Ab dem Sonntag gilt eine Hitzewarnung der Stufe 3 in den Niederungen in grossen Teilen der Deutsch- und Westschweiz. Sie dauert bis mindestens kommenden Freitag.

> >
Wetter
Ab dem Sonntag gilt eine Hitzewarnung der Stufe 3 in den Niederungen in grossen Teilen der Deutsch- und Westschweiz. Sie dauert bis mindestens kommenden Freitag.

Die Schweiz befindet sich auf der Vorderseite eines Tiefs über Westeuropa. Aus Südwesten wird heissere und feuchtere Luft zur Alpennordseite geführt als in den vorherigen Tagen. Die Gewitterneigung nimmt dadurch etwas dazu, am Sonntag vor allem in den Bergen und vereinzelt in der westlichen Landeshälfte, am Montag dann in allen Regionen. Danach stabilisiert sich das Wetter mit zunehmend Hochdruckeinfluss. Ab Donnerstag erreicht die Hitzewelle ihren Höhenpunkt und die restlichen Niederungen der Schweiz sind von der zunehmenden Hitzebelastung wahrscheinlich ebenfalls betroffen.

Während auf der Alpensüdseite bereits eine Hitzewarnungen der Stufe 3 aktiv ist, beginnt die ausgegebene Warnung der Stufe 3 für die Nordwestschweiz, die Regionen vom Genfersee über das Drei-Seenland und den Jurasüdfuss bis zum Hochrhein, sowie die Zentralschweiz und das Rheintal Sonntag, den 9. August, und endet frühestens am Freitag, den 14. August. Die Höchsttemperaturen erreichen landesweit Werte zwischen 31 und 36 Grad, während die Tiefsttemperaturen zwischen 16 und 21 Grad liegen, auf der Alpensüdseite ist mit Temperaturminima von 19 bis 23 Grad zu rechnen. Die höchsten Werte werden voraussichtlich ab Donnerstag erreicht. In den heissesten Stunden wird die Luftfeuchtigkeit zwischen 30 und 50 % liegen.
Alle weiteren Infos zu den aktuellen Warnungen und Verhaltensempfehlungen finden Sie hier.

Am Sonntag und Montag ist das Gewitterpotential deutlich erhöht. Am Sonntag betrifft dies vor allem die Alpen und die Alpensüdseite, vereinzelt auch die West- und Nordwestschweiz. Auf der Alpennordseite ist am Nachmittag mit einem stark auffrischenden Nordwestwind zu rechnen, der lokal bis 70 km/h erreichen kann.

Das Potential für lokal kräftige Gewitter ist im Flachland vor allem Montag in der zweiten Tageshälfte erhöht, in Gewitternähe kann es zu Sturmböen kommen.