.2.) und Fahy (20,0 °C am 27.2.) produzierten zwei weitere Stationen im Jura neue Februarrekorde. Im Engadin erreichte die Station in Buffalora am Ofenpass mit 10,9 °C einen neuen Februar-Höchstwert, nachdem am Vortag mit 10,7 °C schon ein neuer Rekord aufgestellt worden war. Viele Stationen, verteilt über das ganze Land, erreichten im Zeitraum zwischen dem 24. und 27. Februar 2026 einen der zehn wärmsten Februarwerte seit Messbeginn.