Auch wenn die Trockenheit in den vergangenen Monaten bereits mehrfach thematisiert wurde, zeigt der Copernicus-Bericht, dass die Auswirkungen weiterhin sichtbar sind. In grossen Teilen West-, Mittel- und Osteuropas blieben die Böden aussergewöhnlich trocken (Abb. 3b), und zahlreiche Flüsse führten deutlich weniger Wasser als üblich. Besonders betroffen waren unter anderem der Rhein und die Donau.
Ähnliches wie für Westeuropa zeigt unser definitives Bulletin des Sommers 2026 auch für die Schweiz. Es war der heisseste Sommer seit Messbeginn und die Auswirkungen der extremen Trockenheit sind noch immer spürbar.
Der Sommer geht, die Trends bleiben
Der Copernicus-Bericht zeigt einmal mehr, dass sich der Klimawandel nicht nur in der Atmosphäre widerspiegelt, sondern das gesamte Klimasystem umfasst. Die gleichzeitig beobachteten Rekordwerte bei der globalen Luft- und Ozeantemperatur sowie der Rekordsommer in Westeuropa verdeutlichen die anhaltenden Veränderungen im Klimasystem. In den kommenden Monaten werden der immer stärkere El Niño und die warmen Ozeane die klimatischen Bedingungen und Wetterextreme in vielen Teilen der Welt weiterhin prägen.
Weiterführende Infos: