
Das blockierende Hochdruckgebiet über Osteuropa hat sich etwas abgeschwächt und nach Nordosten verlagert. So ist nun die Bühne frei für Störungen, welche die Schweiz in der westlichen bis südlichen Strömung erreichen. Den Auftakt macht die Kaltfront/Okklusion von Tief «Ingrid» - die Front zerfällt jedoch nach Ankunft in der Schweiz. Gleichzeitig führt die Föhnströmung aber zu Südstau, der Schneefall auf der Alpensüdseite wurde mit einer Stufe 3 Warnung bewarnt. Weitere Infos dazu finden Sie auf unserer Website, in der MeteoSwiss App oder auf naturgefahren.ch.

Betrachtet man die Niederschlagswahrscheinlichkeiten der nächsten Tage, so sticht die West- und Südschweiz heraus. Dies ist auf die südwestlichen Strömungsverhältnisse zurückzuführen.
Die Niederschlagsmengen 5 mm bzw. 10 mm können bei entsprechender Schneefallgrenze als Faustregel zu 5 cm bzw. 10 cm Neuschnee umgerechnet werden (5 mm Niederschlag entsprechen 5 cm Neuschnee). Obige Grafik sagt nichts über die Schneefallgrenze aus, diese liegt jedoch gemäss aktuellen Prognoseunterlagen meist unter 1000 Metern:
Selbstverständlich aktualisieren wir unsere Prognosen laufend. Falls Sie die Niederschlagswahrscheinlichkeiten weiterverfolgen möchten, finden Sie diese Grafiken in der MeteoSchweiz App unter MeteoSwiss Plus. Mehr dazu in diesem Blog.