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Wenig Schnee in den Alpen

Der Alpenraum befand sich auch heute noch in einer Westströmung. Die Kaltfront welche in der Schweiz für Regen oder sogar auch etwas Neuschnee sorgte, ist heute allmählich abgezogen. Ziehen wir Bilanz der bisherigen Schneesituation.

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Die Kaltfront, welche gestern den Alpenraum erreicht hat, hat verbreitet für Niederschlag gesorgt. Bis auf die Alpensüdseite, Teile des Engadins und der Südbündner Tälern wurde es überall nass oder sogar etwas weiss.

Die Schneefallgrenze sank im Verlauf des Ereignisses von 1900 auf 1300 und ganz am Schluss des Ereignisses auf 1100 Meter. Jedoch ist bei der tieferen Schneefallgrenze nur noch wenig Niederschlag gefallen. So erstaunt es nicht, dass die Neuschneemessung von heute Morgen unterhalb 2000 Metern leider auch wieder meist im einstelligen Bereich blieb.

In gewissen Regionen, wie am zentralen und östlichen Alpennordhang, gab es oberhalb 1800 bis 2000 Meter sogar über 20 Zentimeter Neuschnee.

Der Dezember schien doch sehr winterlich zu starten, einerseits kühl und mit viel Schnee auch in tiefen Lagen. Mit ansteigender Nullgradgrenze und Regen ist der Schnee zum Teil wieder geschmolzen.  Die relative Schneehöhenkarte des SLF stellt die aktuelle Schneehöhe im Vergleich mit dem langjährigen Mittelwert an diesem Kalendertag dar.

Tiefer gelegene Regionen weisen eine relative Schneehöhe von 0 bis 30 Prozent auf. In höheren Lagen sieht es nicht ganz so dramatisch aus, jedoch auch hier ist die Schneehöhe nur bei 60 bis 90 % des Mittels. Der Schneehöhenverlauf an den einzelnen Stationen stützen diese Einschätzung. Zum Beispiel auf dem Säntis befindet sich die Schneehöhe nahe der Klimatologie. In Arosa sieht die Schneesituation im Vergleich zur Klimatologie schlechter aus. Mit Hinblick auf die steigenden Temperaturen zum Jahreswechsel hin, wird sich die Schneesituation wohl noch um einiges verschärfen.

Alle Schneekarten und Informationen zur Lawinen- und Schneesituation in den Bergen finden sie unter www.slf.ch