Wetterereignisse
Fast 35 Grad: Neue Septemberrekorde
Vom 4. bis 8. September wurden sowohl im Flachland als auch im Tessin verbreitet Hitzetage registriert (30 °C oder mehr). Der 8. September war insgesamt der heisseste Tag des Monats mit Höchstwerten von 32 bis 34 °C im Flachland und im Wallis. In Genève/Cointrin wurden sogar 34,7 °C gemessen. Bereits am 4. September wurden zahlreiche Höchsttemperaturrekorde für einen September gebrochen. Diese Rekorde wurden nur wenige Tage später, am 8. September, bereits wieder übertroffen: 32 Stationen mit homogenisierten Daten meldeten einen neuen Hitzerekord für den Monat September. Dazu gehören unter anderem Neuchâtel mit 32,4 °C (bisheriger Rekord: 31,5 °C, Messbeginn 1864) und Zürich/Fluntern mit 31,2 °C (bisheriger Rekord: 30,9 °C, Messbeginn 1881). Am 4. September war es auch in mittelhohen Lagen aussergewöhnlich warm, wie beispielsweise in Scuol (1304 m ü.M.), wo mit 31,4 °C ebenfalls ein neuer Septemberrekord verzeichnet wurde (bisheriger Rekord: 28,6 °C, Messbeginn 1971).
Spätester Hitzetag auf der Alpennordseite
Am 27. September wurden in Basel/Binningen 30,1 °C gemessen. Noch nie zuvor wurde auf der Alpennordseite so spät im Jahr ein Hitzetag verzeichnet. Der bisher späteste Hitzetag trat am 21. September 2018 in Chur auf. Auf der Alpensüdseite bleibt der späteste Hitzetag weiterhin derjenige vom 24. Oktober 2018. In Locarno/Monti war es damals 30,5 °C heiss.
Drei Grad wärmer und drei Monatsniederschläge weniger
Das Sommerhalbjahr 2026 war in vielerlei Hinsicht aussergewöhnlich. Von April bis September war es über die Schweiz gesehen so warm und so trocken wie noch nie in den letzten 160 Jahren. Zudem schien die Sonne deutlich häufiger als üblich.