Wetterereignisse
Ein langlebiges Gewittersystem
Am Dienstag, 21. Juli 2026, entwickelte sich auf der Schweizer Alpensüdseite ein superzelluläres Gewitter. Es formierte sich über Norditalien zu einem kräftigen, langlebigen Gewittersystem und legte tagsüber Hunderte Kilometer über die Adria bis nach Albanien zurück.
Weiterführende Informationen
Aussergewöhnliche Trockenheit in der Schweiz und Europa
Die Schweiz und ein Grossteil Europas sind seit Anfang Sommer von einer aussergewöhnlichen Trockenheit betroffen. Obwohl die Niederschläge der letzten Wochen stellenweise Entspannung gebracht haben, ist das Niederschlagsdefizit Ende Juli an zahlreichen Orten noch im Rekordbereich. Unabhängig von den Prognosen wird es mehrere Monate dauern, bis sich die Gewässer und das Grundwasser landesweit wieder erholen.
Weiterführende Informationen
Anhaltende Hitze im Tessin
Im Juli 2026 herrschten auf der Alpensüdseite aussergewöhnlich heisse Bedingungen. In Locarno/Monti beispielsweise war dieser Juli der wärmste Juli und der wärmste Monat überhaupt seit Beginn der Aufzeichnungen 1883 (Stand: 28. Juli). Zwischen dem 2. und dem 25. Juli war jeder Tag ein Hitzetag, mit einer täglichen Höchsttemperatur von 30 Grad oder mehr. Mit 24 Tagen handelt es sich um die längste Serie von Hitzetagen (Messreihe von 1961 bis heute). Diese Serie folgte – nach einer nur eintägigen Pause am 1. Juli – auf eine Serie von 14 Hitzetagen Ende Juni. Eine ähnliche Anzahl Hitzetage, unterbrochen von kurzen Pausen, wurde auch an den Messstationen Grono, Magadino/Cadenazzo und Cevio verzeichnet.
Weiterführende Informationen