Das Phänomen «vereisender Regen» kurz erklärt
Der klassische Fall von vereisendem Regen tritt auf, wenn nach einer kälteren Phase (Polarluft oder länger anhaltende Hochdruckphase mit Kaltluftsee) eine Warmfront über die kalte Grundschicht zieht. Der fallende Niederschlag geht im wärmeren Bereich der Front in Regen über und wird anschliessend im Kaltluftsee wieder unterkühlt und gefriert beim Auftreffen an der Oberfläche. Auch bei Regen mit einer Temperatur leicht über 0 Grad, kann es zur Glatteisbildung kommen, sofern die Fahrbahntemperatur deutlich unter dem Gefrierpunkt liegt. Da der Prozess der Glatteisbildung meist sehr rasch in Erscheinung tritt, bilden sich auf der Eisoberfläche kaum Strukturen, so dass es wie ein Eisfeld wirkt. Glatteis ist daher bei weitem die gefährlichste Vereisungsart.