In diesen Tagen findet in Davos das World Economic Forum (WEF) statt. MeteoSchweiz unterstützt die Schweizer Luftwaffe und das Schweizer Heer in verschiedenen meteorologischen Belangen. Die Zusammenarbeit mit der Armee besteht das ganze Jahr über und wird während des WEF intensiviert. Rund um die Uhr stellt MeteoSchweiz Prognosen bereit und bietet Flugwetterberatungen an. Vor und während des WEF sind zusätzliche Meteorologinnen und Meteorologen vor Ort, um den erhöhten Bedarf an Prognosen und Beratungen zu decken und um möglichst flexibel auf die Bedürfnisse der Luftwaffe einzugehen. Sie stehen in engem Austausch mit der Wetterzentrale von MeteoSchweiz am Flughafen Zürich.
Je nach Wetterlage und Transportmittel können beispielsweise die folgenden Parameter zu Einschränkungen oder Schwierigkeiten auf Flugrouten, Flugplätzen oder Transportwegen führen:

Die derzeit persistente Hochdruckwetterlage sorgt in den Alpen und in Davos für uneingeschränkt heiteres Wetter. In den Niederungen auf der Alpennordseite liegt jedoch ein feuchter Kaltluftsee mit zähem Nebel. Vor allem der gefrierende Nebel hat bisher zu einigen Einschränkungen geführt. In den letzten Tagen stellte sich vor allem die Frage, ob und wann sich der Nebel zumindest stellenweise oder gebietsweise auflöst. Immerhin steigt in den nächsten Tagen die Chance, dass sich der Nebel bis zum Nachmittag mehrheitlich lichtet.

Ab Freitag stellt sich die Wetterlage von Westen her um, so dass Nebel ein geringeres Problem werden sollte. Dafür ziehen auf der Alpensüdseite dichte Wolken und Niederschläge auf. In der Nacht zum Samstag ist auch auf der Alpennordseite mit Niederschlag zu rechnen, der stellenweise als gefrierender Regen fallen kann. Unsere Meteorologinnen und Meteorologen vor Ort werden also weiterhin gefragte Fachleute bleiben.
