Kleine Unterschiede verursachen Unsicherheit
Bis Mitte nächster Woche ist ziemlich gesichert, dass die Tiefdruckzone die Schweiz nicht tangiert. Allerdings ist die genaue Position des Tiefs für die Schweiz trotzdem relevant. Kommt das Tief innerhalb des Ensembles eher westlich zu liegen, könnte die Schweiz randlich von etwas kühlerer Luft aus Nordosteuropa betroffen sein. Bleibt das Tief weiter östlich, ist die Luftmasse in der Schweiz deutlich milder.
Dies spiegelt sich auch gut in der Ensemble-Wolke der Temperaturprognose (Achtung, auf 850 hPa Druckfläche, also ca. 1500 m Höhe) nächste Woche wider, wo die Unsicherheiten doch noch beträchtlich sind. Wahrscheinlich befinden wir uns in der ersten Wochenhälfte von Tageshöchstwerten von 21 bis 24 Grad, wobei höhere als auch tiefere Werte noch im Bereich des Möglichen sind.