Tadschikistan ist eines der ärmsten Länder in Zentralasien und leidet stark unter den Einflüssen von Wetter und Klima, deren Auswirkungen die Landwirtschaft und Sicherheit der Bevölkerung gefährden.
Mit dem Klimawandel nehmen die Risiken durch diese Auswirkungen wesentlich zu, etwa in Form von häufigeren Hitzewellen oder Wasserknappheit im Sommer.
Die komplexe Topografie stellt eine besondere Herausforderung für den öffentlichen Wetterdienst Tajik Hydromet dar. Um die kleinräumigen und durch Gebirge komplexen Facetten von Wetter und Klima zu erfassen, sind viele Wetterstationen an unterschiedlichen Standorten nötig. Gleichzeitig sind die finanziellen und personellen Ressourcen sehr knapp.
Caritas Schweiz und die DEZA haben angesichts dieser Herausforderungen ein gemeinsam finanziertes Projekt lanciert, welches unter anderem eine Partnerschaft zwischen dem tadschikischen Wetterdienst und MeteoSchweiz unterstützt. Zudem wurde MeteoSchweiz als Umsetzungspartner und Berater ins Projekt eingebunden.
Kostengünstige Technologien als innovative Lösung