Stürme aus Süden waren im Oktober schon verheerend
Im Oktober treten hie und schon kräftige Herbststürme auf. Meistens handelt sich um Stürme aus Süden. Damit sind nicht nur die Föhnstürme gemeint, sondern auch heftige Winde auf der Alpensüdseite, welche dort Sirocco genannt werden.
Besonders heftig war der Südsturm Vaia vom 28. Oktober 2018, welcher vor allem in Graubünden einige Schutzwälder arg in Mitleidenschaft zog. Auch hat dieser Sturm auf dem Julier Strommasten einer Starkstromleitung geknickt, was auf Böenspitzen von mindestens 200 km/h schliessen liess. Katastrophal war die Situation in den Italienischen Alpen östlich der Schweiz, wo dem Sturm 15 Millionen Kubikmeter Holz zum Opfer fielen. Es sei hier angemerkt, dass der Sturm Lothar in der Schweiz mit 10 Millionen Kubikmeter Holz weniger schlimm war als der Sturm Vaia in den Italienischen Alpen.
Am 2. Oktober 2020 kam es in Elm zu einem heftigen Föhnsturm, welcher dort eine Böenspitze von 159 km/h brachte.