Westwind in der Höhe und relativ feuchte Luft über den Alpen führten zur Bildung dieser Wellenwolken in der Region des Lago della Sella im Gotthard-Massiv. Auf den Wellenkämmen kondensiert die Luftfeuchte zu Wolken aus, in den Wellentälern verdunsten die Wolkentröpfchen wieder. Diese gewellten Wolken werden als Altostratus undulatus bezeichnet.

Nach einem heissen Sommertag mit Temperaturen über 30 Grad entwickelten sich über den Bergen Gewitter. Ein Cumulonimbus, der im Alpstein-Massiv über 10’000 Meter in die Höhe schoss, konnte von Wangen (ZH) aus festgehalten werden. Genau in dem Moment, als er von einem Blitz durchzuckt wurde.

Eine Landschaft, würdig einer Turner-Leinwand. Die Silhouetten einiger Boote im Gegenlicht und ein Abendhimmel nach einem Sommergewitter. Die niedrigsten Wolken, bereits im Schatten, machen Platz und geben den Blick frei auf die Oberseiten der höheren Wolken, noch vom rosa Licht der untergehenden Sonne erhellt. Um den dramatischen Effekt zu verstärken, erkennt man in der Ferne die bedrohlichen Ambosse einiger letzter Cumulonimbuswolken über dem Jura und dem Elsass.

Kein Licht ohne Schatten. Damit Schatten in der Atmosphäre sichtbar sind, müssen kleine Wassertröpfchen oder andere in der Luft schwebende Aerosole vorhanden sein. Trifft Sonnenlicht auf diese Partikel, wird es in alle Richtungen gestreut und die Luft erscheint weisslich. Im Schatten dagegen sieht die Luft dunkler aus. Auf diesem Bild wird der Rhythmus durch die Abfolge der quer zum Lago Maggiore verlaufenden Berge und Täler bestimmt. Das Licht wird deutlich durch den Dunst gestreut, dessen obere Grenze erkennbar ist. Dieser Dunst bildete sich im Zuge einer stabilen Hochdrucklage gegen Ende des Jahres 2019.

Diese beeindruckende bogenförmige Wolkenstruktur, die man am Rand mancher heftiger Gewitterzellen beobachten kann, trägt den Namen Arcus. Der dunkle, wulstige Saum scheint jeden Beobachter in der Nähe verschlingen zu wollen… Der Arcus entsteht durch das Aufsteigen von Luft an der Vorderseite eines ziehenden Gewitters, das sich manchmal über Dutzende oder gar Hunderte von Kilometern fortbewegt. Zusammen mit starken Böen zieht der Arcus oft wenige Minuten vor dem Eintreffen starken Regens und Hagel auf. Dies geschah auch bei diesem Gewitter, das in der Region des Bodensees aufgenommen wurde. So fotogen er auch sein mag, der Arcus bleibt ein Zeichen für heftige, mitunter zerstörerische Gewitter.

Frühlingsmorgen am Zugersee. Während sich eine lockere Schicht Stratocumuluswolken am Himmel ausbreitet – ein Vorbote einer Kaltfront – verschmelzen die Blautöne von Himmel und See miteinander und verlieren sich ineinander. Auf der Wasseroberfläche tanzen Wolkenbällchen. Der perfekte Spiegel, den uns Mutter Natur an diesem frühen Morgen schenkt, lädt zu Ruhe und Gelassenheit ein.

Diese Mammatuswolken (nach neuer WMO-Bezeichnung auch «Mamma» genannt) wurden an einem Sommerabend im französischen Jura festgehalten. Mammatus können entstehen, wenn direkt unter der Wolke die Luft instabil geschichtet ist. Wenn dann Wassertropfen oder Eiskristalle in diese Schicht fallen, verdunsten sie, wodurch die Luft lokal befeuchtet und abgekühlt wird. Dadurch sinkt sie ab, während die umliegende, trockene und wärmere Luft aufsteigt. Diese beiden gegensätzlichen Bewegungen verleihen der Wolkenunterseite ihr charakteristisches, brustförmiges Aussehen.

Seit fast drei Tagen fiel damals unaufhörlich Schnee – im Osten des Schweizer Mittellandes bis in tiefste Lagen. Diese für den Winter typische Ostwetterlage erfreut die Liebhaber des weissen Goldes, erschwert jedoch den Pendleralltag erheblich. Für die Glücklicheren ist diese winterliche Phase eine Einladung zu Spaziergängen im Tanz der Schneeflocken – ohne dabei zu vergessen, dass jenseits des üppigen Weiss, das uns die Natur an diesem Tag schenkt, auch die Farben des Regenbogens leuchten.

Altocumulus-Wolken bei Sonnenaufgang im Solothurner Jura. Diese Wolken entstanden an einem Sommermorgen im Vorfeld einer schwachen Kaltfront. Noch beleuchtet die tiefstehende Sonne das Dünnerntal, kurz darauf wurde sie von den Wolken verdeckt.
