Gegen 19:50 Uhr, zum Zeitpunkt des Sonnenuntergangs, befand sich der Gewitterkomplex vor der Küste von Bari. Nach einer rund 1200 Kilometer langen Reise in fast gerader Linie endete seine Zugbahn schliesslich gegen 23 Uhr an der Grenze zwischen Albanien und Griechenland. Solch lange Zugbahnen von Gewittern oder Gewittersystemen sind eher selten, für Superzellen aber nicht ungewöhnlich.
Im Laufe des Tages bildeten sich vor und besonders hinter dem langlebigen Unwetter weitere heftige, wenn auch weniger langlebige Gewitter. Es gab Meldungen über heftige Windböen, Starkregen und lokal grossen Hagel mit Korndurchmessern zwischen 5 und 10 cm.