Mit dieser kalten Luftmasse dürften die Tageshöchstwerte von Donnerstag an bis in die kommende Woche hinein nur noch zwischen -20 und -10 Grad betragen. In Teilen Kanadas, wie etwa Montreal, werden die Höchstwerte noch maximal bei -30 Grad liegen. Schneefälle sowie an der Luftmassengrenze im Süden auch gefrierender Regen dürften auch zu den meteorologischen Herausforderungen dieser Woche gehören.
Das Faszinierende an der Meteorologie ist, dass die Wetterphänomene global miteinander verbunden sind. So können wir wieder den Bogen zu unserem Sportferienwetter schlagen: Die Umstellung der Wetterlage am Wochenende ist auf den Kaltluftausbruch über Nordamerika zurückzuführen: Durch die grossen Temperaturunterschiede stellt sich am Südrand der kalten Tiefdruckzone eine kräftige Westströmung ein, die sich bis zu uns nach Europa durchsetzen kann. Die folgende Grafik zeigt diese Strömungsverhältnisse für Donnerstag, 23. Januar. Das blockierende Hoch befindet sich dann weit weg von uns über dem Nordatlantik, so dass unsere Chance auf Niederschlag und damit auch auf Schneefall in den Bergen ansteigt.