Gefahren

Warnungen vor Unwettern sind eine Dienstleistung des Staates für die Gesellschaft und gehören zur meteorologischen Grundversorgung. Präzise und rechtzeitige Warnungen dienen dem Schutz der Bevölkerung.

MeteoSchweiz überwacht im Auftrag des Bundes die meteorologische Gefahrenlage und warnt vor gefährlichen Wetterereignissen. Die Prognostiker von MeteoSchweiz erkennen als Erste, ob ein Unwetter droht. Erreichen die Prognosen, etwa für Niederschlag oder Windstärke, bestimmte festgelegte Grenzwerte, warnen die Meteorologen Behörden und Bevölkerung.

Grundsätzlich warnt MeteoSchweiz meteorologische Phänomene ab Stufe 2. Die Gefahrenkarte wird laufend aktualisiert. Mit der MeteoSchweiz-App können die Warnungen (Ort, Typ, Warnschwelle) als automatische Meldungen abonniert werden.

Koordination der Naturgefahrenwarnungen

Die Fachstellen des Bundes koordinieren ihre Warntätigkeit:

  • MeteoSchweiz (Wetter)
  • Bundesamt für Umwelt (Hochwasser, Waldbrand)
  • WSL-Institut für Schnee- und Lawinenforschung (Schnee und Lawinen
  • Schweizerischer Erdbebendienst (Erdbeben)

Sie verwenden eine fünfstufige Skala für alle Gefahrenprozesse. Sind bei einem Ereignis mehrere Fachstellen betroffen, werden gemeinsame Warnungen ausgegeben, die sich auf eine Gesamtbeurteilung der Gefahrensituation abstützen (Prinzip der «Single Official Voice»). Ab der Gefahrenstufe 4 können Radio und Fernsehen verpflichtet werden, die Warnungen zu verbreiten.

Naturgefahrenportal

Warnkarte Naturgefahrenportal

Die Naturgefahrenfachstellen des Bundes veröffentlichen auf dieser Seite Warnungen vor Naturgefahren.

Weiterführende Informationen

Links