Heute tiefe Nebelobergrenze von 700 Metern, dennoch reichte der Nebel bis weit in die Alpentäler hinein
Heute am Morgen und zum Teil auch am Vormittag konnte bis weit in die Alpentäler hinein Nebel beobachtet werden. So lagen beispielsweise Meiringen und Mollis im Kanton Glarus heute Vormittag mindestens zeitweise unter dem Nebel, und auch im Rheintal machte er Nebel erst kurz vor Chur halt. Dies, obwohl der Nebel bloss eine Obergrenze von 700 Metern hatte und deshalb die Alpentäler eigentlich nebelfrei sein müssten. Der Grund für das weite Vordringen lag darin, dass die Luftmasse in den Niederungen seit langem nicht mehr ausgetauscht wurde. Sie wies deshalb viele Kondensationskeime auf, was den Nebel stark förderte. Auch in der Vergangenheit war oft zu beobachten, dass bei gealterter Luftmasse der Nebel hie und da weit in die Alpentäler vordrang. Selbst im meist nebelfreien Tessin kann es alle paar Jahre in den Niederungen bei solchen Bedingungen zu aufliegendem Nebel kommen.