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Bilanz des Neuschnees

MeteoSchweiz-Blog | 12. März 2023
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Der seit Freitag andauernde Nordstau versorgte weite Teile der westlichen und zentralen Alpen mit ordentlichen Neuschneemengen. Wir ziehen Bilanz und zeigen, wo es am meisten geschneit hat.

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Eine starke Nordwestströmung hat am vergangenen Freitag die Alpen erfasst und sorgte bis Sonntagmittag für anhaltende Niederschläge. Die Schneefallgrenze schwankte meist im Bereich von 500 bis 1000 Metern, in den westlichen Alpen stieg sie in der letzten Phase des Ereignisses über 1500 Meter an.

Zwischen Freitagnachmittag und Sonntagmittag sind in den Waadtländer, Walliser und Berner Alpen oberhalb von rund 1400 Metern, in den Zentralalpen oberhalb von rund 1000 Metern 40 bis 80 cm, lokal bis 100 cm gefallen. Am übrigen Alpennordhang sowie in Nordbünden wurden oberhalb von 1000 Metern 20 bis 40 cm gemessen. Der starke Nordwestwind verfrachtete die Niederschläge zum Teil über den Alpenhauptkamm hinaus. So kamen zum Beispiel im Bedrettotal im Nordtessin ebenfalls bis zu 40 cm Neuschnee zustande.

In vielen Regionen brachte das Ereignis den grössten Schneefall im aktuellen Winterhalbjahr, so z.B. in den südlichen Walliser Alpen oder in den Zentralalpen. Die Schneedecke sackte heute allerdings vielerorts auch schon wieder stark zusammen: Zum einen auf Grund der rasch ansteigenden Temperaturen, zum anderen weil Mitte März die Sonneneinstrahlung bereits recht stark ist.