Einige Zahlen zum Jahr 2025
Die globale Durchschnittstemperatur im Jahr 2025 betrug 14,97 °C, also 0,59 °C mehr als im Durchschnitt der Jahre 1991–2020 und 0,13 °C weniger als im Jahr 2024, dem wärmsten Jahr seit Beginn der Aufzeichnungen.
Die Lufttemperatur über Land war die zweitwärmste, 0,20 °C unter der von 2024 und 0,01 °C über der von 2023.
Die globale Meeresoberflächentemperatur (ausserhalb der Pole) betrug 20,73 °C und war damit nach 2024 und 2023 die drittwärmste Temperatur.
Der Januar 2025 war der wärmste Januar seit Beginn der Aufzeichnungen. Die Monate März, April und Mai waren die zweitwärmsten für diese Jahreszeit. Mit Ausnahme von Februar und Dezember war jeder Monat des Jahres wärmer als der entsprechende Monat eines beliebigen Jahres vor 2023.
In Europa war 2025 mit einer Durchschnittstemperatur von 10,41 °C das drittwärmste Jahr seit Beginn der Aufzeichnungen, 1,17 °C über dem Durchschnitt des Referenzzeitraums 1991–2020 und 0,30 °C unter dem wärmsten Jahr 2024.
Der Copernicus-Bericht für das Jahr 2025 ist in englischer Sprache verfügbar.
Viertwärmstes Jahr in der Schweiz
Das landesweite Mittel der Jahrestemperatur 2025 betrug 7,0 °C. Damit lag das Jahr 1,2 °C über der Referenzperiode 1991–2020, was dem 4. Rang seit Messbeginn 1864 entspricht. Die Vorjahre 2022 bis 2024 belegen in chronologischer Reihenfolge die Ränge 1 bis 3 mit Abweichungen von +1,6 bis +1,4 °C zur Referenzperiode 1991-2020. Das Jahr 2021 war das letzte mit einer landesweiten Jahresmitteltemperatur unter dem Referenzwert von 5,8 °C.
In höheren Lagen der Alpen gehörte das Jahr 2025 lokal zu den zwei bis fünf wärmsten seit Messbeginn 1864. Den 2. Rang belegte das Jahr in Grächen und auf dem Säntis. Dort wurden Abweichungen von +1,5 °C zur Referenzperiode 1991-2020 verzeichnet. Am Messstandort Andermatt war es mit +1,5 °C das wärmste Jahr seit Messbeginn.
Auf der Alpensüdseite war es im regionalen Mittel ebenfalls das viertwärmste Jahr seit Messbeginn 1864 mit einer Abweichung von +1,2 °C zum Referenzwert.