Die Radargeräte
In den USA war das landesweite Netzwerk von Wetterradaren mit Doppler-Technologie (NEXRAD) noch nicht vollständig fertiggestellt, als der erste Film „Twister“ in die Kinos kam. Erst im darauffolgenden Jahr (1997) konnten Meteorolog/-innen damit beginnen, Rotationen innerhalb von Gewitterzellen mithilfe dieser Technologie besser zu erkennen. Heute kann mithilfe der Dual-Polarisations-Technologie die Form von Hydrometeoren (Tropfen, Hagel, Schneeflocken) und auch Trümmer identifiziert werden, welche in der Tornado-Zirkulation mitgeführt werden.
Der nationale Wetterdienst der USA, der National Weather Service, hat heute ebenfalls neue Radarscanstrategien, mit denen sie dynamische Veränderungen innerhalb von Gewittern schneller und besser erkennen können. Dank dieser Verbesserungen konnte die Vorlaufzeit von Tornadowarnungen in den USA in den letzten 30 Jahren um durchschnittlich 12 Minuten erhöht werden.
Mehr zum Schweizer Wetterradarnetz