Wer sind die Eisheiligen?
Der Zeitraum vom 11. bis 14. Mai wird im mitteleuropäischen Raum als die Eisheiligen bezeichnet. Hierbei bezieht man sich auf die Namenstage der Heiligen Mamertus, Pankratius, Servatius und Bonifatius. Das Ende der Eisheiligen bildet die Kalte Sophie am 15. Mai. Die Eisheiligen sollen oft mit einen Kaltluftvorstoss und damit Frostgefahr einhergehen.
Der Zeitraum der Eisheiligen hat sich jedoch verschoben, seitdem man ihnen eine besondere Häufigkeit an Frosttagen nachsagt. Ursprünglich fanden die Eisheiligen noch vom 19. bis 23. Mai statt. Erst mit der gregorianischen Kalenderreform von 1582 wurden die Namentage in die erste Maihälfte verschoben.