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Das wetterbestimmende Tiefdruckgebiet «Pedro» entwickelte sich bereits am Vortag westlich der Bretagne und steuerte zunächst eine Warmfront zur Schweiz (siehe Blog des Vortages). Im Verlauf des Donnerstags, 19. Februar schwächte sich das Tief über Frankreich bereits wieder ab. Gleichzeitig bildete sich ein neuer namenloser Tiefdruckwirbel über Norditalien, der in der Folge ostwärts Richtung Venetien zog. 

Während der Annäherung des Tiefdruckgebiets «Pedro» sank der Luftdruck nördlich der Alpen von 1020 hPa am Vortag rapide auf etwas über 1000 hPa in der Nacht auf Donnerstag, 19. Februar. Dabei kam im Alpenraum für ein paar Stunden kräftiger Südföhn mit Böenspitzen von 50 bis 90 km/h auf. 

Nach Niederschlagsabkühlung Schneefall bis auf die Talböden

Der Föhn endete in den frühen Morgenstunden bereits wieder. Von einem neuen Tiefdruckgebiet, welches sich über Norditalien entwickelte, dehnten sich Niederschläge von Süden her über die Alpen auf die Alpennordseite aus. In den Bündner Alpentälern sank mit Niederschlagsabkühlung die Schneefallgrenze bis auf die Talböden, wobei die Neuschneemengen in der Nacht zunächst gering blieben und seit dem Vortag nur ein paar Zentimeter Neuschneezuwachs gemeldet wurden. Am meisten Neuschnee fiel im Unterwallis mit 10 bis 20 cm. 

Im Engadin und in den angrenzenden Südbündner Tälern intensivierte sich der Niederschlag im Tagesverlauf wieder: Bis Redaktionsschluss um 16 Uhr fielen hier nochmals verbreitet 10 cm, im Puschlav bis 20 cm Neuschnee. 

Die nächsten drei Tage in Kürze

Bis am Samstag bleibt das Wetter tiefdruckbestimmt mit weiteren Niederschlägen. Oberhalb von rund 1200 Metern fallen nochmals 10 bis 20 cm Neuschnee. 

Neuschneemengen von Donnerstag, 19. bis Samstagmorgen, 21. Februar 2026.
Neuschneemengen von Donnerstag, 19. bis Samstagmorgen, 21. Februar 2026.

Am Sonntag erwartet uns recht sonniges Wetter und frühlingshafte Temperaturen zwischen 10 und 15 Grad in den Niederungen. Laufend aktualisierte Wetterprognosen und -warnungen finden Sie, liebe LeserInnen, wie immer auf der MeteoSchweiz App sowie auf unserer Website: